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Mittwoch, 18. August 2021

Ludwigswinkel im Pfälzerwald

Der Reißlerhof, die Keimzelle von Ludwigswinkel

Der Reißlerhof (alternative Schreibweise: Reislerhof) ist ein historisches Gebäude in Ludwigswinkel in Rheinland-Pfalz, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und von 1972 bis 2018 als Wochenend- und Urlaubsunterkunft der „Mietergemeinschaft Reißlerhof“ diente. Der Hof wird als „Wiege“ des im Jahr 1783 gegründeten Dorfes Ludwigswinkel betrachtet. In der Nähe des Hauses entspringt der nach diesem benannte Bach vom Reißlerhof, rechter Zufluss der Sauer, die in den Rhein mündet.

1722 wurde ein großer Geländeteil des sumpfingen oberen Sauerbachtales zur Urbarmachung und Neulandgewinnung durch die herrschaftliche Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg meistbietend versteigert. Der Hanau-Lichtenbergische Zollpächter Hans Georg Schlick aus Fischbach erwarb das Gelände als Erblehen; seine Erben errichteten nach seinem Tod 1745 dort den Reißlerhof.

In der Folgezeit entstand dort die von Landgraf Ludwig IX. genehmigte Neusiedlung Ludwigswinkel. Die Gebäude des Hofguts wurden auf Geheiß des Landgrafen in einen dauerhaft guten Zustand versetzt, da der landgräfliche Amtsmann Hopfenblatt, der die Ludwigswinkler Siedlungsgeschäfte leiten sollte, mit seiner Familie dort Wohnung nehmen musste. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz des Landes Rheinland-Pfalz.

Im Jahr 1886 gelangte der Hof in den Besitz des bayerischen Staates und blieb danach von 1887 bis 1972 Dienstsitz von Forstbeamten.

Kurz vor dem Reislerhof liegt der Mummelsee.


Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.

Die drei Weiher von Ludwigswinkel:






Der Badesee Schöntalweiher bei Ludwigswinkel: Der Badesee liegt am Rande der Gemeinde Ludwigswinkel im Reislertal, einem schönen Gebiet in der Südwestpfalz im Pfälzerwald mit zahlreichen Wanderwegen. Er bietet eine Liegewiese mit Umkleidemöglichkeiten und ein bewirtschaftetes Kiosk. Zum baden ist der südöstliche Teil vorgesehen. Seine flachen Ufer und die großzügigen Spiel- und Liegewiesen machen den See sehr kinderfreundlich.

Der Mühlweiher, auch Saarbacher Hammer genannt, ist ein etwa 4,5 ha großer Weiher. Er ist an seiner tiefsten Stelle 4 m tief. Die Farbe seiner Oberfläche schwankt zwischen schwach braungelb und gelb. Angelegt wurde er im 18. Jahrhundert für das mit Wasserkraft betriebene Hammerwerk "Saarbacher Hammer". Im Jahre 1919 wurde er trockengelegt und als Wiese und Weide genutzt. In den dreißiger Jahren wurde er erneut gestaut, er dient seitdem als Fisch- und Badegewässer.

Der Dorfweiher oder Sägmühlweiher: Der Sägmühlweiher liegt umgeben von der typischen Landschaft des Pfälzerwaldes in der Ortsmitte von Ludwigswinkel in der Südwestpfalz. Ursprünglich zum Betrieb einer Sägemühle aufgestaut, die man als Privathaus an einer Seeseite immer noch sehen kann, dient er heute nur noch zum Baden. Er ist mit ca. 1,5 Metern sehr flach und besitzt eine gute Wasserqualität. Es sind einige Treppenstufen angelegt die ins Wasser führen.

Sonntag, 30. April 2017

Im Pfälzerwald


Naturfreunde hat es - wie man im Foto oben sieht - schon immer in den Pfälzerwald gezogen. Der Name Pfälzerwald wurde in Johanniskreuz kreiert: Bei einer Tagung pfälzischer Forstbeamter in Johanniskreuz wurde im August 1843 der Name Pfälzerwald für den pfälzischen Nordausläufer der Vogesen gefunden. Johanniskreuz gilt somit als „Geburtsort“ des Pfälzerwalds, der noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts in den meisten Reisebeschreibungen den Vogesen bzw. dem Wasgenwald zugerechnet wurde.

Und heute finden wir in Johanniskreuz das "Haus der Nachhaltigkeit", ein Info-Zentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


Und wer mal Lust hat, sich in den Wipfeln des Pfälzerwaldes zu bewegen, der kann dies im Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn tun.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv

Früher war im Pfälzerwald der Wolf zuhause. Einige Sichtungen und Nachweise freilebender Wölfe hat es nun wieder gegeben. Wer sich die Burschen gesichert hinterm Zaun mal anschauen möchte, dem sei ein Besuch des Wild- und Wanderparks Südliche Weinstraße in Silz empfohlen.


Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer. Die Wooge genannten kleinen Seen sind alle künstlich angelegt, dienten früher der Holzdrift und sind heute meist Fischweiher.


Zum Baden lädt an heißen Sommertagen der Seehof bei Erlenbach.


Der Pfälzerwald ist UNESCO-Biosphärenreservat. Seine größte Kernzone ist das Quellgebiet der Wieslauter nördlich von Hinterweidenthal.


Freitag, 16. Oktober 2015

Im Pfälzerwald - Wald, Wasser, Natur und Geschichte

Am Seehof im Pfälzerwald

Im Herbst eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Seehof im Pfälzerwald, bei dem Ort Erlenbach, unterhalb der Burg Berwartstein.


Im Hochsommer ist der Seehof ein beliebter Badesee.


Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt.


Urwald Pfälzerwald

Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Und zur Erhaltung dieser einmaligen Landschaft des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen leistet auch das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz seinen Beitrag.


Der dunklen Geschichte auf der Spur: Der Westwall

Der Pfälzerwald als deutscher Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist nicht nur urtümliche Natur, sondern auch geschichtsträchtig. Seit dem Mittelalter bis hinein in die dunklen Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wer hier auf Spurensuche geht findet die gesprengten Überreste des Westwalls überall im Wald. Das Westwallmuseum in Pirmasens bietet Einblicke in die Geschichte dieser Befestigungsanlage.


Samstag, 1. August 2015

Am Seehof bei Erlenbach


Bei sommerlicher Hitze ist der unterhalb der Burg Berwartstein gelegene Seehof ein beliebter Badesee.


Und im Herbst, wenn der Badebetrieb vorüber ist, haben wir hier einen stillen Ort der Ruhe und Entspannung.


Freitag, 15. Mai 2015

Impressionen aus dem Pfälzerwald



Erfweiler unweit Dahn gehört zu den Dörfern im Pfälzerwald, die sich viel von ihrem ursprünglichen Charakter bewahrt haben. Schmucke Fachwerkhäuser bezeugen den typischen Baustil im Wasgau.


Interessantes Fachwerk finden wir auch in Hinterweidenthal.


Busenberg im Dahner Felsenland wartet mit der Ruine der Burg Drachenfels auf, einer der typischen Felsenburgen der Region.


Und gegenüber der alte jüdische Friedhof.


In leider keinem sehr guten Zustand das jüdische Mikwe-Häuschen im Ort, das einzige der Südpfalz.


Ein ganz besonderes Kleinod ist die Christuskirche in Rumbach mit ihren mittelalterlichen Fresken.


Werfen wir auch noch einen Blick nach Ludwigswinkel, aufgenommen an einem frühwinterlich nebligen Tag.


Unweit Ludwigswinkel: Waldweiher (Woog) bei Ludwigswinkel. Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt.