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Mittwoch, 2. Juni 2021

Urlaub in Sillenstede


Wir sind ja, ehrlich zugegeben, doch ziemlich "angefressen", dass wir nicht in Kürze unsere Plünnen packen und uns auf den Weg gen Norden machen. Also habe ich mal einen längeren Urlaubsfilm gemacht. Mit Material aus der normalen Zeit. Die Anreise, unsere Ferienwohnung und ein Ortsportrait von Sillenstede.


Urlaub in Sillenstede - von 2017 bis 2020 haben wir dort unseren Urlaub verbracht - Sillenstede ist ein Stadtteil der Stadt Schortens im Landkreis Friesland, in Niedersachsen.

Im Vatikanischen Archiv wurde der Ort erstmals 1183 erwähnt. Dort hieß er noch Celensteda. Bis es zum entgültigem Ortsnamen „Sillenstede“ kam, hatte der Ort noch drei weitere Bezeichnungen: Zelanstede, Szelinstede und Tzillenstede. Das Gebiet wurde erstmals am Ende der letzten Eiszeit etwa 8000 v. Chr. besiedelt.

Die St. Florian Kirche wurde 1233 errichtet und bot durch die dicke Granitquadermauer ausreichend Schutz vor Sturmfluten. Benannt wurde die Kirche nach dem Schutzheiligen in Feuers- und Wassernot. Sie ist mit 48 m Länge die größte und bedeutendste Granitquaderkirche Frieslands. In der seit der Reformation protestantischen Kirche befindet sich ein Taufstein aus dem Jahre 1250, einer der ältesten und wertvollsten Taufsteine im Oldenburger Land. Der Passionsaltar von 1515/1520 ist aus Eichenholz geschnitzt und zeigt die Leidensgeschichte Jesu Christi in 13 Bildern. Ein weiteres Prunkstück ist die Johann-Adam-Berner-Orgel aus dem Jahre 1757.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die 1862 erbaute Holländerwindmühle, die sich in einem Wohngebiet zwischen der Mühlenstraße und der Georg-Janßen-Straße befindet. Der Mühlenbetrieb wurde 1964 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Danach diente sie zunächst als Standort für einen Landhandel, bevor sie dann 1978 in Privatbesitz kam und zu Wohnzwecken umgebaut wurde, ohne dass das äußere Erscheinungsbild darunter leiden musste.

Fahrt zum Frühstück - Aus dem Urlaubsalbum - Ein morgendliches Ritual. Fahrt von Sillenstede nach Schortens Heidmühle zu Fisch & Feinkost Flebbe. Dort gibt es Matjes- und/oder Bismarck-Brötchen.


Abendessen in der Trattoria in Schortens, auch schmerzlichst vermisst.


Mittwoch, 25. April 2018

Urlaub in Sillenstede


Gemütliche Ferienwohnung im Ortsteil Sillenstede der Stadt Schortens im niedersächsischen Landkreis Friesland. Gut ausgestattet und mit Balkon. Hier kann man morgens schön seinen Kaffee trinken und eine Zigarette rauchen.


Und beim Nachbarn den Jolly Roger am Mast wehen sehen. Nein, nein, der ist nicht wirklich ein Seeräuber, aber die Kiddies lieben die Piratenflagge.



Sankt Florian in Sillenstede ist mit 48 Metern Länge Frieslands älteste (Fertigstellung 1233) und größte Granitquaderkirche. Ein Prunkstück ist die Johann Adam Berner-Orgel aus dem Jahre 1757. Trotz deutlicher Erweiterung hat sie ihren ursprünglichen Klang erhalten. Zwölf der heute 21 Register sind ursprünglich. Die Berner-Orgel steht im Mittelpunkt einer Orgelkonzertreihe, die jährlich vom Anfang Juni bis Mitte September an jedem Samstag ein Orgelkonzert anbietet.


Schon fast ein kleines Abenteuer ist die Fahrt von Sillenstede ins schon zu Wilhelmshaven gehörige benachbarte Fedderwarden: Eine Kopfsteinpflasterstraße verbindet die beiden Orte.


Zu Fedderwarden gehört auch die Burg Kniphausen.


In die entgegengesetzte Richtung geht es nach Jever. Ein Besuch des Altstadtcafés lohnt immer immer.


Das Glockenspiel zu Jever in Friesland zeigt die Geschichte der Stadt anhand bedeutender Persönlichkeiten: Von Fräulein Maria bis zu Katharina der Großen.


Als Selbstversorger kaufen wir auch gerne Fisch. Am liebsten bei Kalter in Wilhelmshaven.


Und natürlich geht es auch des öfteren zu unserem Lieblings-Restaurant, der Trattoria in Schortens.




Freitag, 6. Oktober 2017

Sillenstede


In diesem Sommer hatten wir uns für unseren Nordseeurlaub in Sillenstede einquartiert, einem Ortsteil von Schortens im Landkreis Friesland. Und zwar hier: http://fewo-bingemer.chapso.de/


Lutherische Kirche Sankt Florian in Sillenstede

Die heutige evangelisch-lutherische St.-Florian-Kirche wurde im Jahre 1233 fertiggestellt. Sie ist mit 48 m Länge die größte und bedeutendste Granitquaderkirche Frieslands. Die Kirche wurde St. Florian, dem Schutzpatron in Feuers- und Wassernot, geweiht. Wie in zahlreichen lutherischen Gemeinden Nordwestdeutschlands findet sich auf dem Kirchendach anstelle eines Wetterhahnes ein Schwan, der im christlichen Kontext als Symbol für den Reformator Martin Luther gedeutet wird. In der seit der Reformation protestantischen Kirche befindet sich ein Taufstein aus dem Jahre 1250, einer der ältesten und wertvollsten Taufsteine im Oldenburger Land. Der Passionsaltar von 1515/1520 ist aus Eichenholz geschnitzt und zeigt die Leidensgeschichte Jesu Christi in 13 Bildern. Ein weiteres Prunkstück ist die Johann-Adam-Berner-Orgel aus dem Jahre 1757.


  
Allee von Sillenstede nach Fedderwarden


Unser Stammlokal: Die Trattoria in Schortens.




Montag, 27. April 2015

"Nachtisch": Tagesausklang am Helgolandkai

Frisch aus der Nordsee: Unser Abendessen in der "Trattoria" im friesischen Schortens. Meeresfrüchte mediterran zubereitet. Immer wieder ein Genuß.

Und ebenfalls ein Genuß ist es immer wieder, nach dem Essen noch die paar Kilometer nach Wilhelmshaven zu fahren und den Tag am Helgolandkai mit Blick auf den Jadebusen ausklingen zu lassen.


Peugeot 207 CC von franz-roth-tv

Der Helgolandkai in Wilhelmshaven (WHV) an einem Sommerabend im Juli 2010. Die "Helgoland" ist gerade eingelaufen. Einige Impressionen. Eine kühle Brise von See tut gut nach einem heißen Tag mit 39 Grad Celsius. Draußen im Jadebusen der Leuchtturm Arngast. Sein Name ist Erinnerung an ein untergegangenes Dorf. Was kaum jemand weiß: der Jadebusen war in alten Zeiten komplett und vollständig mit einem Hochmoor, einem schwimmenden Moor bedeckt. Solche gibt es noch an der gegenüberliegenden Seite in Budjadingen. Aber jede Sturmflut reißt immer weitere Teile mit sich in die Nordsee. Auch wenig bekannt: die Jade ist igentlich gar kein richtiger Fluß! Sie hat keine Quelle, sondern entsteht durch den Zusammenfluß von Entwässerungskanälen in der Wesermarsch.