Posts mit dem Label Nassauhafen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nassauhafen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. April 2022

Maritimes Wilhelmshaven

Der Südstrand ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste. Seit 1929 ist er einer der Anziehungspunkte Wilhelmshavens.
Hotels und Gaststätten laden mit ihrer Außengastronomie zum Verweilen ein.

Maritimes Wilhelmshaven:
Nassauhafen und Nassaubrücke, Kaiser-Wilhelm-Brücke, Deutsches Marinemuseum, Korvette Erfurt, Bontekai



Mit Blick auf die Nordsee und die im Hafen liegenden Boote findet man im Nassauhafen die Nassaubrücke. Ihren Namen erhielt sie von der Besatzung der S.M.S. Nassau, welche 1910 als erste die Brücke überquerte. Schon über 100 Jahre ist dieses Bauwerk aus Stahl und Holz alt und hat dabei so manch raue See miterlebt. Um den Gezeiten gewachsen zu sein, wurde sie als Pontonbrücke gebaut. Das bedeutet, das Bauwerk hat keine Pfeiler, sondern liegt auf Schwimmkörpern und bewegt sich mit Ebbe und Flut. Am Nassauhafen befinden sich einige Fischrestaurants. Bei extremen Hochwassern, einer Springflut oder einer Sturmflut, steigt das Wasser über den Rand des Hafens hinweg und überflutet die Nassaubrücke und anliegende Bereiche.

Wilhelmshaven ist seit dem Deutschen Kaiserreich der wichtigste Marinestützpunkt in Deutschland. So hat die Stadt in Niedersachsen natürlich auch ein Marinemuseum, in dem u.a. die Mölders ihren letzten Ankerplatz gefunden hat. Und von deren Liegeplatz hat man beste Sicht auf eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt am Jadebusen, die Kaiser-Wilhelm-Brücke, von 1905 bis 1907 als größte Drehbrücke Europas erbaut. Sie verbindet den Bontekai mit der Südstrandpromenade. Sie ist das Wahrzeichen der Marine-Stadt am Jadebusen: Wilhelmhaven's Kaiser-Wilhelm-Brücke, die Verbindung zwischen Bontekai und der Südstrandpromenade. In den Jahren 1905 bis 1907 wurde sie von Ernst Troschel als größte Drehbrücke Europas gebaut.

Die Korvette Erfurt in Wilhelmshaven im Jahr 2017: Die Erfurt ist eine Korvette der Deutschen Marine vom Typ K130, auch als Braunschweig-Klasse bezeichnet. Sie ist die dritte Einheit dieser Klasse. Sie lief am 29. März 2007 vom Stapel und wurde am 28. Februar 2013 in Dienst gestellt. Heimathafen ist der Marinestützpunkt Hohe Düne in Rostock. Ein Namensvorgänger war 1958 bis 1972 ein Schiff der Krake-Klasse in der Volksmarine.

Die Korvetten der Braunschweig-Klasse sind auf neuestem Stand der Technik, besonders bei Schiffstechnik sowie Waffen- und Führungssystemen. Viele Anlagen an Bord sind automatisiert, wichtige Komponenten mehrfach vorhanden. Das Rechner-Netzwerk etwa ist so konzipiert, dass es selbst bei Schäden am Schiff weiter alle Daten verarbeiten kann. Dank Stealth-Eigenschaften sind die Korvetten nur schwer zu orten. Zusätzlich zum eigenen Mehrzweckradar profitieren sie dicht unter Land von ihren leistungsfähigen Videosensoren. Außerdem können sie Hubschrauberdrohnen einsetzen. Das erweitert das Gebiet, das sie kontrollieren, über den Radarhorizont hinaus. Hauptwaffe der Korvetten ist der Flugkörper RBS15. Er ist geeignet für See- und Landziele. Neben GPSGlobal Positioning System-Steuerung besitzt er auch eigene Sensoren. Zur Selbstverteidigung haben die Korvetten die Nahbereichsflugabwehr RAM (Rolling Airframme Missile).

Der Bontekai ist benannt nach Friedrich Bonte (* 19. Oktober 1896 in Potsdam; † 10. April 1940 bei Narvik, Norwegen), einem deutscher Marineoffizier (zuletzt ab 1940 im Rang eines Kommodore).

Der Bontekai ist heute eine begehrte Wohnlage am Wasser (Ems-Jade-Kanal).

Wir sehen im Video u.a. die Museumsschiffe "Feuerschiff Weser" und den Tonnenleger "Kapitän Meyer".

Außerdem: Sieht aus wie die Gorch Fock, heißt mittlerweile auch wieder Gorch Fock, das Schiff, das hier aber in Wilhelmshaven auf Reede liegt ist nicht das Segelschulschiff der Bundesmarine, das hieß noch Towarischtsch und fuhr unter ukrainischer Flagge. Die erste Gorch Fock war das Segelschulschiff der Reichsmarine und gelangte nach dem Zweiten Weltkrieg in den Besitz der Sowjetunion. Unter dem Namen Towarischtsch fuhr sie als Schulschiff der sowjetischen Marine.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion gehörte das Schiff der Ukraine und deren Handelsmarine, die große Probleme hatte, es zu unterhalten. Zuletzt war das Schiff völlig marode und nicht mehr seetüchtig und lag deshalb seit 1999 für vier Jahre in Wilhelmshaven am Bontekai. Die Ukraine hatte kein Geld für ihren Großsegler. Weder für Unterhalt und Reparaturen, noch für Bezahlung und Verpflegung der Besatzung. Die ukrainische Besatzung wurde sozusagen von der Wilhelmshavener Bevölkerung während dieser vier Jahre durchgefüttert und der Liegeplatz war kostenlos.

2003 kehrte das Schiff in seinen alten Heimathafen Stralsund zurück, wurde vom Verein "Tall Ship Friends" gekauft und wieder instandgesetzt. Seetüchtigkeit ist aber (wegen der hohen Kosten von mehreren Millionen Euro) bis heute nicht wieder hergestellt.

Der Ölhafen in Wilhelmshaven

Seit den 1950-er Jahren hat sich die Stadt zum größten Ölhafen der Republik entwickelt. Rund 20 Prozent aller Importe werden hier gelöscht und in Pipelines zu den Raffinerien an den Rhein, nach Hamburg und ins Emsland transportiert.


Schon seit 1958 wird das nach Deutschland gelieferte Erdöl vor allem in Wilhelmshaven angelandet.

Tanker mit einer Tragfähigkeit bis 250.000 Tonnen können an einem der drei Löschköpfe der 1.200 Meter langen Brücke anlegen.

An Land steht ein Zwischenlager mit 35 Tanks, von denen die neun größten jeweils 100.000 Kubikmeter fassen.

In unterirdischen künstlich ausgespülten Kavernen wird zudem ein Großteil der deutschen Erdölvorräte für Krisenzeiten gehortet.

Das Banter Fischerdorf

Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven.


Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts. Geschlachtet und gekocht, gebraten sowie geräuchert wurde direkt im Anschluss nach dem Fang.

Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. Mieten kann man diese Stellplätze nicht – sie werden von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt. Seit den 1980er-Jahren gibt es das Dorf nur noch während der Sommermonate, denn der Deichschutz hat inzwischen Vorrang. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Es gibt 26 Mitglieder (noch 26 Mobilheime) des Vereins „Interessengemeinschaft der Sportfischer e.V.“ Davon gehen ca. 4-6 alte Fischer mit ihren Booten noch fischen.

Der Leuchtturm Arngast im Jadebusen


Draußen im Jadebusen der Leuchtturm Arngast. Sein Name ist Erinnerung an ein untergegangenes Dorf. Was kaum jemand weiß: der Jadebusen war in alten Zeiten komplett und vollständig mit einem Hochmoor, einem schwimmenden Moor bedeckt. Solche gibt es noch an der gegenüberliegenden Seite in Budjadingen. Aber jede Sturmflut reißt immer weitere Teile mit sich in die Nordsee. Auch wenig bekannt: die Jade ist eigentlich gar kein richtiger Fluß! Sie hat keine Quelle, sondern entsteht durch den Zusammenfluß von Entwässerungskanälen in der Wesermarsch.

Der Leuchtturm Arngast ist ein 36,27 Meter hoher Leuchtturm im Jadebusen, einer großen Meeresbucht im Südteil der Nordsee. Der in den Jahren 1909 und 1910 erbaute Leuchtturm wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven betrieben.

Der Leuchtturm Arngast befindet sich 4,5 Kilometer südöstlich von Wilhelmshaven.

Auf der Sandbank der früheren Insel Arngast im Jadebusen 1909/1910 als Orientierungs-/Leitfeuer für die Jade erbaut und bis 1967 ständig mit einer Wache besetzt. Heutzutage wird das Arngastfeuer durch Fernsteuerung betrieben und von der Funkortungszentrale Wilhelmshaven fernüberwacht. Neben dem Leuchtturm Roter Sand gehört der Leuchtturm Arngast zu den bekanntesten und traditionellsten Leuchttürmen an der deutschen Nordseeküste. Er wurde 2003 in das Verzeichnis der Kultur- und Baudenkmale eingetragen.

Das Kirchspiel Arngast erlitt während der Clemensflut vom 23. November 1334 große Schäden und musste aufgegeben werden. Die verlassene Kirche wurde jedoch noch 1428 erwähnt. Spätestens 1509, Zweite Cosmas- und Damianflut am 25./26. September, brach die Verbindung mit dem Festland bei Dangast ab und Arngast wurde zur Insel im Jadebusen. Mit sechs Quadratkilometern war Arngast zeitweilig die größte von etwa 45 Inseln im Jadebusen, verlor aber immer wieder an Fläche, bis sie annähernd vierhundert Jahre später ganz verschwand.

Entgegen einer weit verbreiteten Meinung steht der Leuchtturm nicht im Bereich der ehemaligen Insel, sondern annähernd doppelt so weit von Dangast entfernt auf demselben Wattrücken.

Lieblingsplatze: Am Helgolandkai in Wilhelmshaven


Mit "abgetakeltem" Cabrio am Helgolandkai zu stehen birgt natürlich ein gewisses Risiko, nämlich dass einem eine der vielen Möwen ins offene Auto scheißt.

Donnerstag, 30. September 2021

Wilhelmshaven - Relikte der Marine der Kaiserzeit


Auf die Relikte des größten deutschen Kriegshafens der Wilhelminischen Ära stößt man in Wilhelmshaven allenthalben:

Ab 1876 wurden um Wilhelmshaven die drei neuen Forts errichtet. Es waren dies Fort Rüstersiel, Fort Schaar und Fort Mariensiel. Als Verteidigungslinie wählte man die Maade, ein Tief, das der Entwässerung des Gebietes dient.

Fort Schaar
Das Fort Schaar (Fort II) war als Bestandteil des Festungsplans Wilhelmshavens ein Fort zum Schutz des preußischen Kriegshafens in Wilhelmshaven. Es liegt im Stadtteil Aldenburg in der Nähe der Maade, etwas außerhalb des heutigen Stadtteils Schaar.

Das Fort hat einen halbmondförmigen Grundriss. Die Länge von Südwesten nach Nordosten beträgt 360 Meter und die Breite 210 Meter. Nach Nordwesten bieten ein Wall und eine bis zu 30 Meter breite Graft Schutz. Die ursprüngliche Höhe des Walls ist nicht mehr festzustellen, da er überbaut wurde, jedoch gibt es Reste mit einer Höhe von bis 2 Meter. Die Graft ist noch in einem guten Erhaltungszustand, sie wurde lediglich im Südosten verfüllt.

Das Fort wurde primär für die Ausbildung von Marineartilleristen benutzt, war jedoch während des Ersten Weltkrieges auch voll einsatzbereit. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das 8 Hektar große Areal bis 1974 in Privatbesitz. Es gab Überlegungen es als Campingplatz oder als Freizeitgelände zu nutzen. 1974 wurde es jedoch mit Einfamilien- und Reihenhäusern bebaut. Außerhalb des eigentliches Forts lassen sich zahlreiche Trümmerreste der Befestigungsanlagen des Fort direkt an der Graft finden.
Das Fort Mariensiel (Mariensiel ist heute ein Ortsteil von Sande im Landkreis Friesland) besaß eine Bewaffnung von zehn 15cm-Kanonen L/28 und acht 12cm-Kanonen. Die Bauzeit fand zwischen 1876 und 1880 statt. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges diente das Fort und die Umgebung der Entschärfung ehemaliger Marinemunition. Dabei kam es am 17.12.1919 gegen 14.00 Uhr in einer Baracke in der Nähe des Forts zu einer gewaltigen Explosion. Dabei explodierten 40.000 15cm Granaten. Das Unglück kostete 27 Arbeitern das Leben. Es waren zu diesem Zeitpunkt keine fachkundigen Soldaten mehr für diese Arbeiten zu motivieren, so dass Privatfirmen recht leichtsinnig diese Arbeiten durchführten. Am 08.09.1920 erschütterte eine weitere Explosion das Fort, als man Seeminen zu entschärfen versuchte. Siebzehn Tote und zahlreiche Verletzte waren das Ergebnis.
Nach dem 2. Weltkrieg sind die wichtigsten Anlagen durch die Engländer gesprengt worden. Nur die ehemaligen Lagerräume des Artillerie- und Munitionsdepot waren vorhanden. Diese sind vom Marinearsenal Wilhelmshaven bis 1994 als Außenlager genutzt worden. Heute befindet sich im ehemaligen Wachlokal ein Bürgertreff. Die Lagerräume werden von einer Baufirma genutzt.

Nassaubrücke und Nassauhafen


Der idyllische Nassauhafen mit dem Schwimmponton der Nassaubrücke ist Liegeplatz zahlreicher Segelboote. Ihren Namen erhielt die Nassaubrücke von der Besatzung der S.M.S. Nassau, welche 1910 als erste die Brücke überquerte. Schon über 100 Jahre ist dieses Bauwerk aus Stahl und Holz alt und hat dabei so manch raue See miterlebt. Um den Gezeiten gewachsen zu sein, wurde sie als Pontonbrücke gebaut. Das bedeutet, das Bauwerk hat keine Pfeiler, sondern liegt auf Schwimmkörpern und bewegt sich mit Ebbe und Flut. Am Nassauhafen befinden sich einige Fischrestaurants. Bei extremen Hochwassern, einer Springflut oder einer Sturmflut, steigt das Wasser über den Rand des Hafens hinweg und überflutet die Nassaubrücke und anliegende Bereiche.

Historische Hülsenwerkstatt - Munitionsfabrik der Kaiserlichen Marine

Munition ist sehr gefährlich. Darum entstand das 100 ha umfassende Munitionsdepot etwas weiter entfernt vom Stadtkern Wilhelmshavens. Den Bereich zur damaligen Fertigung und Lagerung von Schiffsmunition findet man heute zwischen Planck- und Bunsenstraße. Auch Frauen fertigten dort Munition für Schiffsgeschütze.
Die 1905 erbaute Hülsenwerkstatt bildete den Eingang zum Marine-Artilleriedepot und wurde mit einer weitaus großzügigeren Architektur bedacht als alle anderen Gebäude an diesem Standort.
Nach Nutzung als Herstellungsstätte zur Munitionsfertigung wurde das Depot nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst.
Die Nordwestdeutsche Fahrzeugbau GmbH siedelte neben anderen privatwirtschaftlichen Firmen danach auf dem Gelände an. Das Unternehmen produzierte das Fuldamobil und den Schi-Stra-Bus. Heute sind circa 40 ha der ehemaligen Depotfläche bewaldet, das Gebäude der Hülsenwerkstatt besteht noch und wird seit den 1990er Jahren privatgewerblich genutzt.


Montag, 27. September 2021

Impressionen aus Wilhelmshaven


Der Bontekai




Die Kaiser-Wilhelm-Brücke überspannt als einst größte Drehbrücke Europas den Ems-Jade-Kanal und verbindet den Bontekai mit dem Südstrand.


Sie ist das Wahrzeichen der Marine-Stadt am Jadebusen: Wilhelmhaven's Kaiser-Wilhelm-Brücke, die Verbindung zwischen Bontekai und der Südstrandpromenade. In den Jahren 1905 bis 1907 wurde sie von Ernst Troschel als größte Drehbrücke Europas gebaut.

Die Korvette Erfurt in Wilhelmshaven im Jahr 2017


Die Erfurt ist eine Korvette der Deutschen Marine vom Typ K130, auch als Braunschweig-Klasse bezeichnet. Sie ist die dritte Einheit dieser Klasse. Sie lief am 29. März 2007 vom Stapel und wurde am 28. Februar 2013 in Dienst gestellt. Heimathafen ist der Marinestützpunkt Hohe Düne in Rostock. Ein Namensvorgänger war 1958 bis 1972 ein Schiff der Krake-Klasse in der Volksmarine.

