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Montag, 23. Oktober 2017

Wilde Wölfe in Deutschland? Nein, Danke !!!


Im idyllischen Tal der Jagst bei Oberregenbach

Ein Wolf hat im Landkreis Heilbronn, bei Widdern im Jagsttal, drei Schafe gerissen.. Das ist nun nachgewiesen. Hier nachzulesen. Das Raubtier kommt nun immer weiter in die Kulturlandschaft und richtet Schäden an.

Die Region des Wolfsnachweises:


Kulturlandschaft Jagsttal

Das Jagsttal, das ist keine Wildnis, sondern eine Kulturlandschaft, das mögen uns die folgenden Filme demonstrieren. Wir kommen da u.a. auch durch Widdern.




Nein, fürwahr keine Wildnis, in der der Wolf tolerabel wäre. Nein, eine alte gewachsene Kulturlandschaft.



Residenzstadt Öhringen im Hohnlohekreis 2016-08-30 - FRANKEN from Franz Roth on Vimeo.


Nein, Hohenlohe ist kein Wolfsland !!!

Wölfe in Deutschland, ja, wenn sie "hinter Gittern" sind. Im Wildpark.


Mittwoch, 30. August 2017

Der Ritter mit der "Eisernen Hand": Götz von Berlichingen


Burg Hornberg – der Wohnsitz von Götz von Berlichingen

Götz von Berlichingen lebte 45 Jahre auf Burg Hornberg, für die er sich schon als Jugendlicher begeisterte. Das zur Burg gehörende, nach Urkundenlage zweitälteste noch bestehende Weingut der Welt betreibt unterhalb der Burg auf Steilterrassen traditionellen Weinbau.


Im Jahr 1517 kaufte Götz von Berlichingen, der Ritter mit der eisernen Hand, die Burg mit Steinbach und Haßmersheim für 6500 Gulden von Conz Schott von Schottenstein und lebte auf dieser, zusammen mit seiner Familie, bis zu seinem Tode 1562.


Götz benannte sich seitdem nach seiner Burg, führte den Namen „von Berlichingen zu Hornberg“ und begründete die Hornberg-Rossacher Hauptlinie. Vom Bauernaufstand des Jahres 1525 blieb Burg Hornberg verschont, da Götz von Berlichingen vorübergehend erzwungenermaßen Hauptmann bei den Aufständischen war. Wegen seiner Teilnahme am Bauernkrieg wurde er 1528 nach Augsburg bestellt und für zwei Jahre gefangen gesetzt. Erst nachdem er Urfehde geschworen hatte, den Bezirk von Hornberg nicht mehr zu verlassen, Schadenersatz zu leisten und keine Rache zu üben, wurde er freigelassen. Ein Anklageverfahren vor dem Bundestag des Schwäbischen Bundes endete kurze Zeit später mit einem bedingten Freispruch, die Urfehde wurde 1541 von Kaiser Karl V. aufgehoben. Auf der Burg diktierte der Ritter seine Lebensgeschichte, die Johann Wolfgang von Goethe als Vorlage für seinen „Götz von Berlichingen“ diente. Im Jahr 1562 starb der „Ritter mit der eisernen Hand“ im Alter von 82 Jahren.



Sonntag, 16. Juli 2017

Von Bad Wimpfen nach Nürnberg


Im Tal der Jagst


Reisen statt rasen: Abseits der Autobahn fahren wir von Bad Wimpfen nach Nürnberg und präsentieren Sehenswertes und Streetviews von der Strecke durch das Tal der Jagst. So u.a. auch das Automuseum im hohenlohischen Langenburg.


Besonders sehenswert ist Kloster Schöntal. Hier ist Götz von Berlichingen beigesetzt, der Ritter mit der "Eisernen Hand".


Unser Startpunkt, Bad Wimpfen, ein Bummel durch die Stadt.


Wenn man die Grenze des Freistaates passiert hat, dann lohnt sich ein Stopp in Feuchtwangen.


Ansbach ist die nächste Stadt. Die Gumbertuskirche und die Orangerie lohnen eine Visite.


Und zwischen Rothenburg und Ansbach könnte man noch einen kleinen Abstecher nach Schillingsfürst machn und sich im Schloß die Greifvogelvorführungen anschauen.

      

Hinter Ansbach kommt dann noch Heilsbronn, dessen Münster eine bedeutende Grablege der Hohenzollern ist.


Man kann sie sich nämlich gut ersparen, die A6, die Autobahn mit dem höchsten LKW-Aufkommen in ganz Deutschland. Eine Autobahn, die gefährlich ist.


Montag, 15. Mai 2017

Unterwegs in Hohenlohe

   
Die Jagst bei Oberregenbach

Unterregenbach und seine gedeckte Holzbrücke

Die gedeckte Holzbrücke über die Jagst ist 60 m lang und 4,75 m breit. Sie wurde 1821/22 errichtet, um Fußgängern und Pferdefuhrwerken bei Hochwasser den Umweg über #Oberregenbach zu ersparen. Nach fast 100-jähriger Nutzung drohte die Brücke Anfang des 20. Jahrhunderts einzustürzen, da schwere Fuhrwerke das Bauwerk zu stark belastet hatten. Örtliche Zimmerleute reparierten die Brücke jedoch. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges richteten anrückende amerikanische Soldaten schwere Schäden an der Brücke an, so dass 1958 eine umfassende Renovierung erfolgte, bei der die gesamte Holzkonstruktion erneuert und die Tragfähigkeit auf 9 t erhöht wurde.


Langenburg

Unterregenbach und Oberregenbach gehören zu Langenburg, der Residenzstadt der Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg.


Sehenswert das Deutsche Automuseum im ehemaligen Marstall des Schlosses.

Öhringen

Eine weitere hohenlohische Residenz ist Öhringen.


Kloster Schöntal

In Kloster Schöntal ist Götz von Berlichingen beigesetzt, der "Ritter mit der Eisernen Hand". Sehenswert die barocke Klosterkirche.


Samstag, 29. Oktober 2016

Die rebellischen Ritter: Franz von Sickingen und Götz von Berlichingen


Sie waren Waffengefährten und sie waren beide in der Reichsacht: Franz von Sickingen und Götz von Berlichingen. Sie waren Reichsritter, die gegen das Reich rebellierten. Aus Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage und dem Einfluß der Ritterschaft im späten Mittelalter. Denn eigentlich brauchte man sie nicht mehr. Die Ritterheere waren abgelöst worden durch die Landsknechte, die schwer gepanzerten Reiter durch die bewegliche Infanterie. Und so, wie ihre militärische Bedeutung im Schwinden begriffen war, so war es ihre politische und gesellschaftliche.

Aber begeben wir uns auch eine Spurensuche. Spuren des Franz von Sickingen und des Götz von Berlichingen. Besuchen wir die Orte, wo sie gelebt und gekämpft haben. Gekämpft für das Überleben des Rittertums.


Götz von Berlichingen


Götz, der Ritter mit der Eisernen Faust, nahm zum Beispiel 1515 an der Fehde des Franz von Sickingen gegen Worms teil und schickte ihm 1516 bei seinem Zug gegen den Herzog von Lothringen Knechte und Pferde zu Hilfe und war auch bei dessen Fehde mit dem Landgrafen von Hessen und der Einnahme von Umstadt 1518 dabei.


Mittwoch, 23. September 2015

Auf den Spuren des Götz von Berlichingen

Kloster Schöntal

In Jagsthausen steht die Götzenburg und im Kloster Schöntal ist der "Ritter mit der eisernen Hand" beigesetzt. Sehenswert dort die Basilika und entspannend eine Rast im Klostercafé.


Abseits der Autobahn - Eine Art von Road-Movie - Oft fahren wir von unserem Pfälzer Domizil nicht über die Autobahn nachhause, sondern nehmen unsere Route über Land. Eine dieser Routen ist die durchs Jagsttal. Das sind zwar zwei Stunden mehr Fahrt, doch dafür geht es durch eine wunderschöne Landschaft, durch idyllische mittelalterliche Städtchen und vorbei an bedeutenden kulturellen und historischen Orten wie etwa dem Kloster Schöntal, in dem der Ritter mit der eisernen Hand, Götz von Berlichingen, beigesetzt ist. Unweit in Jagsthausen die Götzenburg mit ihren Festspielen.




Montag, 23. März 2015

Unterwegs im Tal der Jagst


Es gibt Sie noch, die Orte der Ruhe und der Entspannung, die Kraft und Inspiration schenken, die neue Anregungen bieten und Ausgleich vom Alltäglichen schaffen. Das ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal, im herrlichen Jagsttal gelegen, beherbergt heute eines der Bildungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 1157 von Maulbronner Zisterziensermönchen gegründet, von Abt Benedikt Knittel Ende des 17. Jahrhunderts im prachtvollen Barock neu erbaut, blickt die tradionsreiche Klosteranlage auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Im Jahr 2007 feierte Kloster Schöntal sein 850. Jubiläum. Noch heute zeugen die feinen, detailreichen Ausarbeitungen und die liebevollen Stuckdecken von großer Handwerkskunst. Großzügigkeit, Weite, Ordnung und Symmetrie als Zeichen und Ausdruck der Harmonie bestimmen diese barocke Anlage. In Schöntal ist Götz von Berlichingen beerdigt.


Das Klostercafé:


Die Götzenburg in Jagsthausen:



Ein Roadmovie: Fahrt durchs Jagsttal:


Heimfahrt aus der Pfalz nach Nürnberg durchs Tal der Jagst by Franz Roth


Cabrio-Fahrt durchs Tal der Jagst by Franz Roth

Sonntag, 10. August 2014

Durch das Tal der Jagst


Es gibt Sie noch, die Orte der Ruhe und der Entspannung, die Kraft und Inspiration schenken, die neue Anregungen bieten und Ausgleich vom Alltäglichen schaffen. Das ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal, im herrlichen Jagsttal gelegen, beherbergt heute eines der Bildungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart. 1157 von Maulbronner Zisterziensermönchen gegründet, von Abt Benedikt Knittel Ende des 17. Jahrhunderts im prachtvollen Barock neu erbaut, blickt die tradionsreiche Klosteranlage auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Im Jahr 2007 feierte Kloster Schöntal sein 850. Jubiläum. Noch heute zeugen die feinen, detailreichen Ausarbeitungen und die liebevollen Stuckdecken von großer Handwerkskunst. Großzügigkeit, Weite, Ordnung und Symmetrie als Zeichen und Ausdruck der Harmonie bestimmen diese barocke Anlage. In Schöntal ist Götz von Berlichingen beerdigt.


Das Klostercafé:


Die Götzenburg in Jagsthausen:



Ein Roadmovie: Fahrt durchs Jagsttal:


Heimfahrt aus der Pfalz nach Nürnberg durchs Tal der Jagst by Franz Roth