Die neuen Windmühlen in der Krummhörn: Windräder soweit das Auge reicht
Uns gefallen die alten viel besser, so wie die Windmühle von Accum (Stadt Schortens).
Oder die in Ditzum an der Emsmündung im Rheiderland.
Überhaupt ist Ditzum ein sehenswertes Örtchen.
Nicht verpassen sollte man im Rheiderland auch Weener. Weener ist die einzige Stadt der historischen Region Rheiderland und erstreckt sich linksseits der Ems. In vergangenen Jahrhunderten hatte Weener einen Hafen an der Ems und lag an der linksemsischen Handelsroute ins südlich gelegene Münsterland. Weener war vor allem durch seine Vieh- und Pferdemärkte bekannt und exportierte landwirtschaftliche Handelsgüter. Mittlerweile spielen der Hafen als Warenumschlagsort und der Viehhandel keine Rolle mehr.
Wie sehr es an der Küste blasen kann, das sehen wir im folgenden Video von Eckwarderhörne am Jadebusen.
Und auch an der Knock bei Emden herrscht nahezu immer starker Wind.
Knock ist der Name der südwestlichsten Landecke der historischen Landschaft Krummhörn in Ostfriesland, knapp fünfzehn Kilometer westlich des Stadtkerns der Seehafenstadt Emden. Verwaltungsmäßig gehört der Landstrich zur Stadt Emden und darin zum Stadtteil Wybelsum. „An der Knock“ – wie stets gesagt wird – befinden sich ein Siel mit einem modernen Schöpfwerk am großen Mahlbusen sowie ein moderner Radarturm, daneben auch ein Campingplatz und der als Wassersportrevier genutzte Mahlbusen des Knockster Tiefs. Friedrich der Große und der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm stehen als Figuren beim Schöpfwerk.
Und deshalb macht man sich seit altersher bereits die Kraft des Windes zu Nutzen. Die Zahl der Windmühlen ist Legion.
Ein Gallerieholländer mit Teestube in der niedersächsischen Küstenregion der Gemeinde Wangerland in Friesland. Liegt herrlich in der Landschaft. Und in der Nachbarschaft gibt es die neuen Windmühlen, die Growiane.
Energiewende? In Ostfriesland schießen die Windkraftanalagen geradezu aus dem Boden. Eine fürchterliche "Verspargelung" der Landschaft!
Und auch in der Südwestpfalz, auf den windigen Höhen der Hackmesserseite, scheinen die bisherigen vier Windräder den "Verantwortlichen" nicht zu reichen, denn ein großer Windpark soll auch hier errichtet werden.
Die Vermaisung der Landschaft - da, wo heute der Mais für die Biogasanalage wächst, stand vor Jahren noch Weizen. Das nennt man dann "moderne" Landwirtschaft.
Horumersiel, Teil des Ortsteils Horumersiel-Schillig, ist ein Nordsee-Heilbad in der Gemeinde Wangerland im niedersächsischen Landkreis Friesland. Der Ort liegt etwa zwei Kilometer südlich der äußersten Nordost-Spitze der ostfriesischen Halbinsel, an der Innenjade, rund 20 Kilometer nördlich von Wilhelmshaven, zwei Kilometer südlich von Schillig und vier Kilometer östlich von Minsen. Vorgelagert sind die Inseln Mellum und Minsener Oog.
Kirche am Meer
Sankt Marien in Schillig - In der friesischen Diaspora hat die katholische Kirchengemeinde Schillig ein beeindruckendes Gotteshaus erbaut. Neben der modernen architektonischen Form verfügt die Kirche auch über eine beeindruckende Akkustik. Das Kruzifix und die Madonna sind Dauerleihgaben des Freilichtmuseums Cloppenburg.
Kirche am Meer - Die katholische Kirche Sankt Marien in Schillig - Seit Einführung der Reformation in der Herrschaft Jever im 16. Jahrhundert waren alle Kirchen des Wangerlands evangelisch. 1824 wurde in Jever wieder eine katholische Kirche gebaut. Nach Schillig kam eine nennenswerte Zahl von Katholiken erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Heimatvertriebene in den ehemaligen Marinekasernen Unterkunft fanden. In den folgenden Jahren gewann der Tourismus immer größere Bedeutung. Der 1954 gegründete Campingplatz am Deich entwickelte sich in den 1970er Jahren zum größten Zeltplatz an der Nordseeküste mit 1.500 Stellplätzen.
Für die kleine katholische Ortsgemeinde, vor allem aber für die Urlauber wurde 1967 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Campingplatz von dem Cloppenburger Architekten Gerd Rohling die erste Marienkirche gebaut. Die Baumaterialien hielten den rauen klimatischen Bedingungen jedoch nicht stand; 2008 wurde ein Bedarf von 1,6 Millionen Euro allein für die Bauerhaltung festgestellt. So fiel auf Bistumsebene die Entscheidung, an dem exponierten und viel besuchten Ort einen einladenden Neubau in Angriff zu nehmen. Der Grundstein wurde nach Abriss der alten Kirche im Herbst 2010 gelegt. Die Baukosten werden auf 4,7 Millionen Euro beziffert, ein großer Teil davon für die aufwendige Fundamentierung im weichen und feuchten Untergrund. Zur Finanzierung trugen das Bonifatiuswerk sowie zahlreiche Einzelspender bei.
Die neue Marienkirche aus dunklem Backstein wurde von den Kölner Architekten Ulrich und Ilse Maria Königs entworfen.
Der Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, das jedoch nicht rechtwinklig, sondern gerundet umschrieben ist. Dadurch sind die Wandflächen wellenförmig rhythmisiert. Das Motiv der Welle kehrt in der Dachkonstruktion wieder, die an anrollende und aufbrandende Meereswogen erinnert. Das Dach gibt durch große Glasflächen den Blick zum Nordseehimmel frei. Der helle Innenraum ist vom Kontrast der weißen geschwungenen Wände zum dunklen Steinfußboden mit Spuren fossiler Meerestiere geprägt. Die sandfarbenen Bänke sind im Halbkreis auf den Altar hingeordnet. Die dreieckig an den Hauptraum angefügte Marienkapelle, in deren Spitze das Marienbild steht, lädt zur Einzelandacht ein. 2014 erhielten die Architekten Ilse und Ulrich Königs sowie das Bauwerk den Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur in Silber in der Kategorie Öffentliche Bauten.
2015 wurde der Kirchenbau für seine besondere Architektur mit dem Preis der Oldenburgischen Landesbank für Architektur und Ingenieurbau ausgezeichnet.
(Mit Quellenmaterial von Wikipedia)
Die Stumpenser Mühle
Ein Gallerieholländer mit Teestube in der niedersächsischen Küstenregion der Gemeinde Wangerland in Friesland. Liegt herrlich in der Landschaft. Und in der Nachbarschaft gibt es die neuen Windmühlen, die Growiane. Energiewende? In Ostfriesland schießen die Windkraftanalagen geradezu aus dem Boden. Eine fürchterliche "Verspargelung" der Landschaft!
Die Höhen der Hackmesserseite im Landkreis Südwestpfalz bei Pirmasens wären, lägen sie am Meer, ein Paradies für Segler und Windsurfer. Denn hier weht (fast) immer kontinuierlich eine Brise.
Besonders im Herbst geht es hier stürmisch zur Sache. Ein hervorragendes Revier, um Drachen steigen zu lassen.
Und im Winter muss man schon höllisch aufpassen: Der Starkwind sorgt oft genug für heftige Schneeverwehungen.