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Donnerstag, 25. Mai 2023

Mondäne Seebäder

Granville (normannisch Graunville) ist eine französische Stadt mit 12.513 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Manche in der Region Normandie mit einem Seehafen, einem Fischereihafen und einem Yachthafen mit 1.100 Liegeplätzen. Granville ist seit 1926 Luftkurort und seit 1979 Seebad.

Die Stadt liegt auf und an einem Felskap im Südwesten der Halbinsel Cotentin. Sie besteht aus der alten, von Festungsmauern umgebenen Oberstadt (haute ville) und der Unterstadt (basse ville).


Die heutige, streng wirkende Wohnhaus-Architektur der Oberstadt stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Granville zu einem Badeort. Seit dieser Zeit prägt in den Sommermonaten der Badetourismus das städtische Leben. Stendhal, Jules Michelet und Victor Hugo hielten sich in Granville auf. Der Investor Frank Jay Gould wollte aus Granville das «Monaco des Nordens» machen und errichtete 1911 ein Casino und 1912 das Hotel palace le Normandy.

Der elegante und renommierte Badeort Pléneuf-Val-André ist ein wunderbarer Ort für alle Liebhaber des Meeres. Der in der Bretagne zwischen der Bucht von Saint-Brieuc und der Smaragdküste gelegene Badeort bietet eine harmonische Mischung zur Entspannung.

Der 2,5 Kilometer lange Feinsandstrand Val-André zählt zu den schönsten Stränden der Nordküste. Er ist ideal ausgerichtet, vom Wind geschützt und strahlt eine angenehme Ruhe aus. Zur Landseite hin säumt ihn ein den Fußgängern vorbehaltener Deich. Diese Uferpromenade führt bis zur Landspitze La grande Guette, von wo aus sich ein herrlicher Blick über die Bucht von Saint-Brieuc und Erquy eröffnet.


Ein Badeort der alten Schule:

Die Landspitze Pointe de Pléneuf zieht im Jahr 1822 die Firma Cotard an. Das Unternehmen kauft dort Baugrund auf, und es entstehen die ersten Villen. Diese Feriensitze mit ihren Bow-Windows zeichnen sich durch einen ganz eigenen, sehr britischen Charme aus. Sie sind nach einem Schachbrettmuster oberhalb der La Guette-Deichpromenade angeordnet. Die kleine der Landspitze gegenüberliegende Insel Le Verdelet ist ein Vogelschutzgebiet.

Dahouët ist der ehemalige Hafen der Kabeljaufischer, der heute als Jachthafen genutzt wird.
Dangast ist das südlichste Nordseebad und bietet durch die besondere Lage auf einem Geestrücken einen unverbauten Blick auf die Nordsee. Der Kurort Nordseebad Dangast liegt am südwestlichen Jadebusen im Landkreis Friesland und ist Teil der Stadt Varel.

Dangast ist seit langem ein beliebter Wohnort und Treffpunkt von Künstlern. Ein Kunstpfad erinnert seit 2004 an die mit Dangast verbundene Kunstschaffenden. Im und rund um das Kurhaus haben sich bekannte und weniger bekannte zeitgenössische Künstler wie die Beuys-Schüler Anatol Herzfeld, Wilfried Gerdes und Eckart Grenzer mit allerlei Artefakten verewigt. Bereits im 19. Jh. wurde die malerische Lage Dangasts zum Motiv in der Kunst. Karl Schmidt-Rottluff (Die Brücke), Erich Heckel und Franz Radziwill wirkten hier.


Auf 21 Bildtafeln bietet der Kunstpfad Einblicke in die künstlerische Vergangenheit Dangasts. Die bedeutende Zeit von Dangast als Künstlerort begann mit dem Aufenthalt des Brücke-Malers Karl Schmidt-Rottluff im Jahr 1907. Weggefährten wie Erich Heckel, Max Pechstein und Emma Ritter schlossen sich an. Ihre Dangaster Zeit endete erst 1912. 1921 besucht Franz Radziwill zum ersten Mal Dangast und 1923 liess er sich dauerhaft hier nieder. Die in Strehlen / Schlesien geborene Trude Rosner-Kasowski folgt 1955 in das Künstlerdorf Dangast. Auch der Künstler Willy Hinck wohnt bis zu seinem Tode im Jahr 2002 in Dangast. Ende der Siebziger Jahre entdeckte der Bildhauer Anatol Herzfeld Zeichner, Maler und Karikaturist Dangast und realisierte hier seine vielfältigen künstlerischen Ideen. Sein Kunstwerk "Jade" trotzt heute noch im Watt vor dem Dangaster Kurhausstrand standhaft den Gezeiten neben dem Kaiserstuhl von Butjatha und dem Phallus des Bildhauers Eckart Grenzer.

Das Kurhaus Dangast, erbaut um 1800, ist Familienbetrieb seit 1884 und das in vierter Generation. Auf einem Geestrücken oberhalb vom Steindeich gelegen blickt man auf Jadebusen und Wattenmeer – ein Naturerbe, das durch die Gezeiten eine ständig wechselnde Kulisse verspricht. Das Alte Kurhaus ist seit Jahrzehnten der Mittelpunkt der Kunstszene in Dangast. Hier finden Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Theateraufführungen statt. Es ist Anlaufstelle für Maler und Kunstschaffende, die sich in Dangast inspirieren lassen. Karl August Tapken und seine Familie haben die Kulturarbeit in der Region um den Jadebusen maßgeblich mitgeprägt und sowohl Künstlern als auch Musikern die Möglichkeit eröffnet, sich und ihre Ideen zu verwirklichen. Das Gelände steht als offenes Atelier zur Verfügung.

Wilhelmshaven ist ja eher als "Schlicktown" und Marinestützpunkt bekannt denn als Seebad. Aber der Südstrand, die Promenade am Meer, hat durchaus mondänes Flair.


Der Südstrand mit südländisch anmutender Promenade hat ein ganz besonderes Flair. Mit seinen gemütlichen Hotels und Restaurants, Attraktionen und Aktionen ist er beliebtes Ausflugsziel zu allen Jahreszeiten. In der Badesaison von Mai bis September prägen bunte Strandkörbe das Bild des Südstrandes mit dem vorgelagerten Badestrand.

Der Südstrand ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste. Seit 1929 ist er einer der Anziehungspunkte Wilhelmshavens.

Bretagne - Quiberon - Port Maria: Im Haupthafen von Quiberon, Port Maria, liegt der Meeresbahnhof (gare maritime). Hier starten Fähren, die die vorgelagerten Inseln Belle-Île, Île d’Houat (Enteninsel) und Île d’Hœdic („kleine Ente“) anfahren.
Quiberon, im 19. Jahrhundert der größte Sardinenhafen Frankreichs, besitzt noch zwei für Besichtigungen offenstehende Konservenfabriken, in denen man Konserven mit Meeresprodukten kaufen kann. Eine davon befindet sich im Fischereihafen Port Maria.


Der Strand Grande Plage im Herzen des Badeortes Quiberon hat 900 Meter Feinsand.

Sonntag, 10. Oktober 2021

Ein Ausflug von Saint-Pierre-Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon, Plage de Kerbourgnec, unser "Hausstrand". Fährt man die Straße weiter kommt man zur staatlichen Segelschule von Beg Rohu und anschließend dann nach Port Haliguen.

Unser Strand ist nicht weit weg von unserem Hotel.


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.




Der deutsche Künstler, Karsten Klingbeil, hat Quiberon zwei Skulpturen geschenkt: der Fischer und die Wassernixe. Der jahrhundertealte, traditionsreiche, kleine, französische Fischerhafen Port Haliguen sollte aus seinem verschlafenen Dasein populärer und interessanter gemacht werden. So hat Klingbeil 1998 zwei lebensgroße Figuren geschaffen: Eine junge, schöne Nixe, die am Ende der Mole im Begriff ist, ins Wasser zu springen und auf der gegenüberliegenden Mole einen Frischer, der auf einem Hummerfangkorb sitzt und mit einer Hand die Augen vor der Sonne schützend zur Nixe hinüberschaut.
Von Port Haliguen fahren wir über Beg-er-Vil nach Port-Maria.


Dann geht es via Le Vivier über die Corniche entlang der Côte Sauvage nach Portivy.


Portivy, ein Ortsteil von Saint-Pierre-Quiberon, ist der einzige Schutz für Seeleute auf der Atlantikseite der Halbinsel und unser Lieblingort auf der Halbinsel. Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard und einen Martini Rouge ist das "Café du Port".
Wir verlassen die Halbinsel und kommen nach Plouharnel. Am Eingang zur Halbinsel Quiberon bildet Plouharnel sozusagen das Tor zum Meer. Sehenswert: Die Chapelle Notre-Dame des Fleurs. Bei Plouharnel befindet sich das größte Dünengebiet Frankreichs (Les Sables Blancs).


Der Dolmen von Crucuno:

Crucuno ist ein Weiler in der Gemeinde (commune) Plouharnel im Département Morbihan in der Bretagne in Frankreich. Er liegt östlich der Straße D781 (Rue des Menhirs) von Erdeven nach Plouharnel, zwischen zwei kleinen Teichen. Der Ort ist bekannt durch zwei Dolmen und einen Cromlec'h. Der Dolmen, der lange Zeit als Stall diente, steht dicht an einem Haus mitten im Weiler. Er besaß früher einen langen Gang und hatte eine Gesamtlänge von etwa 27,0 m. Die Deckenplatte hat ein Gewicht von etwa 40 Tonnen.

Wir fahren weiter Richtung Norden nach Erdeven.


Erdeven - Bretagne - Morbihan - Alignements de Kerzerho und Plage de Kerhilio -

Attraktionen des Ortes sind ein sieben Kilometer langer Sandstrand am Atlantik beim Ortsteil Kerhillio (plage de Kerhillio), sowie zahlreiche prähistorische Stätten der Megalithkultur mit Dolmen, Menhiren und Alignements (z. B. Alignements von Kerzerho).

Unser nächstes Ziel ist die Barre d'Étèl.


île de Saint-Cado (Commune de Belz) - Belz ist eine Gemeinde im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kanton Quiberon. Im Norden der Gemeinde liegen im Fluss mehrere Inseln, von denen die Île de Saint Cado durch eine Steinbrücke mit dem Ortsteil Saint Cado verbunden ist.


Nach einer Legende ließ sich der aus Wales stammende heilige Cadoc im 6. Jahrhundert n. Chr. auf der Île de Saint Cado nieder und gründete dort eine Einsiedelei. Diese erbten die Mönche von Quimperlé im Jahr 1089 und bauten sie zu einem Priorat aus, das sich zu einem bedeutenden Pilgerzentrum entwickelte. Die jetzige Kapelle ist auf das 11. bis 12. Jahrhundert datiert.

Mit der Chapelle de Saint-Cado finden wir hier eine der ganz wenigen romanischen Kirchen der Bretagne.

Die alte Templerkirche bietet ein beeindruckendes Inneres. So zum Beispiel das sogenannte Bett des Heiligen Cado. Unterhalb am Ufer des Ria der Brunnen des Heiligen.

Donnerstag, 29. Juli 2021

Souvenirs des Vacances: Quiberon

Saint-Pierre-Quiberon / Ortsteil Portivy: Ein pittoresker kleiner Hafen, kein Trubel, ein Ort zum "die Seele baumeln lassen". Unsere kleine Lieblingsbar auf einen Ricard ist das "Café du Port".


Hotel Saint-Pierre in Saint-Pierre-Quiberon, 3 Jahre unser Quartier. Sehr familiär. Und bestes Essen. Besonders die Meeresfrüchteplatten. Einmalig.


Plage de Kerbourgnec, unser Hausstrand


Megalithen in Saint-Pierre-Quiberon: Die Alignements (Menhir-Feld) und der Cromlec'h von Kerbourgnec und der Dolmen Roc'h-en-Aud. Der Dolmen Roc'h-en-Aud ist nicht ganz leicht zu finden. Er steht mitten in den Häusern in der Rue du Dolmen.
Die Côte Sauvage an der Westküste ist eine Naturschönheit ganz besonderer Art. Eine einmalige Küstenlandschaft, die große Gefahren aufweist und mit Bedacht genossen werden sollte.


Von Port Haliguen nach Port Maria - Seit 1769 bemühten sich die Bewohner von Port-Haliguen um einen Neubau des Hafens, der ihre Fischerboote besser schützen sollte. Er wurde schließlich 1848 nach Plänen des Ingenieurs Pichot neu erbaut und erweitert. Sträflinge, die zu Zwangsarbeit verurteilt waren, mussten die Bauarbeiten verrichten. In den 1960er Jahren wurde die Hafenanlage auf einen modernen Stand gebracht und der Leuchtturm wurde modernisiert.

Von Karsten Klingbeil (* 8. März 1925 in Stettin; † 1. Juli 2016 in Berlin) stammt die Figurengruppe "Der Fischer und die Nixe", die der Bildhauer dem Hafen stiftete. Der Bildhauer hat dem Fischer seine Züge gegeben hat. Er schaut über die Hafeneinfahrt hinweg zu der Skulptur einer hübschen Nixe, die sich dort gerade aus einem Fischernetz befreit. Klingbeil besaß in Port Haliguen ein Ferienhaus.

In Port Haliguen landete der Hauptmann Dreyfus nach seiner Verbannung auf die Teufelsinsel.