Donnerstag, 22. April 2021

An der Rodalb in der Südwestpfalz


Die Rodalb, auch Rodalbe, im Quellgebiet auch Moosbach genannt, ist ein knapp 26 km langes Fließgewässer im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz) und ein linker Nebenfluss des Schwarzbachs. Die Herkunft des Gewässernamens ist nicht eindeutig geklärt. Als alb bezeichneten die in der Latènezeit hier ansässigen Kelten Flüsse oder Bäche. Für den Namensbestandteil Rod, zeitweise auch Roth, gibt es zwei Erklärungsansätze. Zum einen könnte der rote Sand des Flussbettes der Namensgeber sein, zum anderen die Tatsache, dass in den Talauen durch das Roden (Rotten) der Wälder weite Wiesen- und Ackerflächen angelegt wurden.

Die Rodalb entspringt im südwestlichen Pfälzerwald südlich der Stadt Pirmasens beim Weiler Rodalberhof, der zur Ortsgemeinde Lemberg gehört, auf etwa 379 m Höhe. Zunächst fließt das Gewässer etwa 10 km nach Nordosten. Dabei passiert es die Ortsgemeinde Lemberg.

Historisches Lemberg: Altenwoogsmühle und Burg


Vis-à-vis der Altenwoogsmühle gibt es (im Rodalbtal) einen WASGAU-Markt, in dem wir auch gerne einkaufen.


Nach Ruppertsweiler wendet sich die Rodalb für 4 km nach Norden, begleitet 2 km weit die Bundesstraße 10 und durchfließt Münchweiler.


Münchweiler an der Rodalb in der Südwestpfalz - Die anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde Münchweiler an der Rodalb mit ca. 3000 Einwohner liegt mitten im Naturpark Pfälzerwald (im sogenannten Gräfensteiner Land). Das Dorf Münchweiler ist im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden, als Mönche des von Bischof Pirminius gegründeten Benediktinerklosters Hornbach auf einer Rodungsfläche im Tal der Rodalb ein Einzelgehöft errichteten. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt von 1179. Lange Zeit hieß der Ort aufgrund seiner Gründungsgeschichte „Mönchweiler“. Daraus ging dann später „Münchweiler“ hervor.

Die Gemeinde Münchweiler an der Rodalb liegt im Pfälzerwald im sogenannten Gräfensteiner Land.

Prägend für die mittelalterlichen Bewohner war der Wald. Die Landwirtschaft alleine konnte die Menschen nicht ernähren, da der wenig fruchtbare Sandboden keine guten Erträge zuließ. Vom zwölften bis zum 14. Jahrhundert wurde in den im nordwestlichen Gemeindegebiet liegenden Gruben bei Münchweiler Eisen abgebaut.

Für die in ärmlichen Verhältnissen lebenden Bewohner des Waldbauerndorfes Münchweiler, änderte sich erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts die wirtschaftliche Situation entscheidend. Mit der Gründung der ersten Schuhfabrik im Jahr 1888 durch drei Brüder namens Wadle, fanden zahlreiche Ortsbewohner Arbeit und Lohn. Ein weiterer Anschub der wirtschaftlichen Entwicklung bewirkte der Bau der Eisenbahnstrecke Landau–Zweibrücken durch das Dorf in den Jahren 1872 bis 1875. Mit dem Bahnbau begann in Verbindung mit der aufkommenden örtlichen Schuhindustrie eine Entwicklung, die die finanzielle Situation vieler Familien verbesserte und die Jahrzehnte später aus dem armen Waldbauerndorf eine aufstrebende Industriegemeinde machen sollte.

Diese Entwicklung wurde begünstigt durch Strukturwandel, welcher nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte. Bedingt durch die Schuhfabriken verlor die Landwirtschaft an Bedeutung und der Ort wurde zur reinen Industriegemeinde.

Um der Monoindustrie entgegenzuwirken, erschloss die Gemeinde Ende der 1960er Jahre am südwestlichen Ortsrand ein Industriegelände. Seit Anfang der 1980er Jahre ist die Gemeinde Sitz der zu WAWI-Schokolade gehörenden Firmen WAWI Euro GmbH und WAWI Gesellschaft für Auslandsbet. Bereich China GmbH. Die im selben Jahrzehnt einsetzende allgemeine Krise der Schuhindustrie verschonte den Ort nicht, Fabriken sahen sich gezwungen, Arbeiter zu entlassen, andere stellten die Produktion ganz ein. Hinzu kam, dass im Sommer 1993 die amerikanischen Streitkräfte das Hospital aufgaben. Erst im Jahr 2004 erwarben zwei Investoren aus Pirmasens das etwa 45 Hektar große Hospitalgelände. Das Hospital wurde bis Oktober 2005 nahezu komplett abgerissen. Auf dem Areal sind Wohn- und Gewerbeflächen geplant, die ersten Bauplätze wurden bereits erschlossen. Im hinteren Teil des Geländes soll ein Sondergebiet für Freizeit und Erholung entstehen.

Bei Münchweilers Ortsteil Riegelbrunnerhof nimmt die Rodalb mit der 12 km langen Merzalbe von rechts her ihren stärksten Zufluss auf und wechselt erneut die Richtung, diesmal für 11 km nach Nordwesten. Auf diesem Weg durchfließt sie die Kleinstadt Rodalben.


Rodalben in der Südwestpfalz - "Rorolwe" im einheimischen Dialekt. Neben der Altstadt mit der Marienkirche, dem ehemaligen Gräfensteiner Amtshaus und Oberforstamt besuchen wir auch den jüdischen Friedhof, der einen wenig würdevollen Eindruck hinterlässt.

Die Marienkirche in Rodalben


Die Marienkirche in Rodalben wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Von der ersten Kirche an diesem Standort existieren heute nur noch der alte Chor sowie der massive Westturm. Dieser wurde Ende des 12. Jahrhunderts als Wehrturm gebaut und erst später Teil der Kirche.

Mit dem Bau der ersten Kirche in Rodalben wurde 1350 begonnen. Zu jener Zeit entsandte man einen Pfarrer vom Dekanat Hornbach nach Rodalben, um dort eine Kirche zu erbauen. Sie wurde dem Patrozinium St. Peter und St. Sebastian unterstellt.

Während der Reformationszeit (1517-1648) wurde durch den Pfalzgrafen Ruprecht von Zweibrücken im Jahre 1542 zunächst auch in Rodalben der reformierte Glaube eingeführt. Lang hielt diese neue Regelung jedoch nicht an, denn nur 39 Jahre später nahm Philipp von Baden im Jahre 1579 den katholischen Glauben an. Nachdem 1594 der Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach den reformierten Glauben wieder eingeführt hatte, wurde die Region 1620 unter Markgraf Wilhelm von Baden dann endgültig katholisch. Diese viermaligen Konfessionswechsel sind auf den Augsburger Religionsfrieden zurückzuführen. Er ermöglichte es der staatlichen Gewalt, über die konfessionelle Zugehörigkeit seines Gebietes selbst zu entscheiden und dies auch gegenüber seinen Untertanen durchzusetzen.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurden Rodalben und auch die Marienkirche stark zerstört. Lediglich der alte Chor sowie der Kirchturm blieben erhalten. Das Langhaus wurde so stark beschädigt, dass die Gläubigen in den folgenden Jahren den Gottesdienst im Freien feiern mussten. Ab 1662 wurde das Langhaus provisorisch wieder aufgebaut.

Da der bisherige Kirchenraum für die Gläubigen nicht mehr ausreichte, wurde 1729 ein Neubau der Kirche durch Bischof Heinrich Karl von Metz angeordnet. Die bestehende Kirche wurde fast komplett abgerissen. Es blieben nur der Westturm und der Ostchor erhalten. Der neue Kirchenbau wurde nach den Plänen des Tiroler Maurermeisters Jennewein aus Fehrbach errichtet. Statt in Ost-West-Richtung wurde die neue Kirche in Nord-Süd-Richtung gebaut. Zudem wurde der alte Westturm um circa 6 Meter erhöht. Im Jahr 1735 konnte das neue Kirchengebäude feierlich eingeweiht werden. Im gleichen Jahr wurde die Kirche dem Patrozinium der Jungfrau und Gottesmutter Maria unterstellt. Im Jahre 1798 marschierten französische Revolutionstruppen in Rodalben ein. Sie plünderten und zerstörten die Innenausstattung der Marienkirche. Einige sakrale Gegenstände konnten durch die Rodalbener Bevölkerung gerettet werden, wie beispielsweise die 71,5 Zentimeter hohe vergoldete Monstranz aus dem Jahr 1780.

Im Jahre 1886 wurde die Kirche für die steigende Anzahl der Gemeindemitglieder zu klein. Es wurde eine Vorhalle an der Nordseite der Kirche angebaut. An der Außenseite wurden zwei kleine Türme errichtet. Optisch ähneln die beiden Türme, die ein sogenanntes gotisches Spitzdach tragen, dem Erscheinungsbild des alten Kirchturms.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) wurde das Kirchengebäude in den Jahren zwischen 1950 und 1954 restauriert. Dabei sind im alten, östlich gelegenen Chor Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert entdeckt worden. Sie waren jahrhundertelang überstrichen und wurden wieder freigelegt. 1980 fand eine erneute Instandsetzung der Kirche statt.

Die Marienkirche ist eine schlichte Saalbaukirche. Der Westturm ist romanischen Stils und besitzt gotische Wandmalereien. Der Hauptbau wurde zwischen 1732 und 1734 errichtet und ist stilistisch dem Barock zuzuordnen. Trotzdem handelt es sich um eine sehr schlichte Bauweise. Die zwei ältesten Bestandteile der Kirche sind der alte Chor sowie der mächtige Westturm. Letzterer wurde 1196 als Wehrturm und somit zeitlich bereits vor der Marienkirche gebaut. Erkennbar ist dies an den im Mauerwerk eingelassenen Schießscharten. Erst später wurde der Turm Teil der heutigen Marienkirche. Der Turm soll eine stilistische Verbindung zum ehemals bedeutenden Kloster in Hornbach besitzen. Festgemacht wird dies an den romanischen Turmfenstern. Sie sollen nach dem Hornbacher Vorbild gestaltet worden sein. Der mittelalterliche Kirchturm hatte einst ein Satteldach. Auch daraus wird eine Verbundenheit mit Hornbach hergeleitet. Die dortige katholische St. Pirminiuskirche besitzt ebenfalls ein Satteldach.

An der Nordseite des Westturms ist ein Kreuz mit lebensgroßer Christusfigur angebracht. Das gesamte Kreuz reicht vom Erdboden bis zum obersten Turmgeschoss und misst eine Länge von zwanzig Metern. Damit ist es das größte Kreuz seiner Art im pfälzisch-elsässisch-lothringischen Raum. Errichtet wurde es anlässlich einer Volksmission im Jahre 1771. Während der Koalitionskriege versuchten Französische Soldaten das Kreuz mit Äxten zu fällen, was ihnen allerdings nicht gelang.

Nördlich der Wohnbebauung von Biebermühle, auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen, mündet die Rodalb auf etwa 240 m Höhe von links in den Schwarzbach.


Biebermühle ist ein Weiler im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz), der überwiegend zur Ortsgemeinde Donsieders (Verbandsgemeinde Rodalben) gehört. Teile im Westen der Ansiedlung liegen auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen. Der Weiler liegt auf 264 m ü. NHN am Rande des Pfälzerwalds 6 km nördlich der Stadt Pirmasens an der von dort nach Kaiserslautern führenden Bundesstraße 270. Durch den Ort fließt von Südost nach Nordwest die Rodalb, die nördlich der Wohnbebauung von links in den Schwarzbach mündet. Biebermühle besteht aus etwa zehn Wohnhäusern. Hinzu kommen ein Bahnhof, ein Teerwerk, eine Gaststätte, ein Bordell, eine Autohandlung, eine Lkw-Werkstatt, ein Umspannwerk, ein Freibad und eine Baufirma im ehemaligen Kraftwerk. Der Bahnhof, das Freibad und Teile der Gewerbebetriebe gehören zu Thaleischweiler-Fröschen, der übrige Weiler zu Donsieders.

Dienstag, 20. April 2021

In und um Kaiserslautern

Kaiserslautern: Casimirschloß (Pfalzgrafensaal) und Rathaus

Kaiserpfalz und Casimirschloß


Obwohl es heute weder die mittelalterliche Burg von Barbarossa noch das barocke Schloß des ehemaligen Pfalzgrafen Johann Casimir mehr gibt, lohnt sich ein Besuch des Areals.

Die letzten Überreste des ehemaligen Schlosses befinden sich heute in der Nähe des städtischen Rathauses und repräsentieren nur einen kleinen Teil der gesamten ursprünglichen Anlage, die der kurpfälzische Regent Johann Casimir zwischen 1570 und 1580 errichten ließ. Langezeit war das Schloss der eigentliche Hauptsitz der regionlen Landesherren bis es in den gewaltsamen Auseinandersetzungen um die spanische Erbfolge von den Franzosen im Jahr 1703 zerstört wurde und man den Herrschaftssitz gezwungenermaßen aufgeben musste. Erste Ausgrabungen, die in den 1930er Jahren auf dem ehemaligen Burggelände stattfanden, führten zur Freilegung der Ruinen und zur Entstehung des heutigen Pfalzgrafensaals.

An die einstige Kaiserpfalz des legendären Barbarossa erinnern heute nur noch wenige Überreste. Eingebettet in den Rathauskomplex sind nur noch einzelne Sandsteinquader aus dem Fundament des Kaisersaals sowie Mauerwerksreste der ehemaligen Burgkapelle vorhanden. Darüber hinaus wurden weitere Reliquien und alte Wegespuren im Umfeld der Kaiserpfalz entdeckt, die auf einen alten Burgeingang schließen lassen. Ein Besuch lohnt sich aber vor allem wegen der vielen unterirdischen Gänge, die seit 2008 für Besucher mit Illustrationen und zusätzlichen Informationen zur Stadtgeschichte zugänglich sind. Die etwa einstündige Führung startet über eine steinerne Spindeltreppe hinab vom Pfalzgrafensaal und vorbei an den Gräbern fränkischer Bewohner aus dem 8. Jahrhundert.

