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Samstag, 5. Juni 2021

Unsere Highlights in Jever (Teil 2)


Als das Friesische Brauhaus zu Jever 1848 von Diedrich König gegründet wurde, war es nur eine von vielen Brauereien der Region. Nach seinem Tod 1867 verkaufte sein Sohn die Brauerei. Der neue Eigentümer Theodor Fetköter begann damit, den kleinen Familienbetrieb in eine große Brauerei zu verwandeln, Werbung zu machen und spezielle Flaschen anzufertigen. Mit vielen Höhen und Tiefen wurde das Friesische Brauhaus zu einer der heute bedeutendsten Brauereien.

Unübersehbar prägen sie das Stadtbild von Jever, die Anfang der 1980er Jahre erbauten 32 Meter hohen Türme aus verspiegeltem Glas des "Friesischen Brauhauses zu Jever". Höher sind nur der 61 Meter hohe Schloßturm und der 56 Meter hohe Glockenturm der Stadtkirche. In den Türmen befinden sich drei mal fünf Lagertanks à 240.000 Liter, in denen das Jungbier nach der Gärung in den Gärtanks bis zur Vollendung reift.

Ein Bummel durch Jever: Das Friesische Brauhaus, die Blaudruckerei, das Glockenspiel und die Stadtkirche


Der Schloßpark von Jever


Im Zuge der letzten großen Umbaumaßnahme des Schlosses zu Jever wurden seit 1828 die ehemaligen Festungsanlagen in einen Park umgewandelt. Das Schloss war von einem Graftengürtel, Wällen und Bastionen gesichert. Diese umfangreichen Befestigungsanlagen hatten Anfang des 19. Jahrhunderts ihre Funktion verloren. Bereits im 18. Jahrhundert wurden die Anlagen nicht mehr für kriegerische Zwecke, sondern für den Gemüse- und Tabakanbau genutzt.

Peter Friedrich Ludwig, Herzog von Oldenburg, ließ die Anlage zugleich mit den beiden Torhäusern und den Pforten konzipieren. Den Auftrag für die Umgestaltung des etwa 3 Hektar großen Geländes erhielt wohl der oldenburgische Hofgärtner Julius Bosse, der auch die Gärten in Oldenburg, Lütetsburg und Rastede konzipiert hatte. Er schuf unter geschickter Einbeziehung der bestehenden Graften, Wälle und Bastionsreste einen reizvollen Landschaftgarten. Durch eine kluge Wegeführung werden immer wieder überraschende Blicke frei.

Von dem ursprünglichen Baumbestand zeugen heute noch mächtige Rot- und Blutbuchen, Eschen, Linden und Eichen. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde der Park immer wieder durch interessante Bäume, auch Exoten und botanische Kostbarkeiten, ergänzt. Bis vor wenigen Jahren wies der Park noch mächtige Berg- und Feldulmen auf. Riesenthuja, Lärche, Tulpen- und Amberbaum geben dem Schlossgarten seinen besonderen Reiz. Die erste Generation der Bäume hat bereits ein langes Lebensalter erreicht, so dass sich nun die Notwendigkeit zur behutsamen Regeneration ergibt.

Auch für zahlreiche Tiere ist der Schlosspark Heimstatt. Neben dem Ziergeflügel wie Pfauen, Enten, Schwäne und Gänsen sowie einer Vielzahl von Singvögeln, lassen sich auch Kleiber, Baumläufer, Kernbeißer und Buntspecht ausmachen.


Mittwoch, 25. April 2018

Urlaub in Sillenstede - Teil 3


Sillenstede benachbart ist Accum mit seiner Windmühle, einem imposanten Galerieholländer. Und etwas einfacher zu finden als die recht versteckt in einem Wohngebiet liegende Sillensteder Mühle.


Ins benachbarte Jever führt uns unser Weg immer wieder. Hier ein Bummel vom Schloß durch die Altstadt bis zum Friesischen Brauhaus und zurück.



Frieslands älteste Kirche:


Sankt Stephanus in Schortens wurde bereits von 1153 bis 1168 auf einer künstlichen Warft erbaut und ist die älteste sicher datierbare Steinkirche auf der ostfriesischen Halbinsel.

Donnerstag, 6. August 2015

Jever - Perle Frieslands


Die berühmtesten Türme Jevers? Für Biertrinker schon. Gehören sie doch zum Friesischen Brauhaus zu Jever. Nicht minder berühmt aber der Turm des Schlosses, der doch frappant an Rußland erinnert. Was auch nicht so ganz verkehrt ist, denn Jever war tatsächlich mal russisch gewesen.

  

Jever im Video


Jever - Friesland von franz-roth-tv

Und hier hätten wir noch eyin nettes kleines Feature von einem Regentag beim Schloß:


Nicht allzuweit entfernt von Jever finden wir in Sande noch etwas von Fräulein Maria, deyr berühmten Fürstin Jevers, den Marienturm.

Der Marienturm in Sande, Wahrzeichen der friesischen Kleinstadt, ist der einzige Überrest eines ehemaligen Schlosses, das das sagenumwobene Fräulein Maria zu Jever im 16. Jahrhundert hat erbauen lassen. Heute befinden sich dort das Café "Marienstübchen" und ein Küstenschutz-Museum namens Küsteum.


Im folgenden Bild das Denkmal von Fräulein Maria in Jever: