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Sonntag, 29. August 2021

In Franken


Iphofen und Umgebung - Rödelsee, die Kirchenburg von Mönchsondheim, Mainbernheim, Schwarzenberg, Münchsteinach


Bayerns nördlichste Stadt: Fladungen in der Rhön
Fladungen in der Langen Rhön ist Bayerns nördlichste Stadt. Sie kam erst während der napoleonischen Ära zu Bayern. Und im Rhön-Museum findet man folgerichtig dann auch noch ein altes Grenzschild aus der damaligen Zeit. Seit den Verträgen von Paris 1814 gehören der Ort Fladungen und die Umgebung endgültig zu Bayern.

Ipsheim in Mittelfranken
Weinort an der Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße

Der Weinort ist auch bekannt für seine Störche. Der Horst ist in der Ortsmitte auf dem historischen Kastenbau, dem ehemaligen Zehnthaus.


Das Wasserschloß Breitenlohe liegt im Ort Breitenlohe, einem Ortsteil von Burghaslach im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Stadt Königsberg i.Bay.: Eine romantische fränkische Kleinstadt wie aus dem Bilderbuch - ein Fachwerk-Ensemble von europäischem Rang, das vom großen Touristenstrom bisher noch verschont wurde.
Regiomontanus, geboren in Königsberg: Johann(es) Müller (später lateinisch genannt Regiomontanus „der Königsberger“; * 6. Juni 1436 in Königsberg in Bayern; † 6. Juli 1476 in Rom) war ein bedeutender Mathematiker, Astronom und Verleger des Spätmittelalters. Er hieß kurz Hans Müller, latinisiert Johannes Molitor(is), und verwendete meistens den vom Herkunftsort abgeleiteten Namen Joannes de Monteregio (oder getrennt geschrieben de Monte Regio). Der latinisierte Name Regiomontanus wurde von ihm selbst und seinen Zeitgenossen noch nicht gebraucht, sondern soll erstmals 1531 von Philipp Melanchthon verwendet worden sein.
Regiomontan war neben seinem Lehrer Georg von Peuerbach der bedeutendste Vertreter der Wiener astronomischen Schule und ein Wegbereiter des Kopernikus. Seine Ephemeriden waren unter Seefahrern hochgeschätzt.

Samstag, 10. März 2018

Im Grenzland zwischen Unterfranken und Mittelfranken - Steigerwald und Haßberge


Die alte Furt ist neu erstanden: Markt Nordheim (Kreis Neustadt/Aisch-Bad-Windsheim): Sowohl Masse als auch Maße der Steine im Bachbett verraten es, dies ist keine alte Furt. Vielmehr wurde im Rahmen der Dorferneuerung auch das Bachbett neu gestaltet.

Unweit: Die Abtei Münchsteinach im Steigerwald, Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, hier ist Günther Strack beigesetzt, der 1999 verstorbene beliebte Schauspieler. Er hatte seinen Weinberg in Iphofen und wohnte in Münchsteinach.


Bei Münchsteinach im Frühling:


Schloß Breitenlohe im Steigerwald


Berühmt ist das Wasserschloß, das im Kern aus dem 15. Jahrhundert stammt und im 16. Jahrhundert ausgebaut wurde. Es hat einen quadratischen Grundriss, einen rechteckigen Innenhof und verfügt über vier dreigeschossige Flügel und runde Ecktürme. Östlich, dem Schloß vorgelagert, stehen mit einem Stallgebäude und einer Scheune aus dem 18. Jahrhundert dem Schloß zugeordnete Wirtschaftsgebäude. Im südwestlichen Turm befand sich ein Gefängnis. Im Jahre 1340 wurde die Wasserburg zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als sie im Besitz von Albrecht von Hohenlohe war. Noch im 14. Jahrhundert folgten die Edlen von Vestenberg, welche die Wasserburg zu einem Schloss umbauten, das in den Bauernkriegen um 1525 zerstört wurde. Kunz Christoph von Vestenberg ließ ab etwa 1569 aus den Überresten das heutige Schloß erbauen. 1592 verkaufte der verschuldete Sigismund von Vestenberg das Schloß samt Gut an Lorenz von Münster zu Lisberg. Unter dieser Familie wurde das Schloß teilweise barockisiert. 1783 wurden Schloss und Flur an die Grafen von Castell verkauft. 1942 kaufte es der Wasserwerksunternehmer Georg Jaeckel, von dem es die heutigen Besitzer, Familie Friedrich, geerbt haben; sie haben es in mehreren Bauabschnitten restauriert.


Gnötzheim im Steigerwald


Schloß Gereuth in den Haßbergen

Vor seiner Instandsetzung vermittelte das Gemäuer wahrhaftig den Eindruck eines verwunschenen Märchenschlosses.


Schloß Gereuth in den Haßbergen, das "Alte Schloß", der ehemalige Wirtschaftstrakt. Es harrt noch der Restaurierung.


Direkt daneben Sankt Christophorus.