Alljährlich im November fand bei Walther's Naturgut, Vinningen, der Hubertusmarkt statt - Wild aus eigener Jagd - Obst aus eigenem Anbau - Forellen aus eigenen Gewässern - Marmeladen, Konfitüren, Senf, Pasteten - nun leider auch den Corona-Maßnahmen zum Opfer gefallen.
Die Mardellen von Vinningen - Mardellen sind meist baumbestandene und wassergefüllte Einstürze auf Hochflächen. Die Dolinen sind meist wassergefüllt und sumpfig. Diese Biotope sind Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Salamander, Eidechsen oder Libellen. Die Mardellen von Vinningen im Landkreis Südwestpfalz liegen am Ortsrand Richtung Obersimten auf den Äckern der Hochebene.
Im Jahr 1212 erstmals urkundlich erwähnt, lassen sich in und um Vinningen bis ins 5. Jahrhundert fränkische Siedlungsspuren zurückverfolgen. Und auch heute hat Vinningen einige Schätzchen zu bieten. So wie etwa das "Haus am Lindenbrunnen" in der historischen Ortsmitte, ein liebevoll renoviertes Fachwerkhaus.
Benannt ist das Haus nach dem direkt nebenan liegenden Lindenbrunnen, der auch unter einer alten Linde angelegt ist. Der plätschernde Brunnen (in Sandstein gefasst, dem typischen Stein der Region) lädt zum Verweilen ein.
Direkt gegenüber das "Kulturzentrum Alte Kirche". Das Gebäude stammt in seinem ältesten Teil (unterer Turmbereich) aus dem 13. Jahrhundert. Es gehört somit zu den ältesten der Region.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Kirche für die katholische Kirchengemeinde Vinningens zu klein geworden und man baute direkt daneben ein neues Gotteshaus.
Die "Alte Kirche" wurde dann für verschiedene Zwecke genutzt, so unter anderem als Lagerhaus. Ab der Mitte der 80-er Jahre wurde das Gebäude dann sukkzessive restauriert und seinerr heutigen Bestimmung als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte und Lesungen zugeführt. Die Bedeutung als Kulturzentrum ist auch überregional.
Neben dem Haus am Lindenbrunnen gibt es noch einige weitere renovierte alte Gebäude im Ort.
Manchmal ist auch in der beschaulichen Provinz mächtig was los:
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am 22.10.2018 die Grundschule in Bottenbach in der Südwestpfalz
Steinmeier in Bottenbach, mein persönliches Résumé: Ich habe mal wieder das "große Besteck" ausgepackt und getestet, ob ich "News & Features" noch kann. Fazit: Ich kann es noch. Ist aber anstrengend.
Und ein paar Eindrücke der Atmosphäre:
"Jetzt missener klatsche!" rief jemand bei der Ankunft der Präsidentenlimousine. Dass der Wagen der Security direkt daneben parkte und die Sicht versperrte stieß beim Publikum aber auf wenig Wohlwollen. Viele standen da ja schon zwei Stunden, um den Präsidenten zu sehen. Schicksal des nicht geladenen Zaungastes. Der offizielle Teil fand ohnehin unter Ausschluß der Öffentlichkeit drinnen statt. Gut, im Anschluß noch das obligatorische "Bad in der Menge" und ein bißchen Smalltalk (unsereins hatte da schon "die Zelte abgebrochen", das Equipment wieder im Kofferraum verstaut und war abgefahren). Andere zogen es vor, im Sportheim zum Kerwe-Montag lieber Frühschoppen zu machen (bei Live-Musik).
Der "Durchfahrtsort" auf der weiteren Strecke nach Pirmasens, Vinningen, hatte sich auch mit Fahnen herausgeputzt. Mit Europafahne, Deutschlandfahne, Landesfahne Rheinland-Pfalz und Ortsfahne. Schön in der Reihenfolge. Tja, die Hackmesserseite zeigte Flagge.
Eine Pirmasenser Regionalredaktion hatte einen Live-Blog eingerichtet. Vorzugsweise mit den bei solchen Anlässen üblichen Bildern (Eintrag ins Goldene Buch, Gruppenbild mit Ministerpräsidentin und Lokalpolitikern, "Keep smiling", der Präsident und die Landfrauen etc. pp.). Ich habe es noch im Ohr: "Jetzt missener klatsche!" (Übersetzung ins Hochdeutsche: Jetzt müsst ihr applaudieren!).
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, besuchen am 22.10.2018 die Grundschule in Bottenbach. Zuvor haben sie in Großsteinhausen dem Dorfladen "Sonja's Lädche" einen Besuch abgestattet.
Witzig waren 2019 die Straßenmarkierung in Schlangenlinien bei Vinningen.
Das Sterben der kleinen Läden auf dem Land: Nun auch schon seit März 2019 Geschichte, der "Nah und gut Frischemarkt Schnabel" in Vinningen.
Rund 20 Jahre führten Marianne und Ehemann Herbert Schnabel (damals 68 und 69 Jahre alt) das Geschäft. Vor allem wirtschaftliche Gründe und gesundheitliche Aspekte seien für die Entscheidung verantwortlich.
Mittlerweile hat in Kröppen nun ein neuer Edeka-Markt eröffnet.
Der Weiler Felsenbrunnerhof gehört zur Ortsgemeinde Trulben im rheinland-pfälzischen Landkreis Südwestpfalz.
Der Weiler liegt in der hügeligen Region Hackmesserseite östlich des Hauptorts Trulben und nördlich des Hochstellerhofs auf einer 430 Meter hohen Kuppe an der Kreisstraße 6, die innerörtlich Felsenbrunnerhof heißt.
Die Umgebung des Felsenbrunnerhofs wird im Süden durch die Trualb(e) und im Norden durch die Felsalb(e) entwässert, die beide als rechte Zuflüsse in den Hornbach münden.
Das Gehöft stammte aus dem Jahr 1788. Im Jahr 2009 wurde das barocke Herrenhaus (das einzig erhaltene aus der Zeit des Landgrafen Ludwig IX.) aus der Denkmalliste genommen und abgerissen.
Als ich 2009 die Aufnahmen machte dachte ich, das altehrwürdige Haus würde endlich mal wieder von Grund auf saniert. Nie hätte ich gedacht, dass es abgerissen würde. Ich kannte es seit Jugendzeiten (seit 1969, als wir damals von Pirmasens auf die Hackmesserseite gezogen sind).
Windrad abgebrannt
Zwischen Vinningen und Obersimten, unweit des Felsenbrunnerhofes (Kreis Südwestpfalz), hat am Donnerstagabend, 29. November 2018, 17.56 Uhr, ein Windrad Feuer gefangen.
Am Donnerstagabend war der Generator-Block des Windrads aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Flammen in großer Höhe konnten nicht direkt gelöscht werden, also ließ die Feuerwehr das Feuer kontrolliert abbrennen. Das Gebiet um das Windrad wurde wegen der Gefahr herabfallender Trümmer weiträumig abgesperrt. Der Windpark Vinningen besteht aus vier Windrädern.
Das Feuer konnte nicht gelöscht werden, da das Windrad sehr hoch sei und sich im Inneren viele elektrische Teile befänden. Verletzt wurde laut Polizei niemand, es gebe aber eine große Rauchentwicklung.
Der Sachschaden wurde von der Polizei auf etwa 500 000 Euro geschätzt.Schwierig und langwierig gestaltete sich auch die Demontage des Wracks.
Kröppen auf der Hackmesserseite
Kröppen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land an. Kröppen liegt am Rand des Zweibrücker Hügellandes direkt an der Grenze zu Frankreich. Es gehört zu den Dörfern der Hackmesserseite. Nordöstlich befindet sich Vinningen, südöstlich Trulben und westlich (auf französischer Seite) liegt Walschbronn. Im Zuge der Corona-Krise war der Grenzübergang im Frühjahr 2020 gesperrt.
Die älteste erhaltene Erwähnung von Kröppen stammt von 1267. Das Dorf Kröppen lag im Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch und dort in der gleichnamigen Amtsschultheißerei Kröppen.
Die Katholische Kirche St. Jakobus Major ist ehemaliges Hitler-Jugend-Heim, 1950/51 zur Kirche umgebaut und durch einen Turm ergänzt.
Das Lothringer Kreuz südöstlich des Ortes an der K 4 stammt von 1812.
Mit 241 Metern wurde im Windpark Kröppen das höchste Windrad in Rheinland-Pfalz errichtet.
Vinningen
Vinningen auf der Hackmesserseite - Vinningen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land an. Vinningen liegt im Zweibrücker Hügelland südwestlich von Pirmasens nahe der Grenze zu Frankreich. Bis ins 5. Jahrhundert lassen sich fränkische Siedlungsspuren zurückverfolgen. Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt von 1212. Das Dorf Vinningen lag im Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch und dort in der gleichnamigen Amtsschultheißerei Vinningen.
Der Begriff "Hackmesserseite" übrigens stammt aus der Zeit der franz. Revolution 1789.
Die Wogen der Revolution ergriffen 1792 auch die Dörfer um Trulben mit Eppenbrunn, Hilst, Schweix und Ludwigswinkel.
Zusammen mit zwölf Nationalgardisten erreichten mehrere Bürger unter der Führung des Oberförsters Weiß aus dem französischen Roppeviller am 8. November 1792 Eppenbrunn und pflanzten einen Freiheitsbaum.
Die Freiheitskämpfer zogen am gleichen Tag auch noch nach Trulben und pflanzten dort einen weiteren Baum als "Zeugen der Freiheit". Die Dörfer Kröppen, Hilst und Schweix folgten dem Beispiel am nächsten Tag.
Die in "freie Franken" umgewandelten Bürger erklärten dem Oberamt Pirmasens, keine Salzsteuer mehr zu bezahlen und der Darmstädter Regierung "... keinen Pfennig mehr zu entrichten".
1.000 Klafter Holz, das der Landgraf bereits an Zweibrücker Holzhändler verkauft hatte, teilten die Aufständischen unter sich auf. Schultheißen wurden abgesetzt und die herrschaftlichen Jäger und Waldhüter vertrieben.
Die widerspenstigen Dörfer schufen eine neue Gemeindeverwaltung nach französischem Vorbild und stellten an die Pariser Nationalversammlung den Antrag auf Vereinigung mit der französischen Republik.
Bereits schon am 14. Februar 1793 entsprach die Pariser Nationalversammlung dem Bittgesuch und erklärte die freiheitsliebenden Dörfer zu französischem Staatsgebiet. Bitscher Freiheitsleute brachten ihren pfälzischen Brüdern ein Geschenk mit: die Guillotine, im Volksmund "Hackmesser" genannt. Dieses Mordinstrument soll eifrig in Tätigkeit gewesen sein.
In Erinnerung an die blutigen Opfer entstand daraufhin der Name "Hackmesserseite".
Die Mardellen von Vinningen - Mardellen sind meist baumbestandene und wassergefüllte Einstürze auf Hochflächen. Diese Biotope sind Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Salamander, Eidechsen oder Libellen.
Vinningen: Evangelische Kirche Luthersbrunn (Kröpper Straße 21), Saalbau, 1769, mit Kirchendienerwohnung und Gemeindesaal.
Hilst liegt im Südwesten des Pfälzerwalds am Rand des Zweibrücker Hügellandes an der französischen Grenze. Es gehört zu den Dörfern der Hackmesserseite. 61,8 % der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Die nächstgelegene Stadt ist das nordöstlich gelegene Pirmasens.
1939 gehörte Hilst zur sog. "Roten Zone": Im September 1939 machten die Nazis aus einem 500 Kilometer langen Streifen entlang der Westgrenze eine Rote Zone. Binnen Stunden mussten die Menschen ihre Heimat verlassen, Häuser wurden zerstört.
Als die Evakuierten 1940 in ihre Dörfer und Städte zurückkehrten, waren viele Häuser geplündert und beschädigt. Auf den brachliegenden Felder wuchs das Unkraut. Zudem hatte NS-Gauleiter Josef Bürckel rund 2.000 Anwesen niederreißen lassen, um an deren Stelle Bauerndörfer nach nationalsozialistischem Ideal aufzubauen.
Katholische Pfarrkirche St. Stephanus der Gemeinde Trulben (Pfarrei Hl. Wendelinus)
Der Turm von St. Stephanus (2018 250 Jahre alt) ist spätromanisch. Die Kirche birgt eine Kanzel aus der Abtei Sturzelbronn. Das im Video auch zu Anfang zu sehende steinerne Kirchhofskreuz von 1807 gehört zum Typus der Lothringer Kreuze.
Bemerkenswert auch die Lourdes-Grotte und die Statue des Heiligen Bruders Konrad von Parzham, des bis dato letzten deutschen Heiligen.
Trulben (im einheimischen Dialekt Trulwe) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land an.
Trulben liegt in einem weiten felsgesäumten Talkessel südöstlich von Kröppen im Zweibrücker Hügelland und ist zentraler Ort der Hackmesserseite. Östlich Richtung Pirmasens liegt der Ortsteil Hochstellerhof auf 430 m ü. NHN. Unterhalb entspringt die Trualbe, die sich in Trulben mit zwei Nebenbächen vereinigt.
Genau am Schnittpunkt dieser dreier Flüsschen ist die Gemeinde Trulben zu finden. Die Muttergemeinde zählt mit ihren Ortsteilen Felsenbrunnerhof, Hochstellerhof, Imsbacherhof und Trulbermühle rund 1.400 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung reicht in das Jahr 1307 zurück. Trulben ist Ausgangspunkt schöner Rundwanderwege mit herrlichem Rundblick über Pfälzerwald und Nordvogesen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Pfarrkirche St. Stephanus mit ihrem mittelalterlichem Turm, die St. Wendelinus-Kapelle und die Lothringer Kreuze aus dem 18. Jahrhundert als Zeugnisse einer frommen und religiösen Handwerkskunst.
Trulben wurde 1307 als Druhalben erwähnt, der Weiler Imsbacherhof 1404 als Ymesbach. Beide lagen im Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch und dort in der Amtsschultheißerei Lemberg.
Der "Nah und gut Frischemarkt Schnabel" in der Pirmasenser Straße 62 in Vinningen hat Ende März bereits geschlossen. Rund 20 Jahre führten Marianne und Ehemann Herbert Schnabel das Geschäft. Vor allem wirtschaftliche Gründe und gesundheitliche Aspekte seien für die Entscheidung verantwortlich, so Marianne Schnabel. Auf 400 Quadratmetern bot der Markt ein breites Lebensmittelsortiment, eine große Fleisch- und Wurst- sowie eine Käsetheke, frische Brötchen und Backwaren, Obst und Gemüse sowie einen Getränkemarkt.
Der Frischemarkt war der einzige Lebensmitteladen auf der gesamten Hackmesserseite. Aus Vinningen, Bottenbach, Hilst, Schweix, Kröppen, Trulben und Eppenbrunn kamen die Kunden, ja sogar aus dem benachbarten Lothringen.
Und dann kommt mal eben so der Herr Bundespräsident Steinmeier mit seiner Genossin Malu Dreyer vorbei und sie labern über die "Entwicklung des ländlichen Raumes" ...
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, besuchen am 22.10.2018 die Grundschule in Bottenbach. Zuvor haben sie in Großsteinhausen dem Dorfladen "Sonja's Lädche" einen Besuch abgestattet.
Sonja's Lädche in Großsteinhausen, der Dorfladen ist einer der letzten seiner Art. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte den Laden bei seiner Informationsreise durch die Südwestpfalz am 22. Oktober 2018.
Ländlicher Raum, kannste ohne Auto knicken.
Streetview: Von Bottenbach (haben wir wieder die guten Landeier gekauft) über die Eichelsbacher Mühle und Winzeln nach Pirmasens zu WASGAU in der Arnulfstraße.
Alternativ zur Route durch den Pfälzerwald gibt es noch eine zweite Variante für die Fahrt ins Nordelsaß: Durch Lothringen, über Bitche. Immer entlang der deutsch-französischen Grenze.
Unser Weg führt uns jetzt nicht via Wasgau, sondern weiter auf die Hackmesserseite. Nach Vinningen.
Vinningen auf der Hackmesserseite
Vinningen liegt im Zweibrücker Hügelland südwestlich von Pirmasens nahe der Grenze zu Frankreich. Bis ins 5. Jahrhundert lassen sich fränkische Siedlungsspuren zurückverfolgen. Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt von 1212. Sehenswert: Die Mardellen von Vinningen - Mardellen sind meist baumbestandene und wassergefüllte Einstürze auf Hochflächen. Diese Biotope sind Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Salamander, Eidechsen oder Libellen.
Bei Kröppen finden wir ein sog. Lothringer Kreuz. Nicht zu verwechseln mit dem Croix Lorraine mit den zwei Querbalken. Die meisten Lothringer Kreuze stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Katholiken der grenznahen Gemeinden Eppenbrunn, Trulben, Hilst, Schweix und Kröppen haben sich der Sitte ihrer Glaubensbrüder in Ostlothringen angeschlossen und ebenso wie diese, aus religiösen Bedürfnissen heraus, Steinkreuze aufgestellt. Viele dieser Kreuze sind bis in die heutige Zeit erhalten geblieben. Die teilweise bis zu 4 m hohen Schaftkreuze bestehen aus einem mehr oder weniger kräftig ausgebildeten Sockel, aus dem sich der mit Figuren und Symbolen geschmückte Schaft erhebt.
Hinter Kröppen passieren wir die französische Grenze und erreichen Walschbronn.
Um 1490 errichtete Graf Simon IV. Wecker von Zweibrücken-Bitsch in Walschbronn ein Jagdschloss, heute "Weckerburg" genannt. Die Burg war später in Besitz von Georg von Zweibrücken-Bitsch und Ochsenstein († 1559) sowie Jakob von Zweibrücken-Bitsch. Nach dessen Tod im Jahre 1570 wurde das Gebäude aufgegeben und verfiel zur Ruine. Im 15. und 16. Jahrhundert muss die Heilquelle im Ort bereits einen weiten Ruf genossen haben, denn die deutschen Kaiser Friedrich III. und Karl V. waren Förderer des Bades. Der Badebetrieb war eine bedeutende Einnahmequelle für das Haus Zweibrücken-Bitsch, bevor die Quelle in den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges versiegte. Im Dorf Walschbronn, für das drei Jahrzehnte zuvor ein Chronist noch die stattliche Zahl von 400 Häusern genannt hatte, lebten 1648 gerade noch elf Einwohner.
Wir erreichen Bitche. Impressionen aus Bitche: Die "Frivolen Genüsse" am Straßburger Tor, ein Storch auf dem Rathaus, die Zitadelle von Vauban und einkaufen beim Supermarché MATCH.
Wir verlassen Bitche auf der D35.
Die ehemalige Abtei Sturzelbronn in Lothringen - Sturzelbronn (deutsch Stürzelbronn, lothr. Stirzelbrunn) - Die 1135 von Herzog Simon I. von Lothringen gegründete Zisterzienserabtei ist der eigentliche Ursprung der Ortschaft. Die Abtei Sturzelbronn hatte im Mittelalter weitreichende Besitzungen und Zehntrechte im Bitscher Land, das damals auch viele heute auf deutscher Seite liegende Ortschaften umfasste. 1799 wurde die Abtei aufgehoben.
Hinter Sturzelbronn erreichen wir das Elsaß.
Burgruine Lutzelhardt bei Obersteinbach im Elsaß - Ehemalige Vogteiburg des Herzogs von Lothringen.
In Althornbach decken wir uns mit frischen Eiern vom Bauernhof ein. Die gibt es an 365 Tagen im Jahr und an 24 Stunden am Tag: Aus dem Regiomaten.
Die Familie Fess in Althornbach ist voll zufrieden: "Der Regiomat hat sich bewährt." Schwerpunkt sind weiterhin die weißen und braunen Eier. "Die Hälfte unserer Kunden sind Franzosen", erzählt Jürgen Fess. Der Durchgangsverkehr mache sich für ihn als Geschäftsmann positiv bemerkbar. Dazu komme, dass in Frankreich die Eier teurer sind. Auch die Nachbarn würden auf die Cents schauen.
Wasserbüffel bei Hornbach
Die Störche vom Kirschbacherhof
Die Mardellen von Vinningen
Mardellen sind meist baumbestandene und wassergefüllte Einstürze auf Hochflächen. Diese Biotope sind Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Salamander, Eidechsen oder Libellen.
Nicht nur Schmetterlinge tummeln sich bei uns zuhauf. Auch alle möglichen anderen Insekten fühlen sich bei uns sauwohl.
Das Grüne Heupferd, eine der größeren Heuschrecken *** Das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), auch Großes Heupferd oder Großes Grünes Heupferd genannt, ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken aus der Familie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae). Die Art gehört zu den häufigsten Laubheuschrecken Mitteleuropas. Die Tiere haben eine Körperlänge von 28 bis 36 Millimetern (Männchen) bzw. 32 bis 42 Millimetern (Weibchen).
Das Weibchen einer Heidelibelle - Aufgenommen in unserem Garten (Freihand mit Canon XM1 - MiniDV-Kassette) - Libellen sind filigrane Schönheiten und große Nützlinge für den Hobby-Gärtner, vertilgen sie doch Stechmücken. Und Libellen gibt es auch abseits von Wasser. Etwa die Heidelibelle.
Bei uns in der Nähe gibt es das Biotop (Naturschutzgebiet) der Mardellen von Vinningen, die auch Lebens- und Brutraum von Libellen sind.
Mardellen sind meist baumbestandene und wassergefüllte Einstürze auf Hochflächen. Diese Biotope sind Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Salamander, Eidechsen oder Libellen.
Bienensterben? Nicht bei uns!
Beobachtung einer im wahrsten Sinne des Wortes bienenfleißigen Biene auf der gelben Blüte einer Sonnenbraut in unserem naturnahen Garten. Es ist faszinierend, diese emsigen Insekten ganz nah zu beobachten, derweil das Tier sich in seiner Arbeit nicht stören lässt.
Gewusel im Staudenbeet
Im Garten auf der Hackmesserseite - Wir sehen auch den Goldglänzenden Rosenkäfer. Der Goldglänzende Rosenkäfer, auch Gemeiner Rosenkäfer (Cetonia aurata), ist ein Käfer aus der Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae). In Deutschland gehört er zu den geschützten Käferarten und wurde in Deutschland zum Insekt des Jahres 2000 gewählt.
Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 14 bis 20 Millimetern. Die Oberseite ihres Körpers ist sehr variabel metallisch grün bis bronzefarben glänzend gefärbt, meistens ist sie grün, gelegentlich auch goldfarben, blaugrün, blau bis blauviolett.
Aufgrund ihres roten Fleckenmusters auf den schwarzblauen Flügeln werden Rotwidderchen auch "Blutströpfchen" genannt.
Die Forschung über die Widderchen ist noch längst nicht abgeschlossen, und entsprechend hat es in der Vergangenheit einen mehrfachen Wechsel bei der Benennung mancher Arten gegeben.
Die hier abgebildete Art, das Beilfleck – Rotwidderchen, ist unter vier verschiedenen lateinischen Namen bekannt: Zygaena loti, Zygaena achilleae, Lictoria loti und Lictoria achilleae. Der deutsche Name dieser Art leitet sich von dem hinteren Fleckenpaar auf dem Flügel her, das zu einer beilförmigen Form zusammenfließt. Die Art ist an Lebensräume mit einem warmen Kleinklima angepasst (wie sonnenbeschienene, vegetationsfreie Stellen). Die Raupe lebt am Gemeinen Hornklee und am Hufeisenklee.
Rückblende: Windpark Vinningen - Zwischen Vinningen und Obersimten (Kreis Südwestpfalz) hatte am Donnerstagabend, 29. November 2018, 17:56 Uhr, ein Windrad Feuer gefangen. Die Anlage im Windpark Vinningen, der insgesamt vier Windräder umfasste, war Anfang der 2000-er Jahre errichtet worden. Das abgebrannte Windrad wird nicht erneuert.