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Donnerstag, 16. März 2023

An der Nordsee: Impressionen aus Neuharlingersiel

Neuharlingersiel in Ostfriesland ist ein Krabbenfischerhafen und ein Nordseeheilbad. Impressionen eines unserer liebsten Küstenorte an der deutschen Nordseeküste. Der Hafen Neuharlingersiel ist der Fährhafen zur ostfriesischen Insel Spiekeroog. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören zwei Skulpturen Alt- und Jungfischer des Bildhauers Hans-Christian Petersen aus Esens, die im Jahr 2000 im Bereich des Hafens ihren Platz gefunden haben.

Traditionskutter Rungholt im Hafen von Neuharlingersiel

Die Hulk HF 510 Rungholt wurde 1949 als Finkenwerder Küstenfischkutter mit der Baunummer 346 auf der Werft von J. J. Sietas in Hamburg/Neuenfelde gebaut. Aufgrund der noch bestehenden Schiffbaubeschränkungen der Alliierten hatte der Kutter beim Bau nur eine Länge von 11,60 Metern. 2 Jahre lang fuhr HF 510 Rungholt von Tönning/Schleswig–Holstein zum Fischfang auf See und ging dann wieder an die Werft zurück. 1953 kaufte der Fischer Otto Wulf den Kutter, der dann seinen Heimathafen in Altenwerder hatte und zur Finkenwerder Fischereiflotte gehörte. Der Kutter wurde auf 15,30 Meter verlängert (Mittelsektion mit Bünn neu eingebaut) und in der Folge nach einer kurzen Zeit als Schollenfänger zum Hamenfischer umgebaut. Die Rungholt war einer jener kleinen Kutter, die zwar ein Finkenwerder Fischereizeichen führten, aber nicht in der Hochseefischerei, sondern in der Küsten– und Elbfischerei tätig waren. Bis 1995 unternahm der Kutter noch Fangreisen.

Bis 1997 war die HF 510 dann aufgelegt. „Rungholt“ war 1999 ziemlich heruntergekommen. Sie führte ein erbärmliches Dasein, das halbe Wrack wurde gekauft und restauriert.

Nachdem die Masten wieder auf Originalhöhe gebracht wurden, das Rigg und Besegelung erstellt werden und das originale Schollennetz nun an Bord ist, soll die „Rungholt“ wieder an alte Fischereitradition anknüpfen und mit Besegelung und Netzdavids ausgestattet wieder auf Fangfahrt gehen – zur traditionellen Anschauung.


Anker am Hafen von Neuharlingersiel

Einer von ihnen wurde im Jahre 2003 (links auf dem Bild) zwischen Spiekeroog und Langeoog gefunden. Ein Sturmtief legte den Anker auf dem Meeresboden frei. Geborgen wurde der Schiffsanker in der Otzumer Balje von dem Fischer Uwe Abken mit seinem Krabbenkutter Polaris. Es handelt sich bei dem Anker um einen sogenannten Stockanker. Seinen Namen erhielt er, weil ein großer „Holz-Balken“ quer auf dem Anker befestigt ist. Im 16. Jahrhundert fanden diese auf Segelschulschiffen ihren Platz. Ein 60 Meter langes Schiff verlor seinen Stockanker. Diese Art von Anker wurde 3000 Jahre in der Seefahrt eingesetzt. Heute können Sie den gefundenen Anker am Hafen in Neuharlingersiel bewundern. Den rechten, etwas kleineren Anker, hat der Fischer Wilhelm Jacobs, Kapitän des Krabbenkutters „Gorch Fock“, in den 80er Jahren an derselben Stelle gefunden und geborgen.


Ostfriesentee (im Dattein)

In Ostfriesland ist Teetrinken eine Zeremonie. So wie auch in Japan oder China. Der echte Ostfriesentee – vorzugsweise Bünting aus Leer – wird mit weißem Kandis (Kluntje) und Sahne genossen. Er ist eine spezielle Teemischung, die aus bis zu 10 verschiedenen Schwarzteesorten bestehen kann.

Es ist keine Unhöflichkeit, wenn zuhause die Hausfrau, die den Tee zubereitet hat, sich die erste Tasse eingießt: sie probiert, ob er wohl geraten ist.

Apropos eingießen: als erstes kommen die Kluntje in die Tasse, der Zucker, der weiße Kandis, dann wird der Tee darübergegossen. Durch das Teesieb. Herrlich, wenn die Kluntje dann knacken! Das ist schon das erste Tee-Erlebnis. Dann wird – mit einem “Schisslaweng” mit dem Sahnelöfel die Sahne zugegeben, daß sie weiße Wölkchen bildet. Bloß nicht umrühren! Das wäre eine Todsünde!

In Ostfriesland gibt es drei große Teehandelshäuser (Bünting, Thiele & Freese, Onno Behrends), die jeweils mehrere eigene Teemischungen anbieten. Ihnen allen ist aber der typisch herbe und kräftige Geschmack des Ostfriesentees gemein.

Nur in Ostfriesland gemischter Tee darf sich "Echter Ostfriesentee" nennen, die übrigen tragen die Bezeichnung “ostfriesische Mischung“.

Die Seriemer Mühle

Nicht entgehen lassen sollte man sich nahe Neuharlingersiel die Seriemer Mühle. Inmitten der ostfriesischen Landschaft steht die über 200 Jahre alte Seriemer Mühle. Sie ist ein Stück Geschichte, prägt die Tradition von Generationen von Müllern, die hier bis 1975 Getreide zu Mehl verarbeiteten. Die denkmalgeschützte Seriemer Mühle ist eine Besonderheit im ostfriesischen Raum, nicht zuletzt auf Grund der historischen Ausstattung.


In der Seriemer Mühle, die noch immer liebevoll und aufwendig mit Unterstützung des Mühlenvereins restauriert wird, wurde eine romantische Teestube eingerichtet, in der man es sich bei Tee und selbst gebackenem Kuchen gut gehen lassen kann. Die Mühle soll irgendwann wieder voll funktionstüchtig sein, um den Besuchern das alte Müllerhandwerk mit all seinen Arbeiten vollständig vor Augen führen zu können.

Montag, 27. Februar 2023

Typisch friesisch

Echter Ostfriesentee und das passende Teegebäck

In Ostfriesland ist Teetrinken eine Zeremonie. So wie auch in Japan oder China. Der echte Ostfriesentee – vorzugsweise Bünting aus Leer – wird mit weißem Kandis (Kluntje) und Sahne genossen. Er ist eine spezielle Teemischung, die aus bis zu 10 verschiedenen Schwarzteesorten bestehen kann.

Es ist keine Unhöflichkeit, wenn zuhause die Hausfrau, die den Tee zubereitet hat, sich die erste Tasse eingießt: sie probiert, ob er wohl geraten ist.

Apropos eingießen: als erstes kommen die Kluntje in die Tasse, der Zucker, der weiße Kandis, dann wird der Tee darübergegossen. Durch das Teesieb. Herrlich, wenn die Kluntje dann knacken! Das ist schon das erste Tee-Erlebnis. Dann wird – mit einem “Schisslaweng” mit dem Sahnelöfel die Sahne zugegeben, daß sie weiße Wölkchen bildet. Bloß nicht umrühren! Das wäre eine Todsünde!

In Ostfriesland gibt es drei große Teehandelshäuser (Bünting, Thiele & Freese, Onno Behrends), die jeweils mehrere eigene Teemischungen anbieten. Ihnen allen ist aber der typisch herbe und kräftige Geschmack des Ostfriesentees gemein.

Nur in Ostfriesland gemischter Tee darf sich "Echter Ostfriesentee" nennen, die übrigen tragen die Bezeichnung “ostfriesische Mischung“.

Echte Leidenschaft. Jever'sche Leidenschaften:

„Good backen – good snacken“ lautet das Motto der handwerklichen Bäckerei und Konditorei aus dem friesischen Jever. Ulfers/Eden, entstanden aus zwei traditionsreichen Bäckerei- und Konditoreibetrieben, ist alleiniger Hersteller der markenrechtlich geschützten Spezialität „Echte Leidenschaften“, die von Jever aus in alle Welt versandt wird.

Die feinen, leicht gezuckerten Blätterbrezeln werden einzeln von Hand geschlungen. Jeversche Leidenschaften sind ein traditionelles ostfriesisches Teegebäck aus Weizenmehl. Wie in seinem gesamten Sortiment legt Bäckermeister und Konditor Thomas Ulfers Wert auf die Qualität und Herkunft der eingesetzten Rohstoffe und verzichtet auf industriell gefertigte Vor- und Fertigmischungen.
Im Altstadtcafe in Jever - Bei unseren Aufenthalten in Jever statten wir dem Altstadtcafé immer einen Besuch ab.


Alexandra's Café in Dornumersiel


Und was hat es mit dem Pharisäer auf sich?

Die Geschichte des Pharisäers: Erfunden wurde der Pharisäer als Getränk wohl bei einer Kindstaufe auf der Halbinsel Nordstrand im 19. Jahrhundert. Der strenge und abstinente Pastor Georg Bleyer, der stets gegen den Alkohol wetterte, saß als Gast an der Kaffeetafel. In Gegenwart des Pastors wurde Kaffee getrunken, die Nordfriesen trauten sich nicht, mit einem Schnaps auf das Taufkind anzustoßen. Bauer Johannsen, der Gastgeber, konnte sich eine Taufe ohne ein anständiges „Prost“ nicht vorstellen und griff zu einer List: Die dicke Sahnehaube verhinderte, dass der Pastor – welcher als einziger normalen Kaffee serviert bekam – den Rum riechen konnte. Aber die Gäste auf der Taufgesellschaft wurden immer fröhlicher und Pastor Bleyer wurde misstrauisch. Heimlich nippte er an der Tasse seines Tischnachbarn, entdeckte den Verrat und rief entsetzt: „Oh, ihr Pharisäer“.

Samstag, 7. August 2021

Ostfriesentee

In Ostfriesland ist Teetrinken eine Zeremonie. So wie auch in Japan oder China. Der echte Ostfriesentee – vorzugsweise Bünting aus Leer – wird mit weißem Kandis (Kluntje) und Sahne genossen. Er ist eine spezielle Teemischung, die aus bis zu 10 verschiedenen Schwarzteesorten bestehen kann.
Es ist keine Unhöflichkeit, wenn zuhause die Hausfrau, die den Tee zubereitet hat, sich die erste Tasse eingießt: sie probiert, ob er wohl geraten ist.
Apropos eingießen: als erstes kommen die Kluntje in die Tasse, der Zucker, der weiße Kandis, dann wird der Tee darübergegossen. Durch das Teesieb. Herrlich, wenn die Kluntje dann knacken! Das ist schon das erste Tee-Erlebnis. Dann wird – mit einem “Schisslaweng” mit dem Sahnelöfel die Sahne zugegeben, daß sie weiße Wölkchen bildet. Bloß nicht umrühren! Das wäre eine Todsünde!


Alexandra's Café in Dornumersiel

In Ostfriesland gibt es drei große Teehandelshäuser (Bünting, Thiele & Freese, Onno Behrends), die jeweils mehrere eigene Teemischungen anbieten. Ihnen allen ist aber der typisch herbe und kräftige Geschmack des Ostfriesentees gemein.


Altstadtcafé Jever

Nur in Ostfriesland gemischter Tee darf sich "Echter Ostfriesentee" nennen, die übrigen tragen die Bezeichnung “ostfriesische Mischung“.


Samstag, 3. Juli 2021

Unterwegs hinterm Deich

Unser Honda S2000 Roadster in Neuharlingersiel (2003)

An der ostfriesischen Nordseeküste sind ja viele mit dem Fahrrad unterwegs. Das ist so ein neumodischer Trend. "Nachhaltiger" und "sanfter" Tourismus nennt sich das, glaube ich. Selbst hochbetagte Senioren, die sich kaum noch auf dem Sattel halten können, schwingen sich aufs Zweirad und machen schwankend die Landstraßen unsicher. Was Wunder, dass mancher schnelle Einheimische im Auto ein Hupkonzert veranstaltet. Nun, das tun wir nicht, aber wir bevorzugen eindeutig auch das Auto. Am liebsten, wenn es das Wetter zulässt, fahren wir offen. Mit dem Auto kann man nämlich ganz andere Strecken zurücklegen, viel mehr entdecken und muss sich auch keine Gedanken machen, wie man denn am Spätnachmittag wieder nachhause kommt.

Gerne starten wir unsere Tour in Neuharlingersiel. Das gehört zu unseren erklärten Lieblingsorten.


Und bevor es dann los geht gerne noch einen echen Ostfriesentee. In Ostfriesland ist Teetrinken eine Zeremonie. So wie auch in Japan oder China. Der echte Ostfriesentee – vorzugsweise Bünting aus Leer – wird mit weißem Kandis (Kluntje) und Sahne genossen. Er ist eine spezielle Teemischung, die aus bis zu 10 verschiedenen Schwarzteesorten bestehen kann. In Ostfriesland gibt es drei große Teehandelshäuser (Bünting, Thiele & Freese, Onno Behrends), die jeweils mehrere eigene Teemischungen anbieten. Ihnen allen ist aber der typisch herbe und kräftige Geschmack des Ostfriesentees gemein. Nur in Ostfriesland gemischter Tee darf sich "Echter Ostfriesentee" nennen, die übrigen tragen die Bezeichnung "ostfriesische Mischung".

On the Road ...


Längs der Küste an der Nordsee durch Friesland. Auf der "Grünen Küstenstraße" und der Störtebekerstraße.


Zwischen Neuharlingersiel und Bensersiel


Störtebekerstraße im Regen

Und dann erreichen wir einen weiteren unserer Lieblingsorte.


Dornumersiel - An der Störtebekerstraße und dem Dornumersieler Tief - Dornumersiel liegt unmittelbar an der Nordseeküste. Der Hauptort der Gemeinde, Dornum, befindet sich etwa 5 Kilometer entfernt in südwestlicher Richtung.

Der Sielort ist einer der ältesten Häfen an der ostfriesischen Küste. Die Besiedelung des Ortes begann wahrscheinlich im 15. Jahrhundert. Nachdem in der St.-Peters-Flut am 22. Februar 1651 ein an der Küste gelegener Sielort, das später so genannte Altensiel, zerstört wurde, wurden 1653 unmittelbar nebeneinander das Dornumer und das Westeraccumer Siel angelegt. Einst trennte hier die Grenze Ostfriesland und das Harlingerland. Die beiden Orte Dornumersiel und Westeraccumersiel konnten erst nach Eindeichung der Polder entstehen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Dorfes datiert auf das Jahr 1684. 1717 wurden sie durch die Weihnachtsflut fast vollständig vernichtet. Heute ist Dornumersiel ein Küstenseebad.

In Dornumersiel zeigt die Figurengruppe „He is buten bleven“ (er ist draußen geblieben) die Lebenswirklichkeit der Menschen an der Nordsee. Die traurig melancholische Skulptur zeigt eine Seemannsfrau mit ihrem Kind, deren Mann „auf See geblieben“ ist. Christian Eisbein (* 5. Juli 1917 in Halle (Saale); † 1. Juli 2009 in Westerholt, Ostfriesland) schuf die Skulptur.

Auch dort gibt es in Alexandra's Café einen herrlichen Ostfriesentee und köstliche Kaffee-Spezialitäten.





Donnerstag, 8. August 2019

Im Dornumerland


Es gibt einige sehenswerte Mühlen im Dornumerland. Die bekannteste und gleichzeitg einzige Bockwindmühle Ostfrieslands steht in Dornum. Die Bockwindmühle in Dornum steht seit Juli 2019 allerdings komplett ohne Flügel da. Am Sonntag war ein Flügel bei laufendem Betrieb zu Boden gestürzt. Der Flügel fiel auf einen Platz, an dem wenige Minuten vorher noch eine Besuchergruppe gestanden hatte. Es wurde glücklicherweise niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden, den die Gemeinde als Eigentümerin der Mühle auf rund 60.000 Euro schätzt. Die Bockwindmühle von 1626 ist die letzte ihrer Art in der Region Aurich.

Dornum gehört zu den idyllischen, pittoresken und beschaulichen Orten an der Küste, die wir immer wieder gerne besuchen.

Als Teaser ein Kurzclip: Ein Streifzug durch Dornum. Dornum hat zwei Burgen. Im Film sehen wir die Neue Burg. Interessant auch der jüdische Friedhof. Und die Gastronomie bietet typisch Ostfriesisches.


Und hier nun die Langfassung:


Sankt Bartholomäus in Dornum in Ostfriesland

Die evangelisch-lutherische Bartholomäus-Kirche steht in der ostfriesischen Stadt Dornum und wurde Ende des 13. Jahrhunderts auf einer Warft errichtet.


Die Backsteinkirche wurde um 1270 bis 1290 auf einer acht Meter hohen Wurt als rechteckige Saalkirche gebaut. An der Ostwand und teilweise an der Südwand sind die Granitfundamente sichtbar. Der Innenraum wird heute von einem hohen Holztonnengewölbe abgeschlossen. Die reiche Ausstattung wurde zum großen Teil von Haro Joachim von Closter, Frey- und Edler Herr zu Dornum und Petkum und Schlossherr auf Norderburg, gestiftet. Hierzu gehört das bis zur Holzdecke reichende prachtvolle Altarretabel, das Hinrich Cröpelin im Jahr 1683 schuf. Noch aus der Erbauungszeit der Kirche stammt der Taufstein aus Baumberger Sandstein mit einem Fries aus Weinranken und sechs Rundbogenarkaden. Im Grabkeller unter der Kirche befindet sich das Erbbegräbnis der Dornumer Häuptlinge. Die Orgel des Schnitger-Schülers Gerhard von Holy von 1710/11 gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Barockorgeln in Norddeutschland.

Die Synagoge von Dornum


Die Synagoge in Dornum ist die einzige noch erhaltene in Ostfriesland. Sie wurde wenige Tage vor der Pogromnacht 1938 an einen Tischlermeister verkauft. Die Synagoge entging der Brandschatzung durch die Nationalsozialisten ob der engen dörflichen Bebauung, jedoch wurden die Fensterscheiben eingeschlagen und das Inventar auf dem Marktplatz verbrannt. Ein 1989 gegründeter Verein setzte sich zum Ziel, das Gebäude in seinen alten Zustand zurückzuführen, denn Jahrzehnte lang diente es als Möbellager und Geschäftshaus und war durch Umbauten stark verändert worden. 1991 wurde die Synagoge mit Mitteln der Denkmalpflege sowie der Gemeinde Dornum restauriert – seit 1992 ist sie Gedenkstätte.

Der jüdische Friedhof


Dornumersiel

Dornumersiel ist ein Ortsteil der Gemeinde Dornum in Ostfriesland. Dornumersiel liegt unmittelbar an der Nordseeküste.


In Alexandra's Cafe in Dornumersiel gibt es einen herrlichen Ostfriesentee.

Der Sielort ist einer der ältesten Häfen an der ostfriesischen Küste. Die Besiedelung des Ortes begann wahrscheinlich im 15. Jahrhundert. Nachdem in der St.-Peters-Flut am 22. Februar 1651 ein an der Küste gelegener Sielort, das später so genannte Altensiel, zerstört wurde, wurden 1653 unmittelbar nebeneinander das Dornumer und das Westeraccumer Siel angelegt. Einst trennte hier die Grenze Ostfriesland und das Harlingerland. Die beiden Orte Dornumersiel und Westeraccumersiel konnten erst nach Eindeichung der Polder entstehen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Dorfes datiert auf das Jahr 1684. 1717 wurden sie durch die Weihnachtsflut fast vollständig vernichtet. Heute ist Dornumersiel ein Küstenseebad.

Neßmersiel

Dieses Seebad gehört - im Gegensatz zu vielen anderen an der Nordseeküste - zu den ganz und gar nicht überlaufenen.


Ab Neßmersiel fährt die Fähre nach Baltrum. Die Fährverbindung zwischen Neßmersiel und Baltrum ist abhängig von Ebbe und Flut. Daher sind die Abfahrtszeiten jeden Tag unterschiedlich.


Dienstag, 2. Juli 2019

Urlaub in Schortens (Urlaubstagebuch 2019, Teil 5)


Tja, diese Sache mit dem Ostfriesentee, meine Frau liebt ihn. Und auch im Altstadtcafé in Jever gibt es einen sehr guten.


Und so haben wir auch in diesem Jahr dieses im Herzen der historischen Altstadt gelegene Café wieder besucht.


Dort sind wir schon seit 2017 immer wieder zu Gast.



Dieses Jahr sind wir auch mal in den Schloßpark gegangen. dort waren wir noch nie gewesen.