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Dienstag, 1. Februar 2022

Sommerurlaub auf Quiberon

Plage de Kerbourgnec in Saint-Pierre-Quiberon

Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig. Und 5 Minuten zu Fuß zum Strand von Kerbourgnec. War jeden Abend unser "Verdauungsspaziergang".


Ein Ausflug von Quiberon - Ein Tagesausflug von Saint-Pierre-Quiberon: Von der Plage de Kerbourgnec nach Port Haliguen und Port Maria auf Quiberon entlang der Côte Sauvage nach Portivy und Plouharnel und weiter nach Erdeven und an die Barre d'Étel. Wir besuchen den Schiffsfriedhof und den Ria d'Étel. Dort besonders interessant Saint-Cado.


Sehenswert in Port Haliguen: Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.

Ein anderer interessanter Ausflug: Auray und Sainte-Anne-d'Auray


Auray - Hafen von Saint-Goustan - Den Schoner (Goelette) Saint-Sauveur, einst das Wahrzeichen des Hafens, gibt es übrigens nicht mehr. Den hatten sie 2009 wegen Bauarbeiten am Quai Benjamin Franklin an eine andere Stelle im Hafenbecken verlegt, dort saß das alte Schiff bei Ebbe auf Grund und erlitt nicht reparable Schäden! Es ist sozusagen in zwei Teile zerbrochen. Es musste dann von einer Spezialfirma demontiert und zerstört werden.

Sainte-Anne-d'Auray, die größte Wallfahrt der Bretagne

Sainte-Anne-d'Auray (oder Breton Santez-Anna-Wened) ist das wichtigste Heiligtum der Bretagne.

Mit mehr als 800 000 Besuchern im Jahr ist die Basilika Ste.-Anne-d'Auray der wichtigste Wallfahrtsort der Bretagne und der Wichtigste in Frankreich, gleich nach Lourdes und Lisieux. Am 26. Juli kommen zwischen 20.000 und 30.000 Pilger zum Großen Pardon von Sainte-Anne. Schon am Vorabend findet eine beeindruckende Lichterprozession statt.

Verehrt wird die hl. Anna, die Mutter der Jungfrau Maria. 1623 erschien dem Landarbeiter Yves Nicolazic die hl. Anna und bat ihn eine ihr geweihte verfallene Kapelle auf seinem Feld wieder aufzubauen. 1625 wurde bei den Bauarbeiten am 7. März eine alte Statue der hl. Anna gefunden. Um an diesen Fund zu erinnern findet jedes Jahr am 7. März der erste Pardon zu Ehren der hl. Anna statt.

Die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert durch die heutige Basilika ersetzt. Im Kreuzgang findet man den Kirchenschatz, in dem auch die Reliquie der hl. Anna enthalten ist, die ein Geschenk der Königin Anna von Östereich zum Dank für die Geburt des lange ersehnten Sohnes (später Ludwig XIV) war. Zudem findet man in der Basilika Goldschmiedearbeiten und den Mantel der alten Statue. Die Fenster der Basilika zeigen die Lebensgeschichte der hl. Anna. Immer wieder wird auch an Papst Johannes Paul II. erinnert, der am 20. September 1996 an einem Pardon teilgenommen und in der Basilika gebetet hat.

Auf halber Strecke von Auray nach Sainte-Anne-d'Auray liegt Bono (auch: Le Bono, bret.: Ar Bonoù).
Bono liegt nahe der Küste des Départements Morbihan am Ästuar des Flusses Sal, der hier auch Rivière du Bono genannt wird. Die Kleinstadt Auray ist nur vier Kilometer in nördlicher Richtung entfernt.

Im Hintergrund sieht man die Hängebrücke über den Ästuar. Sie gehört seit 1997 zu den Monuments historiques. Sie stammt von 1840 und ist eine der ältesten Brücken dieser Art in Frankreich.

Carnac - Alignements du Ménec
Die Steinreihen von Ménec sind im Westen von Carnac gelegen. Das Informationszentrum Maison des Mégalithes befindet sich hier.

Dieser Komplex besteht aus 1050 Steinen, die in 11 Reihen aufgestellt wurden. Es sind mehr oder weniger parallellaufende Reihen mit Steinen, die in recht regelmäßigen Abständen stehen. Das Berühmteste der Menhirfelder erstreckt sich über eine Länge von einem Kilometer.


Saint-Colomban ist ein Ortsteil der französischen Gemeinde Carnac im Département Morbihan der Region Bretagne. Der Weiler liegt circa eineinhalb Kilometer westlich von Carnac. Er ist über eine Sackstraße zu erreichen. Der Ort besteht aus alten Steinhäusern, der Kapelle St-Colomban (erbaut Ende des 16. Jahrhunderts) und einigen wenigen Neubauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Carnac ist eines der wichtigsten Zentren der Muschel- und Schalentierzucht. Le Pô beherbergt seit 1880 zahlreiche Austernfarmen. Heute verteilen sich etwa dreißig Produzenten von flachen und gewölbten Austernarten an der Bucht und entlang des Flusses Crac’h. Im Watt bearbeiten sie einen Teil der 180 Hektar in der Bucht des Pô, die der Austernzucht gewidmet sind. Die Bucht von Quiberon besitzt die größte Tiefwasser-Zuchtfläche mit mehr als 2.500 Hektar Austernparks.
Zum Öffnen benutze ich mein Schweizer Offiziersmesser.


Sonntag, 10. Oktober 2021

Ein Ausflug von Saint-Pierre-Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon, Plage de Kerbourgnec, unser "Hausstrand". Fährt man die Straße weiter kommt man zur staatlichen Segelschule von Beg Rohu und anschließend dann nach Port Haliguen.

Unser Strand ist nicht weit weg von unserem Hotel.


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.




Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.
Von Port Haliguen fahren wir über Beg-er-Vil nach Port-Maria.


Dann geht es via Le Vivier über die Corniche entlang der Côte Sauvage nach Portivy.


Portivy, ein Ortsteil von Saint-Pierre-Quiberon, ist der einzige Schutz für Seeleute auf der Atlantikseite der Halbinsel und unser Lieblingort auf der Halbinsel. Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".
Wir verlassen die Halbinsel und kommen nach Plouharnel. Am Eingang zur Halbinsel Quiberon bildet Plouharnel sozusagen das Tor zum Meer. Sehenswert: Die Chapelle Notre-Dame des Fleurs. Bei Plouharnel befindet sich das größte Dünengebiet Frankreichs (Les Sables Blancs).


Der Dolmen von Crucuno:

Crucuno ist ein Weiler in der Gemeinde (commune) Plouharnel im Département Morbihan in der Bretagne in Frankreich. Er liegt östlich der Straße D781 (Rue des Menhirs) von Erdeven nach Plouharnel, zwischen zwei kleinen Teichen. Der Ort ist bekannt durch zwei Dolmen und einen Cromlec'h. Der Dolmen, der lange Zeit als Stall diente, steht dicht an einem Haus mitten im Weiler. Er besaß früher einen langen Gang und hatte eine Gesamtlänge von etwa 27,0 m. Die Deckenplatte hat ein Gewicht von etwa 40 Tonnen.

Wir fahren weiter Richtung Norden nach Erdeven.


Erdeven - Bretagne - Morbihan - Alignements de Kerzerho und Plage de Kerhilio -

Attraktionen des Ortes sind ein sieben Kilometer langer Sandstrand am Atlantik beim Ortsteil Kerhillio (plage de Kerhillio), sowie zahlreiche prähistorische Stätten der Megalithkultur mit Dolmen, Menhiren und Alignements (z. B. Alignements von Kerzerho).

Unser nächstes Ziel ist die Barre d'Étèl.


île de Saint-Cado (Commune de Belz) - Belz ist eine Gemeinde im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kanton Quiberon. Im Norden der Gemeinde liegen im Fluss mehrere Inseln, von denen die Île de Saint Cado durch eine Steinbrücke mit dem Ortsteil Saint Cado verbunden ist.


Nach einer Legende ließ sich der aus Wales stammende heilige Cadoc im 6. Jahrhundert n. Chr. auf der Île de Saint Cado nieder und gründete dort eine Einsiedelei. Diese erbten die Mönche von Quimperlé im Jahr 1089 und bauten sie zu einem Priorat aus, das sich zu einem bedeutenden Pilgerzentrum entwickelte. Die jetzige Kapelle ist auf das 11. bis 12. Jahrhundert datiert.

Mit der Chapelle de Saint-Cado finden wir hier eine der ganz wenigen romanischen Kirchen der Bretagne.

Die alte Templerkirche bietet ein beeindruckendes Inneres. So zum Beispiel das sogenannte Bett des Heiligen Cado. Unterhalb am Ufer des Ria der Brunnen des Heiligen.

Samstag, 25. September 2021

Souvenirs des Vacances - Quiberon


Eine spektakuläre wilde Küste im Westen, schöne feine Sandstrände im Osten – auf 14 Kilometern bietet die Halbinsel Quiberon eine Vielfalt an Landschaften, die sofort begeistert. Die zu den führenden Badeorten der Bretagne zählende Halbinsel hat vieles zu bieten.
Nachdem man die Landenge von Penthièvre passiert hat, ist man auf der Halbinsel Quiberon im Morbihan angekommen.Quiberon war einst eine Insel, bis etwa ab dem 11. Jahrhundert durch das Abholzen von Wäldern Sand freigesetzt wurde, der durch Wind und Meeresströmung diese Landbrücke bildete, den Isthmus von Penthièvre. Die Halbinsel ist ganzjährig nur über diese einzige Straße zu erreichen, die im Sommer häufig überfüllt ist.

Die Côte Sauvage

Das Besondere der Halbinsel Quiberon ist ihre Vielfalt, die dadurch zustande kommt, dass eine Seite der Insel dem Festland (Bucht von Quiberon), die andere dem Atlantik zugewandt ist. Das Meer ist landseitig ruhig, im Gegensatz zur Wilden Küste (Côte sauvage) auf der Atlantikseite mit kleinen Sandstränden zwischen den felsigen Buchten Port Blanc und Port Bara, an denen jedoch striktes Badeverbot herrscht.


Auf der dem Atlantik zugewandten Seite der Halbinsel Quiberon findet man eindrucksvolle Felsen, Klippen, Grotten, Riffe und eine starke Brandung, die die Côte Sauvage ausmachen. Von Portivy bis nach Port Maria schlängelt sich eine ca. 8 km lange und meist sehr enge Küstenstraße an der Westküste entlang. Hier ist das Baden verboten, was aber viele Surfer nicht abschreckt, trotzdem ins Wasser zu steigen. Einige Gedenktafeln erinnern an Rettungsschwimmer, die beim Versuch andere zu retten, ums Leben kamen.

Das gefährliche sind die sog. Grundwellen (auch Monsterwellen genannt) des Atlantik, die entstehen, wenn das Wasser in nicht-linearen Wellen auf den Festlandsockel trifft und die völlig unvermittelt, wie aus dem Nichts, bis zu 20 Metern in die Höhe schießen können.

Treffen zwei oder mehr Wellen in einem Winkel von 41 Grad aufeinander, können sie sich gegenseitig aufschaukeln. Faszinierend daran ist die Tatsache, dass aus zwei oder mehr nicht-linearen Wellen regelrechte Wellenpakete mit dreimal höheren Amplituden als bei einer einzelnen Welle entstehen. Die Energie des Wassers wird schmalbandig in einem engen Wellenlängenbereich und mit plötzlicher, großer Amplitude gebündelt.