Die Karlstalschlucht


Das Karlstal der Moosalb ist ein Naturschutzgebiet bei Trippstadt im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Das Karlstal liegt etwa zehn Kilometer südlich von Kaiserslautern in der Nähe des Luftkurorts Trippstadt. Die rund drei Kilometer lange Karlstalschlucht kann über einen Wanderweg begangen werden. Die von der Moosalb durchflossene und weitgehend naturbelassene Felsenschlucht gehört wegen der großen Gesteinstrümmer aus dem roten Buntsandstein der Region, der zahlreichen kleinen Wasserfälle sowie des alten Laub- und Nadelbaumbestandes zu denjenigen Zielen im Pfälzerwald, die von den für den Tourismus Verantwortlichen als sehenswert angeboten werden. Wir besuchen auch den Unterhammer, eines der alten Hammerwerke an der Moosalbe, mit seinem Herrenhaus und die Klug'sche Mühle.

Das Schloß von Trippstadt


Das Schloß von Trippstadt ist Sitz der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft der Landesfonrsten Rheinland-Pfalz.

Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz, ein Infozentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz.

Zisterzienserabtei Otterberg


Die Abteikirche Otterberg in Otterberg in der Pfalz ist eine ehemalige Zisterzienser-Abteikirche und nach dem Speyerer Dom die größte Kirche der Pfalz. Die Kirche wird als Simultankirche von evangelischen und katholischen Christen genutzt.

Das Zisterzienserkloster wurde 1143 unterhalb der abgegangenen Otterburg als zweite Tochter des Kloster Eberbach aus der Filiation der Primarabtei Clairvaux gegründet. Im Jahre 1168 wurde mit dem Bau der Klosteranlage am Otterbach begonnen. Am 10. Mai 1254 fand die Weihe durch den Auxiliarbischof Arnold von Semgallen statt. Die Kirche ist 79,5 m lang und 20,5 m breit. Sie ist in der Grundanlage kreuzförmig und besteht aus gelblichem Sandstein. In den großen Steinquadern sind noch die Steinmetzzeichen zu erkennen. Im 15. Jahrhundert erfolgte ein langsamer Niedergang des Klosters. Im Jahre 1504 wurde das Kloster gebrandschatzt und geplündert. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster wiederum geplündert. 1559 sollten die verbliebenen Mönche gezwungen werden, zum evangelischen Glauben überzutreten, was sie aber nicht taten. Der letzte Abt, Wendelin Merbot, verließ 1561 das Kloster, es wurde 1564 endgültig aufgegeben. Nachdem Pfalzgraf Johann Casimir die Wallonen aus den spanischen Niederlanden in Otterberg ansiedelte, wurden die Steine der Klostergebäude ab 1579 zum Bau der Wohnhäuser genutzt. Die Steine sind an ihren Steinmetzzeichen noch teilweise erkennbar. Vom Kloster ist nur noch der Kapitelsaal erhalten.

Die Abteikirche wurde von der katholischen und der evangelischen Pfarrei zunächst als Simultankirche genutzt, doch führte dies zu Streitigkeiten. 1708 wurde daher eine Trennwand eingezogen. Der Chorraum mit dem Querschiff wurde nun als katholischer Teil, das restliche Langhaus als evangelischer Teil genutzt. Dadurch wurde jedoch der harmonische Raumeindruck völlig zerstört. Im Jahre 1979 wurde im Zuge einer umfassenden Renovierung die Mauer entfernt, so dass die Kirche nun wieder eine Simultankirche ist. Die Eigentumsverhältnisse blieben damit unberührt. Die Kirchenbänke im Querschiff dienen weiterhin den katholischen Christen, die Einzelstühle im Langhaus den evangelischen Christen. Der Tabernakel mit dem Allerheiligsten befindet sich in einer der Seitenkapellen im rechten Querschiff, die zweite Seitenkapelle dient als Taufkapelle. Der Kapitelsaal wird von der katholischen Pfarrgemeinde als Versammlungsraum genutzt, das katholische Pfarrhaus ist auf den Kapitelsaal gebaut.

Die Abteikirche in Otterberg ist nicht nur die zweitgrößte Kirche, sondern auch die größte und besterhaltene Klosterkirche der Pfalz. Sie ist ein herausragendes Beispiel der zisterziensischen Ordensarchitektur im Stil der oberrheinischen Spätromanik.