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Sonntag, 10. April 2022

Maritimes Wilhelmshaven

Der Südstrand ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste. Seit 1929 ist er einer der Anziehungspunkte Wilhelmshavens.
Hotels und Gaststätten laden mit ihrer Außengastronomie zum Verweilen ein.

Maritimes Wilhelmshaven:
Nassauhafen und Nassaubrücke, Kaiser-Wilhelm-Brücke, Deutsches Marinemuseum, Korvette Erfurt, Bontekai



Mit Blick auf die Nordsee und die im Hafen liegenden Boote findet man im Nassauhafen die Nassaubrücke. Ihren Namen erhielt sie von der Besatzung der S.M.S. Nassau, welche 1910 als erste die Brücke überquerte. Schon über 100 Jahre ist dieses Bauwerk aus Stahl und Holz alt und hat dabei so manch raue See miterlebt. Um den Gezeiten gewachsen zu sein, wurde sie als Pontonbrücke gebaut. Das bedeutet, das Bauwerk hat keine Pfeiler, sondern liegt auf Schwimmkörpern und bewegt sich mit Ebbe und Flut. Am Nassauhafen befinden sich einige Fischrestaurants. Bei extremen Hochwassern, einer Springflut oder einer Sturmflut, steigt das Wasser über den Rand des Hafens hinweg und überflutet die Nassaubrücke und anliegende Bereiche.

Wilhelmshaven ist seit dem Deutschen Kaiserreich der wichtigste Marinestützpunkt in Deutschland. So hat die Stadt in Niedersachsen natürlich auch ein Marinemuseum, in dem u.a. die Mölders ihren letzten Ankerplatz gefunden hat. Und von deren Liegeplatz hat man beste Sicht auf eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt am Jadebusen, die Kaiser-Wilhelm-Brücke, von 1905 bis 1907 als größte Drehbrücke Europas erbaut. Sie verbindet den Bontekai mit der Südstrandpromenade. Sie ist das Wahrzeichen der Marine-Stadt am Jadebusen: Wilhelmhaven's Kaiser-Wilhelm-Brücke, die Verbindung zwischen Bontekai und der Südstrandpromenade. In den Jahren 1905 bis 1907 wurde sie von Ernst Troschel als größte Drehbrücke Europas gebaut.

Die Korvette Erfurt in Wilhelmshaven im Jahr 2017: Die Erfurt ist eine Korvette der Deutschen Marine vom Typ K130, auch als Braunschweig-Klasse bezeichnet. Sie ist die dritte Einheit dieser Klasse. Sie lief am 29. März 2007 vom Stapel und wurde am 28. Februar 2013 in Dienst gestellt. Heimathafen ist der Marinestützpunkt Hohe Düne in Rostock. Ein Namensvorgänger war 1958 bis 1972 ein Schiff der Krake-Klasse in der Volksmarine.

Die Korvetten der Braunschweig-Klasse sind auf neuestem Stand der Technik, besonders bei Schiffstechnik sowie Waffen- und Führungssystemen. Viele Anlagen an Bord sind automatisiert, wichtige Komponenten mehrfach vorhanden. Das Rechner-Netzwerk etwa ist so konzipiert, dass es selbst bei Schäden am Schiff weiter alle Daten verarbeiten kann. Dank Stealth-Eigenschaften sind die Korvetten nur schwer zu orten. Zusätzlich zum eigenen Mehrzweckradar profitieren sie dicht unter Land von ihren leistungsfähigen Videosensoren. Außerdem können sie Hubschrauberdrohnen einsetzen. Das erweitert das Gebiet, das sie kontrollieren, über den Radarhorizont hinaus. Hauptwaffe der Korvetten ist der Flugkörper RBS15. Er ist geeignet für See- und Landziele. Neben GPSGlobal Positioning System-Steuerung besitzt er auch eigene Sensoren. Zur Selbstverteidigung haben die Korvetten die Nahbereichsflugabwehr RAM (Rolling Airframme Missile).

Der Bontekai ist benannt nach Friedrich Bonte (* 19. Oktober 1896 in Potsdam; † 10. April 1940 bei Narvik, Norwegen), einem deutscher Marineoffizier (zuletzt ab 1940 im Rang eines Kommodore).

Der Bontekai ist heute eine begehrte Wohnlage am Wasser (Ems-Jade-Kanal).

Wir sehen im Video u.a. die Museumsschiffe "Feuerschiff Weser" und den Tonnenleger "Kapitän Meyer".

Außerdem: Sieht aus wie die Gorch Fock, heißt mittlerweile auch wieder Gorch Fock, das Schiff, das hier aber in Wilhelmshaven auf Reede liegt ist nicht das Segelschulschiff der Bundesmarine, das hieß noch Towarischtsch und fuhr unter ukrainischer Flagge. Die erste Gorch Fock war das Segelschulschiff der Reichsmarine und gelangte nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der Sowjetunion. Unter dem Namen Towarischtsch fuhr sie als Schulschiff der sowjetischen Marine.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion gehörte das Schiff der Ukraine und deren Handelsmarine, die große Probleme hatte, es zu unterhalten. Zuletzt war das Schiff völlig marode und nicht mehr seetüchtig und lag deshalb seit 1999 für vier Jahre in Wilhelmshaven am Bontekai. Die Ukraine hatte kein Geld für ihren Großsegler. Weder für Unterhalt und Reparaturen, noch für Bezahlung und Verpflegung der Besatzung. Die ukrainische Besatzung wurde sozusagen von der Wilhelmshavener Bevölkerung während dieser vier Jahre durchgefüttert und der Liegeplatz war kostenlos.

2003 kehrte das Schiff in seinen alten Heimathafen Stralsund zurück, wurde vom Verein "Tall Ship Friends" gekauft und wieder instandgesetzt. Seetüchtigkeit ist aber (wegen der hohen Kosten von mehreren Millionen Euro) bis heute nicht wieder hergestellt.

Der Ölhafen in Wilhelmshaven

Seit den 1950-er Jahren hat sich die Stadt zum größten Ölhafen der Republik entwickelt. Rund 20 Prozent aller Importe werden hier gelöscht und in Pipelines zu den Raffinerien an den Rhein, nach Hamburg und ins Emsland transportiert.


Schon seit 1958 wird das nach Deutschland gelieferte Erdöl vor allem in Wilhelmshaven angelandet.

Tanker mit einer Tragfähigkeit bis 250.000 Tonnen können an einem der drei Löschköpfe der 1.200 Meter langen Brücke anlegen.

An Land steht ein Zwischenlager mit 35 Tanks, von denen die neun größten jeweils 100.000 Kubikmeter fassen.

In unterirdischen künstlich ausgespülten Kavernen wird zudem ein Großteil der deutschen Erdölvorräte für Krisenzeiten gehortet.

Das Banter Fischerdorf

Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven.


Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts. Geschlachtet und gekocht, gebraten sowie geräuchert wurde direkt im Anschluss nach dem Fang.

Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. Mieten kann man diese Stellplätze nicht – sie werden von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt. Seit den 1980er-Jahren gibt es das Dorf nur noch während der Sommermonate, denn der Deichschutz hat inzwischen Vorrang. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Es gibt 26 Mitglieder (noch 26 Mobilheime) des Vereins „Interessengemeinschaft der Sportfischer e.V.“ Davon gehen ca. 4-6 alte Fischer mit ihren Booten noch fischen.

Der Leuchtturm Arngast im Jadebusen


Draußen im Jadebusen der Leuchtturm Arngast. Sein Name ist Erinnerung an ein untergegangenes Dorf. Was kaum jemand weiß: der Jadebusen war in alten Zeiten komplett und vollständig mit einem Hochmoor, einem schwimmenden Moor bedeckt. Solche gibt es noch an der gegenüberliegenden Seite in Budjadingen. Aber jede Sturmflut reißt immer weitere Teile mit sich in die Nordsee. Auch wenig bekannt: die Jade ist eigentlich gar kein richtiger Fluß! Sie hat keine Quelle, sondern entsteht durch den Zusammenfluß von Entwässerungskanälen in der Wesermarsch.

Der Leuchtturm Arngast ist ein 36,27 Meter hoher Leuchtturm im Jadebusen, einer großen Meeresbucht im Südteil der Nordsee. Der in den Jahren 1909 und 1910 erbaute Leuchtturm wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven betrieben.

Der Leuchtturm Arngast befindet sich 4,5 Kilometer südöstlich von Wilhelmshaven.

Auf der Sandbank der früheren Insel Arngast im Jadebusen 1909/1910 als Orientierungs-/Leitfeuer für die Jade erbaut und bis 1967 ständig mit einer Wache besetzt. Heutzutage wird das Arngastfeuer durch Fernsteuerung betrieben und von der Funkortungszentrale Wilhelmshaven fernüberwacht. Neben dem Leuchtturm Roter Sand gehört der Leuchtturm Arngast zu den bekanntesten und traditionellsten Leuchttürmen an der deutschen Nordseeküste. Er wurde 2003 in das Verzeichnis der Kultur- und Baudenkmale eingetragen.

Das Kirchspiel Arngast erlitt während der Clemensflut vom 23. November 1334 große Schäden und musste aufgegeben werden. Die verlassene Kirche wurde jedoch noch 1428 erwähnt. Spätestens 1509, Zweite Cosmas- und Damianflut am 25./26. September, brach die Verbindung mit dem Festland bei Dangast ab und Arngast wurde zur Insel im Jadebusen. Mit sechs Quadratkilometern war Arngast zeitweilig die größte von etwa 45 Inseln im Jadebusen, verlor aber immer wieder an Fläche, bis sie annähernd vierhundert Jahre später ganz verschwand.

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung steht der Leuchtturm nicht im Bereich der ehemaligen Insel, sondern annähernd doppelt so weit von Dangast entfernt auf demselben Wattrücken.

Lieblingsplatze: Am Helgolandkai in Wilhelmshaven


Mit "abgetakeltem" Cabrio am Helgolandkai zu stehen birgt natürlich ein gewisses Risiko, nämlich dass einem eine der vielen Möwen ins offene Auto scheißt.

Samstag, 5. Februar 2022

Unsere Lieblingsplätze am Meer

Portivy - Saint-Pierre-Quiberon

Das ist unser kleiner Lieblingshafen auf Quiberon in der Bretane. Am Hafen gibt es eine kleine Bar, wo man herrlich sitzen kann, einen Ricard genießen und auf den Hafen blicken, in dem durchaus emsiges Treiben herrscht.


Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".

Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist auch einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne. Ein sieben Kilometer langer weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen.


Hier kann man auch Gezeitenfischer beobachten. Gezeitenfischerei (französisch pêche à pied) ist eine Fangmethode, die an Küsten mit Tidenhub (in Europa insbesondere an den nordfranzösischen Küsten ( z.B. Petite mer de Gâvres) betrieben wird. Dabei wird der trockengefallene Meeresboden nach Schalenweichtieren der Malakofauna abgesucht. Heute sind beim Sammeln von Schalentieren und Muscheln in Frankreich Mindestgrößen vorgeschrieben.

Herrlich, dass man direkt bis hin zum Strand fahren kann - Pfeil Nr. 1 zeigt unseren geparkten Renner und Pfeil Nr. 2 einen dieser weißen "Luft-Terroristen", Möwe genannt, weshalb man bei geparktem Auto immer das Verdeck schließt - weil sie nämlich zu und zu gerne "Bomben" abwerfen.
Die Île du Guesclin mit dem gleichnamigen Fort bei Saint-Malo ist ein weiterer unserer Lieblingsplätze.


Und - last but not least - Pors Hir an der Rosa Granitküste.


Und dann haben wir noch einen absoluten Lieblingsplatz am Meer. Der ist zwar nicht in der Bretagne, ich möchte ihn hier aber dennoch zeigen: Den Helgolandkai in Wilhelmshaven am Jadebusen.




Donnerstag, 30. September 2021

Urlaubserinnerungen Wilhelmshaven

Die Nassaubrücke

Im Jahr 2017 habe ich mich mal drangemacht, vom Helgolandkai aus den Leuchtturm Arngast im Jadebusen zu filmen. Ich habe dazu das Tamron 2,8/300 mm mit 1,4-fach Extender an der Nikon D3200 benutzt.


Der Leuchtturm Arngast im Jadebusen - Draußen im Jadebusen der Leuchtturm Arngast. Sein Name ist Erinnerung an ein untergegangenes Dorf. Was kaum jemand weiß: der Jadebusen war in alten Zeiten komplett und vollständig mit einem Hochmoor, einem schwimmenden Moor bedeckt. Solche gibt es noch an der gegenüberliegenden Seite in Budjadingen. Aber jede Sturmflut reißt immer weitere Teile mit sich in die Nordsee. Auch wenig bekannt: die Jade ist eigentlich gar kein richtiger Fluß! Sie hat keine Quelle, sondern entsteht durch den Zusammenfluß von Entwässerungskanälen in der Wesermarsch.

Das Banter Fischerdorf


Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven.

Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts. Geschlachtet und gekocht, gebraten sowie geräuchert wurde direkt im Anschluss nach dem Fang.

Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. Mieten kann man diese Stellplätze nicht – sie werden von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt. Seit den 1980er-Jahren gibt es das Dorf nur noch während der Sommermonate, denn der Deichschutz hat inzwischen Vorrang. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Es gibt 26 Mitglieder (noch 26 Mobilheime) des Vereins „Interessengemeinschaft der Sportfischer e.V.". Davon gehen ca. 4-6 alte Fischer mit ihren Booten noch fischen.

Der Helgolandkai ist unser erklärter Lieblingsplatz in Wilhelmshaven, um nicht zu sagen an der ganzen Nordsee. Gleich, ob Ebbe oder Flut, der Blick auf den Jadebusen ist von dort aus einfach herrlich.


Der Helgolandkai wurde zwischen 1877 und 1886 als 1. Einfahrt vom Wilhelmshavener Innenhafen genutzt, der tidegeschützt war, und umfasst eine nutzbare Kajenlänge von rund 100 Metern. Aufgrund von Schäden in den Kaimauern wurde zwischen 1953 und 1957 eine rückverankerte Spundwand vor die Kaimauern gesetzt. Um der Korrosion entgegen zu wirken wurde 1985 eine Korrosionsschutzanlage installiert. Im Jahr 2004 wurde am Helgolandkai eine Entwässerungsanlage mittels Drainagen und Pumpenschächten installiert sowie ein Stahlbetonholm. Zudem fand in den Jahren 2007 und 2008 eine Teilsanierung statt. 2019 und 2020 wurde der Kai nun grundlegend saniert.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven - einst als größte Drehbrücke Europas erbaut (1905 bis 1907)


Sie überspannt den Ems-Jade-Kanal und verbindet den Südstrand mit dem Bontekai. Sie ist das Wahrzeichen der Marine-Stadt am Jadebusen. In den Jahren 1905 bis 1907 wurde sie von Ernst Troschel als größte Drehbrücke Europas gebaut.

Jachmannbrücke, Marinearsenal


Das Marinearsenal (MArsMarinearsenal) hat den Auftrag, die Einsatzbereitschaft der Deutschen Marine sicherzustellen. Der Zuständigkeitsbereich umfasst neben Schiffen und Booten auch die Landanlagen und landgebundenen Einheiten der Marine wie Marineschulen, Funksendestationen, Munitionsdepots etc. Kernaufgaben sind die Planung und Durchführung von Materialerhaltungsmaßnahmen oberhalb der Ebene der Truppeninstandhaltung sowie die Instandsetzung der Führungs- und Waffeneinsatzsysteme durch den Arsenalbetrieb. Die Dienststelle nimmt alle Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten vor, die von der Marine mit Bordmitteln nicht erledigt werden können. In regelmäßigen Intervallen von 2 bzw. 2 1/2 Jahren wird jede deutsche Marine-Einheit einer planmäßigen Instandsetzung unterzogen. Die planmäßigen Instandsetzungen von allgemeinen schiffstechnischen Anlagen (wie Antriebsmotoren, Ruderanlagen und Schiffskörper) werden im Wettbewerb europaweit ausgeschrieben. Mit der Instandsetzung marinespezifischer Systeme wie Rohr- und Flugkörperwaffenanlagen sowie elektronischer und optronischer Anlagen/Geräte wird hingegen der Arsenalbetrieb beauftragt.


Donnerstag, 27. Mai 2021

Am Südstrand in Wilhelmshaven

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke im Sonnenuntergang




Wilhelmshaven - Helgolandkai, Südstrand, Jadebusen und Leuchtturm Arngast - Impressionen -

Und manchmal kann man beobachten, wie sich ein Angler mit Ködern versorgt.


Nassaubrücke und Nassauhafen


Mit Blick auf die Nordsee und die im Hafen liegenden Boote, findet man im Nassauhafen die Nassaubrücke. Ihren Namen erhielt sie von der Besatzung der S.M.S. Nassau, welche 1910 als erste die Brücke überquerte. Schon über 100 Jahre ist dieses Bauwerk aus Stahl und Holz alt und hat dabei so manch raue See miterlebt. Um den Gezeiten gewachsen zu sein, wurde sie als Pontonbrücke gebaut. Das bedeutet, das Bauwerk hat keine Pfeiler, sondern liegt auf Schwimmkörpern und bewegt sich mit Ebbe und Flut. Am Nassauhafen befinden sich einige Fischrestaurants. Bei extremen Hochwassern, einer Springflut oder einer Sturmflut, steigt das Wasser über den Rand des Hafens hinweg und überflutet die Nassaubrücke und anliegende Bereiche.

Promenade am Meer

Der Südstrand mit südländisch anmutender Promenade hat ein ganz besonderes Flair. Mit seinen gemütlichen Hotels und Restaurants, Attraktionen und Aktionen ist er beliebtes Ausflugsziel zu allen Jahreszeiten. In der Badesaison von Mai bis September prägen bunte Strandkörbe das Bild des Südstrandes mit dem vorgelagerten Badestrand.


Der Südstrand ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste. Seit 1929 ist er einer der Anziehungspunkte Wilhelmshavens.

Ob man in den Fluten der Nordsee badet oder einfach nur auf der 1987 renovierten Promenade spazieren geht. Hotels und Gaststätten laden mit ihrer Außengastronomie zum Verweilen ein. Besonders Interessant für Sehleute sind das hier gelegene Aquarium und das in der Nähe liegende Wattenmeerhaus sowie das Deutsche Marinemuseum.


Die Geschichte der Deutschen Marinen von 1848 bis zur Gegenwart

Unter dem Motto "Menschen - Zeiten - Schiffe" gibt das zertifizierte Museum Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis heute.

Nicht versäumen sollte man auch das Banter Fischerdorf.

Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven. Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen.


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven wurde einst als größte Drehbrücke Europas erbaut (1905 bis 1907). Sie überspannt den Ems-Jade-Kanal und verbindet den Südstrand mit dem Bontekai.


Dienstag, 4. Mai 2021

Am Jadebusen - Teil 2 -


Das Banter Fischerdorf in Wilhelmshaven


Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven. Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen.

Wilhelmshaven: Helgolandkai und Südstrand
Unser Lieblingsplatz in der Marinestadt am Jadebusen



Nassaubrücke und Nassauhafen

Im Kaiserreich diente sie dem Versorgungs- und Urlauberverkehr mit Kriegsschiffen. Besatzungsangehörige des Linienschiffs „Nassau“ benutzten sie 1910 für den Landgang. Daher hat sie ihren Namen.


Die historische Brücke kann sowohl bei Hoch-, als auch Niedrigwasser genutzt werden. Sie ist über eine Gelenkkonstruktion mit dem Ufer verbunden und lagert wasserseitig auf zwei Schwimmpontons. Diese sorgen dafür, dass die Brücke je nach Wasserhöhe auf- bzw. niedersteigt.

Das war bereits vor hundert Jahren der Fall. Nur die Nutzung orientierte sich an den Vorhaben der Zeit: Nach zweijähriger Bauzeit wurde sie 1910 als Versorgungsbrücke in Betrieb genommen und sollte vornehmlich dem Bootsverkehr mit ankernden Kriegsschiffen der Kaiserlichen Marine dienen. Deshalb waren es Besatzungsmitglieder des Linienschiffs „Nassau“, die die Brücke als erste Landgänger einweihen durften. Damit war die Namensgebung beschlossene Sache. Es dauerte nicht lange, bis sich in der Bevölkerung auch der Name „Nassauhafen“ für den die Brücke umgebenden Fluthafen einbürgerte.

Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum. Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.


Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.


Montag, 19. August 2019

Wilhelmshaven: Brücken und mehr


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke überspannt als einst größte Drehbrücke Europas den Ems-Jade-Kanal.


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven ist eine symmetrische, zweiflügelige Straßendrehbrücke aus genietetem Stahlfachwerk. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Wilhelmshaven.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke hat eine Spannweite von 159 m und eine Breite von 8 m. Sie wiegt 440 Tonnen. Die beiden Stützen sind etwa 20,4 m hoch. Sie überquert den Verbindungshafen und dient als Verbindungsstück zwischen der Südstadt und dem Südstrand sowie den südlichen Hafenanlagen. Die Durchfahrtshöhe beträgt 9,00 m + 1,10 m bei mittlerem Hafenwasserstand, die Durchfahrtsbreite beträgt 58,60 m. Auf der Brücke ist der Straßenverkehr jeweils nur in einer Richtung möglich. Die Regelung erfolgt durch Ampelanlagen. Fußgänger und Radfahrer sind von dieser Verkehrsregelung ausgenommen. Sie haben bei geschlossener Brücke immer eine Überquerungsmöglichkeit. Vor dem Ausschwenken wird die Brücke durch Lichtsignale und Schranken für den gesamten Verkehr gesperrt.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde zwischen 1905 (Baubeginn) und 1907 (Fertigstellung und Inbetriebnahme) als größte Drehbrücke Deutschlands erbaut. Die Einweihung fand am 29. August 1907 statt. Der Entwurf der Brücke stammt von Oberbaurat Ernst Troschel. Gebaut wurde sie vom MAN Werk Gustavsburg. Die Baukosten betrugen 1,625 Mio Mark. 1975 wurde die Brücke unter Denkmalschutz gestellt.

Das Staunen ist jedesmal groß, wenn die imposante Drehbrücke sich bedächtig für große Schiffe öffnet. Als sie noch manuell bedient wurde, waren sechs Mann nötig, um die Brücke zu öffnen. Im Volksmund wird sie auch "K-W-Brücke" genannt.

Aus Anlass ihres Jubiläums hat die größte Drehbrücke Europas im Jahr 2007 wieder zwei Portalleuchten erhalten, die nach historischen Vorlagen rekonstruiert wurden. Nach einer kompletten Sanierung ist Wilhelmshavens Wahrzeichen darüber hinaus mit einer festlichen Beleuchtung ausgestattet worden.

Klappbrücke am Banter Weg in Wilhelmshaven


Die Rüstringer Brücke ist neben Deichbrücke und Kaiser-Wilhelm-Brücke, die Dritte Verbindung in Wilhelmshaven über den Ems-Jade-Kanal. Sie befindet sich im Stadtteil Bant zwischen Handels- und Kanalhafen. Im Jahr 2018 haben viele Sanierungsarbeiten stattgefunden, sodass die Brücke häufig weder für den Schiffsverkehr noch für andere Verkehrsteilnehmer passierbar war.

Banter Fischerdorf

Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven. Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen.


Am Südstrand


Promenade am Meer: Der Südstrand mit südländisch anmutender Promenade hat ein ganz besonderes Flair. Mit seinen gemütlichen Hotels und Restaurants, Attraktionen und Aktionen ist er beliebtes Ausflugsziel zu allen Jahreszeiten. In der Badesaison von Mai bis September prägen bunte Strandkörbe das Bild des Südstrandes mit dem vorgelagerten Badestrand.

Aber aufgepasst: Der Südstrand in Wilhelmshaven ist für Schwimmer nicht ungefährlich, vor allem für Kinder und ungeübte Schwimmer. Grund: Vor dem Südstrand verläuft ein Priel mit enormer Strömung. Alteingesessene wissen, dass sie bei auflaufendem Wasser am Helgolandkai (s. nachstehendes Bild) ins Wasser gehen müssen, um am Ende der Badezone aussteigen zu können – bei ablaufendem Wasser genau umgekehrt.


Für das gesamte Deichgebiet am Südstrand gilt übrigens ein Hundeverbot.


Samstag, 13. Juli 2019

Summer Feeling

Sommer und Sonnenschein, dann sind wir gerne unterwegs

Ludwigswinkel im Pfälzerwald


Lieblingsplätze: Am Helgolandkai in Wilhelmshaven


Le Fauteuil bei Kerhilio - Bretagne


Am Strand von Kerhilio - Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne (herrlich, dass man direkt bis hin fahren kann ). * Kerhilio Beach, one of our favourite places in Brittany * Kerhilio Plage, un de nos lieus favoris en Bretagne. * Ein weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen. Weniger schön sind die allgegenwärtigen Zeugen des dunkelsten Teils der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Bunker des deutschen Atlantikwalls.


              

Samstag, 29. Juni 2019

Impressionen aus Wilhelmshaven


Klappbrücke am Banter Weg


Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven.


Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts. Geschlachtet und gekocht, gebraten sowie geräuchert wurde direkt im Anschluss nach dem Fang.

Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. Mieten kann man diese Stellplätze nicht – sie werden von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt. Seit den 1980er-Jahren gibt es das Dorf nur noch während der Sommermonate, denn der Deichschutz hat inzwischen Vorrang. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Es gibt 26 Mitglieder (noch 26 Mobilheime) des Vereins „Interessengemeinschaft der Sportfischer e.V.“ Davon gehen ca. 4-6 alte Fischer mit ihren Booten noch fischen.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven - einst als größte Drehbrücke Europas erbaut (1905 bis 1907)

Marinestadt Wilhelmshaven

Seit den Zeiten Kaiser Wilhelms ist Wilhelmshaven Deutschlands größter Marinestützpunkt. Daher ist das Deutsche Marinemuseum ein "must see": Unter dem Motto "Menschen - Zeiten - Schiffe" gibt das zertifizierte Museum Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis heute.


Der Ehrenfriedhof in Wilhelmshaven liegt am Rande des Rüstringer Stadtparks und wurde in den Jahren 1912 bis 1914 als Begräbnisstätte der Marinegarnison angelegt. Der Ehrenfriedhof geht auf Planungen des Hamburger Gartenbauarchitekten Leberecht Migge zurück, der ihn zusammen mit dem Stadtpark konzipierte. Viele der im Ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten, insbesondere die der Skagerrakschlacht, wurden hier beerdigt. Auf dem Friedhof gibt es Mahn- und Ehrenmale zur Erinnerung an die Toten, die auf verschiedenen Kriegsschiffen ums Leben kamen: dem Schlachtkreuzer Lützow, den Panzerschiffen Deutschland und Admiral Graf Spee, den Schlachtschiffen Tirpitz und Scharnhorst, den Zerstörern Leberecht Maass und Max Schultz, dem Flakkreuzer Medusa sowie für die gefallenen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege. Des Weiteren befinden sich auf dem Friedhof auch zwei Grabstätten verstorbener sowjetischer Kriegsgefangener.

Erinnerungsstätte Seefrieden

Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum. Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.


Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.

Unser Lieblingsplatz in Wilhelmshaven: Der Helgolandkai


Direkt daneben: Der Nassauhafen.





Donnerstag, 26. April 2018

Häfen in Wilhelmshaven


"Leinen los" heißt es täglich am Helgolandkai in Wilhelmshaven, wenn die Fährschiffe zu Überfahrten nach Helgoland aufbrechen. Der Helgolandkai gehört zum alten Vorhafen. Von hier aus geht es nicht nur nach Helgoland, sondern auch über den Jadebusen nach Eckwarderhörne. Eckwarderhörne sehen wir im folgenden Video.


Für uns ist der Helgolandkai ein beliebtes Ziel. Der Blick auf den Jadebusen ist von hier aus einfach grandios. Er reicht bei gutem Wetter bis zum Leuchtturm Arngast, benannt nach einem im Meer untergegangenen Dorf.



Nicht weit ist es vom Helgolandkai zur Südstrandpromenade mit ihren Cafés.


Dem Helgolandkai direkt benachbart ist der Nassauhafen.


Der Nassauhafen ist ein sog. Flut- und Pontonhafen. Er dient vornehmlich als Liegeplatz für Versorgungs- und Betriebsfahrzeuge und für Sportboote.

Jade-Weser-Port:


Der Jade-Weser-Port ist ein Containerterminal und Tiefwasserhafen.

Mittwoch, 25. April 2018

Urlaub in Sillenstede - Teil 4 - Ausflugsziel Wilhelmshaven


Europas größte Drehbrücke: Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven



Vier Jahre in Wilhelmshaven "an der Kette": Die Gorch Fock (die erste)


Die erste Gorch Fock wurde 1933 für die Reichsmarine gebaut und fuhr von 1951 bis Anfang der 90-er für die sowjetische Marine. Sie ist mit dem 1958 gebauten Schiff der deutschen Bundesmarine weitgehend baugleich.

Als Tovarishch oder Towarischtsch und nach dem Ende der Sowjetunion der Ukraine gehörend lag das Schiff ab dem 3. September 1999 für 4 Jahre in Wilhelmshaven auf Reede (Bild), nachdem sie von 1995 an bereits vier Jahre zu Reparaturen in England gelegen hatte. Die Ukraine hatte kein Geld für ihren Großsegler. Weder für Unterhalt und Reparaturen, noch für Bezahlung und Verpflegung der Besatzung. Die ukrainische Besatzung wurde sozusagen von der Wilhelmshavener Bevölkerung während dieser vier Jahre durchgefüttert und der Liegeplatz war kostenlos.

2003 wurde die Bark von den Tall Ship Friends erworben und nach Stralsund verbracht, wo sie heute, instandgesetzt, eine Attraktion ist. Beide Schiffe, der private Windjammer und das Schulschiff der Bundesmarine, heißen übrigens nur "Gorch Fock". Die zur Unterscheidung des öfteren gebrauchten Zusätze "1" und "2" sind nicht Bestandteil des Schiffsnamens.

Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum


Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben. Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.

In Wilhelmshaven am Helgolandkai - Impressionen, u.a. auch vom Leuchtturm Arngast draußen im Jadebusen (Arngast ist ein bei einer Sturmflut untergegangenes Dorf).


Nassaubrücke und Nassauhafen


Mittwoch, 5. Juli 2017

Lieblingsplätze am Meer


Drei unserer Lieblingsplätze am Meer: Der eine ist der Helgolandkai in Wilhelmshaven.



Der zweite ist La Fauteuil bei Kerhilio in der Bretagne (Département Morbihan).



Und der dritte ist ebenfalls in der Bretagne: Die Île du Guesclin in Ille-et-Vilaine.


Montag, 3. Juli 2017

Impressionen aus Wilhelmshaven


An der Südstrandpromenade

Zu unseren erklärten Lieblingsplätzen in Wilhelmshaven gehört der Helgolandkai, den wir immer wieder gerne anfahren, um von dort den Blick auf den Jadebusen zu genießen. Auch, wenn mal Schietwetter ist.


Übrigens: Das 30-er Tempolimit, das auf der Anfahrt gilt, sollte man durchaus ernst nehmen.


Ein Stück weiter ist dann der Nassauhafen. Auch ein schönes Fleckchen in der Marinestadt.


Europas größte Drehbrücke, die Kaiser-Wilhelm-Brücke, ist auch nicht weit.


In unmittelbarer Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke liegen am Bontekai Museumsschiffe vor Anker. Mittlerweile nur noch eines, denn das Feuerschiff "Weser" ist zur Instandsetzung verlegt worden.


Der Jade-Weser-Port ist auf dem besten Wege, sich zu Deutschlands bedeutendstem Tiefwasserhafen zu entwickeln.


Die Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum.

Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.

Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Wilhelmshaven - Ein Städteportrait


An der Südstrandpromenade



Wann immer wir uns an der Nordsee aufhalten besuchen wir auch Wilhelmshaven, seit den Zeiten Wilhelms II. Deutschlands bedeutendster Marinestützpunkt.

Wilhelmshaven - Ein Städteportrait from Franz Roth on Vimeo.



Unser Tipp für Fischfreunde: