Wenn wir von der Pfalz nach Nürnberg zurückfahren legen wir unterwegs immer einen Stopp ein. Denn es gibt viele interessante Orte unterwegs. Wir stellen einige vor.
Und am 13. Juli 2017 konnten wir bei unserem Stopp sogar Störche im Horst beobachten.
Wir haben noch eine zweite Route, durch das Jagsttal. Auch hier viel Sehenswertes.
In Jagsthausen steht die Götzenburg und im Kloster Schöntal ist der "Ritter mit der eisernen Hand" beigesetzt. Sehenswert dort die Basilika und entspannend eine Rast im Klostercafé.
Abseits der Autobahn - Eine Art von Road-Movie - Oft fahren wir von unserem Pfälzer Domizil nicht über die Autobahn nachhause, sondern nehmen unsere Route über Land. Eine dieser Routen ist die durchs Jagsttal. Das sind zwar zwei Stunden mehr Fahrt, doch dafür geht es durch eine wunderschöne Landschaft, durch idyllische mittelalterliche Städtchen und vorbei an bedeutenden kulturellen und historischen Orten wie etwa dem Kloster Schöntal, in dem der Ritter mit der eisernen Hand, Götz von Berlichingen, beigesetzt ist. Unweit in Jagsthausen die Götzenburg mit ihren Festspielen.
Es gibt Sie noch, die Orte der Ruhe und der Entspannung, die Kraft und Inspiration schenken, die neue Anregungen bieten und Ausgleich vom Alltäglichen schaffen. Das ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal, im herrlichen Jagsttal gelegen, beherbergt heute eines der Bildungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 1157 von Maulbronner Zisterziensermönchen gegründet, von Abt Benedikt Knittel Ende des 17. Jahrhunderts im prachtvollen Barock neu erbaut, blickt die tradionsreiche Klosteranlage auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Im Jahr 2007 feierte Kloster Schöntal sein 850. Jubiläum. Noch heute zeugen die feinen, detailreichen Ausarbeitungen und die liebevollen Stuckdecken von großer Handwerkskunst. Großzügigkeit, Weite, Ordnung und Symmetrie als Zeichen und Ausdruck der Harmonie bestimmen diese barocke Anlage. In Schöntal ist Götz von Berlichingen beerdigt.