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Sonntag, 25. August 2019

Pirmasenser Impressionen

 
Das Bismarck-Denkmal

An der Nagelschmiedsbergschule in Pirmasens, heute Landgraf Ludwig Realschule plus, ehemalige jüdische Volksschule.


Sonntag, 2. Juni 2019

Pirmasens - Die Kernstadt (Teil 2)


Streetview - Friedhofstraße, Alleestraße, Schloßstraße und Zweibrücker Straße, eine Fahrt durch das Pirmasenser Zentrum.


Ganz zu Beginn der Fahrt passieren wir den Alten Friedhof. Der Alte Friedhof ist ein aufgelassener Friedhof in Pirmasens, der zu einer Parkanlage umgestaltet wurde. Als Denkmalzone Alter Friedhof sind zahlreiche Grabdenkmäler des 19. Jahrhunderts, drei Kriegerdenkmale und eine teilweise erhaltene jüdische Abteilung Teil der Denkmalliste der Stadt. Die ehemalige Einsegnungshalle ist heute eine Veranstaltungsstätte unter dem Namen Carolinensaal.


Der Friedhof wurde bereits um das Jahr 1763 herum außerhalb der Stadtmauern angelegt. Das genaue Jahr ist nicht bekannt. Die ältesten erhaltenen Relikte auf dem Friedhof sind die Grabdenkmäler für zwei in der Schlacht bei Pirmasens im Jahr 1793 gefallene preußische Offiziere, Albrecht Otto Johann von Möllendorff und Hans Friedrich Georg von Borstell.

Der Nagelschmiedsberg


Das Schulhaus am Nagelschmiedsberg, auch Luitpoldschule genannt, wurde in den Jahren 1895/96 unter Leitung von Stadtbaumeister Gottlob Erpelt durch die Stadt Pirmasens erbaut. Im Schulgebäude befanden sich 61 Schulsäle. Es war die jüdische Volksschule gewesen. Das bayerische Schulsystem sah vor allem im Bereich der Volksschule den konfessionell getrennten Unterricht vor. So existierten neben den katholischen und evangelischen/ protestantischen auch jüdische Volksschulen (Konfessionsschule).

Seit 1998 ist das Jugendhaus ONE am Nagelschmiedsberg die zentrale Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Pirmasens. Zur Zielgruppe gehören Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 8 bis 27 Jahren aus der Stadt Pirmasens, den Vororten von Pirmasens sowie dem Landkreis Südwestpfalz.

Pirminiuskirche und Oberer Schloßplatz


Samstag, 1. Juni 2019

Pirmasens - Die Kernstadt


Nachdem ich in zurückliegenden Beiträgen verschiedene Stadtviertel von Pirmasens gezeigt habe will ich mich nun der Kernstadt zuwenden. Dazu gehören die Gebiete rund um die Hauptstraße (Fußgängerzone), die Einkaufsstraße von Pirmasens.


Der Exerzierplatz ist der zentrale Platz in Pirmasens.


In seiner Mitte thront unübersehbar die von den Einheimischen so getaufte "Spitze des Wahnsinns". Heute misst er "nur" noch etwa 1.000 qm. Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt ließ hier einst seine rund 750 Grenadiere exerzieren. Der Platz ist nicht mehr komplett original erhalten. Unter dem Landgrafen entstand der Exerzierplatz, der sich ursprünglich von der südlichen bis zur nördlichen Ringstraße erstreckte. Später wurde der Platz teilweise bebaut und auf seine heutige Größe reduziert. Unter dem Platz befindet sich ein Parkhaus. Die blaue Pyramide, die bereits erwähnte "Spitze des Wahnsinns", ist über den Aufzug der Tiefgarage gebaut. Hier findet auch der Wochenmarkt (Di, Do, und Sa) statt.

Unweit, grade um die Ecke sozusagen, die Ringstraße.


Die Münztreppe verbindet die Ringstraße mit der Bahnhofstraße.


Als in Pirmasens Geschichte geschrieben wurde: Mit dem Sturm auf das Bayerische Bezirksamt in der Bahnhofstraße endete 1924 die Separatistenbewegung der Autonomen Pfalz. Pirmasens blieb noch bis zum Jahr 1930 im Rahmen der Rheinlandbesetzung französisch besetzt.


Ebenfalls aus der bayerischen Zeit ist das ehemalige Königlich Bayerische Postamt, heute als "Forum Alte Post" ein Kulturzentrum für Ausstellungen und Veranstaltungen.


Das alte Hauptpostamt in der Nähe wurde renoviert zu Deutschlands modernster Jugendherberge.


Selbst den Einheimischen oft nicht bekannt ist die Nardinikapelle.


Paul Josef Nardini, der "Vater der Armen", im Jahr 2006 seliggesprochen, wirkte in Pirmasens in der Pfalz.

Am 22. Oktober 2006 wurde im Dom zu Speyer Paul-Josef Nardini seliggesprochen. Pfarrer, Ordensgründer * 21. Juli 1821 in Germersheim in Rheinland-Pfalz + 27. Januar 1862 in Pirmasens in Rheinland-Pfalz.

Der Priester und Ordensgründer Paul Josef Nardini kämpfte im 19. Jahrhundert als Pfarrer von Pirmasens gegen die soziale Not in der jungen Industriestadt. Er wurde am 22. Oktober 2006 als erster Pfälzer im Dom zu Speyer selig gesprochen. Besuch der Nardini-Dauer-Ausstellung und Grabstätte ist tagsüber über die Pforte Nardinihaus möglich.



Montag, 1. Oktober 2018

Pirmasens

Die Rheinberger-Villa in der Schachenstraße (Schwarzweißbilder)
und die ehemalige Behrens-Schuhleistenfabrik (unteres Foto)

Starten wir mit einer Fahrt durch die Schuhstadt ...


Pirmasenser Impressionen - Siedlung am Sommerwald, Wasserturm, Parkbrauerei, Rodalber Straße, Gärtnerstraße, Schützenstraße, Schützendreieck, Schäferstraße - eine Fahrt durch die Stadt an einem regnerischen Tag.

Pirmasens - Alter Friedhof - Ein Kultur-Projekt in Rheinland-Pfalz


Der Alte Friedhof in Pirmasens - Die einstige Leichenhalle ist heute das Kulturzentrum Carolinensaal, der Friedhof selbst eine Parkanlage im Herzen der Schuhstadt. Der Carolinensaal ist benannt nach der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt, Gemahlin des Stadtgründers von Pirmasens, Landgraf Ludwig IX., und eine gute Freundin des Preußenkönigs Friedrich II. (Friedrich der Große, "Der Alte Fritz"). Und auch der Landgraf selbst war ein Bewunderer Friedrichs. Er nun weniger dessen kultureller Leidenschaften, sondern vielmehr der "Langen Kerls", der Grenadiere der preußischen Armee.


Beckenhof - Gedenkstein für Ludwig Beck

Ein Gedenkstein am Beckenhof (Pirmasens in der Südwestpfalz) erinnert an Generaloberst Ludwig Beck, den führenden Kopf des Widerstandes deutscher Offiziere gegen das Nazi-Regime. Der Beckenhof wurde von seinen Vorfahren gegründet.


Der alte jüdische Friedhof in Pirmasens


Mahnmal für die Opfer des Holocaust


An der Nagelschmiedsbergschule in Pirmasens, heute Landgraf Ludwig Realschule plus, ehemalige jüdische Volksschule