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Sonntag, 22. April 2018

Unterwegs im Altmühltal


Unterwegs im Altmühltal - wir besuchen Solnhofen, Eichstätt, Beilngries, Kelheim und Treuchtlingen. Wir sehen die Sola-Basilika, die Zwölf Apostel, den Karlsgraben (Fossa Carolina), das idyllische Hexenagger und die Bavaria-Buche bei Pondorf (Altmannstein). Auch werfen wir einen Blick in die Kalkschiefer-Steinbrüche und genießen eine Brotzeit mit kühlem dunklem Weißbier auf der Willibaldsburg. Beeindruckend auch die Friedensmale im Hessental. Die Gungoldinger Wacholderheide ist eine alte Kulturlandschaft.


Auf den Spuren der Geschichte:


Eine Fahrt ab Kelheim Richtung Beilngries, dann über Plankstetten mit seiner Abtei Richtung Neumarkt in der Oberpfalz. Ein Abstecher führt uns nach Kinding und Greding.


Steine aus dem Altmühltal für den ländlichen Garten

Achtung, wichtiger Hinweis für alle "Stein-Fans": Steine sammeln ist - außer im Fossilien-Steinbruch des Landkreises Eichstätt - nur und lediglich im Abraum und Abfall (außerhalb des Bruchs) aktiver und in Betrieb befindlicher Steinbrüche möglich. Das Betreten der Steinbrüche und die Mitnahme von Steinen aus dem Bruch selbst ist nicht gestattet. Hinweisschilder machen darauf aufmerksam. Und aus diesem Grund sind für die Sammler außerhalb diese "Schuttberge" mit Abfallsteinen quasi zum Bedienen "ausgelegt".




Donnerstag, 25. Januar 2018

Baumpatriarchen


Im Winter steht sie kahl auf den Höhen des Frankenjura bei Kasberg, die Kunigundenlinde, der Sage nach 1.000 Jahre alt.


Doch in der warmen Jahreszeit und im Schmuck ihres grünen Blattwerks präsentiert sie sich eindrucksvoll dem Betrachter.

   


 
Publikationen in der Nürnberger Zeitung

Gleichfalls in der Fränkischen Schweiz, im Trachtendorf Effeltrich, findet sich eine mit 800 Jahren gleichfalls uralte Linde.



 

Zwar muss auch sie, wie all ihre etwa gleichaltrigen Artgenossen, gestützt werden, aber sie lebt noch: die mehr als 800 Jahre alte Tanzlinde im "Trachtendorf" Effeltrich im oberfränkischen Landkreis Forchheim. Neben der Wehrkirche Sankt Georg findet sich der Baum mit seiner ausladenden gewaltigen Krone von rund 60 Metern Umfang, dessen Umgebung in früheren Jahrhunderten nicht nur Tanz-, sondern auch Rats- und Gerichtsplatz gewesen ist.


Die Bavariabuche ist tot - Requiem für einen Baum - Deutschlands ehedem schönster Baum, einer der beeindruckendsten Bäume Europas, ist tot. Ein Gewitter mit schwerem Sturm hat die Bavariabuche auf den Höhen des Jura im Naturpark Altmühltal am Nachmittag des 19. August 2013 gefällt. Schon viele Jahre war der Baum todgeweiht und unrettbar und nun ist dieses Naturwunder verschwunden. In seinen Schößlingen aber wird der Patriarch weiterleben. Dieser Film mit Archivmaterial (Footage) von 2011 und von Pfingsten des Jahres 2013 ist eine Hommage an ein einmaliges Naturdenkmal, das wir sehr vermissen werden.


     

Montag, 23. Oktober 2017

Wilde Wölfe in Deutschland? Nein, Danke !!!


Im idyllischen Tal der Jagst bei Oberregenbach

Ein Wolf hat im Landkreis Heilbronn, bei Widdern im Jagsttal, drei Schafe gerissen.. Das ist nun nachgewiesen. Hier nachzulesen. Das Raubtier kommt nun immer weiter in die Kulturlandschaft und richtet Schäden an.

Die Region des Wolfsnachweises:


Kulturlandschaft Jagsttal

Das Jagsttal, das ist keine Wildnis, sondern eine Kulturlandschaft, das mögen uns die folgenden Filme demonstrieren. Wir kommen da u.a. auch durch Widdern.




Nein, fürwahr keine Wildnis, in der der Wolf tolerabel wäre. Nein, eine alte gewachsene Kulturlandschaft.



Residenzstadt Öhringen im Hohnlohekreis 2016-08-30 - FRANKEN from Franz Roth on Vimeo.


Nein, Hohenlohe ist kein Wolfsland !!!

Wölfe in Deutschland, ja, wenn sie "hinter Gittern" sind. Im Wildpark.


Sonntag, 23. Oktober 2016

Die Hackmesserseite: Vinningen und Eppenbrunn


Die Wogen der Revolution ergriffen 1792 auch die Dörfer um Trulben mit Eppenbrunn, Hilst, Schweix und Ludwigswinkel.

Zusammen mit zwölf Nationalgardisten erreichten mehrere Bürger unter der Führung des Oberförsters Weiß aus dem französischen Roppeviller am 8. November 1792 Eppenbrunn und pflanzten einen Freiheitsbaum.

Die Freiheitskämpfer zogen am gleichen Tag auch noch nach Trulben und pflanzten dort einen weiteren Baum als "Zeugen der Freiheit". Die Dörfer Kröppen, Hilst und Schweix folgten dem Beispiel am nächsten Tag.

Die in "freie Franken" umgewandelten Bürger erklärten dem Oberamt Pirmasens, keine Salzsteuer mehr zu bezahlen und der Darmstädter Regierung "... keinen Pfennig mehr zu entrichten".

1.000 Klafter Holz, das der Landgraf bereits an Zweibrücker Holzhändler verkauft hatte, teilten die Aufständischen unter sich auf. Schultheißen wurden abgesetzt und die herrschaftlichen Jäger und Waldhüter vertrieben.

Die widerspenstigen Dörfer schufen eine neue Gemeindeverwaltung nach französischem Vorbild und stellten an die Pariser Nationalversammlung den Antrag auf Vereinigung mit der französischen Republik.

Bereits schon am 14. Februar 1793 entsprach die Pariser Nationalversammlung dem Bittgesuch und erklärte die freiheitsliebenden Dörfer zu französischem Staatsgebiet. Bitscher Freiheitsleute brachten ihren pfälzischen Brüdern ein Geschenk mit: die Guillotine, im Volksmund "Hackmesser" genannt. Dieses Mordinstrument soll eifrig in Tätigkeit gewesen sein.

In Erinnerung an die blutigen Opfer entstand daraufhin der Name "Hackmesserseite".

Vinningen auf der Hackmesserseite - Vinningen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land an. Vinningen liegt im Zweibrücker Hügelland südwestlich von Pirmasens nahe der Grenze zu Frankreich. Bis ins 5. Jahrhundert lassen sich fränkische Siedlungsspuren zurückverfolgen. Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes stammt von 1212. Das Dorf Vinningen lag im Amt Lemberg der Grafschaft Zweibrücken-Bitsch und dort in der gleichnamigen Amtsschultheißerei Vinningen.


Eppenbrunn im Pfälzer Wald - war ein beliebtes Wanderziel des Altbundeskanzlers Helmut Kohl. Nach ihm ist so auch ein Wanderweg ins benachhbarte französische Roppeviller benannt.



Montag, 23. Mai 2016

Impressionen aus dem Pfälzerwald


Schon meine Altvorderen waren leidenschaftliche Naturfreunde und "Waldläufer" gewesen (im Bild in der Mitte der Bruder meines Großvaters väterlicherseits). Mit Mandoline und Gitarre zogen sie schon in den frühen Zwanzigern des 20. Jahrhunderts hinaus in die Natur.

Deutschlands einziger richtiger Urwald

Ja, das stimmt, der Pfälzerwald ist der einzige richtige Urwald in Deutschland. Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst im Bereich des Nationalparks zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Apropos Sagen und Legenden

Der Pfälzerwald ist auch ein Land der Burgen. Und eine der bekanntesten ist der Berwartstein bei Erlenbach im Dahner Felsenland.


Die Burg wurde – 300 Jahre nach ihrer Zerstörung durch Blitzschlag – wieder aufgebaut und ist als einzige im Wasgau noch bewohnt.
Der berühmteste Besitzer des Berwartstein war der Ritter Hans von Trotha gewesen, eine abenteuerliche Figur. Der Ritter und kurpfälzische Marschall ging unter seinem volkstümlich verballhornten Namen Hans Trapp ins Sagengut der Region ein.


Vom Berwartstein ist es nicht weit bis Busenberg, wo wir mit dem Drachenfels eine weitere imposante Felsenburg finden.

Busenberg im Pfälzerwald war im Jahr 2010 das sog. Hammerdorf des SWR, Sieger in einem Wettbewerb rheinland-pfälzischer Dörfer. In Busenberg ist das einzige Mikwe-Häuschen der Pfalz. Leider in einem erbarmungswürdigen Zustand. Beeindruckend aber der jüdische Friedhof. Die Burg Drachenfels ist eine bekannten Felsenburgen des Wasgau.


Die größte Burganlage der Pfalz


Burg Altdahn bei Dahn ist die größte Felsenburg der Pfalz. Es sind genaugenommen drei Burgen. Altdahn, Grafendahn und Tanstein.


Pittoreske Wasgaudörfer

Erfweiler und Hinterweidenthal, zwei der alten Walddörfer im Pfälzerwald, die sich ihren Charme und ihre Ursprünglichkeit weitestgehend bewahrt haben.


Mittelalterliche Fresken im Rumbach

Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken.


Donnerstag, 12. November 2015

Lurch des Jahres 2016: Der Feuersalamander


Der ‪Feuersalamander‬ hat ein hartes Leben bei uns: Intensive Land- und Forstwirtschaft sowie Straßen- und Gewässerausbau vernichten seine Lebensräume. Nun wurde er zum „Lurch des Jahres 2016" gewählt.

Hier u.a. ist er zuhause:


Auch die Heidelibelle ist hier heimisch.


Und widmen wir auch dem Vogel des Jahres 2016 nochmal unser Augenmerk: Der Stieglitz.


Freitag, 16. Oktober 2015

Im Pfälzerwald - Wald, Wasser, Natur und Geschichte

Am Seehof im Pfälzerwald

Im Herbst eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Seehof im Pfälzerwald, bei dem Ort Erlenbach, unterhalb der Burg Berwartstein.


Im Hochsommer ist der Seehof ein beliebter Badesee.


Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt.


Urwald Pfälzerwald

Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Und zur Erhaltung dieser einmaligen Landschaft des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen leistet auch das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz seinen Beitrag.


Der dunklen Geschichte auf der Spur: Der Westwall

Der Pfälzerwald als deutscher Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist nicht nur urtümliche Natur, sondern auch geschichtsträchtig. Seit dem Mittelalter bis hinein in die dunklen Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wer hier auf Spurensuche geht findet die gesprengten Überreste des Westwalls überall im Wald. Das Westwallmuseum in Pirmasens bietet Einblicke in die Geschichte dieser Befestigungsanlage.


Mittwoch, 5. August 2015

WESPENALARM !!!! Die mediale Panikmache


Wespenalarm! Wespenalarm! Durch alle Medien geht es gerade. Allen voran natürlich die BILD. Aber auch Stern, Focus und weiß der Geier wer warnen vor einer "Wespenplage". Daß die Viecherl einem das ganze Grillen versauen können. Und so weiter und so fort.

Ehrlich, selten so einen hanebüchenen Blödsinn gelesen!

Neeeeiiiin !!! Und nochmals Nein.

Wir werden beim Grillen nicht von Wespen belästigt. Und das hat einen einfachen Grund: In unserem Garten gibt es zur Genüge Nahrung, die die Wespen als viel leckerer empfinden. Seien es andere Insekten als Beutetiere, sei es der süße Nektar unserer Blütenpflanzen. Wir haben absolut null und garkeinen Wespenbesuch wenn wir den Grill anwerfen.

Aufgemerkt: Wer sich auch nur ein bißchen mit der Natur befasst, der wird von irrationalen "Panik-Attacken" verschont. Aber wer hat denn heutigentags noch eine Ahnung von Natur?

Quod esset demonstrandum: Grillen ohne Wespen.


Die Viecherl halten sich viel l ieber hier zur Nahrungssuche auf:


Zugegeben, einmal hatte ich auch echten Wespenalarm.


Die lästige Wespe - Cameraman's Disaster von franz-roth-tv

Mittwoch, 3. September 2014

Der Sommer geht zu Ende - die Schwalben vor dem Zug

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt man, aber wenn der Sommer zu Ende geht, dann treten sie massiert auf, zur Vorbereitung und Gruppierung für den großen Zug.


Die Schwalben vor dem großen Flug - 2014 von franz-roth-tv

Donnerstag, 28. August 2014

Schön und gefährlich: Quiberons Wilde Küste, die Côte Sauvage

Es treibt uns immer wieder geradezu die Haare zu Berge, wenn wir sehen, wie bodenlos Leichtsinnige sich an Quiberons Wilder Küste verhalten und ihr Leben aufs Spiel setzen. Da können noch so viele Warnschilder aufgestellt sein, diese "Naturfreunde" müssen immer und immer wieder bis ganz nah an den Atlantik. Keine Ahnung, was sie davon haben. Dabei ist die Wilde Küste berüchtigt für ihre gefährlichen Grundwellen, die auch Jahr für Jahr immer wieder welche dieser Unbelehrbaren in den nassen Tod reißen. Die Gedenkstätten entlang der Corniche legen davon beredtes Zeugnis ab.


Quiberon et sa Cote Sauvage by Franz Roth


Der östliche Teil der Halbinsel hingegen bietet genügend familienfreundliche Strände, an denen man sich gefahrlos Urlaubsfreuden hingeben kann.


Impressionen von Quiberon - Morbihan - Bretagne by Franz Roth

Montag, 9. Dezember 2013

Die Steinerne Rinne bei Rohrbach


Ein Bach baut sich seinen eigenen Damm - Ein Naturwunder besonderer Art finden wir beim mittelfränkischen Rohrbach (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) am Rande des Naturparks Altmühltal: auf seinem eigenen Damm aus Tuff fließt das Bächlein. Zu erklären ist das folgendermaßen: das Wasser löst den Kalk aus dem Boden und bei einer bestimmten Fließgeschwindigkeit reagiert der Kalk mit dem Sauerstoff der Luft und bildet Tuffgestein. Der Damm wächst Jahr für Jahr nur um (maximal) ca. einen Zentimeter, so mag man ermessen, wie alt dieses Wunderwerk der Natur bereits ist.


Die Steinerne Rinne bei Rohrbach by Franz Roth

Sonntag, 4. März 2012

Die Störche von Ipsheim


In Ipsheim, einem Weindorf an der Fränkischen Bocksbeutelstraße. Die Weißstörche sind aus dem Winterquartier zurück. Einige überwintern sogar in Franken. Der Horst ist auf dem sogenannten Zehntkasten in der Ortsmitte nahe des Rathauses.



Die Langfassung des Films:



Technical Credits:
Video mit Sony HVR-HD1000E, Fotos mit Nikon D2H und Tamron 2,8/300 mm mit 1,4-fach Extender.



Infos über Ipsheim: www.ipsheim.de