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Samstag, 5. Februar 2022

Unsere Lieblingsplätze am Meer

Portivy - Saint-Pierre-Quiberon

Das ist unser kleiner Lieblingshafen auf Quiberon in der Bretane. Am Hafen gibt es eine kleine Bar, wo man herrlich sitzen kann, einen Ricard genießen und auf den Hafen blicken, in dem durchaus emsiges Treiben herrscht.


Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".

Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist auch einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne. Ein sieben Kilometer langer weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen.


Hier kann man auch Gezeitenfischer beobachten. Gezeitenfischerei (französisch pêche à pied) ist eine Fangmethode, die an Küsten mit Tidenhub (in Europa insbesondere an den nordfranzösischen Küsten ( z.B. Petite mer de Gâvres) betrieben wird. Dabei wird der trockengefallene Meeresboden nach Schalenweichtieren der Malakofauna abgesucht. Heute sind beim Sammeln von Schalentieren und Muscheln in Frankreich Mindestgrößen vorgeschrieben.

Herrlich, dass man direkt bis hin zum Strand fahren kann - Pfeil Nr. 1 zeigt unseren geparkten Renner und Pfeil Nr. 2 einen dieser weißen "Luft-Terroristen", Möwe genannt, weshalb man bei geparktem Auto immer das Verdeck schließt - weil sie nämlich zu und zu gerne "Bomben" abwerfen.
Die Île du Guesclin mit dem gleichnamigen Fort bei Saint-Malo ist ein weiterer unserer Lieblingsplätze.


Und - last but not least - Pors Hir an der Rosa Granitküste.


Und dann haben wir noch einen absoluten Lieblingsplatz am Meer. Der ist zwar nicht in der Bretagne, ich möchte ihn hier aber dennoch zeigen: Den Helgolandkai in Wilhelmshaven am Jadebusen.




Dienstag, 1. Februar 2022

Sommerurlaub auf Quiberon

Plage de Kerbourgnec in Saint-Pierre-Quiberon

Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig. Und 5 Minuten zu Fuß zum Strand von Kerbourgnec. War jeden Abend unser "Verdauungsspaziergang".


Ein Ausflug von Quiberon - Ein Tagesausflug von Saint-Pierre-Quiberon: Von der Plage de Kerbourgnec nach Port Haliguen und Port Maria auf Quiberon entlang der Côte Sauvage nach Portivy und Plouharnel und weiter nach Erdeven und an die Barre d'Étel. Wir besuchen den Schiffsfriedhof und den Ria d'Étel. Dort besonders interessant Saint-Cado.


Sehenswert in Port Haliguen: Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.

Ein anderer interessanter Ausflug: Auray und Sainte-Anne-d'Auray


Auray - Hafen von Saint-Goustan - Den Schoner (Goelette) Saint-Sauveur, einst das Wahrzeichen des Hafens, gibt es übrigens nicht mehr. Den hatten sie 2009 wegen Bauarbeiten am Quai Benjamin Franklin an eine andere Stelle im Hafenbecken verlegt, dort saß das alte Schiff bei Ebbe auf Grund und erlitt nicht reparable Schäden! Es ist sozusagen in zwei Teile zerbrochen. Es musste dann von einer Spezialfirma demontiert und zerstört werden.

Sainte-Anne-d'Auray, die größte Wallfahrt der Bretagne

Sainte-Anne-d'Auray (oder Breton Santez-Anna-Wened) ist das wichtigste Heiligtum der Bretagne.

Mit mehr als 800 000 Besuchern im Jahr ist die Basilika Ste.-Anne-d'Auray der wichtigste Wallfahrtsort der Bretagne und der Wichtigste in Frankreich, gleich nach Lourdes und Lisieux. Am 26. Juli kommen zwischen 20.000 und 30.000 Pilger zum Großen Pardon von Sainte-Anne. Schon am Vorabend findet eine beeindruckende Lichterprozession statt.

Verehrt wird die hl. Anna, die Mutter der Jungfrau Maria. 1623 erschien dem Landarbeiter Yves Nicolazic die hl. Anna und bat ihn eine ihr geweihte verfallene Kapelle auf seinem Feld wieder aufzubauen. 1625 wurde bei den Bauarbeiten am 7. März eine alte Statue der hl. Anna gefunden. Um an diesen Fund zu erinnern findet jedes Jahr am 7. März der erste Pardon zu Ehren der hl. Anna statt.

Die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert durch die heutige Basilika ersetzt. Im Kreuzgang findet man den Kirchenschatz, in dem auch die Reliquie der hl. Anna enthalten ist, die ein Geschenk der Königin Anna von Östereich zum Dank für die Geburt des lange ersehnten Sohnes (später Ludwig XIV) war. Zudem findet man in der Basilika Goldschmiedearbeiten und den Mantel der alten Statue. Die Fenster der Basilika zeigen die Lebensgeschichte der hl. Anna. Immer wieder wird auch an Papst Johannes Paul II. erinnert, der am 20. September 1996 an einem Pardon teilgenommen und in der Basilika gebetet hat.

Auf halber Strecke von Auray nach Sainte-Anne-d'Auray liegt Bono (auch: Le Bono, bret.: Ar Bonoù).
Bono liegt nahe der Küste des Départements Morbihan am Ästuar des Flusses Sal, der hier auch Rivière du Bono genannt wird. Die Kleinstadt Auray ist nur vier Kilometer in nördlicher Richtung entfernt.

Im Hintergrund sieht man die Hängebrücke über den Ästuar. Sie gehört seit 1997 zu den Monuments historiques. Sie stammt von 1840 und ist eine der ältesten Brücken dieser Art in Frankreich.

Carnac - Alignements du Ménec
Die Steinreihen von Ménec sind im Westen von Carnac gelegen. Das Informationszentrum Maison des Mégalithes befindet sich hier.

Dieser Komplex besteht aus 1050 Steinen, die in 11 Reihen aufgestellt wurden. Es sind mehr oder weniger parallellaufende Reihen mit Steinen, die in recht regelmäßigen Abständen stehen. Das Berühmteste der Menhirfelder erstreckt sich über eine Länge von einem Kilometer.


Saint-Colomban ist ein Ortsteil der französischen Gemeinde Carnac im Département Morbihan der Region Bretagne. Der Weiler liegt circa eineinhalb Kilometer westlich von Carnac. Er ist über eine Sackstraße zu erreichen. Der Ort besteht aus alten Steinhäusern, der Kapelle St-Colomban (erbaut Ende des 16. Jahrhunderts) und einigen wenigen Neubauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Carnac ist eines der wichtigsten Zentren der Muschel- und Schalentierzucht. Le Pô beherbergt seit 1880 zahlreiche Austernfarmen. Heute verteilen sich etwa dreißig Produzenten von flachen und gewölbten Austernarten an der Bucht und entlang des Flusses Crac’h. Im Watt bearbeiten sie einen Teil der 180 Hektar in der Bucht des Pô, die der Austernzucht gewidmet sind. Die Bucht von Quiberon besitzt die größte Tiefwasser-Zuchtfläche mit mehr als 2.500 Hektar Austernparks.
Zum Öffnen benutze ich mein Schweizer Offiziersmesser.


Donnerstag, 14. Oktober 2021

Portivy, Côte Sauvage und unser "Hausstrand", "Quiberon-Rituale"

Saint-Pierre-Quiberon / Ortsteil Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard ist das "Café du Port". Portivy ist der einzige Schutz für Seeleute auf der Atlantikseite der Halbinsel Quiberon.


Zum Abschluß unserer Tagesausflüge haben wir immer erst mal diesen kleinen Hafen angefahren.

Bei unseren Urlauben auf Quiberon haben wir nach unseren Ausflügen aufs Festland nach Rückkehr immer ab Portivy die Runde über die Corniche entlang der Côte Sauvage gefahren und uns den Atlantikwind um die Nase wehen lassen. Ein Erlebnis im offenen Auto. Feinstes Roadsterland: Die Corniche entlang der Côte Sauvage auf Quiberon. Der stürmische Wind ist herrlich.


Autohasser haben keine Ahnung, wieviel Spaß es macht, im Roadster oder Cabrio etwa über die Corniche an der Côte Sauvage auf Quiberon (Bretagne, Morbihan) zu cruisen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. wer offen fährt, der ist der wahre Naturfreund, denn er kriegt hautnah mit, was da draußen ist: Der Salzgeruch des Meeres oder aber auch der Duft frisch gemähter Wiesen.

Schön und gefährlich:
Quiberons Wilde Küste, die Côte Sauvage


Es treibt uns immer wieder geradezu die Haare zu Berge, wenn wir sehen, wie bodenlos Leichtsinnige sich an Quiberons Wilder Küste verhalten und ihr Leben aufs Spiel setzen. Da können noch so viele Warnschilder aufgestellt sein, diese "Naturfreunde" müssen immer und immer wieder bis ganz nah an den Atlantik. Keine Ahnung, was sie davon haben. Dabei ist die Wilde Küste berüchtigt für ihre gefährlichen Grundwellen (die sich hier am steilen Festlandsockel bilden, wenn der Atlantik auftrifft und die bis zu 20 Meter in die Höhe schießen), die auch Jahr für Jahr immer wieder welche dieser Unbelehrbaren in den nassen Tod reißen. Die Gedenkstätten (auch für getötete Retter) entlang der Corniche legen davon beredtes Zeugnis ab.


Jahr für Jahr fordert - trotz all der vielen Warnschilder (in deutsch, englisch und französisch!) und trotz der allenthalben installierten Notrufanlagen die Wilde Küste ihre Opfer. Nicht nur unter den Leichtsinnigen selbst, sondern auch unter den Rettungskräften, die versuchen, diese Unbelehrbaren aus dem Atlantik zu retten.

Das Besondere der Halbinsel Quiberon ist ihre Vielfalt, die dadurch zustande kommt, dass eine Seite der Insel dem Festland (Bucht von Quiberon), die andere dem Atlantik zugewandt ist. Das Meer ist landseitig ruhig, im Gegensatz zur Wilden Küste (Côte sauvage) auf der Atlantikseite mit kleinen Sandstränden zwischen den felsigen Buchten Port Blanc und Port Bara, an denen jedoch striktes Badeverbot herrscht.

Es halten sich in der Tat viele nicht an das Badeverbot. Aber auch bei ruhigem Wetter können Strömungen und Grundseen (Grundwellen) an den Stränden der Côte Sauvage sehr gefährlich sein. Die treten auch bei Ebbe auf.

Grundwellen entstehen, wenn das Wasser in nicht-linearen Wellen auf den Festlandsockel trifft und völlig unvermittelt, wie aus dem Nichts, bis zu 20 Metern in die Höhe schießen kann.

Treffen zwei oder mehr Wellen in einem Winkel von 41 Grad aufeinander, können sie sich gegenseitig aufschaukeln. Faszinierend daran ist die Tatsache, dass aus zwei oder mehr nicht-linearen Wellen regelrechte Wellenpakete mit dreimal höheren Amplituden als bei einer einzelnen Welle entstehen. Die Energie des Wassers wird schmalbandig in einem engen Wellenlängenbereich und mit plötzlicher, großer Amplitude gebündelt.

Geschieht dies in Ufernähe, dann reißen sie von Land alles mit, was sich dort aufhält.

Einen Stopp legen wir dann immer noch bei Le vivier ein.
Das Château Turpault ist keineswegs eine Burg aus dem Mittelalter, das ließ Georges Turpault aus Cholet zu Beginn des 20. Jahrhunderts (von 1904 bis 1910) als Feriendomizil erbauen. Zwischen dem Fischerhafen von Port Maria und der wilden Atlantikküste ist es eine Art fotogenes Wahrzeichen des Ortes. Besichtigen kann man es nicht, da es auch heute noch Privatbesitz ist.

Genauso ein "Ritual" ist es dann noch, unseren "Hausstrand", die Plage de Kerbourgnec, an der Ostseite der Insel, der ruhigen Baie de Quiberon, anzusteuern.


Hausstrand deswegen, weil er fußläufig von unserem Hotel rd. in 5 Minuten erreichbar ist. Und nach einem üppigen Abendessen z.B. unternehmen wir immer noch einen kleinen Spaziergang dorthin.


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär.
Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.



Sonntag, 10. Oktober 2021

Ein Ausflug von Saint-Pierre-Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon, Plage de Kerbourgnec, unser "Hausstrand". Fährt man die Straße weiter kommt man zur staatlichen Segelschule von Beg Rohu und anschließend dann nach Port Haliguen.

Unser Strand ist nicht weit weg von unserem Hotel.


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.




Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.
Von Port Haliguen fahren wir über Beg-er-Vil nach Port-Maria.


Dann geht es via Le Vivier über die Corniche entlang der Côte Sauvage nach Portivy.


Portivy, ein Ortsteil von Saint-Pierre-Quiberon, ist der einzige Schutz für Seeleute auf der Atlantikseite der Halbinsel und unser Lieblingort auf der Halbinsel. Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".
Wir verlassen die Halbinsel und kommen nach Plouharnel. Am Eingang zur Halbinsel Quiberon bildet Plouharnel sozusagen das Tor zum Meer. Sehenswert: Die Chapelle Notre-Dame des Fleurs. Bei Plouharnel befindet sich das größte Dünengebiet Frankreichs (Les Sables Blancs).


Der Dolmen von Crucuno:

Crucuno ist ein Weiler in der Gemeinde (commune) Plouharnel im Département Morbihan in der Bretagne in Frankreich. Er liegt östlich der Straße D781 (Rue des Menhirs) von Erdeven nach Plouharnel, zwischen zwei kleinen Teichen. Der Ort ist bekannt durch zwei Dolmen und einen Cromlec'h. Der Dolmen, der lange Zeit als Stall diente, steht dicht an einem Haus mitten im Weiler. Er besaß früher einen langen Gang und hatte eine Gesamtlänge von etwa 27,0 m. Die Deckenplatte hat ein Gewicht von etwa 40 Tonnen.

Wir fahren weiter Richtung Norden nach Erdeven.


Erdeven - Bretagne - Morbihan - Alignements de Kerzerho und Plage de Kerhilio -

Attraktionen des Ortes sind ein sieben Kilometer langer Sandstrand am Atlantik beim Ortsteil Kerhillio (plage de Kerhillio), sowie zahlreiche prähistorische Stätten der Megalithkultur mit Dolmen, Menhiren und Alignements (z. B. Alignements von Kerzerho).

Unser nächstes Ziel ist die Barre d'Étèl.


île de Saint-Cado (Commune de Belz) - Belz ist eine Gemeinde im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kanton Quiberon. Im Norden der Gemeinde liegen im Fluss mehrere Inseln, von denen die Île de Saint Cado durch eine Steinbrücke mit dem Ortsteil Saint Cado verbunden ist.


Nach einer Legende ließ sich der aus Wales stammende heilige Cadoc im 6. Jahrhundert n. Chr. auf der Île de Saint Cado nieder und gründete dort eine Einsiedelei. Diese erbten die Mönche von Quimperlé im Jahr 1089 und bauten sie zu einem Priorat aus, das sich zu einem bedeutenden Pilgerzentrum entwickelte. Die jetzige Kapelle ist auf das 11. bis 12. Jahrhundert datiert.

Mit der Chapelle de Saint-Cado finden wir hier eine der ganz wenigen romanischen Kirchen der Bretagne.

Die alte Templerkirche bietet ein beeindruckendes Inneres. So zum Beispiel das sogenannte Bett des Heiligen Cado. Unterhalb am Ufer des Ria der Brunnen des Heiligen.

Samstag, 9. Oktober 2021

Ein Ausflug von Saint-Pierre-Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon, Plage de Kerbourgnec, unser "Hausstrand". Fährt man die Straße weiter kommt man zur staatlichen Segelschule von Beg Rohu und anschließend dann nach Port Haliguen.




Von Port Haliguen fahren wir über Beg-er-Vil nach Port-Maria.


Dann geht es via Le Vivier über die Corniche entlang der Côte Sauvage nach Portivy.


Portivy, ein Ortsteil von Saint-Pierre-Quiberon, ist der einzige Schutz für Seeleute auf der Atlantikseite der Halbinsel und unser Lieblingort auf der Halbinsel. Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".
Wir verlassen die Halbinsel und kommen nach Plouharnel. Am Eingang zur Halbinsel Quiberon bildet Plouharnel sozusagen das Tor zum Meer. Sehenswert: Die Chapelle Notre-Dame des Fleurs. Bei Plouharnel befindet sich das größte Dünengebiet Frankreichs (Les Sables Blancs).


Der Dolmen von Crucuno:

Crucuno ist ein Weiler in der Gemeinde (commune) Plouharnel im Département Morbihan in der Bretagne in Frankreich. Er liegt östlich der Straße D781 (Rue des Menhirs) von Erdeven nach Plouharnel, zwischen zwei kleinen Teichen. Der Ort ist bekannt durch zwei Dolmen und einen Cromlec'h. Der Dolmen, der lange Zeit als Stall diente, steht dicht an einem Haus mitten im Weiler. Er besaß früher einen langen Gang und hatte eine Gesamtlänge von etwa 27,0 m. Die Deckenplatte hat ein Gewicht von etwa 40 Tonnen.

Es geht weiter nach Carnac, weltberühmt für seine Megalithen.


La Trinité-sur-Mer (bretonisch: An Drinded-Karnag) ist eine französische Gemeinde. Sie liegt im Département Morbihan in der Region Bretagne zwischen der Quiberon-Halbinsel und dem Golf du Morbihan, am Ästuar des Flusses Crac’h.


Der Ort ist ein bekannter Yachthafen in der Bretagne. Darin liegen mehrere größere Yachten, vor allem Mehrrumpfboote (Katamarane und Trimarane). Der Hafen wird von größeren Booten zum Teil zur Vorbereitung von Langstreckenfahrten (insbesondere Weltumrundungen) genutzt. Es gibt hier auch einige Werften.

Schätzchen am Wegesrand:

Dorfkirche Saint-Philibert (auch Notre-Dame du Flux et du Reflux oder Notre-Dame du Ster;17. und 18. Jahrhundert, restauriert im 20. Jahrhundert). Von außen eher unscheinbar wirkt die romanische Pfarrkirche von Saint-Philibert (nahe La Trinité sur mer), birgt in ihrem Inneren jedoch eine beeindruckende Ausschmückung im romantischen Stil.

Donnerstag, 29. Juli 2021

Souvenirs des Vacances: Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon / Ortsteil Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard ist das "Café du Port".


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.


Plage de Kerbourgnec, unser Hausstrand


Megalithen in Saint-Pierre-Quiberon: Die Alignements (Menhir-Feld) und der Cromlec'h von Kerbourgnec und der Dolmen Roc'h-en-Aud. Der Dolmen Roc'h-en-Aud ist nicht ganz leicht zu finden. Er steht mitten in den Häusern in der Rue du Dolmen.
Die Côte Sauvage an der Westküste ist eine Naturschönheit ganz besonderer Art. Eine einmalige Küstenlandschaft, die große Gefahren aufweist und mit Bedacht genossen werden sollte.


Von Port Haliguen nach Port Maria - Seit 1769 bemühten sich die Bewohner von Port-Haliguen um einen Neubau des Hafens, der ihre Fischerboote besser schützen sollte. Er wurde schließlich 1848 nach Plänen des Ingenieurs Pichot neu erbaut und erweitert. Sträflinge, die zu Zwangsarbeit verurteilt waren, mussten die Bauarbeiten verrichten. In den 1960er Jahren wurde die Hafenanlage auf einen modernen Stand gebracht und der Leuchtturm wurde modernisiert.

Von Karsten Klingbeil (* 8. März 1925 in Stettin; † 1. Juli 2016 in Berlin) stammt die Figurengruppe "Der Fischer und die Nixe", die der Bildhauer dem Hafen stiftete. Der Bildhauer hat dem Fischer seine Züge gegeben hat. Er schaut über die Hafeneinfahrt hinweg zu der Skulptur einer hübschen Nixe, die sich dort gerade aus einem Fischernetz befreit. Klingbeil besaß in Port Haliguen ein Ferienhaus.

In Port Haliguen landete der Hauptmann Dreyfus nach seiner Verbannung auf die Teufelsinsel.







Mittwoch, 28. Juli 2021

Bretonische Impressionen

Gezeitenfischer bei Kerhilio

Gezeitenfischerei (französisch pêche à pied) ist eine Fangmethode, die an Küsten mit Tidenhub (in Europa insbesondere an den nordfranzösischen Küsten ( z.B. Petite mer de Gâvres bei Riantec) betrieben wird. Dabei wird der trockengefallene Meeresboden nach Schalenweichtieren der Malakofauna abgesucht. Heute sind beim Sammeln von Schalentieren und Muscheln in Frankreich Mindestgrößen vorgeschrieben.

Riantec liegt im Südwesten des Départements Morbihan etwa sechs Kilometer südöstlich von Lorient an der Lagune des Kap von Lorient (dem sog. La Petite Mer de Gavre). Neun Kilometer der Küste des kleinen Binnenmeeres (Petite Mer) säumen den Ort. Die Landschaft und das Meer mit ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt stehen unter Naturschutz. Das hier natürlich vorkommende Zooplankton ist der Grund, warum es hier so viele Schalentiere gibt.

Der Strand von Kerhilio (Erdeven) zählt zu unseren Lieblingsplätzen im Morbihan (herrlich, dass man direkt bis hin fahren kann ). Ein sieben Kilometer langer weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen.


Ozean, Dünen und Strand, soweit das Auge reicht ...
Die Strände von Erdeven sind zum Atlantik ausgerichtet und gehören, zusammen mit den Stränden von Plouharnel (Dünenlandschaft Les Sables Blancs), zu einem großen Dünengebiet, dem Größten in Frankreich.


Les Sables Blancs bei Plouharnel (Bretagne, Morbihan), die größte Dünenlandschaft Frankreichs

Ein weiteres Naturwunder ist die Côte Sauvage auf Quiberon, schön, aber auch gefährlich.


Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".

Die Côte Sauvage, die "Wilde Küste", ist eine faszinierende von der Brandung umtoste Küste, steile Klippen aus Granit, Gischt, hohe Wellen. Das Gefährliche sind die Grundwellen, die hier vorkommen und unvermittelt bis zu 20 Meter aus dem Meer aufschießen. Nicht umsonst warnen allenthalben Gefahrenschilder in drei Sprachen (Französisch, Deutsch und Englisch) vor Leichtsinn. Und überall entlang der Wanderpfade durch die Klippen finden sich Notruftelefone und Rettungssäulen mit Schwimmringen. Trotz der vielen Warnschilder wagen sich viele viel zu weit vor, um das Naturschauspiel der auflaufenden Flut mit ihren Brechern zu verfolgen. Und so fordert die Wilde Küste Jahr für Jahr aufs Neue ihre Opfer unter diesen Unvernünftigen. Und auch unter den Rettern beim Versuch, die Opfer zu retten oder zu bergen.

Auch die Klippen des Cap Fréhèl (Département Côtes d'Armor) sind mit Vorsicht zu genießen. Die hart am Abgrund vorbeiführenden schmalen Pfade sind völlig ungesichert (man kennt so was in Frankreich nicht, jeder geht solche Wege auf eigenes Risiko!). Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind also unabdingbar.


Besonders im Herbst, wenn die Heide blüht, ist die Gegend um das Cap Fréhèl eine wunderbare Landschaft. Die Region um das Cap ist eine der beeindruckendsten Naturlandschaften der Bretagne. Auf 400 Hektar erstreckt sich eine einmalige Heidelandschaft. Der alte Leuchtturm am Cap stammt aus der Zeit Ludwigs XIV. Im Sommer laden die Strände am Fuß des Caps zum Baden. Und auch das nahe Fort La Latte wurde unter dessen Festungsbaumeister Vauban von einer mittelalterlichen Burg zu einer wehrhaften Seefestung umgebaut. Fort La Latte war Drehort des Hollywood-Klassikers "Die Wikinger" mit Tony Curtis und Kirk Douglas. Auf dem Weg dorthin: Der Finger des Gargantua, ein sagenumwobener Menhir.

Und noch ein Naturwunder: Die Côte de Granit Rose (bretonisch: Aod ar Vein Ruz), die Rosa Granitküste, ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden.


Die Côte de Granit Rose erstreckt sich an der französischen Kanalküste im Département Côtes d’Armor und gehört zu den außergewöhnlichsten Küstenregionen der Bretagne. Namensgeber für den Küstenabschnitt ist rosafarbener Granit, der das Antlitz der gesamten Region prägt. Die Rosa Granitküste zieht sich auf einer Länge von zehn Kilometern zwischen den Ortschaften Paimpol und Trébeurden an der bretonischen Nordküste entlang. Die charakteristische Färbung verdankt der Rosengranit den Mineralien Hämatit und Alkalifeldspat. Gebildet wurde der Fels vor rund 300 Millionen Jahren durch geologische Prozesse im Oberkarbon. Die über dem Granit liegenden Erdschichten wurden im Verlauf von Millionen Jahren durch die Kraft von Wind und Wasser abgetragen. Zurück blieb eine bizarre Küstenlandschaft.