Sommer und Sonnenschein, dann sind wir gerne unterwegs
Ludwigswinkel im Pfälzerwald
Lieblingsplätze: Am Helgolandkai in Wilhelmshaven
Le Fauteuil bei Kerhilio - Bretagne
Am Strand von Kerhilio - Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne (herrlich, dass man direkt bis hin fahren kann ). * Kerhilio Beach, one of our favourite places in Brittany * Kerhilio Plage, un de nos lieus favoris en Bretagne. * Ein weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen. Weniger schön sind die allgegenwärtigen Zeugen des dunkelsten Teils der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Bunker des deutschen Atlantikwalls.
Ein Sommertag im Tal der Wiesent in der Fränkischen Schweiz
Uns "älteren Herrschaften" tun zur Zeit ob der Kälte so ziemlich alle Knochen weh. Fast überlegen wir bereits, die Heizung anzuschalten. 14 Grad sind wirklich gottserbärmlich kalt.
Was haben wir diesen heißen Sommer letztes Jahr genossen. Kurze Hose, leichte Kleidung, einer unserer schönsten Urlaube im Norden seit langem.
Papenburg, Deutschlands älteste Fehnsiedlung
Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslandes. An der Grenze zu Ostfriesland gelegen, werden dort bereits seit Jahrhunderten Schiffe gebaut. Während es heute die Kreuzfahrtriesen aus der Meyer Werft sind, die in Papenburg entstehen, waren es früher kleine Schiffe wie Tjalk, Schoner und Brigg, die zum Warenverkehr mit anderen Orten genutzt wurden. Die Geschichte Papenburgs ist eng mit dem Torfabbau verknüpft. Nachdem Dietrich von Velen das "Gut Papenburg" im Dezember 1630 von Friedrich von Schwarzenberg erworben hatte, ließ er zur Entwässerung Kanäle, sogenannte Wieken, ziehen. Damit legte er den Grundstein für die Erschließung der bis dahin unzugänglichen emsländischen Moore. Die Kanäle nutzte er gleichzeitig, um den Torf mit schmalen Schiffen zu den ostfriesischen Ziegeleien zu liefern. So wurde Papenburg zur ersten Moorkolonie Deutschlands. Binnenkanäle mit einer Gesamtlänge von mehr als 40 Kilometern führen bis ins Zentrum der Stadt, die deshalb auch "Venedig des Nordens" genannt wird.
Bestes Wetter auch beim Besuch der Burg Berum.
Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - bei 35° Celsius, wie am 2. Juli 2015, eine willkommene Erfrischung. Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.
Wer nach dem Sommer 2018 noch immer gerne die "Klimakatastrophe" beschwört, dem zeige ich gerne mal wie die Sommer bei uns wirklich sind. Nämlich überwiegend verdammt nass.
Der Sommeranfang des Jahres 2013 - geprägt von Dauerregen und Hochwasser
Hochwasser in Nürnberg - 2. Juni 2013
Der Dauerregen hält an und in großen Teilen Nürnbergs ist immer noch Hochwasser. Eindrücke aus dem Stadtteil Katzwang und von der Wöhrder Wiese am Rande der Altstadt. Der Biergarten und das "Erfahrungsfeld der Sinne" sind geschlossen.
Starkregen auf der Hohenloher Ebene
Starkregen in der Nähe von Öhringen auf der Hohenloher Ebene im Juli 2009.
Gewitter mit Starkregen und Hagel in der Südwestpfalz - am Nachmittag des 12. April 2016
Starkregen am 29.05.2015 - Südwestpfalz - ein kurzer aber heftiger Wolkenbruch - wie aus Eimern
Starkregen in Nürnberg am 23. Juli 2010
Wir waren unterwegs zum Einkaufen, der Kühlschrank musste mal wieder aufgefüllt werden. Und dann überrascht uns das Unwetter. Allein im Norden Nürnbergs sind über 40 Keller vollgelaufen. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Die Straßen sind geradezu überflutet. Überschwemmungen im Binnenland und abseits von Flüssen, das ist schon was. Zum Teil mussten in Nürnberg Straßen gesperrt werden. Wir haben es lange im Auto beim Supermarkt auf dem Parkplatz ausgehalten, aber irgendwann muß man eben doch raus. Und irgendwann muß man auch wieder nachhause fahren. Da führt kein Weg dran vorbei.
Es war übrigens auch schon vor 2018 sehr lange sehr heiß: etwa 2006, beim "Sommermärchen" Fußball-WM. Da haben wir uns einen Ventilator gekauft.
Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet (fälschlicherweise wird immer wieder davon gesprochen, es sei Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, aber das ist falsch, denn das ist der Bayerische Wald).
Aber dafür ist der Pfälzerwald Deutschlands einziger wirklicher und richtiger Urwald. Denn (und dabei denkt man immer wieder an den Bayerischen Wald) es ist der einzige Wald, der vielfach ohne menschliche Eingriffe auskommt ohne Nationalpark zu sein. Zwar gibt es natürlich Forstwirtschaft, doch diese ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird etwa kein Unterholz bereinigt und Bäume, die von sich aus umgefallen sind, die werden nicht beseitigt sondern verbleiben im Kreislauf der Natur.
Kein Wunder also, dass man sich im Pfälzerwald dem sanften und nachhaltigen Tourismus verschrieben hat.
Und die Natur steht deshalb im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auch in vielen touristischen Projekten im Mittelpunkt. Etwa im Biosphärenhaus Fischbach im Wasgau.
Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad, ein Abenteuer für die ganze Familie, für jung und alt. Und nicht unbedingt nur für Schwindefreie.
Im Herbst eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Seehof im Pfälzerwald, bei dem Ort Erlenbach, unterhalb der Burg Berwartstein.
Im Hochsommer ist der Seehof ein beliebter Badesee.
Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt.
Urwald Pfälzerwald
Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.
Und zur Erhaltung dieser einmaligen Landschaft des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen leistet auch das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz seinen Beitrag.
Der dunklen Geschichte auf der Spur: Der Westwall
Der Pfälzerwald als deutscher Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist nicht nur urtümliche Natur, sondern auch geschichtsträchtig. Seit dem Mittelalter bis hinein in die dunklen Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wer hier auf Spurensuche geht findet die gesprengten Überreste des Westwalls überall im Wald. Das Westwallmuseum in Pirmasens bietet Einblicke in die Geschichte dieser Befestigungsanlage.
Hitzewellen,Sonnenschein, ewiger Strandurlaub? Wollte man den Klimapäpsten Glauben schenken, dann wäre das so. Allein, mir fehlt der Glaube. Denn lasse ich das Jahr Revue passieren, dann denke ich eher, es kommt eine Eiszeit.
Es ist der 16. Oktober 2015, 10:20 Uhr MEZ. Ich war gerade draußen im Garten. Nein, einen "Goldenen Oktober" kann man nicht genießen. Es sind 2° Celsius.
Was man von unseren gefiederten Freunden so hört, das hört sich auch nicht gerade nach Gezwitscher an, eher als würden sie vor Kälte mit dem Schnabel klappern. Keinen zu Gesicht bekommen. Die hocken wahrscheinlich dick aufgeplustert im Geäst und warten bestimmt auch auf besseres Wetter.
Nun gut, es ist halt Herbst, werden einige sagen, doch lassen wir einfach nochmal den Sommer Revue passieren.
Wetter am 29. Juli 2015 in der Südwestpfalz - 10 Grad, es regnet, die Heizung läuft (mitten im Hochsommer!).
Und der August? Auch nicht besser!
Nehmen wir zum Vergleich doch mal den Oktober von vor fünf Jahren her. Ja, da gab es auch Regentage, aber auch herrlich warme Sonnentage.
Und noch eine Rückblende: Als wir unser erstes Chinaschilf im Jahr 2009 angepflanzt haben, da war es Ende Oktober. Und siehe da, es war so warm, dass kurze Hose und dünnes Top getragen werden konnten!
Voilà, wie also haben sich die Temperaturen seither verändert? Nach oben oder nach unten?
Unser Temperatur-Indikator ist auch immer unser Oleander, eine Pflanze, die es heiß liebt. Und der mickert nun schon Jahre vor sich hin. Es ist ihm im Sommer einfach zu kalt. Und jetzt steht er auch schon wieder seit ein paar Tagen im Winterquartier. Zu hoch das Risiko, dass er erfrieren könnte.
Die Höhen der Hackmesserseite im Landkreis Südwestpfalz bei Pirmasens wären, lägen sie am Meer, ein Paradies für Segler und Windsurfer. Denn hier weht (fast) immer kontinuierlich eine Brise.
Besonders im Herbst geht es hier stürmisch zur Sache. Ein hervorragendes Revier, um Drachen steigen zu lassen.
Und im Winter muss man schon höllisch aufpassen: Der Starkwind sorgt oft genug für heftige Schneeverwehungen.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, sagt man, aber wenn der Sommer zu Ende geht, dann treten sie massiert auf, zur Vorbereitung und Gruppierung für den großen Zug.