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Dienstag, 3. August 2021

On the Road - Leidenschaft Auto


Unterwegs auf der Autobahn


Bei hoher Geschwindigkeit sorgen Autofahrerhandschuhe aus Leder dank ihrer besonderen Struktur für einen besseren Halt am Lenkrad – selbst plötzliche Lenkbewegungen können mit ihnen sicher und kontrolliert umgesetzt werden, ohne dass man dabei Gefahr läuft, abzurutschen. Wenn längere Strecken am Stück zurückgelegt werden müssen, dann haben Autofahrerhandschuhe gleich mehrere Vorteile: Sie dämpfen Vibrationen, die beim Fahren über das Lenkrad übertragen werden und direkt auf Hände und Handgelenke wirken. Dadurch treten Ermüdungserscheinungen erst später auf, die Ausdauer bei langen Fahrten wird gesteigert und die Handgelenke werden geschont.

Für die Wagenpflege war bei uns schon immer die Person zuständig, die es am besten kann.



In der Waschanlage


Und das war unser heißester Renner ...

Honda Integra Type R: Dieses 2+2-sitziges Sportcoupé mit Frontantrieb von Honda wurde gerne als Gruppe-N-Rennwagen mit Straßenzulassung bezeichnet. Und das nicht zu Unrecht. Angetrieben wurde er von einem 1,8-Liter-Saugmotor mit der von Honda entwickelten VTEC-Ventilsteuerung und einer Spitzenleistung von 190 PS (Leistungsgewicht 6,32 kg/PS, Literleistung 106 PS) und 178 Nm Drehmoment bei 7300 min−1. Die Kraft wurde über ein 5-Gang-Getriebe und ein 25-prozentiges, drehmomentfühlendes Torsen-Sperrdifferential an die Vorderräder geleitet. Dadurch beschleunigte das mit 1200 kg Leergewicht relativ leichte Sportcoupé in 6,7 Sekunden auf 100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h. Januar 2001 wurden die letzten Exemplare in Deutschland verkauft. Die Produktion wurde Oktober 2001 beendet.
Die roten Recaro-Rennschalensitze waren für ein solches Fahrzeug also durchaus angebracht.
Darin saß man wie angegossen. Sehr angenehm auf Langstrecken.

Grollen, fauchen, jubeln, so hat Honda selbst im Prospekt die Motorcharakteristik beschrieben. Der Spoiler, der "Angeberflügel", der hat für den nötigen Anpreßdruck bei hohen Geschwindigkeiten gesorgt. Der Wagen lag auch bei über 200 noch wie ein Brett auf der Straße.

Der Zweitürer mit den markant langgezogenen Rückleuchten fällt auf im Straßenverkehr – erstens natürlich, weil er optisch anders als der Durchschnitt daher rollt und zweitens, weil man ihn im Straßenbild für gewöhnlich nie sieht. Aber wenn man ihn doch mal zu Gesicht bekommt, dann fällt er auf. Und man hört ihn in der Regel auch. Denn wer die werksangegebenen 6,7 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 schaffen will, muss den hochgezüchteten Vierventiler richtig drehen lassen. Viertausend Umdrehungen, sechstausend? Der rote Bereich beginnt erst bei ungefähr 8300 Touren, und jenseits der 5000er-Linie verspürt man in diesem Integra sogar noch einen zweiten Wind, wenn nämlich die intelligente Nockenwelle (V-TEC) die Steuerzeiten anpasst. Das heißt allerdings nicht, dass unterhalb dieser Marke nichts geht. Denn mit 1,2 Tonnen Leermasse ist der frontgetriebene Sportler so leicht, dass die Maschine recht spielerisch mit ihm umgeht und bereits unten herum ansehnlichen Schub bietet.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Dem Stau entgehen: Entspannt fahren und Interessantes sehen


So kennen sie viele, die Autobahn BAB A9 zwischen München und Nürnberg bzw. zwischen Nürnberg und München: Stau bei München Nord. Nichts geht mehr. Ärger, Frust, Nervosität. Und völlig überlaufene Raststätten. Und dann, dadurch bedingt, Unfälle en masse. Das aber muss nicht sein. Denn abseits der Autobahn fährt es sich nicht nur gelassener, es gibt auch eine Menge zu entdecken.

 

Achten Sie mal, wenn es gerade wieder ganz dicke zugeht, auf die Schilder, die am Rand der Strecke stehen. Verlassen Sie die Autobahn und gehen Sie auf Entdeckungsreise. Es lohnt sich.


Kurz vor München, da ist es gerade in der Ferienzeit besonders heftig. Drum hier zwei Tipps: Pfaffenhofen und Scheyern - Wir besuchen Pfaffenhofen an der Ilm und das nahe gelegene Kloster Scheyern.


Pfaffenhofen und Scheyern, an bzw. unweit der B13, der Ausweichstrecke nach München:


Und wenn man dann in Münchens Norden kommt, dann kann man gerne noch einen Abstecher zum Schloß Schleißheim in Oberschleißheim machen.


Die Schlossanlage Schleißheim liegt in der Gemeinde Oberschleißheim im Landkreis München. Es handelt sich um einen Komplex von drei einzelnen Schlossbauten des 17. und 18. Jahrhunderts, die durch eine großzügige Gartenanlage axial miteinander verbunden sind. Das Areal umfasst das westlich gelegene Alte Schloss Schleißheim, das benachbarte Neue Schloss Schleißheim und das am Ostende des Parks gelegene Schloss Lustheim. Das Gebäudeensemble wurde von den bayerischen Kurfürsten als Sommerresidenz errichtet, die Anlage blieb jedoch unvollendet. Schleißheim gehört neben Schloss Nymphenburg zu den größten Residenzen im Münchner Raum und wird zu den bedeutendsten Barockanlagen Deutschlands gezählt. Die Schlossanlage ist Teil der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Alle drei Schlösser und der Park können besichtigt werden. Neben den historischen Raumfolgen werden im Alten Schloss wechselnde Ausstellungen gezeigt, das Schloss Lustheim beherbergt die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. Das Neue Schloss dient als Barockgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Das Neue Schloss Schleißheim wurde im Auftrag des Kurfürsten Max Emanuel (reg. 1679-1726) erbaut. Der bayerische Herzog konnte sich an der Wende zum 18. Jahrhundert Hoffnungen auf die Kaiserwürde machen und versuchte, seinen Status mit einem Residenzbau nach französischen Vorbild zu unterstreichen. Das monumentale Neue Schloss wurde ab 1701 nach Plänen von Enrico Zuccalli errichtet, die Bauarbeiten kamen infolge des Spanischen Erbfolgekrieges jedoch 1704 zum erliegen, die politischen Ziele des Kurfürsten scheiterten und er ging ins Exil. Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erfolgte nach der Rückkehr Max Emanuels 1715. Erst ab 1719 wurden die Fassade und die inneren Raumdekorationen nach Plänen von Joseph Effner ausgeführt. Von der ursprünglichen Absicht, eine vierflügelige barocke Residenz unter Einbeziehung des Alten Schlosses zu errichten, musste aufgrund der prekären Finanzlage des Bauherrn Abstand genommen werden und so wurde bis zum Tode des Kurfürsten 1726 – nach mehrfacher Reduzierung der Pläne – nur der Hauptbau fertig gestellt.

Karte:




Montag, 5. Februar 2018

Abenteuer A6 - Die "Autobahn des Schreckens"


Es gießt in Strömen, das Wasser steht auf der Bahn, Aquaplaning läßt schön grüßen, es ist etappenweise so neblig, daß man keine 50 Meter weit sieht, die Gischt sprüht. Der Großteil der PKW-Fahrer ist sehr "witterungsangepasst" unterwegs: Nebel-Schlußleuchte an und volle Kanne im Blindflug durch!

Ich meinerseits fahre 90 km/h. Ist beim Peugeot 207 CC recht einfach, denn dessen Tacho hat die französischen Geschwindigkeitlimits in Ziffern. Also auch die 90 (ist in Frankreich das Limit auf Landstraßen und RN). Und die 90 km/h sind bei diesem Regen genug. Erinnern wir uns an den alten Spruch zum Aquaplaning: "Ab 80 fahren Sie Wasserski!"

Nicht genug sind die 90 Stundenkilometer aber in der Gegend von Schwabach einem tschechischen Truck, der von hinten auffährt, Hupe und Lichthupe betätigt, um mich zu einer schnelleren Gangart zu "motivieren". Kilometerweit klebt er mir unmittelbar am Heck, zieht immer wieder an, um mich zu schnellerer Fahrt zu nötigen.

Auf der Autobahn A6 - Die Autobahn mit dem höchsten LKW-Aufkommen -


Impressionen von der Autobahn A6, der deutschen Autobahn mit der höchsten LKW-Dichte. Die Ost-West-Traversale hat da mittlerweile die A1 Osnabrück-Bremen-Hamburg klar "getoppt". Die A6 ist die Hauptverbindung von und nach Osteuropa und Südosteuropa. Und im Gegensatz zu der ab Osnabrück weitestgehend dreispurigen A1 mit einem strikten Überholverbot für LKW ist die A6 meist nur zweispurig und "Brummi-Rennen" an der Tagesordnung. So kommt es oft zu brenzligen Situationen und zu vielen schweren Unfällen.


Mittwoch, 4. November 2015

Bundesstraße B10 - seit über 40 Jahren wird die Südwestpfalz "abgehängt"


Wer auf der Bundesstraße B10 von Landau Richtung Pirmasens oderr umgekehrt unterwegs durch den Pfälzerwald ist, der braucht viel Geduld und gute Nerven. Denn die B10 ist ein Nadelöhr, auf dem man alles mögliche kann, nur nicht zügig vorwärtskommen.


Das aber könnte schon seit 40 (vierzig !!!) Jahren anders sein.


In den Siebzigern gab es Planungen für einen Lückenschluß der Autobahn A8 zwischen Pirmasens und Karlsruhe. Diese Trasse sollte über Dahn und Bad Bergzabern führen und stieß auf massiven Widerstand von Naturschützern, die eine Autobahn durch den Pfälzerwald kategorisch ablehnten.

So wurden die Planungen 1985 endgültig eingestellt. Unter der Auflage, dass als Alternative die Bundesstraße 10 zwischen Pirmasens und Landau vierstreifig ausgebaut werde.

Dies ist bis heute nur in Ansätzen realisiert. Dreißig (!!!) Jahre später quält sich der Verkehr noch immer auf dem Großteil der Strecke auf einer Fahrspur dahin.


Und auch heute sind wieder diejenigen die Wortführer gegen einen zügigen Ausbau, die schon dereinst die Autobahn verhindert haben.

Aber ohne diese Verkehrsanbindung bleibt in der strukturschwachen Südwestpfalz weiterhin, wie man so sagt, "der Hund begraben". Sei es in wirtschaftlicher oder aber auch in touristischer Hinsicht. Denn wer siedelt sein Unternehmen an einem Standort an, der eine katastrophale Verkehrsanbindung hat? Oder wer sucht sich für eine Städtereise ein Ziel aus, das er nur unter Inkaufnahme schlechtester Anreisebedingungen erreichen kann?

Montag, 20. April 2015

Links und rechts der A9 Nürnberg - München


So kennen sie viele, die Autobahn BAB A9 zwischen München und Nürnberg bzw. zwischen Nürnberg und München: Stau bei München Nord, Rückreiseverkehr aus (z.B.) dem Osterurlaub. Nichts geht mehr. Ärger, Frust, Nervosität. Und dann, dadurch bedingt, Unfälle en masse. Das aber muss nicht sein. Denn abseits der Autobahn fährt es sich nicht nur gelassener, es gibt auch eine Menge zu entdecken.


Achten Sie mal, wenn es gerade wieder ganz dicke zugeht, auf die Schilder, die am Rand der Strecke stehen. Verlassen Sie die Autobahn und gehen Sie auf Entdeckungsreise. Es lohnt sich.

Kurz vor München, da ist es gerade in der Ferienzeit besonders heftig. Drum hier zwei Tipps.

Pfaffenhofen an der Ilm


Pfaffenhofen an der Ilm by Franz Roth


Pfaffenhofen an der Ilm - Stadtansichten von Matktplatz, Rathaus und den Kirchen Sankt Johann Baptist und Spitalkirche - Bayern, Oberbayern, Deutschland, Germany - Sankt Johann Baptist ist im Baustil außen gotisch, der Innenraum ist Barock.

Kloster Scheyern - das Stammkloster der Wittelsbacher

Kloster Scheyern nahe Pfaffenhofen an der Ilm ist das Stammkloster der Wittelsbacher, Europas ältester Dynastie.


Kloster Scheyern - Stammkloster der Wittelsbacher by Franz Roth

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Die BAB A6 und die Bundesstraße B10


Zwei Ost-West-Traversalen in Deutschland, die Bundesautobahn BAB A6 von Nürnberg nach Speyer und die Bundesstraße B10 von Landau Richtung Pirmasens durch den Pfälzerwald. Zwei Strecken, die schon längst dem gewachsenen Verkehrsaufkommen, speziell im Schwerlastbereich, nicht mehr gewachsen sind und deshalb beide dringend eines zügigen Ausbaus bedürfen.


Unterwegs auf der BAB A6 by Franz Roth

Die Autobahn A6 ist mittlerweile die deutsche Autobahn mit dem höchsten LKW-Aufkommen und hat seit langem die A1 getoppt. Und im Gegensatz zur A1, die mittlerweile großteils über 6 Fahrstreifen verfügt (und ein Überholverbot für LKW) ist die A6 nur in wenigen Bereichen auf 3 Fahrstreifen in einer Richtung ausgebaut. Und die Brummi-Rennen sind an der Tagesordnung. Das macht die A6 gefährlich und schwere Unfälle finden immer wieder statt.

Nicht minder gefährlich ist die B10 zwischen Landau und Pirmasens (bzw. Hinterweidenthal). An manchen Stellen auf lediglich 3 Fahrstreifen ausgebaut wird sie zum Abenteuer.


Abenteuer B10 by Franz Roth

Unterwegs auf der Bundesstraße 10 zwischen Landau und Pirmasens. Die B10 ist die Ost-West-Traversale durch den Pfälzerwald und um ihren 4-streifigen Ausbau zwischen Hinterweidenthal und Landau tobt der Streit zwischen Befürwortern und Gegnern. Die rot-grüne Landesregierung von Rheinland-Pfalz hat den Ausbau gestoppt (entgegen anderslautender Zusagen des vorherigen Ministerpräsidenten Kurt Beck).

Mittwoch, 20. November 2013

Die BAB A6 und die B10 - zwei Verkehrsadern der Ost-West-Traversale


Impressionen von der Autobahn A6, der deutschen Autobahn mit der höchsten LKW-Dichte. Die Ost-West-Traversale hat da mittlerweile die A1 Osnabrück-Bremen-Hamburg klar "getoppt". Die A6 ist die Hauptverbindung von und nach Osteuropa und Südosteuropa.

Und im Gegensatz zu der ab Osnabrück weitestgehend dreispurigen A1 mit einem strikten Überholverbot für LKW ist die A6 meist nur zweispurig und "Brummi-Rennen" an der Tagesordnung. So kommt es oft zu brenzligen Situationen und zu vielen schweren Unfällen.


Unterwegs auf der BAB A6 von franz-roth-tv


Die B10 ist die Hauptverbindung von Ost nach West durch den Pfälzerwald. Und sie leidet unter zunehmendem Verkehrsaufkommen, speziell im Transit des Schwerlastverkehrs. 35,7% hat der Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen. Der Staufer-Tunnel oder der Barbarossa-Tunnel sorgen dafür, daß die Orte Annweiler und Rinnthal vom Durchgangsverkehr entlastet werden. An anderen Stellen ist der Stau vorprogrammiert. Etwa bei Hinterweidenthal (Landkreis Südwestpfalz). Gegen den Ausbau machen auch eine ganze Reihe von Gemeinden mobil, die um den Tourismus fürchten.

Am 15. September 2012 hatte ein erneutes Mediationsverfahren um den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 10 durch den Pfälzerwald zwischen Hinterweidenthal und Landau begonnen. Dieses Verfahren wurde erfolglos beendet. Mehr noch: die neue rot-grüne Landesregierung hat entschieden, dass zwischen Pirmasens und Landau kein vollständiger 4-streifiger Ausbau erfolge. Zugeständnis der SPD an den grünen Koalitionspartner zu Lasten einer ganzen Region.

Der Clip entstand (zum Teil) an einem Sonntag (16.09.2012). Deswegen (fast) kein LKW-Verkehr, sondern nur PKW unterwegs.


B10 - Bundesstraße 10 im Pfälzerwald von franz-roth-tv