Jahr für Jahr fordert - trotz all der vielen Warnschilder (in deutsch, englisch und französisch!) und trotz der allenthalben installierten Notrufanlagen die Wilde Küste ihre Opfer. Nicht nur unter den Leichtsinnigen selbst, sondern auch unter den Rettungskräften, die versuchen, diese Unbelehrbaren aus dem Atlantik zu retten.

Quiberon ist auch Ausgangspunkt für die Überfahrt nach Belle-île, Houat und Hoëdic.
Im Haupthafen von Quiberon, Port Maria, liegt der Meeresbahnhof (gare maritime). Hier starten Fähren, die die vorgelagerten Inseln Belle-Île, Île d’Houat (Enteninsel) und Île d’Hœdic („kleine Ente“) anfahren. Vom Osthafen Port-Haliguen starten im Sommer Ausflugsboote zu Touren durch den Golf von Morbihan („kleines Meer“).


Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.

Mittelalterliche Fantasie

Obwohl das Schloss Turpault nicht besichtigt werden kann, ist seine Silhouette bezeichnend für die Halbinsel Quiberon. Türmchen, Mauerzinnen… Ein Bauwerk aus dem Mittelalter? Nein, eine 1904 von einem reichen Industriellen erbaute Fantasie.
Das Château Turpault ist keineswegs eine Burg aus dem Mittelalter, das ließ Georges Turpault aus Cholet zu Beginn des 20. Jahrhunderts (von 1904 bis 1910) als Feriendomizil erbauen. Zwischen dem Fischerhafen von Port Maria und der wilden Atlantikküste ist es eine Art fotogenes Wahrzeichen des Ortes. Besichtigen kann man es nicht, da es auch heute noch Privatbesitz ist.

Saint-Pierre-Quiberon / Ortsteil Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard ist das "Café du Port".




Donnerstag, 29. Juli 2021

Souvenirs des Vacances: Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon / Ortsteil Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard ist das "Café du Port".


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.


Plage de Kerbourgnec, unser Hausstrand


Megalithen in Saint-Pierre-Quiberon: Die Alignements (Menhir-Feld) und der Cromlec'h von Kerbourgnec und der Dolmen Roc'h-en-Aud. Der Dolmen Roc'h-en-Aud ist nicht ganz leicht zu finden. Er steht mitten in den Häusern in der Rue du Dolmen.
Die Côte Sauvage an der Westküste ist eine Naturschönheit ganz besonderer Art. Eine einmalige Küstenlandschaft, die große Gefahren aufweist und mit Bedacht genossen werden sollte.


Von Port Haliguen nach Port Maria - Seit 1769 bemühten sich die Bewohner von Port-Haliguen um einen Neubau des Hafens, der ihre Fischerboote besser schützen sollte. Er wurde schließlich 1848 nach Plänen des Ingenieurs Pichot neu erbaut und erweitert. Sträflinge, die zu Zwangsarbeit verurteilt waren, mussten die Bauarbeiten verrichten. In den 1960er Jahren wurde die Hafenanlage auf einen modernen Stand gebracht und der Leuchtturm wurde modernisiert.

Von Karsten Klingbeil (* 8. März 1925 in Stettin; † 1. Juli 2016 in Berlin) stammt die Figurengruppe "Der Fischer und die Nixe", die der Bildhauer dem Hafen stiftete. Der Bildhauer hat dem Fischer seine Züge gegeben hat. Er schaut über die Hafeneinfahrt hinweg zu der Skulptur einer hübschen Nixe, die sich dort gerade aus einem Fischernetz befreit. Klingbeil besaß in Port Haliguen ein Ferienhaus.

In Port Haliguen landete der Hauptmann Dreyfus nach seiner Verbannung auf die Teufelsinsel.