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Freitag, 19. Januar 2018

Nach dem Sturm


Wir sehen nun wieder die Schlagzeilen, die Friederike mit Kyrill vergleichen. Soll genauso schlimm gewesen sein. Bietet sich den geschätzten Medienschaffenden (und auch einigen Metereologen) ja geradezu an, kam Friederike doch auf den Tag genau 11 Jahre nach Kyrill.


Ja, am Brocken war sie mit 204 km/h sogar stärker, aber sie hatte beileibe nicht die flächenmäßige Ausdehnung wie Kyrill. Der hat damals nämlich ganz Deutschland getroffen.

Friederike aber eben nicht.

Im Saarland z.B. gab es kaum nennenswerte Schäden. Ein paar umgestürzte Bäume und zwei deswegen kurzfristig gesperrte Landstraßen. Und in der Südwestpfalz hatten wir gestern zwar Sturm, aber nur Windstärken um 70 bis 80 km/h. Das ist - gottseidank - von einem Orkan weit entfernt. Und Nürnberg, wo 2007 Kyrill mit rd. 120 km/h durchkam, hatte Spitzenböen von 86 km/h.

Ergo: Kyrill war ein ganz anderes Kaliber gewesen. Kyrill hat damals bei uns in der 3. Etage in Nürnberg derart gerummst, dass die aufs Stativ montierte Kamera (hinter dem natürlich geschlossenen Fenster) gewaltig vibriert hat.


Auch von Niklas am 31. März 2015 hieß es, er sei der stärkste Orkan seit Kyrill gewesen. Mein Video von damals spricht dagegen.


Hier in der Südwestpfalz waren wir gestern von dem Sommersturm am 20. Juni 2013 weit entfernt. Nach einem Sommertag brachte der Abend des 20. Juni 2013 einen Temperatursturz von fast 20 Grad mit einem gewaltigen Sturm über den ohnehin nicht windarmen Höhen der Hackmesserseite im Landkreis Südwestpfalz bei Pirmasens. Beeindruckende Naturgewalten mit Orkanstärke. Und danach prasselte noch in der Nacht ein heftiges Gewitter darnieder mit Blitz und Donner und einem wahren Platzregen.


Orkantief Andrea am 5. Januar 2012 in Nürnberg. Vormittags herrscht Starkwind und es regnet. Gegen Mittag geht der Regen in Schnee über und die Schneefälle werden immer heftiger.


Der Orkan Andrea bewegte sich am 3.–6. Januar 2012 über West- und Mitteleuropa. Er blieb ohne gravierende Folgen, war aber der stärkste Westorkan der Wintersaison 2011/2012. Auf den Bergen, von den Alpen bis in die Mittelgebirge wurden durchwegs Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten über 170 und Spitzenböen über 200 Kilometern pro Stunde gemessen. An der Wetterstation bei der Konkordiahütte in den Berner Alpen wurde sogar eine Böe mit 270 km/h registriert.

Pfälzerwald - Die Orkane Wiebke und Vivian im Frühjahr 1990 haben ganz schön den Wald flachgelegt, Xynthia im Jahr 2010 auch.

Orkan im Pfälzerwald from Franz Roth on Vimeo.


Samstag, 9. Dezember 2017

In Pfälzisch Sibirien - Die Hackmesserseite in der Südwestpfalz


Eine Höhenlage von 400 Metern ü.N.N., da ist Winter Winter, mit allem Drum und Dran. Und wenn er kommt, dann kommt er auch gleich mit stürmischem Wind.


In den Sechzigern war deshalb der Kettrichhof das "Nah-Skigebiet" der Pirmasenser gewesen.

 


Beim Kettrichhof


Auf dem Weg vom Kettrichhof zum Waldhaus "Drei Buchen"


Sonntag, 20. August 2017

Wetterkapriolen


Wetter ist immer und Unwetter gibt es auch immer wieder. Ein paar Features dazu im Film.





Nach einem Sommertag brachte der Abend des 20. Juni 2013 einen Temperatursturz von fast 20 Grad mit einem gewaltigen Sturm über den ohnehin nicht windarmen Höhen der Hackmesserseite im Landkreis Südwestpfalz bei Pirmasens. Beeindruckende Naturgewalten mit Orkanstärke. Und danach prasselte noch in der Nacht ein heftiges Gewitter darnieder mit Blitz und Donner und einem wahren Platzregen.




Mittwoch, 26. April 2017

Karlstal, Trippstadt und Johanniskreuz


In der Karlstalschlucht - Das Karlstal der Moosalb ist ein Naturschutzgebiet bei Trippstadt im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Das Karlstal liegt etwa zehn Kilometer südlich von Kaiserslautern in der Nähe des Luftkurorts Trippstadt. Die rund drei Kilometer lange Karlstalschlucht kann über einen Wanderweg begangen werden. Die von der Moosalb durchflossene und weitgehend naturbelassene Felsenschlucht gehört wegen der großen Gesteinstrümmer aus dem roten Buntsandstein der Region, der zahlreichen kleinen Wasserfälle sowie des alten Laub- und Nadelbaumbestandes zu denjenigen Zielen im Pfälzerwald, die von den für den Tourismus Verantwortlichen als sehenswert angeboten werden.

Wir besuchen auch den Unterhammer, eines der alten Hammerwerke an der Moosalbe, mit seinem Herrenhaus und die Klug'sche Mühle.

Fahrt nach Trippstadt und Besuch des dortigen Barockschlosses, Sitz der Forschungsanstalt der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


Von Trippstadt aus fahren wir nach Johanniskreuz.


In Johanniskreuz, wo übrigens der Name "Pfälzerwald" entstanden ist, lohnt ein Besuch im Haus der Nachhaltigkeit.


Als im Frühjahr 1990 die Orkane Wiebke und Vivian getobt hatten, sah es im Wald bei Johanniskreuz ganz furchtbar aus.


Von diesen Sturmschäden ist heute gottseidank nicht mehr viel zu bemerken.

Montag, 27. April 2015

Unterwegs in Butjadingen

Deutsches Schwarzköpfiges Fleischschaf - an einem Deich bei Sehestedt in Butjadingen

Sie haben eine wichtige Aufgabe, die sog. Deichschafe, denn sie sind sozusagen Mitarbeiter im Küstenschutz. Mit ihren Hufen verfestigen sie den Deich und tragen so zu seiner Stabilität bei. Und ganz nebenbei haben sie durch das Grasen auf den Salzwiesen ein ganz besonders würziges Fleisch.


Deichschafe in Butjadingen von franz-roth-tv


Das "Schwimmmende Moor" bei Sehestedt

Das Schwimmende Meer bei Sehestedt in der Wesermarsch (Butjadingen) ist ein Natuwunder der besonderen Art: das Moor schwimmt auf dem Meer, dem Jadebusen. Sturmfluten zerstören es immer weiter.


Das Schwimmende Moor auf dem Jadebusen bei... von franz-roth-tv


Ein stürmischer Tag in Eckwarderhörne

Eckwarderhörne in Butjadingen (Landkreis Wesermarsch). Blick auf das gegenüberliegende Wilhelmshaven mit dem Ölhafen und dem Jade-Weser-Port. Oberleuchtfeuer Preußeneck, dem (obwohl maritimes Denkmal) wegen des Jade-Weser-Ports der Abriß droht.


Eckwarderhörne - Butjadingen - Ein stürmischer Tag von franz-roth-tv


Bei Ebbe liegen die Krabbenkutter in Fedderwardersiel (Butjadingen, Wesermarsch) im Hafenbecken auf dem Trockenen.


Alte Fischerhäuser nahe Fedderwardersiel (Butjadingen, Wesermarsch), heute Ferienhäuser.

Freitag, 11. Juli 2014

Sommerliche Unwetter


Hatten wir ja gerade gestern wieder so ein Sommer-Unwetter mit Sturm und Starkregen.


Unwetter in Nürnberg - 11. Juli 2014 by Franz Roth


Aber selten sind die keineswegs. Jedes Jahr treten sie mit schönster Regelmäßigkeit auf. Und die Monate Juli und August, die klassischen Sommermonate eben, sind meist besonders betroffen.


Unwetter in Nürnberg - 19. August 2013 by Franz Roth


Soll das der Sommer 2013 sein? by Franz Roth


Schietwetter - Das soll der Sommer 2013 sein? by Franz Roth

Sonntag, 29. Juni 2014

Impressionen aus Butjadingen in der Wesermarsch



Die Deichschafe (hier bei Sehestedt) sind echte Profis im Küstenschutz und eine Delikatesse. Es handelt sich um das Deutsche schwarzköpfige Fleischschaf.


Deichschafe in Butjadingen by Franz Roth


Ebenfalls bei Sehestedt finden wir ein Naturwunder der besonderen Art: das sogenannte Schwimmende Moor. Denn dieses Moor mit Bäumen und allem Drum und Dran schwimmt auf dem Meer, auf dem Jadebusen.


Das Schwimmende Moor auf dem Jadebusen bei Sehestedt in Butjadingen by Franz Roth


Last but not least besuchen wir Eckwarderhörne, das genau gegenüber Wilhelmshaven am Jadebusen liegt. Wir sehen so den Ölhafen und den Jade-Weser-Port.

Wegen diesem ist das maritime Denkmal Oberfeuer Preußeneck gefährdet.


Eckwarderhörne - Butjadingen - Ein stürmischer Tag by Franz Roth


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Donnerstag, 5. Januar 2012

Orkantief Andrea in Nürnberg



Orkantief Andrea am 5. Januar 2012 in Nürnberg. Vormittags herrscht Starkwind und es regnet. Gegen Mittag geht der Regen in Schnee über und die Schneefälle werden immer heftiger.

Mittlerweile (18:00 Uhr) haben die Schneefälle aufgehört. Es ist windstill.