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Montag, 5. April 2021

In der Südpfalz im Trifelsland


Das Trifelsland hat seinen östlichsten Punkt mit der Gemeinde Albersweiler, den nördlichsten mit Ramberg, Rinnthal ist westlichste Gemeinde und Silz im Süden schließt den Kreis.

Rinnthal


In seinem Buch "Träume und Schäume vom Rhein" ließ der Speyerer Pfarrer Friedrich Blaul 1838 wenig gutes an der evangelischen Kirche von Rinnthal.

Wahrheit aber ist: Die Rinnthaler wollten etwas ganz besonderes, das Eindruck auf die Reisenden machen sollte. Und das ist ihnen auch gelungen.

Mit Genehmigung des Bayernkönigs Ludwig I. hat Leo von Klenze den Bau entworfen und August von Voit hat ihn ausgeführt. So entstand 1834 ein klassizistischer Tempel als christliche Kirche.

Die Evangelische Dorfkirche in Rinnthal ist der bekannteste und bedeutsamste klassizistische Kirchenbau in der Pfalz.

1827 stellte die Gemeinde Rinnthal einen Antrag auf Neubau ihrer Dorfkirche, da die mittelalterliche Kirche aus Holz baufällig und zu klein geworden war.

Die ersten Pläne von Bauschaffner Flörchinger der Bauinspektion Landau/Pfalz wurden von der Kreisbaubehörde abgelehnt. Besonders der Wunsch nach einem schönen Bauwerk im Stil des Klassizismus seitens der Gemeinde erregte Aufmerksamkeit.

Errichtet wurde die Kirche dann nach Plänen des Architekten Joseph Daniel Ohlmüller (1791–1839) unter starkem Einfluss des Bayerischen Hofbaumeisters Leo von Klenze. Den Innenausbau führte August von Voit (1801–1870) durch. 1831 bis 1834 währte die Bauzeit.

Die Kirche sollte ein Musterbau für eine mittelgroße Landkirche in der Pfalz werden, fand aber dort keine Nachahmer und blieb die einzige ihrer Art.

Die immer noch gerne kolportierte Geschichte von den vertauschten Bauplänen übrigens ist nicht wahr.

Apropos Rinnthal:

Der Pfälzische Aufstand oder auch Pfälzer Aufstand, fand in den Monaten Mai und Juni 1849 in der Rheinpfalz statt und war Teil der Reichsverfassungskampagne. Ziel der Revolutionäre war sowohl die Verteidigung der Frankfurter Reichsverfassung als auch die Loslösung vom Königreich Bayern. Der Aufstand dauerte vom 2. Mai bis 19. Juni 1849.

Das Gefecht bei Rinnthal war das heftigste Gefecht des Pfälzischen Aufstandes und fand am 17. Juni 1849 bei Rinnthal statt. Die Revolutionstruppen unter August Willich versuchten vergeblich den Vormarsch der preußischen Truppen auf Landau aufzuhalten.

Annweiler am Trifels


Reizvoll ist der historische Stadtkern der zweitältesten Stadt der Pfalz: Zahlreiche Fachwerkhäuser können hier entdeckt werden.

Reichsburg Trifels: Drei Burgen auf drei Höckern eines Höhenzuges über der Stadt Annweiler in der Pfalz: die Trifels-Gruppe. Vom Rhein her in den Pfälzer Wald vorstoßend, fällt dem Betrachter eine davon sofort ins Auge: die Reichsburg Trifels. Sie war im 12. und 13. Jahrhundert eine der wichtigsten Stätten salisch-staufischer Herrschaft über das Heilige Römische Reich. Aus Sandstein erbaut, thront sie auf einem Felsenriff, dessen wild zerklüftete, senkrecht abfallende Spitze den Wald auf dem 500 Meter hohen Sonnenberg überragt.

Der Blick von ferne und von unten auf die Burg beeindruckt. Sie war schließlich als äußeres Zeichen kaiserlicher Macht gedacht. Nicht minder imposant ist die „strategische“ Aussicht vom Hauptturm herunter: Zu Füßen das Queichtal und Annweiler, nach Osten ausgebreitet die Rheinebene, nach Westen bis zum Horizont Täler und Höhen des Pfälzer Waldes. Das Auge überschaut eine Region, die im Hochmittelalter nicht nur zu den politisch wichtigsten, sondern auch zu den wirtschaftlich stärksten Gegenden des Reiches gehörte.

Was machte „die Trifels“ vor allem in der Staufer-Epoche so bedeutsam? Sie war Heimstatt der Reichskleinodien Krone, Zepter und Reichsapfel. Nachbildungen dieser Stücke werden heute in einer eigenen Schatzkammer der sehenswerten Dauerausstellung präsentiert. Zugleich diente Burg Trifels Saliern und Staufern als Staatsgefängnis für Prominente. Berühmtester Gefangener war der englische König Richard Löwenherz. Der Legende nach vom Barden Blondel befreit, ließ in Wahrheit Staufer-Kaiser Heinrich VI. ihn gegen ein gewaltiges Lösegeld ziehen. Die aufregendere Legende wird heute bei Schauspielführungen in Szene gesetzt.

Das jetzige Erscheinungsbild der Burg ist Ergebnis wechselnder Phasen von Ausbau, Verfall, Wiederaufbau durch fast 1000 Jahre bis in die Gegenwart. Ringmauer, Torweg, Brunnenturm, Hauptturm, Basis des Palas zeigen vielfach Spuren salischer und staufischer Baumeister. Zu ihnen gesellen sich historisierende Auf-, Um- und Anbauten, die während des Dritten Reiches und danach entstanden sind.

Die ständige Ausstellung „Macht und Mythos“ erklärt nicht nur die Geschichte und den Bau der Burg, sondern erzählt auch von ihren Bauherren und Herrscherpersönlichkeiten.

Annweiler - Queichhambach

Der Ortsbezirk Queichhambach liegt in am Fuße seines Hausberges Hohenberg, an der Schnittstelle zwischen Pfälzer Wald, den Pfälzer Weinbergen und der Rheinebene. Bereits vor über 700 Jahren wurden der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Queichhambach hat seinen dörflichen Charakter erhalten können. Die schmucke Dorfkirche und der in unmittelbarer Nähe stehende mittelalterliche Frohnhof prägen das Ortsbild.


Albersweiler


Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.

Dernbach und Ramberg

Wir besuchen die Katholische Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Dernbach mit Fresken aus dem Jahr 1300. Dann fahren wir weiter nach Ramberg und zurück nach Dernbach.


Ehemalige Zisterzienserabtei Eußerthal


Bedeutendstes Bauwerk in Eußerthal im Landkreis Südliche Weinstraße ist die Kirche des ehemaligen Klosters Eußerthal, die in der Spätromanik als Pfeilerbasilika errichtet wurde und unter dem Patrozinium des heiligen Bernhard von Clairvaux steht.

Das Kloster Eußerthal ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in Eußerthal bei Annweiler am Trifels. Vom Kloster ist nur der vordere Teil der ehemaligen Klosterkirche erhalten und dient heute als Pfarrkirche.

Das Kloster wurde 1148 durch Ritter Stephan von Mörlheim gegründet und von Kloster Villers-Bettnach in Lothringen aus mit Zisterziensermönchen besiedelt (Filiation von Morimond). Aufgabe des Klosters war zunächst vor allem die Urbarmachung des Tales. 1186 wurde das Kloster durch Friedrich I. Barbarossa unter Reichsschutz gestellt und erhielt in der Folge reiche Schenkungen. Unter anderem gehörten ihm zahlreiche Weinlagen in der Südpfalz. Die Mönche wirkten auf Burg Trifels als Burgkaplan und bewachten die Reichskleinodien während deren Aufbewahrungszeit auf der Burg im 12. und 13. Jahrhundert. Danach nahm die Bedeutung des Klosters stark ab.

Im 15. Jahrhundert wurde das Kloster mehrmals geplündert. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster geplündert und in Brand gesteckt, es wurde 1552 durch Abt Martin II. wieder aufgebaut. 1561 ließ Kurfürst Friedrich III. das Kloster infolge der Reformation aufheben.







Dienstag, 13. August 2019

An der Deutschen Weinstraße am Haardtrand


Schloß Villa Ludwigshöhe

Nach italienischem Vorbild ließ König Ludwig I. von Bayern (die Pfalz war damals bayerisch) ab 1846 das klassizistische Schloß Villa Ludwigshöhe in der Pfalz bei Edenkoben erbauen.


Von Rhodt unter Rietburg nach Albersweiler


Albersweiler


Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.

Dernbach und Ramberg

Hier sind wir im Gebirge der Haardt. Wir besuchen die Katholische Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Dernbach mit Fresken aus dem Jahr 1300. Wertvollster Kunstschatz in der katholischen Pfarrkirche von Dernbach sind die um 1330 entstandenen Fresken, die erst bei einer Kirchenrenovierung 1880 entdeckt wurden. Es werden drei Motive dargestellt: Weltgerichtsdarstellung mit dem Zug der Seligen und dem Höllenrachen mit den Verdammten, Tod Marias und Abendmahl. Hinter Dernbach befindet sich ein mittelalterliches Sühnekreuz. Dann fahren wir weiter nach Ramberg und zurück nach Dernbach.


Aus dem Dernbachtal kommend geht es rechts nach Eußerthal. Bedeutendstes Bauwerk in Eußerthal ist die Kirche des ehemaligen Klosters Eußerthal, die in der Spätromanik als Pfeilerbasilika errichtet wurde und unter dem Patrozinium des heiligen Bernhard von Clairvaux steht. Ehemalige Zisterzienserklosterkirche; spätromanische Pfeilerbasilika (vom Langhaus nur das östliche Doppeljoch erhalten), Quaderbau, Fenster teilweise spätgotisch verändert; spätgotische Gewölbeansätze von Kreuzgang und Konventsbauten, um 1200 bis 1264.


Samstag, 10. August 2019

Unterwegs im Weinland der Pfalz


 

Unterwegs im Weinland der Pfalz - Teil 1


Teil 1 geht von Pirmasens über die fürchterliche B10 bis Rinnthal, dann durch Sarnstall und Annweiler.

Man kann aber auch anders von der Westpfalz in das Weinland kommen, nicht über die B10, sondern auf "Schleichwegen" durch den Pfälzerwald: Über Vorderweidenthal, Darstein, Schwanheim und Lug nach Sarnstall.


Unterwegs im Weinland der Pfalz - Teil 2 - Queichhambach und der Fronhof


Unterwegs im Weinland der Pfalz - Teil 3 - Albersweiler


Unterwegs im Weinland der Pfalz - Teil 4 - Frankweiler




Montag, 5. August 2019

In der Südpfalz (Teil 2)


Eschbach und Leinsweiler mit dem Slevogthof


Wo Wasgau und Rheinebene zusammentreffen, liegt am Fuße des Rotenbergs das idyllische Winzerdorf Eschbach.

Eschbach erscheint erstmals 1254 in einer Urkunde des Klosters Eußerthal als Echibach, 1459 Espach, dann Eschbach (Eschen am Bach). Geschichtlich mit der Madenburg aufs engste verbunden, gehörte einst Eschbach mit sechs weiteren Dörfern zur ehemaligen Reichsburg und kam 1516 durch Kauf an den Bischof von Speyer.

In Eschbach kann man den spätgotischen Dorfbrunnen, die vielen Renaissancehäuser (16.Jahrhundert), die Rokokofiguren vor der kath. Pfarrkirche (1766), den künstlerisch gestalteten Eschbacher-Rutsch-Brunnen und die auf dem Rotenberg gelegene Burgruine Madenburg (459m), eine der größten Burganlagen in der Pfalz (11. Jahrhundert) sehen.

Leinsweiler in der Südpfalz: Über dem Ort der Slevogthof, Wohnsitz des impressionistischen Malers Prof. Max Slevogt.

Sehenswert ist das Rathaus von Leinsweiler aus dem Jahr 1619 mit seiner Arkadenhalle und dem Dorfbrunnen von 1581

Seit 1980 hat das Werk Max Slevogts (1868 – 1932) einen festen Platz auf Schloss Villa Ludwigshöhe und wird dem Publikum in wechselnden Ausstellungen auf immer wieder neue Weise präsentiert.

Schloß Villa Ludwigshöhe: Nach italienischem Vorbild ließ Ludwig I. von Bayern ab 1846 das klassizistische Schloß Villa Ludwigshöhe in der Pfalz bei Edenkoben erbauen.

Ranschbach - Birkweiler - Albersweiler


Einkehr beim "Stern'l" in Birkweiler, ein schöner Biergarten.

Albersweiler in der Südpfalz - Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.


Unterwegs auf der Deutschen Weinstraße - von Hainfeld bis Hambach -


Neustadt an der Weinstraße




Donnerstag, 4. April 2019

Im Pfälzer Weinland - Teil 2 -


Man muss von der Südwestpfalz nicht unbedingt über die B10 in die Vorderpfalz ins Weinland fahren. Wir "pirschen" uns oft genug auf "Schleichwegen" durch den Pfälzerwald: Über Vorderweidenthal, Darstein, Schwanheim und Lug nach Sarnstall.


Was man undedingt besuchen siollte: Das Nußdorfer Bauernkriegshaus - hier nahm 1525 der Pfälzer Bauernkrieg seinen Anfang.


Nußdorf ist ein Stadtteil von Landau.

In der Toskana Deutschlands - Frankweiler an der Deutschen Weinstraße


In Frankweiler geboren wurde Johann (John) Gottfried Cullmann (geb. 2. Juli 1823, gest. 3. Dezember 1895), der 1866 in die Vereinigten Staaten emigrierte und 1873 die Stadt Cullman in Alabama gründete. Sein Elternhaus in Frankweiler ist abgebrochen und zu einem Dorfplatz mit Brunnen und Gedenktafel umgewandelt.

Burrweiler


Im September 2000 wurde das Deutsche Ofenmuseum durch den damaligen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck eingeweiht. Gezeigt wurden, an über 100 Exponaten, die Ofen-Geschichte von der offenen Feuerstelle des 16. Jahrhunderts zum Ofen des 20. Jahrhunderts in Abfolge der Stilepochen zeitgetreu inszeniert. 2009 wurde es geschlossen. Das Museum befindet sich nunmehr in den Räumen der Viessmann-Werke in Allendorf (Eder). In Burrweiler befindet sich jedoch noch eine Antik-Ofen-Galerie in den Ausstellungsräumen der Firma Stritzinger.

Ranschbach - Birkweiler - Albersweiler


In den 1980er Jahren erlangte die Kaltenbrunn-Quelle in Ranschbach überregionale Bekanntheit. Mehr als 200.000 Menschen, darunter Todkranke, Rollstuhlfahrer, Amputierte, sind damals zu "Unser Lieben Frau zum Kaltenbrunn" ins pfälzische Winzerdorf Ranschbach gepilgert, weil sie sich von dem dort fließenden "Wunderwasser" Besserung oder Gesundung erhofften.

Einkehr beim "Stern'l" in Birkweiler, ein schöner Biergarten. Und zurück geht es dann über Albersweiler.


Im Pfälzer Weinland


Ein Ausflug an die Weinstraße - Teil 1 geht über die fürchterliche B10 bis Rinnthal, dann durch Sarnstall und Annweiler.



Die Evangelische Dorfkirche in Rinnthal ist der bekannteste und bedeutsamste klassizistische Kirchenbau in der Pfalz. 1827 stellte die Gemeinde Rinnthal einen Antrag auf Neubau ihrer Dorfkirche, da die mittelalterliche Kirche aus Holz baufällig und zu klein geworden war. Die ersten Pläne von Bauschaffner Flörchinger der Bauinspektion Landau/Pfalz wurden von der Kreisbaubehörde abgelehnt. Besonders der Wunsch nach einem schönen Bauwerk im Stil des Klassizismus seitens der Gemeinde erregte Aufmerksamkeit. Errichtet wurde die Kirche dann nach Plänen des Architekten Joseph Daniel Ohlmüller (1791–1839) unter starkem Einfluss des Bayerischen Hofbaumeisters Leo von Klenze. Den Innenausbau führte August von Voit (1801–1870) durch. 1831 bis 1834 währte die Bauzeit. Die Kirche sollte ein Musterbau für eine mittelgroße Landkirche in der Pfalz werden, fand aber dort keine Nachahmer und blieb die einzige ihrer Art.

Annweiler in der Südpfalz - Die Trifelsstadt


Von Annweiler geht es weiter nach Queichhambach.


Unser nächstes Ziel ist Albersweiler.


Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.

Von Hainfeld nach Neustadt an der Weinstraße


Wir fahren entlang der Deutschen Weinstraße. Start ist in Hainfeld, es geht über Rhodt unter Rietburg und Maikammer nach Neustadt an der Weinstraße. Dort machen wir einen Bummel durch die Altstadt. Wir sehen die Stiftskirche und das Rathaus.



Sonntag, 6. Mai 2018

Rund um Albersweiler


Albersweiler in der Südpfalz - Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.


An der Deutschen Weinstraße: Ranschbach - Birkweiler - Albersweiler / Einkehr beim "Stern'l" in Birkweiler, ein schöner Biergarten.


Streetview Birkweiler


Siebeldingen und Birkweiler mit Rast beim "Stern'l"


Frankweiler


Von Frankweiler nach Albersweiler




Samstag, 13. Januar 2018

Streetviews von der Deutschen Weinstraße


An der Weinstraße - durch Hainfeld und nach Burrweiler

Rhodt unter Rietburg - Deutsche Weinstraße -

Von Rhodt unter Rietburg nach Albersweiler


Von Frankweiler nach Albersweiler


Unterwegs auf der Deutschen Weinstraße in der Südpfalz - von Hainfeld bis Hambach - ein Roadmovie


An der Deutschen Weinstraße - Edesheim

Streetview Birkweiler


Siebeldingen und Birkweiler mit Rast beim "Stern'l"

Fahrt nach und durch Siebeldingen nach Birkweiler. Dort Rast beim "Stern'l", einer Pfälzer Institution.
Ein Herrlicher Gastgarten, absolut empfehlenswert.

Freitag, 12. Januar 2018

Wald und Wein: Meine Pfalz


Unterwegs ins Pfälzer Weinland, auf "Schleichwegen" durch den Pfälzerwald: Über Vorderweidenthal, Darstein, Schwanheim und Lug nach Sarnstall.



Queichhambach und der Fronhof

Unser nächster Etappenort ist Albersweiler.


Ein Abstecher nach Nußdorf (Landau).

Nußdorfer Bauernkriegshaus - hier nahm 1525 der Pfälzer Bauernkrieg seinen Anfang

Donnerstag, 28. September 2017

Von Rhodt unter Rietburg nach Albersweiler über die Deutsche Weinstraße


Wir sind unterwegs auf der Deutschen Weinstraße zwischen Rhodt unter Rietburg und Albersweiler entlang der Haardt.


Burrweiler an der Deutschen Weinstraße - hier ist das Deutsche Ofenmuseum.


In der Toskana Deutschlands - Frankweiler an der Deutschen Weinstraße -


Albersweiler in der Südpfalz - Albersweiler war dereinst ein von zwei Herren regiertes Dorf: Der Nordteil mit St. Johann gehörte den Herren von Löwenstein-Scharfeneck und wurde von der Burg Neuscharfeneck, nach deren Zerstörung im Jahre 1634 von St. Johann aus verwaltet. Der Südteil gehörte dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und zum Amt Neukastel, später zum Oberamt Bergzabern. Die Hauptstraße des Dorfes bildete somit eine Staatsgrenze.


Freitag, 22. September 2017

Pfalz-Zweibrücken, Geschichte einer Dynastie


Neumarkt in der Oberpfalz - Pfalzgrafenschloß (im Hintergrund) und Residenzkirche "Zu unserer lieben Frau"

Fast, ja fast, wäre auch Pfalz-Neumarkt (in der Oberpfalz in Bayern) einmal zweibrückisch gewesen. Jedenfalls zur Hälfte. Denn diese Hälfte hatte Stephan von Pfalz-Simmern-Zweibrücken-Veldenz (reg. 1410-1453) geerbt. Aber er verkaufte am 6. Juni 1448 den eigenen Anteil am Gesamtherzogtum um 96.000 fl. rh. an seinen Miterben Otto von Pfalz-Mosbach.

Er gilt übrigens als der Begründer der Linie Pfalz-Zweibrücken der Dynastie der Wittelsbacher. Die erste Residenzstadt war Meisenheim am Glan in der Nordpfalz.

Meisenheim


Da Meisenheim in den Kriegen mit Friedrich dem Siegreichen 1461 belagert und künftig als gefährdet angesehen wurde, wurden 1463 die pfalz-zweibrückischen Zentralbehörden und 1477 auch die Hofhaltung nach Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) verlegt, wo die Residenz bis 1793 blieb. Durch die Grablege in der 1504 errichteten Schlosskirche (noch 1571 wurde dort Herzog Wolfgang (reg. 1532-1569) beigesetzt), die bis 1625 bestehende Münze und als Sitz der zweibrückischen Bergverwaltung behielt Meisenheim jedoch zentrale Funktionen bei. Wolfgang war überzeugter Protestant. So versuchte er, der Rekatholisierung Deutschlands durch das Augsburger Interim 1548–1552 Widerstand zu leisten. Nach dem Augsburger Religionsfrieden 1555 erließ er 1557 eine der großen und maßgeblichen Kirchenordnungen in Deutschland, die in anderen deutschen Fürstentümern übernommen wurde. Bestandteil dieser Kirchenordnung war auch das erste evangelische Gesangbuch, das im südwestdeutschen Raum von offizieller Seite herausgegeben wurde. 1566 nahm Wolfgang als kaiserlicher Kavallerie-Offizier am Türkenkrieg teil. 1569 führte er ein Söldnerheer von Hochfelden aus dem Elsass durch Burgund und Innerfrankreich in das Limousin, um den französischen Hugenotten unter dem Fürsten von Condé im dritten Hugenottenkrieg beizustehen. Herzog Wolfgang erkrankte während des Feldzuges und starb im Feldlager in Nexon. Die einbalsamierte Leiche Herzog Wolfgangs wurde auf Anordnung von Admiral Gaspard II. de Coligny zunächst in Angoulême eingesargt, dann 1571 nach dem Frieden von Saint-Germain (1570) von Cognac über La Rochelle auf einem lübischen Schiff durch den Ärmelkanal und den Öresund mit Aufenthalt in Kopenhagen nach Lübeck und von dort zur Beisetzung nach Meisenheim gebracht.

Zweibrücken


1489 stiftete Pfalzgraf Alexander bei seiner Rückkehr von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land die später nach ihm benannte, 1493-1515 errichtete Alexanderskirche in Zweibrücken. Diese spätgotische Hallenkirche wurde zur neuen Grablege des Fürstengeschlechts. Der bislang letzte hier beigesetzte Angehörige der ältesten Dynastie Europas ist Alexander Prinz von Bayern (1923 - 2001).


Auch das benachbarte Homburg im heutigen Saarpfalz-Kreis gehörte zum Herzogtum.

Homburg


Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken (s. auch oben) erhielt 1557 das Fürstentum Pfalz-Neuburg. Nachdem der bis dahin regierende Ottheinrich 1556 pfälzischer Kurfürst geworden war, trat er sein altes Fürstentum, die sogenannte Junge Pfalz, 1557 im Heidelberger Sukzessionsvertrag an Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken ab. Nach dessen Tod 1569 fiel Neuburg an seinen ältesten Sohn Philipp Ludwig, der damit die jüngere Linie Pfalz-(Zweibrücken-)Neuburg begründete.

Neuburg an der Donau


Und hier noch ein paar Clips über Städte und Dörfer, die dereinst auch zum Territorium von Pfalz-Zweibrücken gehörten.

Bergzabern


Albersweiler


Annweiler


Donnerstag, 7. September 2017

An der Deutschen Weinstraße


Der Slevogthof bei Leinsweiler

Franz Theodor Max Slevogt (* 8. Oktober 1868 in Landshut; † 20. September 1932 in Leinsweiler-Neukastel/Pfalz) war einer der bedeutendsten Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des deutschen Impressionismus. Slevogt nimmt eine besondere Stellung in der Landschaftsmalerei ein. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann gehörte er zu den Vertretern der Freilichtmalerei, die im Gegensatz zur Ateliermalerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur arbeiten. Slevogt gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Künstlerbundes sowie der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler. 1890 machte Antonie „Nini“ Finkler, eine Tochter des Gutsherren, die Bekanntschaft Max Slevogts, welcher daraufhin auf dem Anwesen Neukastel künstlerisch tätig wurde und welchen sie 1898 in der Martinskirche in Leinsweiler heiratete. Da die Familie Finkler das Haus aus finanziellen Gründen nicht halten konnte, ersteigerte Slevogt 1914 das Grundstück. In den Jahren 1922 und 1923 ließ Max Slevogt das Gebäude-Ensemble nach Süden erweitern und schuf somit eine Bibliothek und einen Musiksaal. Des Weiteren schmückte er die Zimmer mit seinen Motiven. Nach Slevogts Tod erbte seine Tochter das Gut. Bis heute ist ein Großteil des damaligen Gebäude-Ensembles erhalten, wenn auch in Teilen erneuert. Die direkten Nachfahren Max Slevogts betrieben in den Gebäuden ein Museum und eine Gaststätte. Die früheren Wohnräume Max Slevogts (wie z. B. die Bibliothek, das Speisezimmer oder auch der Musiksaal) waren zugänglich gemacht worden. Zur Ausstattung gehören beispielsweise die einzigen bis heute erhaltenen Wandbilder des Künstlers. Der Slevogthof ist seit Juni 2011 bis auf Weiteres geschlossen. Er befindet sich inzwischen in den Händen des Architekten Thorsten Holch aus Landau, der ihn sanieren und der Öffentlichkeit zum Teil wieder zugänglich machen will.

Unsere Weinstraßentour führt uns auch nach Leinsweiler. Zuvor passieren wir den Weinort Eschbach.




Nach Leinsweiler führt uns der Weg über Ranschbach und Birkweiler nach Albersweiler. In Birkweiler legen wir eine Rast beim "Stern'l" im Biergarten ein.




Unser Zielort ist Albersweiler.


Montag, 1. Mai 2017

Impressionen von der Deutschen Weinstraße


Wenn wir uns von unserem Domizil in der Südwestpfalz auf den Weg ins Pfälzer Weinland machen, dann vermeiden wir tunlichst die furchtbare Bundesstraße B10, sondern "pirschen" uns auf Schleichwegen an dieser "Horror-Strecke" vorbei.


Wenn wir Annweiler passiert haben, dann geht es richtig los.


Nächstes Etappenziel: Albersweiler.


Nach Albersweiler erreichen wir Frankweiler.


Und es geht weiter nach Gleisweiler.



An der Weinstraße bei Gleisweiler

Bei Gleisweiler lohnt es sich, den Kreuzweg zur Sankt Anna Kapelle zu gehen.


Danach kommt Burrweiler mit dem Deutschen Ofenmuseum.



Der nächste Ort ist Hainfeld. Von dort fahren wir via Rhodt unter Rietburg und Edenkoben nach Neustadt an der Weinstraße.


Unsere Rückfahrt führt uns auch wieder nach Rhodt unter Rietburg ...


... und auch nach Hainfeld und Burrweiler.


Von dort machen wir einen Abstecher nach Edesheim.


Und dann geht es weiter nach Siebeldingen und Birkweiler, wo wir unsere Rundtour beim Stern'l abschließen, einer Pfälzer Institution. Ein herrlicher Gastgarten, absolut empfehlenswert.


Zuvr Orientierung: Hier waren wir unterwegs.


Dienstag, 13. September 2016

Ausflug an die Deutsche Weinstraße


Wenn man von Pirmasens aus an die Weinstraße fahren will, dann geht es erstmal eine Strecke über die Bundesstraße B10. An Werktagen geradezu eine Zumutung. Verkehr ohne Ende auf der zweispurigen Strecke. Bei Rinnthal verlassen wir dann diese "Horror-Piste".


Wir fahren weiter über Rinnthal, Sarnstall und Annweiler.


In Queichhambach, direkt nach Annweiler, befindet sich neben der Kirche der Fronhof, mit Gewißheit eines der besten Restaurants der Pfalz.

In Albersweiler machen wir einen kleinen Bummel durch den Ort.


Vom Albersweilerer Ortsteil Sankt Johann mit dem Löwensteiner Amtsschloß geht es weiter entlang der Weinstraße und wir erreichen Frankweiler.


Gleisweiler ist unser nächstes Etappenziel.


Und danach geht es weiter nach Burrweiler, wo sich das Deutsche Ofenmuseum befindet.


Über Siebeldingen fahren wir nach Birkweiler und pausieren beim "Stern'l", einer weiteren Pfälzer Institution mit seinem herrlichen Gastgarten.


Und - last but not least - machen wir noch eine kleine Fahrt durch Birkweiler.



Mittwoch, 24. August 2016

An der Deutschen Weinstraße - Streetviews


Manchmal verschlägt es einen an die romantische Etappe der Deutschen Weinstraße am Rande der Haardt in der Südpfalz weil eine größere Bundesstraße wegen Bauarbeiten gesperrt ist.


Tja, und dann entstehen einige Streetviews so en passant.






Aber natürlich lohnt die Weinstraße mit ihren pittoresken Winzerorten immer einen Besuch.


Und hier geht es von Hainfeld nach Hambach.