Am Mont-Saint-Michel / 2001 / der 1879 gebaute Damm war noch existent / viele kostenfreie Parkplätze
Heute zahlt man für den Parkplatz auf dem Festland 15,-- € (mal schnell umrechnen: Das sind 30,-- DM !!!). Früher gab es da auch Parkplätze, weniger, aber auch kostenfrei.
Und noch ein paar Worte zu der sog. "Renaturierung": Es wurde ein neuer Staudamm gebaut, der den Couesnon reguliert. Dazu wurde der Fluß ausgebaggert, wodurch die Schilfgebiete am Ufer, Brutplatz vieler Vogelarten, zerstört worden sind. Verdammt "ökologisch" das Ganze !!!
Menschenmassen schieben sich durch die Grand Rue, die einzige Gasse, die hoch zur Abtei führt.
Zum Anfang der Grand Rue ist auch Mère Poulard.
Hier gibt es das mit Sicherheit teuerste Omelette der Welt: Für 38€ bei Mère Poulard auf dem Mont-Saint-Michel.
Sie sind ja weltberühmt, aber die Preise sind gesalzen:
L'Omelette gourmande sucrée aux pommes et caramel au beurre salé flambée au Calvados, das kostet 18 Euro, ein Omelette tradition Mère Poulard au saumon fumé schlägt mit 39 Euro (!!!) zu Buche! Und wer das mit 100 Gramm Hummer will, der ist 65 Euro los. Muss man seinem Portemonnaie nicht antun !!!
Der Tipp für alle, die dem Rummel entfliehen wollen:
Kirche Saint-Pierre - Église Saint-Pierre - Etwa auf halbem Weg zur Abtei. Erbaut im 11. Jahrhundert, im Laufe der Jahrhunderte mehrfach überarbeitet. Liegt in der Grand Rue ein wenig abseits des Touristenstroms und ist deshalb weniger besucht. Aber ein absolutes Muss. Und ein Ort der Ruhe und der Stille.
Montag, 7. Februar 2022
Samstag, 5. Februar 2022
Unsere Lieblingsplätze am Meer
Das ist unser kleiner Lieblingshafen auf Quiberon in der Bretane. Am Hafen gibt es eine kleine Bar, wo man herrlich sitzen kann, einen Ricard genießen und auf den Hafen blicken, in dem durchaus emsiges Treiben herrscht.
Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".
Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist auch einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne. Ein sieben Kilometer langer weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen.
Hier kann man auch Gezeitenfischer beobachten. Gezeitenfischerei (französisch pêche à pied) ist eine Fangmethode, die an Küsten mit Tidenhub (in Europa insbesondere an den nordfranzösischen Küsten ( z.B. Petite mer de Gâvres) betrieben wird. Dabei wird der trockengefallene Meeresboden nach Schalenweichtieren der Malakofauna abgesucht. Heute sind beim Sammeln von Schalentieren und Muscheln in Frankreich Mindestgrößen vorgeschrieben.
Herrlich, dass man direkt bis hin zum Strand fahren kann - Pfeil Nr. 1 zeigt unseren geparkten Renner und Pfeil Nr. 2 einen dieser weißen "Luft-Terroristen", Möwe genannt, weshalb man bei geparktem Auto immer das Verdeck schließt - weil sie nämlich zu und zu gerne "Bomben" abwerfen. Die Île du Guesclin mit dem gleichnamigen Fort bei Saint-Malo ist ein weiterer unserer Lieblingsplätze.
Und - last but not least - Pors Hir an der Rosa Granitküste.
Und dann haben wir noch einen absoluten Lieblingsplatz am Meer. Der ist zwar nicht in der Bretagne, ich möchte ihn hier aber dennoch zeigen: Den Helgolandkai in Wilhelmshaven am Jadebusen.
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