Pors-Hir, der "lange Hafen"
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Samstag, 5. Februar 2022
Ein Ausflug an die Rosa Granitküste bei Plougrescant
Die Côte de Granit Rose (bretonisch: Aod ar Vein Ruz; deutsch: rosa Granitküste) ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne, ein Küstenabschnitt am Ärmelkanal im Département Côtes d’Armor, der mit seinen bizarren Felsformationen aus rosafarbenem Granit zu den populärsten Sehenswürdigkeiten der Bretagne zählt. Die charakteristische Färbung verdankt der Rosengranit den Mineralien Hämatit und Alkalifeldspat. Gebildet wurde der Fels vor rund 300 Millionen Jahren durch geologische Prozesse im Oberkarbon. Die über dem Granit liegenden Erdschichten wurden im Verlauf von Millionen Jahren durch die Kraft von Wind und Wasser abgetragen. Zurück blieb eine bizarre Küstenlandschaft, die alljährlich Hunderttausende Besucher anzieht.
An der Landspitze Pointe du Château bei Plougrescant steht das Petite Maison du Gouffre oder Maison entre les Rochers, auch Castel Meur (bedeutet "Großes Schloß") genannt, das wohl bekannteste Foto-Objekt der Bretagne. Es wurde 1861 zwischen zwei großen zerklüfteten Felsen erbaut.
Das kleine Haus mit den weißen Fensterläden schmiegt sich in den Felsen und verschmilzt mit ihm zu einem unvergesslichen Bild. Der direkte Zugang zum Haus auf der Felseninsel, das sich im Privatbesitz befindet, ist mittlerweile allerdings verboten - um das Gebäude zu schützen und gleichzeitig auch die Kieselsteine, die in der Vergangenheit zuhauf als Souvenir mitgenommen wurden.
Pors-Hir, der "lange Hafen"
Pors-Hir, der "lange Hafen"
Dienstag, 12. Oktober 2021
Die Felsküsten der Bretagne

Die Côte de Granit Rose (bretonisch: Aod ar Vein Ruz), die Rosa Granitküste, ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden.
Die Entstehungsgeschichte der Rosa Granitküste:
Die Côte de Granit Rose erstreckt sich an der französischen Kanalküste im Département Côtes d’Armor und gehört zu den außergewöhnlichsten Küstenregionen der Bretagne. Namensgeber für den Küstenabschnitt ist rosafarbener Granit, der das Antlitz der gesamten Region prägt. Die Rosa Granitküste zieht sich auf einer Länge von zehn Kilometern zwischen den Ortschaften Paimpol und Trébeurden an der bretonischen Nordküste entlang. Die charakteristische Färbung verdankt der Rosengranit den Mineralien Hämatit und Alkalifeldspat. Gebildet wurde der Fels vor rund 300 Millionen Jahren durch geologische Prozesse im Oberkarbon. Die über dem Granit liegenden Erdschichten wurden im Verlauf von Millionen Jahren durch die Kraft von Wind und Wasser abgetragen. Zurück blieb eine bizarre Küstenlandschaft.
Eine faszinierende Landschaft, Bildhauerkunst der Natur, geschaffen von Wind und Wasser - faszinierende Skulpturen im roten Granit. An der Côte de Granit Rose, an der Pointe de Chateau (Le Gouffre), nahe Plougrescant, finden wir auch das wahrscheinlich meistfotografierte Haus der Bretagne, das Haus im Fels.
Die Pointe de Minard und die Klippen von Plouézec erheben sich 70 Meter über dem Meer. Die Felsen von Plouézec zählen zu den höchsten Felsen der Bretagne. Auf alten Zöllner- und Schmugglerpfaden (Circuit des Falaises) geht es durch die Falaises, die Klippen.
Die Pointe Du Grouin (bretonisch Beg an Trein) ist eine Landzunge an der Côte d’Émeraude in der nordöstlichen Bretagne Sie liegt etwa vier Kilometer nördlich der Gemeinde Cancale. Auf der Landzunge befindet sich das 1861 errichtete Semaphor zur Beobachtung des Schiffsverkehrs, von welchem auch Seenotrettungseinsätze geleitet werden und welcher als Wetterstation dient. Das Kap ist touristisch erschlossen durch zwei Restaurants und ein Hotel. Im Semaphor finden Kunstausstellungen statt. Außerdem findet man auf dem Kap noch Reste deutscher Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die mit Heidekraut bewachsene Pointe du Grouin ist Naturschutzgebiet und Teil des europäischen Netzwerks "Natura 2000". Die Pointe du Grouin besitzt eine außergewöhnliche Flora und Fauna. Über sechzig Pflanzenarten, Moorboden sowie diverse Sperlinge, Dompfaffen, Reptilien, diverse Schmetterlingsarten und Fledermäuse findet man hier.
Entlang des mit Farn bewachsenen östlichen Teils der Pointe du Grouin befindet sich die gegenüberliegende 1100 Meter lange und 100 Meter breite Insel Île des Landes. Die unbewohnte Insel Île des Landes ist ein ornithologisches und botanisches Reservat (Réserve ornithologique et botanique). Mantelmöwen (Goëlands marin), Kormorane, Austernfischer (Huîtrier pie) Brandseeschwalben (Sterne Caugek), Basstölpel (Fou de Bassan) und Lachmöwen (Mouette rieuse) nisten auf der Île des Landes.
