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Sonntag, 7. Januar 2018

Homburg im Saarpfalzkreis


Das Römermuseum Schwarzenacker ist ein archäologisches Freilichtmuseum in Schwarzenacker, einem Stadtteil von Homburg im Saarland. Das Museum wurde von dem Archäologen Alfons Kolling aufgebaut, der auch die archäologischen Ausgrabungen am Ort leitete. Das Römermuseum Schwarzenacker zeigt die überregional bedeutsamen Reste eines römischen Vicus, der von der Zeit um Christi Geburt bis zur Zerstörung durch die Alamannen im Jahre 275 bestand. Zu besichtigen sind die ausgegrabenen Gebäude, Außenanlagen, Straßen und Kanäle.


Das barocke Homburg

Homburg im Saarpfalzkreis - In der Homburger Altstadt - Sankt Michael gehört zu den wenigen in der Saarregion erhaltenen klassizistischen Kirchenbauten. Der Baldachinaltar ist eine Stiftung des Prinzregenten Luitpold von Bayern. Denn 1816 fiel Homburg an den Rheinkreis des Königreichs Bayern unter König Maximilian I. Joseph, dem jüngeren Bruder Herzog Karls II. August. Homburg gehörte bis 1920 zu Bayern.


1755 kam Homburg durch einen Gebietstausch von der Grafschaft Nassau-Saarbrücken zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Zwischen 1778 und 1788 ließ Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken auf dem Buchenberg (dem heutigen Karlsberg) bei Homburg Schloss Karlsberg (hist. Schreibweise Carlsberg) errichten. Im Jahr 1779 verlegte er seine Residenz auf den Karlsberg. Am 28. Juli 1793 wurde dieses Schloss von französischen Revolutionstruppen zerstört.

In der Reunionszeit ließ der französische König Ludwig XIV. durch seinen Festungsbaumeister Vauban Schloss und Stadt in den Jahren 1679 bis 1692 zu einer starken Festung ausbauen. Die Grundstruktur der Altstadt stammt aus dieser Zeit. Die Festungsanlagen wurden 1697 und nach einem Wiederaufbau ab 1705 im Jahr 1714 endgültig geschleift. Ab 1981 wurden die eindrucksvollen Ruinen auf dem Schlossberg freigelegt und restauriert. Sie sind heute eine Sehenswürdigkeit auf der Barockstraße Saarpfalz.


Homburg - Festung und Schloßberghöhlen - die Festung wurde von Vauban ausgebaut und die Schloßberghöhlen waren ursprünglich das Pulverlager der Festung.

Homburg ist auch eine beliebte Einkaufsstadt.


Wir als leidenschaftliche Hobby-Gärtner frequentieren in großer Häufigkeit das Dehner Gartencenter.

Dehner Gartencenter in Homburg from Franz Roth on Vimeo.



Sonntag, 5. November 2017

Bitche - Bitsch


Touristischer Hauptanziehungspunkt ist die ab 1680 von Vauban errichtete Zitadelle. Die im Krieg von 1870/1871 genutzte Zitadelle - sie war Rückzugspunkt der Soldaten aus Froeschwiller-Woerth und Metz - hielt der Belagerung vom 8. August 1870 bis zum 26. Februar 1871 stand. Nachdem Napoléon III. die Kapitulation unterschrieben hatte, wollten die Preußen die Festung übernehmen. Commandant Teyssier lehnte aber angeblich mit den Worten ab: "Frankreich hat kapituliert, ich aber nicht". Die Festung hielt sich noch bis zum 25. März 1871. Die Preußische Armee erlaubte den Abzug der französischen Soldaten unter Waffen. Die Preußen nahmen die Zitadelle erst in Besitz, nachdem alle Franzosen - auch die Zivilisten - die Zitadelle verlassen hatten. Die Zitadelle kann besichtigt werden. Mittels einer Videoführung kommt man durch die im Inneren des Mauerwerks gelegenen Gänge.


Das Straßburger Tor


Rue Maréchal Foch, gesehen vom Straßburger Tor

Bitche (dt. und lothr. Bitsch) hat mal gerade 5183 Einwohner. Die Kleinstadt Bitsch liegt im Bitscherland, unweit der Grenze zu Rheinland-Pfalz (20 km südlich von Hornbach, 30 km südlich von Zweibrücken). Die umliegende waldreiche Region, das „Bitscher Land“, ist nach ihr benannt. Der Ort wird von einem Sandsteinplateau überragt, auf und in dem die Zitadelle von Bitsch errichtet wurde. Die Zitadelle wurde 1979 als Monument historique eingestuft und ist heute ein Freilichtmuseum. Die Einwohner nennen sich Bitchois. Spitzname: "Rampartritscher".

Der Felsen von Bitche liegt strategisch günstig an der Kreuzung von mehreren schon seit dem frühen Mittelalter wichtigen Fernverbindungen vom Rhein nach Lothringen und vom Elsass in die Pfalz. 80 Meter überragt der steile Klotz die Ebene, die noch bis ins 19. Jahrhundert hinein in weiten Teilen von Wasser und Sumpf umgeben war - was die Verteidigungsfähigkeit weiter erhöhte. 400 Meter lang ist das Felsplateau, nur 30 Meter breit. Bis in die jüngste Vergangenheit hinein haben sich hier heftige Kämpfe abgespielt. 1634, im 30jährigen Krieg, erstürmten die Franzosen den strategischen Felsen. Der Sonnenkönig Ludwig XIV beauftragte 1679 seinen Festungsbaumeister Vauban, den Felsen von Bitche uneinnehmbar zu machen. Im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 verteidigte Kommandant Louis-Casimir Teyssier die Zitadelle, die seit dem 8. August 1870 von bayerischen Truppen belagert wurde. Teyssier kapitulierte erst rund einen Monat nach dem Vorfrieden von Versailles am 25. März 1871. Die preußische Armee erlaubte den Abzug der französischen Soldaten unter Waffen. Heute kann die gesamten Anlagen besichtigt werden,eine audiovisuelle Begehung auch der unterirdischen Gänge bietet ein eindrückliches Erlebnis der kriegerischen Vergangenheit.

Die Zitadelle von Bitsch - 2017-04-16 from Franz Roth on Vimeo.


"Frivole Genüsse" nennt sich der Skulpturengarten am Straßburger Tor in Bitche.

Bitche - Bitsch - 30.10.2017 from Franz Roth on Vimeo.


Karte:


Und er hatte vor Jahren wohl keine Lust auf Afrika ...



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Mittwoch, 30. Oktober 2013

La Citadelle de Bitche - Die Zitadelle von Bitsch


La Citadelle de Bitche - Die Festung Bitsch von franz-roth-tv

Die Zitadelle von Bitsch im Bitscherland (Pays de Bitche) in Lothringen (Lorraine, 57, Department Moselle). Die Festung wurde von Vauban erbaut und erlangte im deutsch-französischen Krieg 1870 - 1871 Berühmtheit.