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Montag, 5. August 2019

In der Südpfalz (Teil 2)


Eschbach und Leinsweiler mit dem Slevogthof


Wo Wasgau und Rheinebene zusammentreffen, liegt am Fuße des Rotenbergs das idyllische Winzerdorf Eschbach.

Eschbach erscheint erstmals 1254 in einer Urkunde des Klosters Eußerthal als Echibach, 1459 Espach, dann Eschbach (Eschen am Bach). Geschichtlich mit der Madenburg aufs engste verbunden, gehörte einst Eschbach mit sechs weiteren Dörfern zur ehemaligen Reichsburg und kam 1516 durch Kauf an den Bischof von Speyer.

In Eschbach kann man den spätgotischen Dorfbrunnen, die vielen Renaissancehäuser (16.Jahrhundert), die Rokokofiguren vor der kath. Pfarrkirche (1766), den künstlerisch gestalteten Eschbacher-Rutsch-Brunnen und die auf dem Rotenberg gelegene Burgruine Madenburg (459m), eine der größten Burganlagen in der Pfalz (11. Jahrhundert) sehen.

Leinsweiler in der Südpfalz: Über dem Ort der Slevogthof, Wohnsitz des impressionistischen Malers Prof. Max Slevogt.

Sehenswert ist das Rathaus von Leinsweiler aus dem Jahr 1619 mit seiner Arkadenhalle und dem Dorfbrunnen von 1581

Seit 1980 hat das Werk Max Slevogts (1868 – 1932) einen festen Platz auf Schloss Villa Ludwigshöhe und wird dem Publikum in wechselnden Ausstellungen auf immer wieder neue Weise präsentiert.

Schloß Villa Ludwigshöhe: Nach italienischem Vorbild ließ Ludwig I. von Bayern ab 1846 das klassizistische Schloß Villa Ludwigshöhe in der Pfalz bei Edenkoben erbauen.

Ranschbach - Birkweiler - Albersweiler


Einkehr beim "Stern'l" in Birkweiler, ein schöner Biergarten.

Albersweiler in der Südpfalz - Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.


Unterwegs auf der Deutschen Weinstraße - von Hainfeld bis Hambach -


Neustadt an der Weinstraße




Donnerstag, 4. April 2019

Im Pfälzer Weinland - Teil 2 -


Man muss von der Südwestpfalz nicht unbedingt über die B10 in die Vorderpfalz ins Weinland fahren. Wir "pirschen" uns oft genug auf "Schleichwegen" durch den Pfälzerwald: Über Vorderweidenthal, Darstein, Schwanheim und Lug nach Sarnstall.


Was man undedingt besuchen siollte: Das Nußdorfer Bauernkriegshaus - hier nahm 1525 der Pfälzer Bauernkrieg seinen Anfang.


Nußdorf ist ein Stadtteil von Landau.

In der Toskana Deutschlands - Frankweiler an der Deutschen Weinstraße


In Frankweiler geboren wurde Johann (John) Gottfried Cullmann (geb. 2. Juli 1823, gest. 3. Dezember 1895), der 1866 in die Vereinigten Staaten emigrierte und 1873 die Stadt Cullman in Alabama gründete. Sein Elternhaus in Frankweiler ist abgebrochen und zu einem Dorfplatz mit Brunnen und Gedenktafel umgewandelt.

Burrweiler


Im September 2000 wurde das Deutsche Ofenmuseum durch den damaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck eingeweiht. Gezeigt wurden, an über 100 Exponaten, die Ofen-Geschichte von der offenen Feuerstelle des 16. Jahrhunderts zum Ofen des 20. Jahrhunderts in Abfolge der Stilepochen zeitgetreu inszeniert. 2009 wurde es geschlossen. Das Museum befindet sich nunmehr in den Räumen der Viessmann-Werke in Allendorf (Eder). In Burrweiler befindet sich jedoch noch eine Antik-Ofen-Galerie in den Ausstellungsräumen der Firma Stritzinger.

Ranschbach - Birkweiler - Albersweiler


In den 1980er Jahren erlangte die Kaltenbrunn-Quelle in Ranschbach überregionale Bekanntheit. Mehr als 200.000 Menschen, darunter Todkranke, Rollstuhlfahrer, Amputierte, sind damals zu "Unser Lieben Frau zum Kaltenbrunn" ins pfälzische Winzerdorf Ranschbach gepilgert, weil sie sich von dem dort fließenden "Wunderwasser" Besserung oder Gesundung erhofften.

Einkehr beim "Stern'l" in Birkweiler, ein schöner Biergarten. Und zurück geht es dann über Albersweiler.


Sonntag, 6. Mai 2018

Rund um Albersweiler


Albersweiler in der Südpfalz - Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.


An der Deutschen Weinstraße: Ranschbach - Birkweiler - Albersweiler / Einkehr beim "Stern'l" in Birkweiler, ein schöner Biergarten.


Streetview Birkweiler


Siebeldingen und Birkweiler mit Rast beim "Stern'l"


Frankweiler


Von Frankweiler nach Albersweiler




Donnerstag, 7. September 2017

An der Deutschen Weinstraße


Der Slevogthof bei Leinsweiler

Franz Theodor Max Slevogt (* 8. Oktober 1868 in Landshut; † 20. September 1932 in Leinsweiler-Neukastel/Pfalz) war einer der bedeutendsten Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des deutschen Impressionismus. Slevogt nimmt eine besondere Stellung in der Landschaftsmalerei ein. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann gehörte er zu den Vertretern der Freilichtmalerei, die im Gegensatz zur Ateliermalerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur arbeiten. Slevogt gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Künstlerbundes sowie der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. 1890 machte Antonie „Nini“ Finkler, eine Tochter des Gutsherren, die Bekanntschaft Max Slevogts, welcher daraufhin auf dem Anwesen Neukastel künstlerisch tätig wurde und welchen sie 1898 in der Martinskirche in Leinsweiler heiratete. Da die Familie Finkler das Haus aus finanziellen Gründen nicht halten konnte, ersteigerte Slevogt 1914 das Grundstück. In den Jahren 1922 und 1923 ließ Max Slevogt das Gebäude-Ensemble nach Süden erweitern und schuf somit eine Bibliothek und einen Musiksaal. Des Weiteren schmückte er die Zimmer mit seinen Motiven. Nach Slevogts Tod erbte seine Tochter das Gut. Bis heute ist ein Großteil des damaligen Gebäude-Ensembles erhalten, wenn auch in Teilen erneuert. Die direkten Nachfahren Max Slevogts betrieben in den Gebäuden ein Museum und eine Gaststätte. Die früheren Wohnräume Max Slevogts (wie z. B. die Bibliothek, das Speisezimmer oder auch der Musiksaal) waren zugänglich gemacht worden. Zur Ausstattung gehören beispielsweise die einzigen bis heute erhaltenen Wandbilder des Künstlers. Der Slevogthof ist seit Juni 2011 bis auf Weiteres geschlossen. Er befindet sich inzwischen in den Händen des Architekten Thorsten Holch aus Landau, der ihn sanieren und der Öffentlichkeit zum Teil wieder zugänglich machen will.

Unsere Weinstraßentour führt uns auch nach Leinsweiler. Zuvor passieren wir den Weinort Eschbach.




Nach Leinsweiler führt uns der Weg über Ranschbach und Birkweiler nach Albersweiler. In Birkweiler legen wir eine Rast beim "Stern'l" im Biergarten ein.




Unser Zielort ist Albersweiler.