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Montag, 13. April 2015

Nürnberg - ganz ohne Bratwurst und Lebkuchen


Seit dem "Franken-Tatort" gestern abend dürfte auch einem breiteren Publikum klargeworden sein, dass Nürnberg mehr ist als Fachwerkidylle, Kaiserburg, Lebkuchen und Bratwurst.

       


Features aus der Nürnberger City, zwischen Marienstraße, Willy-Brandt-Platz und Hauptbahnhof. Das moderne Nürnberg, abseits des Images von Lebkuchen, Bratwurst, Mittelalter-Romantik und Christkindlesmarkt: eine pulsierende moderne Großstadt, eine Metropole. Die Frankenmetropole.



Natürlich, wie alle Metropolen, auch mit Schattenseiten:

Die Nürnberger Südstadt, ein Schmelztiegel der Nationen. Dieser dreiteilige Clip ist auch eine wehmütig-nostalgische Reminiszenz an die alte Südstadt. Denn das Kaufhaus am Aufseßplatz (zuletzt Galeria Kaufhof, vorher Horten und Kaufhaus Merkur, bei den alten Nürnbergern noch immer "der Schocken" genannt), das gibt es nicht mehr. Es wurde von Karstadt aus Umsatz- und Gewinngründen geschlossen. Und damit hat die Südstadt einen Einkaufsmagneten verloren. Man konnte dort gut einkaufen. Auch Dinge, nach denen man heute nun lange suchen muss. Das Restaurant war gut, es gab eine Bäckerei und einen gute Lebensmittelmarkt mit Metzgerei und Fischtheke. Dem "Unbedarften" vermag es sich nicht zu erschließen, warum man sowas dichtmachen muss.

Der Übergang vom Kaufhaus ins Parkhaus war übrigens im Franken-Tatort auch zu sehen. Dort kurzerhand "verlegt" ins Polizeipräsidium.


Nürnberg - Südstadt - Compilation von franz-roth-tv


Die Nürnberger U-Bahn, eine der Lebensadern der Stadt.




Nürnberger Impressionen - Alltag - Morgendliche... von franz-roth-tv

Montag, 16. Januar 2012

Nürnberger Herrensitze

Auf dem Mögeldorfer Kirchen- und Burgberg - Nürnberger Impressionen - Der Kirchenberg des Nürnberger Stadtteils Mögeldorf gehört zu ältesten Siedlungsteilen der einstmals Freien Reichsstadt. Mögeldorf, früher auch Megelendorf genannt, wurde am 6. Mai 1025 erstmals urkundlich erwähnt und ist damit 25 Jahre älter als Nürnberg selbst (erste urkundliche Erwähnung 1050, Freilassung der Sklavin Sigena).

Konrad II. (Konrad der Ältere), König des Ostfrankenreiches und König von Italien, später Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, nutzte Mögeldorf als "Außenstelle" seines Hofes.

Im Mittelalter und in der Renaissance erbauten am idyllisch über der Pegnitz gelegenen Kirchenberg mehrere Nürnberger Patrizierfamilien Landsitze.

Auf dem Friedhof der gotischen Kirche finden wir, wenn auch in deutlich geringerer Zahl, die für Nürnberg typischen Grabplatten, die wir von den großen mittelalterlichen Friedhöfen, dem Johannisfriedhof und dem Rochusfriedhof, kennen.



Das Petzenschloß in Lichtenhof



In unserer Reihe über Nürnberger Herrensitze (Patrizier-Schlösser) auch das Petzenschloß, das versteckt in der Nürnberger Südstadt (Stadtteil Lichtenhof) hinter der Gustav-Adolf-Kirche und dem Südbad liegt.

Das Schloß ist noch heute im Besitz der Familie Petz (seit 1583), die ab dem 17. Jahrhundert den Namen Petz von Lichtenhof trägt.

1632 vorübergehend Hauptquartier des Königs Gustav Adolf von Schweden im Dreißigjährigen Krieg.

1910 bis 1911 erhebliche Umbauten durch Architekt Rudolph Behringer.

Die Wirtschaftsgebäude des Schlosses wurden 1944 im Zweiten Weltkrieg zerstört (am 24. Mai 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg war das Schloß bereits einmal abgebrannt und dann wieder aufgebaut worden).

Wassergraben und Befestigungsanlagen sind heute noch schön sichtbar.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nürnberger Alltäglichkeiten



Impressionen aus der Nürnberger City an einem Wintertag. Stadtteil Gleißbühl. Rund um den Hauptbahnhof. Alltags-Szenerien. Menschen unterwegs, innerstädtischer Verkehr, moderne Architektur, Banken, Versicherungen am Willy-Brandt-Platz, das Verlagsgebäude der Nürnberger Presse. Es sind Impressionen unseres Stadtviertels. Östlich angrenzend an die historische Altstadt.

Nürnberger Alltag. Alltag in der Großstadt, Rush-Hour, Verkehrschaos, Straßenbahnen, Menschen auf dem Weg zur Arbeit und abends auf dem Nachhauseweg. Menschen beim Einkaufen. City-Life.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Paris im Herbst vor 20 Jahren

Zunächst vorweg: Ich weiß, daß im Titel "Jahren" mit zwei "n" am Ende geschrieben ist, aber ich wollte den Clip nicht nochmal neu ausrendern, um den Schreibfehler zu korrigieren. Ich bitte um Nachsicht!



Wir sind unterwegs im feinen 1-er Arondissement an der Place Vendôme und in den Seitenstraßen und den Gassen mit ihren Läden, Cafés, Bars und Bistros. Auch das berühmte Kaufhaus Samaritaine steht auf dem Programm und das Forum des Halles. Pariser Alltagsleben von "inside".

Beeindruckend die Pariser Dachlandschaften von der Plattform des Centre Pompidou zu betrachten.

Teil 2 des Re-Cut des Materials, das mein Kollege und Freund Roland Schmitt anläßlich unserer Reportage-Reise nach Paris gedreht hat, angereichert mit Fotoaufnahmen von mir.

Dieses alte Material, das ja bei weitem nicht an die Qualität heutiger Aufnahmetechnik heranreicht, ist eine kreative Herausforderung gewesen. Und die "schlechte" Bildqualität des Filmmaterials von damals gibt dem ganzen diesen herrlich nostalgischen Touch. Und ist m.E. aber auch gut geeignet, die Pariser Atmosphäre "rüberzubringen".

Und natürlich besteht der Film aus Jump Cuts. Klar an dem Ort, an dem 1959 Jean Luc Godard diese Schnitt-Technik bei "À bout de Souffle" (gedreht mit der Handkamera) erfunden hat.

Mein Pariser Fotoalbum von damals: