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Sonntag, 11. August 2019

Insektensterben? Nicht bei uns!


Nicht nur Schmetterlinge tummeln sich bei uns zuhauf. Auch alle möglichen anderen Insekten fühlen sich bei uns sauwohl.

Das Grüne Heupferd, eine der größeren Heuschrecken *** Das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), auch Großes Heupferd oder Großes Grünes Heupferd genannt, ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken aus der Familie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae). Die Art gehört zu den häufigsten Laubheuschrecken Mitteleuropas. Die Tiere haben eine Körperlänge von 28 bis 36 Millimetern (Männchen) bzw. 32 bis 42 Millimetern (Weibchen).




Das Weibchen einer Heidelibelle - Aufgenommen in unserem Garten (Freihand mit Canon XM1 - MiniDV-Kassette) - Libellen sind filigrane Schönheiten und große Nützlinge für den Hobby-Gärtner, vertilgen sie doch Stechmücken. Und Libellen gibt es auch abseits von Wasser. Etwa die Heidelibelle.


Bei uns in der Nähe gibt es das Biotop (Naturschutzgebiet) der Mardellen von Vinningen, die auch Lebens- und Brutraum von Libellen sind.


Mardellen sind meist baumbestandene und wassergefüllte Einstürze auf Hochflächen. Diese Biotope sind Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Salamander, Eidechsen oder Libellen.

Bienensterben? Nicht bei uns!

Beobachtung einer im wahrsten Sinne des Wortes bienenfleißigen Biene auf der gelben Blüte einer Sonnenbraut in unserem naturnahen Garten. Es ist faszinierend, diese emsigen Insekten ganz nah zu beobachten, derweil das Tier sich in seiner Arbeit nicht stören lässt.


Gewusel im Staudenbeet


Im Garten auf der Hackmesserseite - Wir sehen auch den Goldglänzenden Rosenkäfer. Der Goldglänzende Rosenkäfer, auch Gemeiner Rosenkäfer (Cetonia aurata), ist ein Käfer aus der Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae). In Deutschland gehört er zu den geschützten Käferarten und wurde in Deutschland zum Insekt des Jahres 2000 gewählt.


Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern. Die Oberseite ihres Körpers ist sehr variabel metallisch grün bis bronzefarben glänzend gefärbt, meistens ist sie grün, gelegentlich auch goldfarben, blaugrün, blau bis blauviolett.

Aufgrund ihres roten Fleckenmusters auf den schwarzblauen Flügeln werden Rotwidderchen auch "Blutströpfchen" genannt.


Die Forschung über die Widderchen ist noch längst nicht abgeschlossen, und entsprechend hat es in der Vergangenheit einen mehrfachen Wechsel bei der Benennung mancher Arten gegeben.

Die hier abgebildete Art, das Beilfleck – Rotwidderchen, ist unter vier verschiedenen lateinischen Namen bekannt: Zygaena loti, Zygaena achilleae, Lictoria loti und Lictoria achilleae. Der deutsche Name dieser Art leitet sich von dem hinteren Fleckenpaar auf dem Flügel her, das zu einer beilförmigen Form zusammenfließt. Die Art ist an Lebensräume mit einem warmen Kleinklima angepasst (wie sonnenbeschienene, vegetationsfreie Stellen). Die Raupe lebt am Gemeinen Hornklee und am Hufeisenklee.


Donnerstag, 11. Mai 2017

Die Mardellen von Vinningen auf der Hackmesserseite in der Südwestpfalz


Was sind Mardellen?

Mardellen sind natürliche Absenkungen auf Hochflächen. Die Dolinen sind meist wassergefüllt und sumpfig. Die Mardellen von Vinningen im Landkreis Südwestpfalz liegen am Ortsrand Richtung Obersimten auf den Äckern der Hochebene. Vinningen liegt am Rand des Pfälzerwalds auf der Hackmesserseite. Der Name der Hackmesserseite rührt daher, daß in der Französischen Revolution eine Reihe der Dörfer in dieser Grenzregion zu Frankreich sich dem französischen Staat als zugehörig erklärt hatten. Zum Dank erhielten sie dafür eine Guillotine, im Volksmund "Hackmesser" genannt.

So sahen die Mardellen im Jahr 2009 aus:


Die Mardellen von Vinningen im Jahr 2009 von franz-roth-tv

Die Vinninger Mardellen im Jahr 2013:


So von Zeit zu Zeit besucht uns in unserem Garten (ca. 4 Kilometer entfernt) auch mal ein Bewohner der Mardellen.


Im Jahr 1212 erstmals urkundlich erwähnt, lassen sich in und um Vinningen bis ins 5. Jahrhundert fränkische Siedlungsspuren zurückverfolgen. Und auch heute hat Vinningen einige Schätzchen zu bieten. So wie etwa das "Haus am Lindenbrunnen" in der historischen Ortsmitte, ein liebevoll renoviertes Fachwerkhaus.


Benannt ist das Haus nach dem direkt nebenan liegenden Lindenbrunnen, der auch unter einer alten Linde angelegt ist. Der plätschernde Brunnen (in Sandstein gefasst, dem typischen Stein der Region) lädt zum Verweilen ein.


Donnerstag, 12. November 2015

Lurch des Jahres 2016: Der Feuersalamander


Der ‪Feuersalamander‬ hat ein hartes Leben bei uns: Intensive Land- und Forstwirtschaft sowie Straßen- und Gewässerausbau vernichten seine Lebensräume. Nun wurde er zum „Lurch des Jahres 2016" gewählt.

Hier u.a. ist er zuhause:


Auch die Heidelibelle ist hier heimisch.


Und widmen wir auch dem Vogel des Jahres 2016 nochmal unser Augenmerk: Der Stieglitz.