Die Côte Sauvage auf Quiberon - Die Côte Sauvage an der Westküste ist eine Naturschönheit ganz besonderer Art. Eine einmalige Küstenlandschaft, die große Gefahren aufweist und mit Bedacht genossen werden sollte.
Der zweitwestlichste Punkt Frankreichs: Pointe de Saint-Mathieu
Auf einer sturmumtosten Felsspitze liegen Kloster und Leuchtturm von Saint-Mathieu.
Mittwoch, 8. September 2021
An der Rosa Granitküste in der Bretagne
Oben: Tréguier (Bretonisch Landreger) im Département Côtes-d’Armor - Kathedrale Saint-Tugdual von Tréguier, Grab des Heiligen Yves. Quellen besagen, der 19. Mai sei der bretonische Nationalfeiertag, der Patroziniumstag des Heiligen Ivo, Gouel Erwan (frz. Fête de la Saint-Yves).Der heilige Ivo Hélory von Kermartin (frz. Yves Hélory de Kermartin, bret. Erwan Helouri a Gervarzhin) (* um 17. Oktober 1253 in Minihy-Tréguier (bret. Ar Vinic’hi), Bretagne; † 19. Mai 1303 in Louannec) war ein bretonischer Priester und Offizial des Bistums Tréguier.
Ivo wurde 1347 von Papst Clemens VI. heiliggesprochen. Er ist der einzige französische Heilige, der „Monsieur“ genannt wird. Außerdem gilt er heute als bretonischer Nationalheiliger. Sein Patroziniumstag, der 19. Mai, wird als bretonischer Nationalfeiertag Gouel Erwan (frz. Fête de la Saint-Yves) begangen.
St. Ivo gilt in vielen europäischen Ländern als Schutzheiliger der Juristen. In Deutschland stand und steht der Heilige besonders an der Universität in Trier hoch in Ehren. Von 1473 bis 1798 wurde am 19. Mai feierlich der Dekan der juristischen Fakultät gewählt. Das am heutigen Trierer Fachbereich Rechtswissenschaft fortgeführte Siegel der alten Jura-Fakultät zeigt St. Ivo als Gelehrten am Bücherpult mit der Unterzeile „S. Ivo“. Seit 2016 gilt St. Ivo zumindest informell auch als Schutzpatron der Datenschützer. Der Heilige ziert das Siegel des Katholischen Datenschutzzentrums in Dortmund.
Denkmal Ernest Renan in Tréguier, Bretagne: Ernest Renan (* 28. Februar 1823 in Tréguier, Département Côtes-d’Armor; † 2. Oktober 1892 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Historiker, Archäologe, Religionswissenschaftler und Orientalist. Er war Mitglied der Académie française.
En passant: Charles Lindbergh (1902–1974) besaß ein Haus in Tréguier.
Die Côte de Granit Rose (bretonisch: Aod ar Vein Ruz), die Rosa Granitküste, ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden.
Die Entstehungsgeschichte der Rosa Granitküste:
Die Côte de Granit Rose erstreckt sich an der französischen Kanalküste im Département Côtes d’Armor und gehört zu den außergewöhnlichsten Küstenregionen der Bretagne. Namensgeber für den Küstenabschnitt ist rosafarbener Granit, der das Antlitz der gesamten Region prägt. Die Rosa Granitküste zieht sich auf einer Länge von zehn Kilometern zwischen den Ortschaften Paimpol und Trébeurden an der bretonischen Nordküste entlang. Die charakteristische Färbung verdankt der Rosengranit den Mineralien Hämatit und Alkalifeldspat. Gebildet wurde der Fels vor rund 300 Millionen Jahren durch geologische Prozesse im Oberkarbon. Die über dem Granit liegenden Erdschichten wurden im Verlauf von Millionen Jahren durch die Kraft von Wind und Wasser abgetragen. Zurück blieb eine bizarre Küstenlandschaft.
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Trégastel ist ein bekannter Ferienort, dessen Gästezahlen in der Sommersaison die fünffache Einwohneranzahl erreichen. Sainte-Anne-des-Rochers (Deutsch: St. Annen der Felsen) ist eine römisch-katholische Kapelle in Trégastel.
Die heutige St. Annenkapelle geht im Kern zurück auf eine im Jahr 1635 an der Stelle eines älteren Vorgängerbaus errichtete schlichte Kapelle auf rektangulärem Grundriss. Erhalten von diesem Bau sind der Westgiebel mit dem Glockendachreiter und Teile der Südwand. 1787 wurde dieses Gotteshaus umgebaut und renoviert. Zwischen 1928 und 1933 erfolgte eine Erweiterung der Kapelle nach Plänen des Architekten Auguste Courcoux für die Congrégation des Dames des Sacrés-Coeurs de Jésus et de Marie. Im Süden wurde querhaushartig eine Seitenkapelle hinzugefügt, im Norden drei Seitenkapellen. Das Gebäude ist aus dem lokalen Rosengranit der Côte de Granit Rose errichtet worden.
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