Das ist unser kleiner Lieblingshafen auf Quiberon in der Bretane. Am Hafen gibt es eine kleine Bar, wo man herrlich sitzen kann, einen Ricard genießen und auf den Hafen blicken, in dem durchaus emsiges Treiben herrscht.
Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".
Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist auch einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne. Ein sieben Kilometer langer weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen.
Hier kann man auch Gezeitenfischer beobachten. Gezeitenfischerei (französisch pêche à pied) ist eine Fangmethode, die an Küsten mit Tidenhub (in Europa insbesondere an den nordfranzösischen Küsten ( z.B. Petite mer de Gâvres) betrieben wird. Dabei wird der trockengefallene Meeresboden nach Schalenweichtieren der Malakofauna abgesucht. Heute sind beim Sammeln von Schalentieren und Muscheln in Frankreich Mindestgrößen vorgeschrieben.
Herrlich, dass man direkt bis hin zum Strand fahren kann - Pfeil Nr. 1 zeigt unseren geparkten Renner und Pfeil Nr. 2 einen dieser weißen "Luft-Terroristen", Möwe genannt, weshalb man bei geparktem Auto immer das Verdeck schließt - weil sie nämlich zu und zu gerne "Bomben" abwerfen.
Die Île du Guesclin mit dem gleichnamigen Fort bei Saint-Malo ist ein weiterer unserer Lieblingsplätze.
Und - last but not least - Pors Hir an der Rosa Granitküste.
Und dann haben wir noch einen absoluten Lieblingsplatz am Meer. Der ist zwar nicht in der Bretagne, ich möchte ihn hier aber dennoch zeigen: Den Helgolandkai in Wilhelmshaven am Jadebusen.
Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig. Und 5 Minuten zu Fuß zum Strand von Kerbourgnec. War jeden Abend unser "Verdauungsspaziergang".
Ein Ausflug von Quiberon - Ein Tagesausflug von Saint-Pierre-Quiberon: Von der Plage de Kerbourgnec nach Port Haliguen und Port Maria auf Quiberon entlang der Côte Sauvage nach Portivy und Plouharnel und weiter nach Erdeven und an die Barre d'Étel. Wir besuchen den Schiffsfriedhof und den Ria d'Étel. Dort besonders interessant Saint-Cado.
Sehenswert in Port Haliguen: Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.
Ein anderer interessanter Ausflug:Auray und Sainte-Anne-d'Auray
Auray - Hafen von Saint-Goustan - Den Schoner (Goelette) Saint-Sauveur, einst das Wahrzeichen des Hafens, gibt es übrigens nicht mehr. Den hatten sie 2009 wegen Bauarbeiten am Quai Benjamin Franklin an eine andere Stelle im Hafenbecken verlegt, dort saß das alte Schiff bei Ebbe auf Grund und erlitt nicht reparable Schäden! Es ist sozusagen in zwei Teile zerbrochen. Es musste dann von einer Spezialfirma demontiert und zerstört werden.
Sainte-Anne-d'Auray, die größte Wallfahrt der Bretagne
Sainte-Anne-d'Auray (oder Breton Santez-Anna-Wened) ist das wichtigste Heiligtum der Bretagne.
Mit mehr als 800 000 Besuchern im Jahr ist die Basilika Ste.-Anne-d'Auray der wichtigste Wallfahrtsort der Bretagne und der Wichtigste in Frankreich, gleich nach Lourdes und Lisieux. Am 26. Juli kommen zwischen 20.000 und 30.000 Pilger zum Großen Pardon von Sainte-Anne. Schon am Vorabend findet eine beeindruckende Lichterprozession statt.
Verehrt wird die hl. Anna, die Mutter der Jungfrau Maria. 1623 erschien dem Landarbeiter Yves Nicolazic die hl. Anna und bat ihn eine ihr geweihte verfallene Kapelle auf seinem Feld wieder aufzubauen. 1625 wurde bei den Bauarbeiten am 7. März eine alte Statue der hl. Anna gefunden. Um an diesen Fund zu erinnern findet jedes Jahr am 7. März der erste Pardon zu Ehren der hl. Anna statt.
Die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert durch die heutige Basilika ersetzt. Im Kreuzgang findet man den Kirchenschatz, in dem auch die Reliquie der hl. Anna enthalten ist, die ein Geschenk der Königin Anna von Östereich zum Dank für die Geburt des lange ersehnten Sohnes (später Ludwig XIV) war. Zudem findet man in der Basilika Goldschmiedearbeiten und den Mantel der alten Statue. Die Fenster der Basilika zeigen die Lebensgeschichte der hl. Anna. Immer wieder wird auch an Papst Johannes Paul II. erinnert, der am 20. September 1996 an einem Pardon teilgenommen und in der Basilika gebetet hat.
Auf halber Strecke von Auray nach Sainte-Anne-d'Auray liegt Bono (auch: Le Bono, bret.: Ar Bonoù).
Bono liegt nahe der Küste des Départements Morbihan am Ästuar des Flusses Sal, der hier auch Rivière du Bono genannt wird. Die Kleinstadt Auray ist nur vier Kilometer in nördlicher Richtung entfernt.
Im Hintergrund sieht man die Hängebrücke über den Ästuar. Sie gehört seit 1997 zu den Monuments historiques. Sie stammt von 1840 und ist eine der ältesten Brücken dieser Art in Frankreich.
Carnac - Alignements du Ménec
Die Steinreihen von Ménec sind im Westen von Carnac gelegen. Das Informationszentrum Maison des Mégalithes befindet sich hier.
Dieser Komplex besteht aus 1050 Steinen, die in 11 Reihen aufgestellt wurden. Es sind mehr oder weniger parallellaufende Reihen mit Steinen, die in recht regelmäßigen Abständen stehen. Das Berühmteste der Menhirfelder erstreckt sich über eine Länge von einem Kilometer.
Saint-Colomban ist ein Ortsteil der französischen Gemeinde Carnac im Département Morbihan der Region Bretagne. Der Weiler liegt circa eineinhalb Kilometer westlich von Carnac. Er ist über eine Sackstraße zu erreichen. Der Ort besteht aus alten Steinhäusern, der Kapelle St-Colomban (erbaut Ende des 16. Jahrhunderts) und einigen wenigen Neubauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Carnac ist eines der wichtigsten Zentren der Muschel- und Schalentierzucht. Le Pô beherbergt seit 1880 zahlreiche Austernfarmen. Heute verteilen sich etwa dreißig Produzenten von flachen und gewölbten Austernarten an der Bucht und entlang des Flusses Crac’h. Im Watt bearbeiten sie einen Teil der 180 Hektar in der Bucht des Pô, die der Austernzucht gewidmet sind. Die Bucht von Quiberon besitzt die größte Tiefwasser-Zuchtfläche mit mehr als 2.500 Hektar Austernparks.
Zum Öffnen benutze ich mein Schweizer Offiziersmesser.
Wir hatten 2007 unseren Honda S2000 Roadster (das war der Silberne, der Rote war unser erster) gegen den kleinen Franzosen eingetauscht. Nicht zuletzt auch aus Kostengründen: schluckte mit seinen 240 PS Super plus satt, fette Niederquerschnitts-Rennsocken, das ging gewaltig ins Geld. Und auch die Vollkasko-Versicherung schlug zu Buche. Kein Vergleich dagegen unser mit 120 PS "bescheiden" motorisierter 207 CC Sport Platinum. Sparsam im Verbrauch, bezahlbare Versicherung und Werkstattkosten und dennoch flott und sportlich unterwegs.
Bevor wir ihn im Jahr 2007 erworben haben standen mehr als 20 Jahre Honda. Den CRX, den Integra Type R und zuletzt zwei S2000 Roadster nannten wir unser eigen.
Diese 240 PS starken Renner waren faszinierend, doch auch extrem teuer in der Unterhaltung. Super Plus fraßen sie reichlich, 245-er Reifen hinten und 225-er vorne gingen ins Geld, ebenso die Kundendienste. Und auch die Vollkasko-Versicherung, die man natürlich für solche Fahrzeuge abschließt, schlug satt zu Buche.
Vernünftig also, umzusteigen. Aber Autos sind nie "vernünftig". Sie müssen Spaß machen. Und daher musste es natürlich auch wieder ein Cabrio sein. Und chic sollte es auch sein. Und so haben wir einen der ersten auf dem deutschen Markt erworben. Und damals war noch nicht absehbar, daß der Peugeot 207 CC mal Deutschlands beliebtestes Cabrio werden sollte. Uns hat er überzeugt. Seine "Feuertaufe", seine erste Langstreckenreise, absolvierte er in die Bretagne.
Für unseren Gastgeber war der kleine Flitzer stark gewöhnungsbedürftig. Man hatte uns im schnellen Roadster erwartet und dann kommen wir im Peugeot, ein Peugeot, ein französisches Auto. Das war fast gleichbedeutend mit "sozialem Abstieg". Wäre es eine Renault Alpine gewesen, ja, das ginge, aber so ein kleiner Peugeot ...
Dass unter dessen Haube ein rassereiner BMW-Motor werkelte, das wußte ja kaum jemand. Der gleiche Motor, der den MINI One und den BMW 116i antrieb.
Mir ging dabei auch durch den Kopf, dass dann die Gendarmerie wohl auch nicht mehr so viel Interesse daran haben würde, uns zu kontrollieren. War ja bloß ein Peugeot Cabrio, so ein "Frauenauto" ...
Was er aber mit Gewißheit nicht ist. Seine Frontpartie kann man durchaus, dem Löwen als Markenlogo entsprechend, als ganz schön aggressiv bezeichnen. Und seine Beschleunigung und seine Straßenlage haben durchaus Roadsterqualitäten.
Carnac, Ortsteil Saint-Colomban
Nicht verpassen sollte man das pittoreske Saint-Colomban, einen Ortsteil von Carnac.
Der Weiler liegt circa eineinhalb Kilometer westlich von Carnac. Er ist über eine Sackstraße zu erreichen. Der Ort besteht aus alten Steinhäusern, der Kapelle St-Colomban und einigen wenigen Neubauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ausflug ins Finistère bei Concarneau
Corniche du Cabellou - Plage du Large Cabellou 1 La Cor Du Carbellou, 29900 Concarneau
Unseren schönen roten Roadster hat uns ja nach nur zwei Jahren so eine Bekloppte (eine Akademikerin! eine Dr. med.!), die bei Rot in Nürnberg in die Kreuzung bretterte, zum Totalschaden geschrottet.
Unser nächster war dann silbern. Passte gut zu meinen Haaren. Mit dem waren wir auch in der Bretagne.
Rattenscharf an dem Auto waren die roten Sitze; wie einst in unserem Honda Integra Type R.
Und natürlich cruisten wir auch mit diesem Wagen entlang der Côte Sauvage auf Quiberon.
Unser Patron machte aber keinen Hehl daraus, dass ihm der rote viel besser gefallen hatte.
Mit so einem Auto darf man sich auch sehr inniger Kontakte mit der Gendarmerie erfreuen: Man kann Wetten darauf abschließen, bei jeder Verkehrskontrolle zu hundert Prozent dabei zu sein. Dabei geht es wohl weniger darum, zu testen, ob der Fahrer Alkohol getrunken hat als vielmehr darum, sich dieses Auto doch mal aus der Nähe genauer anzusehen. Das fand unser Patron Eric auch immer sehr lustig, wenn mich die Gendarmerie mal wieder zur Alkoholkontrolle gestoppt hatte. Und die finden regelmäßig am Isthmus von Penthièvre statt. Aber gemäß dem Motto "If you drive don't drink!" hatten die blauen Männchen bei mir regelmäßig Pech. So'n Pech aber auch.
Frühjahr 2002: Rechtzeitig vor unserer Reise in die Bretagne haben wir unseren roten Honda S2000 Roadster gekauft. Er war mein etwas vorgezogenes Geschenk zu meinem 50. Geburtstag im Oktober dieses Jahres gewesen. Es war unsere erste Reise nach Quiberon und der rote Wagen machte auch gewaltigen Eindruck auf den Patron unseres Hotels: Während wir unser Gepäck im Zimmer ausräumten umkreiste er das Auto, erst vermutend, das sei ein Porsche, wie er uns später erzählte.
Mit dem Roadster in Quiberon - An der Cote Sauvage, unserem Hausstrand und unterwegs
Von Port Haliguen nach Port Maria auf Quiberon
Les Sables Blancs bei Plouharnel, die größte Dünenlandschaft Frankreichs
Herrlich: Fahren bis auf den Strand!
2002 auf der Rückreise aus der Bretagne: Ein Tag mit fast 40°C. Übernachtung in Châteauneuf-sur-Loire im Hotel Capitainerie.
An diesem Tag waren wir zum ersten mal froh, dass unser Roadster eine Klimaanlage hatte, den wir fuhren mit geschlossenem Verdeck, weil wir auch im Ablagefach des Verdecks Gepäck verstaut hatten. Und ohne die Klimaanlage wäre es in dem engen Cockpit sicher unerträglich heiß geworden.
Châteauneuf-sur-Loire gehört zum Arrondissement Orléans und ist Hauptort des Kantons Châteauneuf-sur-Loire. Châteauneuf-sur-Loire liegt am Ufer der Loire 25 Kilometer östlich von Orléans.
Bei der Hitze haben wir nur einen kleinen Bummel in den Schloßpark und an die Loire unternommen. Es war der Tag der Präsidentschaftswahl und unter unserem Fenster wurde die halbe Nacht auf der Straße heftig und lautstark diskutiert.
Combreux im Loiret:
Das war unser Zwischenstopp auf der Fahrt nach Quiberon (Bretagne) im Jahr 2005 gewesen.
Combreux ist ein kleines Kaff mit 277 Einwohnern, hat aber ein großes Schloß (das wir uns aber nicht angesehen haben, war ja nur eine Übernachtung). Uns hat ein kleiner Bummel an den Canal d'Orléans gereicht.
Der Canal d’Orléans ist ein ehemaliger Schifffahrtskanal, der im Département Loiret in der Region Centre-Val de Loire verläuft und den Höhenzug zwischen den Tälern der Loire und des Loing überwindet. Er wurde für die Schifffahrt im Jahre 1954 außer Betrieb genommen.
Der Kanal wurde in den Jahren 1680 bis 1693 errichtet. Nach seiner Eröffnung konnten die Schiffe von der Loire über den Canal d’Orléans und den Canal du Loing die Seine erreichen und damit direkt bis Paris gelangen.
Der derzeitige Eigentümer, der Generalrat des Départements Loiret, arbeitet an der Restaurierung des Kanals und beabsichtigt eine Wiedereröffnung für den Wassertourismus mit Sport- und Hausbooten. Mit dieser Zielsetzung wurde die Association pour la Navigation du Canal d’Orléans (ANCO) gegründet.
Drei Jahre waren wir in Saint-Malo gewesen, drei Jahre in Saint-Pierre-Quiberon. Das sind zwei ganz unterschiedliche Regionen der Bretagne: Urban die Korsarenstadt am Ärmelkanal, eher ländlich die Gemeinde auf der Halbinsel Quiberon.
Bombastisch waren in Saint-Malo immer die Sonnenuntergänge gewesen, die wir vom Fenster unseres Hotels beobachten konnten. So phantastisch schön, dass sie auch ihren Weg in die Presse gefunden haben.
In Saint-Pierre-Quiberon haben wir sozusagen Familienanschluß zu unserer Gastgeberfamilie gehabt. Wir waren bereits seit unserem ersten Aufenthalt persönlich befreundet.
Dieser quasi Familienanschluß hatte auch was mit unserem roten Honda S2000 Roadster zu tun: Gleich nach unserer ersten Ankunft, während wir uns in unserem Zimmer einrichteten, hatte der Patron, Autofan wie (fast) alle männlichen Franzosen, den Wagen umrundet und begutachtet. Er hatte erst gedacht, das sei ein Porsche.
Und als dann in der zweiten Woche noch ein Nürnberger Ehepaar angekommen ist, stand deren SUV (natürlich, fränkischer Lokalpatriotismus) neben unserem Renner.
En passant: Dass es in Saint-Pierre einen großen Parkplatz gab ...
... das war eindeutig besser als der Parking Fermé in Saint-Malo. Solange wir mit unserem Integra Type R nach Saint-Malo gefahren sind und im Hotel Ibis auf dem Sillon logierten hatten wir beim dortigen Parking Fermé immer zwei Plätze. Denn einer war für unseren Renner einfach zu schmal. Und die zwei (bezahlten!) Plätze waren sehr lackschonend. Es haben sich einige in dem engen Innenhof an den Pfeilern die Autos verschrammt.