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Montag, 11. Oktober 2021

Saint-Pierre-Quiberon

An der Côte Sauvage auf Quiberon - von Beg-er-Vil via Port Maria und Le Vivier nach Portivy


Die Burg Turpault, das Wahrzeichen der Halbinsel Quiberon, ein Herrensitz im englischen mittelalterlichen Stil, markiert den Eingang der Wilden Küste, die bis zur Percho-Spitze reicht. Es handelt sich um die westliche, dem Wind stärker ausgesetzte Seite der Halbinsel mit ihren beeindruckenden, zerklüfteten Felsen, der freien Sicht auf die Insel Belle-Ile-en-Mer, dem herrlichen Schauspiel der Wellen und der Weite der Meereslandschaft. Achtung: Baden ist hier verboten.
Im Landesinneren finden sich charakteristische Orte, Häuser mit blauen Fensterläden und blühenden Hortensien und einige Megalithanlagen, von denen die Kerbourgnec-Steinreihe in der Ortschaft Saint-Pierre-Quiberon die größte ist.



http://www.saintpierrequiberon.fr/

Die Gemeinde am Atlantik ist 8,54 Quadratkilometer groß und liegt mit den meisten Gemeindeteilen auf der sich nach Süden erstreckenden Halbinsel Quiberon an der bretonischen Südküste auf maximal 26 m Meereshöhe (Gemeindeteil Kergroix). Die Gemeinde wird von der von Plouharnel kommenden Departementstraße 768 und der Bahnstrecke Auray–Quiberon durchquert. Saint-Pierre-Quiberon hat in seinen 17 Ortschaften 2.056 Einwohner (Stand 1. Januar 2018). So gehören zu der Gemeinde die Ortschaften Penthièvre, Portivy, Kerhostin, Runaron, Le Roch, Keraude, Le Praner, Kergroix, Kermahé, Kerdavid (das Zentrum der Gemeinde), Keridenvel, Kerbourgnec, Kervihan, Kerboulevin und Le Rohu (gebildet aus Petit Rohu und Grand Rohu). Teilweise handelt es sich um Küstenorte mit Badestränden und um Fischerdörfer. Die ursprüngliche Bezeichnung der Gemeinde lautete auf Saint-Pierre; "Quiberon" wurde 1856 hinzugefügt. Quiberon selbst, im Süden der Halbinsel gelegen, ist eine eigene Gemeinde.


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen.
Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.



Donnerstag, 29. Juli 2021

Souvenirs des Vacances: Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon / Ortsteil Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard ist das "Café du Port".


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.


Plage de Kerbourgnec, unser Hausstrand


Megalithen in Saint-Pierre-Quiberon: Die Alignements (Menhir-Feld) und der Cromlec'h von Kerbourgnec und der Dolmen Roc'h-en-Aud. Der Dolmen Roc'h-en-Aud ist nicht ganz leicht zu finden. Er steht mitten in den Häusern in der Rue du Dolmen.
Die Côte Sauvage an der Westküste ist eine Naturschönheit ganz besonderer Art. Eine einmalige Küstenlandschaft, die große Gefahren aufweist und mit Bedacht genossen werden sollte.


Von Port Haliguen nach Port Maria - Seit 1769 bemühten sich die Bewohner von Port-Haliguen um einen Neubau des Hafens, der ihre Fischerboote besser schützen sollte. Er wurde schließlich 1848 nach Plänen des Ingenieurs Pichot neu erbaut und erweitert. Sträflinge, die zu Zwangsarbeit verurteilt waren, mussten die Bauarbeiten verrichten. In den 1960er Jahren wurde die Hafenanlage auf einen modernen Stand gebracht und der Leuchtturm wurde modernisiert.

Von Karsten Klingbeil (* 8. März 1925 in Stettin; † 1. Juli 2016 in Berlin) stammt die Figurengruppe "Der Fischer und die Nixe", die der Bildhauer dem Hafen stiftete. Der Bildhauer hat dem Fischer seine Züge gegeben hat. Er schaut über die Hafeneinfahrt hinweg zu der Skulptur einer hübschen Nixe, die sich dort gerade aus einem Fischernetz befreit. Klingbeil besaß in Port Haliguen ein Ferienhaus.

In Port Haliguen landete der Hauptmann Dreyfus nach seiner Verbannung auf die Teufelsinsel.