Die Korvetten der Braunschweig-Klasse sind auf neuestem Stand der Technik, besonders bei Schiffstechnik sowie Waffen- und Führungssystemen. Viele Anlagen an Bord sind automatisiert, wichtige Komponenten mehrfach vorhanden. Das Rechner-Netzwerk etwa ist so konzipiert, dass es selbst bei Schäden am Schiff weiter alle Daten verarbeiten kann. Dank Stealth-Eigenschaften sind die Korvetten nur schwer zu orten. Zusätzlich zum eigenen Mehrzweckradar profitieren sie dicht unter Land von ihren leistungsfähigen Videosensoren. Außerdem können sie Hubschrauberdrohnen einsetzen. Das erweitert das Gebiet, das sie kontrollieren, über den Radarhorizont hinaus. Hauptwaffe der Korvetten ist der Flugkörper RBS15. Er ist geeignet für See- und Landziele. Neben GPSGlobal Positioning System-Steuerung besitzt er auch eigene Sensoren. Zur Selbstverteidigung haben die Korvetten die Nahbereichsflugabwehr RAM (Rolling Airframme Missile).

Das Deutsche Marinemuseum

Unter dem Motto „Menschen – Zeiten – Schiffe“ gibt das Deutsche Marinemuseum Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis heute. Das Deutsche Marinemuseum wurde 1998 eröffnet. Seine Gründung geht auf eine Initiative der Stadt Wilhelmshaven aus dem Jahr 1986 zurück. 1988 wurde der Förderverein Deutsches Marinemuseum e.V. gegründet.


Das Deutsche Marinemuseum sammelt und bewahrt Exponate zur Geschichte aller deutschen Marinen und erforscht deren historischen Kontext, um diesen einer breiten Öffentlichkeit anschaulich und zeitgemäß zu vermitteln. Ein deutlicher Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Geschichte der Bundesmarine/ Deutschen Marine.

Südstrand, Helgolandkai, Banter Fischerdorf, Nassauhafen


Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven. Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts. Geschlachtet und gekocht, gebraten sowie geräuchert wurde direkt im Anschluss nach dem Fang.

Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. Mieten kann man diese Stellplätze nicht – sie werden von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt. Seit den 1980er-Jahren gibt es das Dorf nur noch während der Sommermonate, denn der Deichschutz hat inzwischen Vorrang. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Es gibt 26 Mitglieder (noch 26 Mobilheime) des Vereins „Interessengemeinschaft der Sportfischer e.V.“ Davon gehen ca. 4-6 alte Fischer mit ihren Booten noch fischen.

Der idyllische Nassauhafen mit dem Schwimmponton der Nassaubrücke ist Liegeplatz zahlreicher Segelboote. Mit Blick auf die Nordsee und die im Hafen liegenden Boote, findet man im Nassauhafen die Nassaubrücke. Ihren Namen erhielt sie von der Besatzung der S.M.S. Nassau, welche 1910 als erste die Brücke überquerte. Schon über 100 Jahre ist dieses Bauwerk aus Stahl und Holz alt und hat dabei so manch rauhe See miterlebt. Um den Gezeiten gewachsen zu sein, wurde sie als Pontonbrücke gebaut. Das bedeutet, das Bauwerk hat keine Pfeiler, sondern liegt auf Schwimmkörpern und bewegt sich mit Ebbe und Flut. Am Nassauhafen befinden sich einige Fischrestaurants. Bei extremen Hochwassern, einer Springflut oder einer Sturmflut, steigt das Wasser über den Rand des Hafens hinweg und überflutet die Nassaubrücke und anliegende Bereiche.

Donnerstag, 27. Mai 2021

Am Südstrand in Wilhelmshaven

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke im Sonnenuntergang




Wilhelmshaven - Helgolandkai, Südstrand, Jadebusen und Leuchtturm Arngast - Impressionen -

Und manchmal kann man beobachten, wie sich ein Angler mit Ködern versorgt.


Nassaubrücke und Nassauhafen


Mit Blick auf die Nordsee und die im Hafen liegenden Boote, findet man im Nassauhafen die Nassaubrücke. Ihren Namen erhielt sie von der Besatzung der S.M.S. Nassau, welche 1910 als erste die Brücke überquerte. Schon über 100 Jahre ist dieses Bauwerk aus Stahl und Holz alt und hat dabei so manch raue See miterlebt. Um den Gezeiten gewachsen zu sein, wurde sie als Pontonbrücke gebaut. Das bedeutet, das Bauwerk hat keine Pfeiler, sondern liegt auf Schwimmkörpern und bewegt sich mit Ebbe und Flut. Am Nassauhafen befinden sich einige Fischrestaurants. Bei extremen Hochwassern, einer Springflut oder einer Sturmflut, steigt das Wasser über den Rand des Hafens hinweg und überflutet die Nassaubrücke und anliegende Bereiche.

Promenade am Meer

Der Südstrand mit südländisch anmutender Promenade hat ein ganz besonderes Flair. Mit seinen gemütlichen Hotels und Restaurants, Attraktionen und Aktionen ist er beliebtes Ausflugsziel zu allen Jahreszeiten. In der Badesaison von Mai bis September prägen bunte Strandkörbe das Bild des Südstrandes mit dem vorgelagerten Badestrand.


Der Südstrand ist einzigartig an der deutschen Nordseeküste. Seit 1929 ist er einer der Anziehungspunkte Wilhelmshavens.

Ob man in den Fluten der Nordsee badet oder einfach nur auf der 1987 renovierten Promenade spazieren geht. Hotels und Gaststätten laden mit ihrer Außengastronomie zum Verweilen ein. Besonders Interessant für Sehleute sind das hier gelegene Aquarium und das in der Nähe liegende Wattenmeerhaus sowie das Deutsche Marinemuseum.


Die Geschichte der Deutschen Marinen von 1848 bis zur Gegenwart

Unter dem Motto "Menschen - Zeiten - Schiffe" gibt das zertifizierte Museum Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis heute.

Nicht versäumen sollte man auch das Banter Fischerdorf.

Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven. Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen.


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven wurde einst als größte Drehbrücke Europas erbaut (1905 bis 1907). Sie überspannt den Ems-Jade-Kanal und verbindet den Südstrand mit dem Bontekai.


Dienstag, 4. Mai 2021

Am Jadebusen - Teil 2 -


Das Banter Fischerdorf in Wilhelmshaven


Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven. Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen.

Wilhelmshaven: Helgolandkai und Südstrand
Unser Lieblingsplatz in der Marinestadt am Jadebusen



Nassaubrücke und Nassauhafen

Im Kaiserreich diente sie dem Versorgungs- und Urlauberverkehr mit Kriegsschiffen. Besatzungsangehörige des Linienschiffs „Nassau“ benutzten sie 1910 für den Landgang. Daher hat sie ihren Namen.


Die historische Brücke kann sowohl bei Hoch-, als auch Niedrigwasser genutzt werden. Sie ist über eine Gelenkkonstruktion mit dem Ufer verbunden und lagert wasserseitig auf zwei Schwimmpontons. Diese sorgen dafür, dass die Brücke je nach Wasserhöhe auf- bzw. niedersteigt.

Das war bereits vor hundert Jahren der Fall. Nur die Nutzung orientierte sich an den Vorhaben der Zeit: Nach zweijähriger Bauzeit wurde sie 1910 als Versorgungsbrücke in Betrieb genommen und sollte vornehmlich dem Bootsverkehr mit ankernden Kriegsschiffen der Kaiserlichen Marine dienen. Deshalb waren es Besatzungsmitglieder des Linienschiffs „Nassau“, die die Brücke als erste Landgänger einweihen durften. Damit war die Namensgebung beschlossene Sache. Es dauerte nicht lange, bis sich in der Bevölkerung auch der Name „Nassauhafen“ für den die Brücke umgebenden Fluthafen einbürgerte.

Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum. Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.


Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.


Samstag, 29. Juni 2019

Impressionen aus Wilhelmshaven


Klappbrücke am Banter Weg


Das Banter Fischerdorf ist eine Ansammlung von mobilen Fischerhütten am Banter Seedeich in Wilhelmshaven.


Das Fischerdorf entstand 1908 nach dem Bau des neuen Banter Seedeiches zur Süderweiterung des Kriegshafens. Einfache Großfamilien aus der Banter Arbeitersiedlung betrieben hier die Fischerei größtenteils als Hobby, um sich ein Zubrot zu verdienen oder um den Nahrungsbedarf der oft großen Familien (5−10 Kinder) zu decken. Die am Anfang einfachen Holzhütten mit Kohleöfen dienten als Ausgangspunkt für den Fischfang mit kleinen Ruderbooten auf dem Jadebusen. Zudem stellte man Reusen für den Granatfang in die Priele des vorgelagerten Watts. Geschlachtet und gekocht, gebraten sowie geräuchert wurde direkt im Anschluss nach dem Fang.

Während der Deicherhöhungsarbeiten 1982 mussten die ursprünglich fest im Deichfuß verankerten Fischerbuden aus Gründen der Deichsicherheit weichen und wurden abgerissen. Statt fester Fischerhütten wurden befestigte Stellplätze in den Deich integriert, auf denen die heutigen mobilen Fischerhütten während der Saison von April bis Oktober stehen. Mieten kann man diese Stellplätze nicht – sie werden von Generation zu Generation in den Familien weitervererbt. Seit den 1980er-Jahren gibt es das Dorf nur noch während der Sommermonate, denn der Deichschutz hat inzwischen Vorrang. In den restlichen Monaten werden die mobilen Hütten innendeichs gezogen und in Sicherheit gebracht. Es gibt 26 Mitglieder (noch 26 Mobilheime) des Vereins „Interessengemeinschaft der Sportfischer e.V.“ Davon gehen ca. 4-6 alte Fischer mit ihren Booten noch fischen.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke


Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven - einst als größte Drehbrücke Europas erbaut (1905 bis 1907)

Marinestadt Wilhelmshaven

Seit den Zeiten Kaiser Wilhelms ist Wilhelmshaven Deutschlands größter Marinestützpunkt. Daher ist das Deutsche Marinemuseum ein "must see": Unter dem Motto "Menschen - Zeiten - Schiffe" gibt das zertifizierte Museum Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis heute.


Der Ehrenfriedhof in Wilhelmshaven liegt am Rande des Rüstringer Stadtparks und wurde in den Jahren 1912 bis 1914 als Begräbnisstätte der Marinegarnison angelegt. Der Ehrenfriedhof geht auf Planungen des Hamburger Gartenbauarchitekten Leberecht Migge zurück, der ihn zusammen mit dem Stadtpark konzipierte. Viele der im Ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten, insbesondere die der Skagerrakschlacht, wurden hier beerdigt. Auf dem Friedhof gibt es Mahn- und Ehrenmale zur Erinnerung an die Toten, die auf verschiedenen Kriegsschiffen ums Leben kamen: dem Schlachtkreuzer Lützow, den Panzerschiffen Deutschland und Admiral Graf Spee, den Schlachtschiffen Tirpitz und Scharnhorst, den Zerstörern Leberecht Maass und Max Schultz, dem Flakkreuzer Medusa sowie für die gefallenen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege. Des Weiteren befinden sich auf dem Friedhof auch zwei Grabstätten verstorbener sowjetischer Kriegsgefangener.

Erinnerungsstätte Seefrieden

Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum. Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.


Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.

Unser Lieblingsplatz in Wilhelmshaven: Der Helgolandkai


Direkt daneben: Der Nassauhafen.





Donnerstag, 26. April 2018

Häfen in Wilhelmshaven


"Leinen los" heißt es täglich am Helgolandkai in Wilhelmshaven, wenn die Fährschiffe zu Überfahrten nach Helgoland aufbrechen. Der Helgolandkai gehört zum alten Vorhafen. Von hier aus geht es nicht nur nach Helgoland, sondern auch über den Jadebusen nach Eckwarderhörne. Eckwarderhörne sehen wir im folgenden Video.


Für uns ist der Helgolandkai ein beliebtes Ziel. Der Blick auf den Jadebusen ist von hier aus einfach grandios. Er reicht bei gutem Wetter bis zum Leuchtturm Arngast, benannt nach einem im Meer untergegangenen Dorf.



Nicht weit ist es vom Helgolandkai zur Südstrandpromenade mit ihren Cafés.


Dem Helgolandkai direkt benachbart ist der Nassauhafen.


Der Nassauhafen ist ein sog. Flut- und Pontonhafen. Er dient vornehmlich als Liegeplatz für Versorgungs- und Betriebsfahrzeuge und für Sportboote.

Jade-Weser-Port:


Der Jade-Weser-Port ist ein Containerterminal und Tiefwasserhafen.

Mittwoch, 25. April 2018

Urlaub in Sillenstede - Teil 4 - Ausflugsziel Wilhelmshaven


Europas größte Drehbrücke: Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven



Vier Jahre in Wilhelmshaven "an der Kette": Die Gorch Fock (die erste)


Die erste Gorch Fock wurde 1933 für die Reichsmarine gebaut und fuhr von 1951 bis Anfang der 90-er für die sowjetische Marine. Sie ist mit dem 1958 gebauten Schiff der deutschen Bundesmarine weitgehend baugleich.

Als Tovarishch oder Towarischtsch und nach dem Ende der Sowjetunion der Ukraine gehörend lag das Schiff ab dem 3. September 1999 für 4 Jahre in Wilhelmshaven auf Reede (Bild), nachdem sie von 1995 an bereits vier Jahre zu Reparaturen in England gelegen hatte. Die Ukraine hatte kein Geld für ihren Großsegler. Weder für Unterhalt und Reparaturen, noch für Bezahlung und Verpflegung der Besatzung. Die ukrainische Besatzung wurde sozusagen von der Wilhelmshavener Bevölkerung während dieser vier Jahre durchgefüttert und der Liegeplatz war kostenlos.

2003 wurde die Bark von den Tall Ship Friends erworben und nach Stralsund verbracht, wo sie heute, instandgesetzt, eine Attraktion ist. Beide Schiffe, der private Windjammer und das Schulschiff der Bundesmarine, heißen übrigens nur "Gorch Fock". Die zur Unterscheidung des öfteren gebrauchten Zusätze "1" und "2" sind nicht Bestandteil des Schiffsnamens.

Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum


Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben. Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.

In Wilhelmshaven am Helgolandkai - Impressionen, u.a. auch vom Leuchtturm Arngast draußen im Jadebusen (Arngast ist ein bei einer Sturmflut untergegangenes Dorf).


Nassaubrücke und Nassauhafen


Montag, 3. Juli 2017

Impressionen aus Wilhelmshaven


An der Südstrandpromenade

Zu unseren erklärten Lieblingsplätzen in Wilhelmshaven gehört der Helgolandkai, den wir immer wieder gerne anfahren, um von dort den Blick auf den Jadebusen zu genießen. Auch, wenn mal Schietwetter ist.


Übrigens: Das 30-er Tempolimit, das auf der Anfahrt gilt, sollte man durchaus ernst nehmen.


Ein Stück weiter ist dann der Nassauhafen. Auch ein schönes Fleckchen in der Marinestadt.


Europas größte Drehbrücke, die Kaiser-Wilhelm-Brücke, ist auch nicht weit.


In unmittelbarer Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke liegen am Bontekai Museumsschiffe vor Anker. Mittlerweile nur noch eines, denn das Feuerschiff "Weser" ist zur Instandsetzung verlegt worden.


Der Jade-Weser-Port ist auf dem besten Wege, sich zu Deutschlands bedeutendstem Tiefwasserhafen zu entwickeln.


Die Erinnerungsstätte Seefrieden in Wilhelmshaven - Trauer braucht ihren Raum.

Die Erinnerungsstätte "Seefrieden" wurde im Jahr 2011 von dem städtischen Eigenbetrieb Technische Betriebe Wilhelmshaven realisiert. Im Rahmen einer ökumenischen Andacht der örtlichen Kirchenvertreter wurde die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ feierlich eingesegnet und ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben.

Hinterbliebene von Seebestatteten haben direkt an der Nordsee die Möglichkeit einen Trauerort aufzusuchen, um ihren Lieben nah zu sein. Auf dem Rüstringer Berg tragen Holzstelen, die ursprünglich als Dalbenhölzer jahrzehntelang in der Nordsee gestanden haben, die Namensschilder der Verstorbenen. Die Erinnerungsstätte „Seefrieden“ bietet den Familien und Freunden erstmalig an der deutschen Nordseeküste eine besondere Möglichkeit des Abschiednehmens.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Wilhelmshaven - Ein Städteportrait


An der Südstrandpromenade



Wann immer wir uns an der Nordsee aufhalten besuchen wir auch Wilhelmshaven, seit den Zeiten Wilhelms II. Deutschlands bedeutendster Marinestützpunkt.

Wilhelmshaven - Ein Städteportrait from Franz Roth on Vimeo.



Unser Tipp für Fischfreunde: