Montag, 5. Februar 2018

Abenteuer A6 - Die "Autobahn des Schreckens"


Es gießt in Strömen, das Wasser steht auf der Bahn, Aquaplaning läßt schön grüßen, es ist etappenweise so neblig, daß man keine 50 Meter weit sieht, die Gischt sprüht. Der Großteil der PKW-Fahrer ist sehr "witterungsangepasst" unterwegs: Nebel-Schlußleuchte an und volle Kanne im Blindflug durch!

Ich meinerseits fahre 90 km/h. Ist beim Peugeot 207 CC recht einfach, denn dessen Tacho hat die französischen Geschwindigkeitlimits in Ziffern. Also auch die 90 (ist in Frankreich das Limit auf Landstraßen und RN). Und die 90 km/h sind bei diesem Regen genug. Erinnern wir uns an den alten Spruch zum Aquaplaning: "Ab 80 fahren Sie Wasserski!"

Nicht genug sind die 90 Stundenkilometer aber in der Gegend von Schwabach einem tschechischen Truck, der von hinten auffährt, Hupe und Lichthupe betätigt, um mich zu einer schnelleren Gangart zu "motivieren". Kilometerweit klebt er mir unmittelbar am Heck, zieht immer wieder an, um mich zu schnellerer Fahrt zu nötigen.

Auf der Autobahn A6 - Die Autobahn mit dem höchsten LKW-Aufkommen -


Impressionen von der Autobahn A6, der deutschen Autobahn mit der höchsten LKW-Dichte. Die Ost-West-Traversale hat da mittlerweile die A1 Osnabrück-Bremen-Hamburg klar "getoppt". Die A6 ist die Hauptverbindung von und nach Osteuropa und Südosteuropa. Und im Gegensatz zu der ab Osnabrück weitestgehend dreispurigen A1 mit einem strikten Überholverbot für LKW ist die A6 meist nur zweispurig und "Brummi-Rennen" an der Tagesordnung. So kommt es oft zu brenzligen Situationen und zu vielen schweren Unfällen.


Samstag, 3. Februar 2018

Zweibrücken: Motorsport-Events am Flugplatz in Gefahr


Das Bundesimmissions­schutzgesetz erlaubt vier Veranstaltungen jährlich genehmigungsfrei. 2017 sah das auch die Kreisverwaltung Südwestpfalz noch so. Doch 2018 steht sogar der schon in zwei Wochen geplante erste Termin noch auf der Kippe.

So zu lesen im Pfälzischen Merkur.

Und: "Der Vorsitzende des MSC Schiffweiler, Karl-Heinz Ganster, berichtet auf Merkur-Anfrage, die Kreisverwaltung habe ihm am Donnerstag erklärt, noch einige Dinge prüfen zu müssen. Der MSC brauche bis Dienstag eine Entscheidung. Die Zeit dränge, denn viele der 160 Angemeldeten müssten sich gegebenenfalls Alternativen suchen. Ganster berichtet, 2017 sei noch die Bauabteilung der Kreisverwaltung sein Ansprechpartner gewesen, damals habe es keine Probleme gegeben. Wegen des BImschG-Antrags sei nun die Umweltabteilung zuständig. Diese, so Gansters Eindruck, hält während des laufenden Verfahrens die BImschG-Verordnung zu den vier Frei-Veranstaltungen nicht für anwendbar."

Als ob in der strukturschwachen Region der Südwestpfalz nicht schon genug Attraktionen verschwunden wären, wozu natürlich auch Autorennen gehören, weil sie auch ein überregionales Publikum anziehen.

So wurden auf der traditionellen Strecke "Eselssteige" bis Mitte der 1980er Jahre mit dem "Wasgau-Bergpreis" alljährlich Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft gefahren.


Die Eselssteige ist eine Bergstrecke im Pfälzerwald. Früher wurde hier der Wasgau-Bergpreis ausgetragen, ein bekanntes Straßenrennen. Wir befahren die ehemalige Rennstrecke talwärts.

Eselssteige - Eine Straße im Pfälzerwald from Franz Roth on Vimeo.

"Der Wald stirbt" hatten die Anti-Motorsport-Aktivisten damals mit weißer Farbe in großen Lettern quer über die Straße gemalt. Und ist der Wald gestorben? Nein, ist er nicht! Das vielbeschworene angebliche "Waldsterben" hat in Deutschland nicht stattgefunden. Und schon garnicht im Pfälzerwald. In dem wüten zwar auch die Orkane, aber ansonsten ist dieser Wald sehr gesund. Man möge sich überzeugen.

Und was Zweibrücken betrifft, möge man doch mal ins Kalkül ziehen, dass der Flugplatz bekanntermaßen mal eine U.S. Air Base gewesen ist. Da gab es sicher viel mehr Umweltbelastung.


So, zum Abschluß noch ein Schmmankerl für alle, denen Autos (und nicht nur die) Spaß machen.

Schnelle Autos, schöne Frauen: