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Mittwoch, 18. August 2021

Wasser und Wald

Am Mummelsee bei Ludwigswinkel

Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer, aber eine Vielzahl künstlich angelegter Weiher und Seen. Viele sind Fischteiche, andere laden aber auch im Sommer zum Baden. Und sind, wenn die Saison vorüber ist, Orte der Ruhe. Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen

Der Mummelsee bei Ludwigswinkel, einer der Wooge des Pfälzerwaldes

Als einen Woog (von mittelhochdeutsch wâc) bezeichnett man in Südwestdeutschland ein stehendes Gewässer.


In erster Linie als Wasserspeicher für den Betrieb von Mühlen oder von Klausen, in denen Holz für die Trift gesammelt wurde, wurden durch Aufstauung von Wasserläufen künstliche Wooge angelegt. Diese dienten auch, meist bei Klöstern, als Fischzuchtteiche.

Ludwigswinkel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Ludwigswinkel ist eine der jüngeren Ortschaften in der Südwestpfalz und grenzt an Frankreich.


Ludwigswinkel liegt im Dahner Felsenland im Pfälzerwald direkt an der Grenze zu Frankreich. 86,7 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Nordöstlich befindet sich Fischbach bei Dahn, im Osten Petersbächel und im Südwesten Sturzelbronn (Lothringen). Die nächste größere Stadt ist Pirmasens im Nordwesten. Im Norden des Dorfs befindet sich etwas abgeschieden der Ortsteil Schöntal, der andere Teil des Dorfes besitzt keinen Zweitnamen. Vor Ort prägen Woogtäler das Landschaftsbild. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Lemberg, Fischbach bei Dahn, Obersteinbach, Sturzelbronn und Eppenbrunn.

Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für Soldaten. Ludwigswinkel gehörte zum Amt Lemberg und lag dort in der Amtsschultheißerei Obersteinbach.

Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.

Im Dahner Felsenland nahe der Ortschaft Erlenbach liegt der Seehof unterhalb der Burg Berwartstein. Der See ist durch Bachstau entstanden. Nach Baumaßnahmen an den Dämmen wird der Seehof seit 1950 als Bade- und Fischgewässer genutzt. Seine Ufer sind stellenweise dicht bewaldet. Der südliche Teil des Seehofes ist als öffentlicher Badeplatz mit flachem Sandstrand und großzügiger Liegewiese angelegt. Der nördliche Seeteil ist privates Gelände. Das Gebiet um den See ist unter Naturschutz gestellt (Amphibienschutz). Die große Liegewiese lädt zum Verweilen ein und das bewirtschaftete Kiosk bietet neben Kaffee, hausgemachtem Kuchen, Eis auch Flammkuchen, Pizza uvm.





Samstag, 31. August 2019

Im Wasgau


Erlenbach im Wasgau


Zu Füßen des sagenhaften Berwartsteins, einer der typischen, weitgehend restaurierten Felsenburgen des Wasgaus, die, eine absolute Rarität, noch heute von den Besitzern bewohnt und bewirtschaftet wird, liegt das kleine gemütliche Dorf Erlenbach mit seinen Ortsteilen Lauterschwan und Seehof.

Der Berwartstein

Der Berwartstein ist die einzige noch bewohnte Burg im Wasgau. Vermutlich um 1000 gebaut, wurde sie 1152 erstmals urkundlich erwähnt, als sie von Kaiser Friedrich Barbarossa dem damaligen Speyerer Bischof Günther von Henneberg zum Geschenk gemacht wurde. Nach mehreren Zerstörungen und Wiederaufbauten wurde sie in der heutigen Form um 1900 wiederhergestellt.


Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke. Leider ist der Zugang zur Burg nicht behinderten- bzw. seniorengerecht: konnte man früher bis zur Burg hochfahren und auch dort parken, so ist heute der steile Anstieg zu Fuß zu bewältigen.

Der Seehof bei Erlenbach im Pfälzerwald

Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Der Seehof im Herbst:


Sankt Anna Kapelle

Die Annakapelle bei Niederschlettenbach im Pfälzerwald. Hier ist der Ritter Hans Trapp (Hans von Trotta) beigesetzt.


Bundenthal

Der Ort Bundenthal wird erstmals in einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Bayern vom 22. September 1342 als "Wuntental" erwähnt. Die Ortsherrschaft hatten von 1648 bis zur Französischen Revolution die Schenken von Waldenburg inne.


Die vor rund 250 Jahren erbaute Kirche St. Peter und Paul, hoch auf der mächtigen, mittelalterlichen Friedhofsbefestigungsmauer, bestimmt das Ortsbild mit seinen schönen, historischen Gebäuden.

Die Geschichte des Dorfes Bundenthal ist eng mit der Benediktinerabtei Weißenburg im Elsaß verbunden, die zu den ältesten und mächtigsten Abteien Deutschlands zählte. Durch sie erfolgte die Besiedlung und Missionierung des Lautertales im 7., 8. und 9. Jahrhundert. Seit 1347 gehörte auch die Burg Berwartstein, zu deren Herrschaftsbereich Bundenthal gehörte, zum Besitz der Abtei Weißenburg.

Das Stiftskapitel von Weißenburg nahm 1785 die Wiederbegründung der Pfarrei Bundenthal vor. Das Pfarrhaus hat zur Erinnerung daran eine Kartusche über dem Eingang mit dem Peterschlüssel, dem C (Capitulum) und dem Baudatum 1786.

Das Wappen von Bundenthal zeigt im Wesentlichen das Wappen der Freiherrn von Waldenburg, den silbernen, dreilatzigen Turnierkragen auf blauem Grund im oberen Teil. In dem goldenen Feld unten wurde zusätzlich der rote Schlüssel als Emblem der Fürstabtei Weißenburg aufgenommen. Bundenthal besteht aus dem alten Bundenthal, und Finsternheim. Bundenthal, links der Lauter, gehörte zur Burg und Herrschaft Berwartstein, der Nebenort Finsternheim, rechts der Lauter, zur Abtei Weißenburg. 1834 wurden beide zur Gemeinde Bundenthal zusammengelegt.

Die Lage des Dorfes an der Schnittstelle des Lautertals zum Sauertal hat Bundenthal schon vor rund 175 Jahren zu einem bedeutenden Handelsplatz gemacht. So fand damals um Johannis (24. Juni) der sog. "Sensenmarkt" statt, damit sich die Bauern vor Erntebeginn mit neuen Gerätschaften eindecken konnten. Dieser traditionelle Markt findet seit 40 Jahren wieder alljährlich am letzten Wochenende im Juni statt.

Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken.


Im Mittelpunkt des Ortskerns liegt die 1000-jährige romanische Wehrkirche, die Christuskirche mit alten sehenswerten Fresken. Die Reste einer Kapelle stammen bereits aus dem 9.Jh.. Der ehemalige Wallfahrtsort "Rhonebach", war dem heiligen Sankt Gangolf gewidmet. Die Ritter aus den umliegenden Burgen ließen hier ihre Pferde segnen. Nach der Reformation wurde die Kirchhe lutherisch. Bis 1957 hieß die Kirche noch "Sankt Gangolf Kirche" und wurde dann umbenannt in Christuskirche. Die Christusfreske an der Nordwand des Chores gab dabei den Ausschlag zur Neubenennung der Kirche.

Hinter Rumbach geht es den Berg hoch nach Nothweiler.


Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Nothweiler zu Pfalz-Zweibrücken. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war der Ort in den Kanton Pirmasens eingegliedert und unterstand der Mairie Schönau. 1815 hatte der Ort 27 Einwohner. Im selben Jahr wurde der Ort Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte Pfalz in das Königreich Bayern. 1817 wechselte Nothweiler in den neu geschaffenen Kanton Dahn. Vom 1818 bis 1862 gehörte die Gemeinde dem Landkommissariat Pirmasens an; aus diesem ging das Bezirksamt Pirmasens hervor.

Östlich des Siedlungsgebiets liegt das Besucherbergwerk der alten Grube Sankt-Anna-Stollen Nothweiler; in dieser wurde Eisenerz mit hohem Mangangehalt abgebaut.

Freitag, 30. August 2019

Im Dahner Felsenland


Dieser Trip führt uns von der Hackmesserseite in den Wasgau, ins Dahner Felsenland. Über die L485 vorbei am Stephanshof und entlang des Salzbachs zunächst nach Glashütte.


Wir erreichen dann den zu Lemberg gehörenden Weiler Salzwoog.


Der kleine Ort Salzwoog, der von jeher eine sogenante Annexe der Gemeinde Lemberg war, hat seinen Namen der historischen Salzstraße zu verdanken, die auf ihrem Weg von Lothringen an den Rhein durch seine Gemarkung führte. Auf dem damaligen Salzwooger Hof, der auf der Bistumsgrenze zwischen Metz und Speyer lag, befand sich eine Zollstation mit einer Salzwaage, um das "weiße Gold" zu wiegen. Im Ort Salzwoog gibt es noch einige schöne Fachwerkhäuser.

Weiter geht es nach Dahn, dem "Tor zum Wasgau".


Inmitten des romantischen Wasgaus, einem beliebten Feriengebiet, liegt das reizvolle Städtchen Dahn, nach dem das "Dahner Felsenland" benannt ist. Dahn ist kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Dahner Tales, wurde 1963 zur Stadt erhoben und im Jahr 1973 als Luftkurort staatlich anerkannt. Dahn wurde als "Thanne" im Jahr 1148 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte ursprünglich zur Herrschaft der Ritter von Dahn. Nach dem Aussterben des Rittergeschlechtes kam der Ort 1603 unter die Oberhoheit des Bischofs von Speyer und zu dem Schenk von Waldenburg. Dahn entwickelte sich schon mit Beginn des 19. Jahrhunderts zu einer ländlichen Kleinstadt mit Verwaltungsfunktion. In der strukturschwachen Südwestpfalz muss Dahn heute ohne nennenswerte Industrie auskommen. Die Probleme lassen sich unter anderem daraus ersehen, dass die Einwohnerzahl sich rückläufig entwickelt. Lediglich der Tourismus zeigt angesichts der weitgehend intakten, zum Teil als "spektakulär" aufgefassten Natur einen positiven Trend. Das Dahner Felsenland wurde am 12. Januar 2019 als Premiumwanderregion vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet. Dahn liegt an der Deutsch-Französischen Touristikroute und an der Deutschen Schuhstraße.

Ein Stück hinter Dahn öffnet sich das Bärenbrunnertal.


Das Tal liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Busenberg (Landkreis Südwestpfalz). Erreichbar ist das Bärenbrunner Tal nur über das Dorf Schindhard. Am Ende des Tales endet auch die Kreisstraße. Dort liegt in einem nur nach Südwesten offenen Kessel der Bärenbrunnerhof. Dies ist ein historischer Bauernhof, der ab 1712 angelegt wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Seit 1830 befindet er sich im Besitz der Familie der heutigen Eigentümer, die dort einen Biohof mit Rinderzucht und angeschlossener Gaststätte betreiben.

Burg Berwartstein - Er gehört zu den meistbesuchten Burgen der Pfalz und hoch aufragend zeigt er sich so mystisch und sagenumwoben, wie er es im Sagengut der Region seit langem ist, der im späten Mittelalter als uneinnehmbar geltende Berwartstein im Dahner Felsenland bei Erlenbach (Landkreis Südwestpfalz). Sein berühmtester Besitzer war der mit Kirchenbann und Reichsacht belegte Ritter Hans von Trotha (in der Gegend Hans Trapp genannt), der bei eine Fehde gegen das dortige Kloster (das gleichfalls den Besitz des Berwartstein für dich reklamierte) die nahe Reichsstadt Weißenburg (heute Wissembourg im Elsass) durch Stauen des Flüßchens Wieslauter erst vom Wasser abschnitt und dann, nach Protest der Weißenburger, die Dämme einfach einreißen ließ und in Weißenburg für eine gewaltige Überschwemmung sorgte. Die Felsenburg ist auch heute bewohnt (eine ziemlich exklusive Wohnlage) und ist daher nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Das Burgrestaurant im ehemaligen Rittersaal bietet Pfälzer Spezialitäten. Und - last but not least - soll es auf dem Berwartstein spuken. Die Rede ist von einer "Weißen Frau", die gerne die Besucher narrt.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach, idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Auf dem Rückweg: Erlenbach, Bundenthal und Bruchweiler-Bärenbach


Streetviews von Wasgau-Dörfern im Dahner Felsenland - Das Hedwighaus in Erlenbach wird renoviert. es hat bereits ein neues Mansarddach. Das Hedwighaus in Erlenbach bei Dahn im Pfälzerwald: Hier lebte die Romanfigur Hedwig aus dem gleichnamigen Roman von August Becker (* 27. April 1828 in Klingenmünster; † 23. März 1891 in Eisenach). Becker war ein deutscher Schriftsteller. Mit seinem ursprünglich als Reiseführer geplanten Buch "Die Pfalz und die Pfälzer" (1857) gilt er als einer der Begründer der pfälzischen Volkskunde. "Hedwig. Ein Roman aus dem Wasgau" erschien 1868.

Und zurück geht es dann wieder über die Ludwigsthaler Glashütte.




Freitag, 19. Juli 2019

Pfälzerwald, Freizeitspaß, Natur, Kultur und Geschichte

Badefreuden in Ludwigswinkel

Burg Berwartstein im Wasgau (Pfälzerwald) - Der Berwartstein bei Erlenbach ist eine wiederaufgebaute und bewohnte mittelalterliche Burganlage. Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke. Leider ist der Zugang zur Burg nicht behinderten- bzw. seniorengerecht: konnte man früher bis zur Burg hochfahren und auch dort parken, so ist heute der steile Anstieg zu Fuß zu bewältigen.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Unweit der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße in Silz.


Wölfe im Wildpark Silz in der Südpfalz (Pfälzerwald, Landkreis Südliche Weinstraße) - Fütterung jeden Tag um 11:00 Uhr (bis November) - Ein Spektakel für die Besucher und eine gute Gelegenheit, das Verhalten der Raubtiere zu beobachten.

Ludwigswinkel - Urlaubs- und Erholungsort im Herzen des Pfälzerwaldes


Waldweiher (Woog) bei Ludwigswinkel: Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt. Denn natürliche stehende Gewässer gibt es nicht im Pfälzerwald.


Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach im Pfälzerwald - Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Samstag, 13. Juli 2019

So muss ein Sommer sein

Ein Sommertag im Tal der Wiesent in der Fränkischen Schweiz

  


Uns "älteren Herrschaften" tun zur Zeit ob der Kälte so ziemlich alle Knochen weh. Fast überlegen wir bereits, die Heizung anzuschalten. 14 Grad sind wirklich gottserbärmlich kalt.

Was haben wir diesen heißen Sommer letztes Jahr genossen. Kurze Hose, leichte Kleidung, einer unserer schönsten Urlaube im Norden seit langem.


Papenburg, Deutschlands älteste Fehnsiedlung

Papenburg ist die nördlichste Stadt des Emslandes. An der Grenze zu Ostfriesland gelegen, werden dort bereits seit Jahrhunderten Schiffe gebaut. Während es heute die Kreuzfahrtriesen aus der Meyer Werft sind, die in Papenburg entstehen, waren es früher kleine Schiffe wie Tjalk, Schoner und Brigg, die zum Warenverkehr mit anderen Orten genutzt wurden. Die Geschichte Papenburgs ist eng mit dem Torfabbau verknüpft. Nachdem Dietrich von Velen das "Gut Papenburg" im Dezember 1630 von Friedrich von Schwarzenberg erworben hatte, ließ er zur Entwässerung Kanäle, sogenannte Wieken, ziehen. Damit legte er den Grundstein für die Erschließung der bis dahin unzugänglichen emsländischen Moore. Die Kanäle nutzte er gleichzeitig, um den Torf mit schmalen Schiffen zu den ostfriesischen Ziegeleien zu liefern. So wurde Papenburg zur ersten Moorkolonie Deutschlands. Binnenkanäle mit einer Gesamtlänge von mehr als 40 Kilometern führen bis ins Zentrum der Stadt, die deshalb auch "Venedig des Nordens" genannt wird.

Bestes Wetter auch beim Besuch der Burg Berum.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - bei 35° Celsius, wie am 2. Juli 2015, eine willkommene Erfrischung. Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.



Donnerstag, 30. Mai 2019

Im Dahner Felsenland


Burg Berwartstein im Pfälzerwald - Er gehört zu den meistbesuchten Burgen der Pfalz und hoch aufragend zeigt er sich so mystisch und sagenumwoben, wie er es im Sagengut der Region seit langem ist, der im späten Mittelalter als uneinnehmbar geltende Berwartstein im Dahner Felsenland bei Erlenbach (Landkreis Südwestpfalz). Sein berühmtester Besitzer war der mit Kirchenbann und Reichsacht belegte Ritter Hans von Trotha (in der Gegend Hans Trapp genannt), der bei eine Fehde gegen das dortige Kloster (das gleichfalls den Besitz des Berwartstein für dich reklamierte) die nahe Reichsstadt Weißenburg (heute Wissembourg im Elsass) durch Stauen des Flüßchens Wieslauter erst vom Wasser abschnitt und dann, nach Protest der Weißenburger, die Dämme einfach einreißen ließ und in Weißenburg für eine gewaltige Überschwemmung sorgte. Die Felsenburg ist auch heute bewohnt (eine ziemlich exklusive Wohnlage) und ist daher nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Das Burgrestaurant im ehemaligen Rittersaal bietet Pfälzer Spezialitäten. Und - last but not least - soll es auf dem Berwartstein spuken. Die Rede ist von einer "Weißen Frau", die gerne die Besucher narrt.


Die Annakapelle bei Niederschlettenbach im Pfälzerwald. Hier ist der Ritter Hans Trapp (Hans von Trotta) beigesetzt.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - bei 35° Celsius eine willkommene Erfrischung. Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Busenberg im Pfälzerwald

Im Jahr 2010 war Busenberg das "Hammerdorf des Jahres" der SWR-Landesschau gewesen, einem Wettbewerb von Dörfern aus Rheinland-Pfalz. Dieser Auszeichnung widmet sich der erste Teil des Films. Wir sehen weiterhin das - zwischenzeitlich abgerissene - Mikwe-Häuschen, das das letzte in der Pfalz gewesen war. Der Drachenfels ist eine der typischen Felsenburgen des Wasgau. Sehenswert auch der alte jüdische Friedhof.


Der Rödelstein

Der Rödelstein nahe des Örtchens Vorderweidenthal im Pfälzerwald gehört zu den bekannten Kletterfelsen der Pfalz. Von Februar bis Juli darf der Felsen wegen des Brutgeschäfts der dort beheimateten Falken nicht geklettert werden.


Samstag, 13. April 2019

Wasser und Wald


Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer, aber eine Vielzahl künstlich angelegter Weiher und Seen. Viele sind Fischteiche, andere laden aber auch im Sommer zum Baden. Und sind, wenn die Saison vorüber ist, Orte der Ruhe.


On Location am Seehof

Der Seehof an einem heißen Sommertag mit 35°Celsius


Idyllischer Woog im Pfälzerwald bei Ludwigswinkel


Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.

 

Ludwigswinkel ist die jüngste Ortschaft in der Südwestpfalz. Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für seine Soldaten. Ludwigswinkel ist seit 2002 staatlich anerkannter Luftkurort. Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.


Sonntag, 6. Mai 2018

Rund um den Berwartstein


Das Hedwighaus in Erlenbach am Fuß des Berwartsteins

Burg Berwartstein im Wasgau (Pfälzerwald) - Der Berwartstein bei Erlenbach ist eine wiederaufgebaute und bewohnte mittelalterliche Burganlage. Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke.


Das Hedwighaus in Erlenbach bei Dahn im Pfälzerwald: Hier lebte die Romanfigur Hedwig aus dem gleichnamigen Roman von August Becker (* 27. April 1828 in Klingenmünster; † 23. März 1891 in Eisenach). Becker war ein deutscher Schriftsteller. Mit seinem ursprünglich als Reiseführer geplanten Buch "Die Pfalz und die Pfälzer" (1857) gilt er als einer der Begründer der pfälzischen Volkskunde. "Hedwig. Ein Roman aus dem Wasgau" erschien 1868.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach: Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Die Annakapelle bei Niederschlettenbach im Pfälzerwald. Hier ist der Ritter Hans Trapp (Hans von Trotta) beigesetzt.


Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken.


Nothweiler


Bundenthal


Bobenthal



Dienstag, 7. November 2017

Herbstliche Impressionen aus dem Pfälzerwald


Bei Busenberg


Im Herbst eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Seehof im Pfälzerwald, bei dem Ort Erlenbach, unterhalb der Burg Berwartstein.


Eselssteige - eine Straße im Pfälzerwald


Früher war die Eselssteige Austragungsort des Wasgau-Bergpreises, eines bekannten Straßenrennens. Heute ist die ehemalige Rennstrecke (die wir downhill fahren) die reinste Schlaglochpiste. Aktuell wird die Strecke wieder instandgesetzt.

Ludwigswinkel im Pfälzerwald


Eppenbrunn im Pfälzerwald


Eppenbrunn im Pfälzerwald - Wir besuchen den Kurpark und den Stüdenbachweiher, von wo der Bach ohne Grenzen (der Eppenbrunnbach) seinen Anfang nimmt.

Die Altschloßfelsen bei Eppenbrunn


Die Altschloßfelsen bei Eppenbrunn - wunderbare Verwitterungsformen des Buntsandsteins.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Erlenbach im Wasgau


Er gehört zu den meistbesuchten Burgen der Pfalz und am späten Nachmittag im Novembernebel aufragend zeigt er sich so mystisch und sagenumwoben, wie er es im Sagengut der Region seit langem ist, der im späten Mittelalter als uneinnehmbar geltende Berwartstein im Dahner Felsenland bei Erlenbach (Landkreis Südwestpfalz). Sein berühmtester Besitzer war der mit Kirchenbann und Reichsacht belegte Ritter Hans von Trotha (in der Gegend Hans Trapp genannt), der bei eine Fehde gegen das dortige Kloster (das gleichfalls den Besitz des Berwartstein für dich reklamierte) die nahe Reichsstadt Weißenburg (heute Wissembourg im Elsass) durch Stauen des Flüßchens Wieslauter erst vom Wasser abschnitt und dann, nach Protest der Weißenburger, die Dämme einfach einreißen ließ und in Weißenburg für eine gewaltige Überschwemmung sorgte. Die Felsenburg ist auch heute bewohnt (eine ziemlich exklusive Wohnlage) und ist daher nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen. Das Burgrestaurant im ehemaligen Rittersaal bietet Pfälzer Spezialitäten. Und - last but not least - soll es auf dem Berwartstein spuken. Die Rede ist von einer "Weißen Frau", die gerne die Besucher narrt.


Das Hedwighaus in Erlenbach

Hier lebte die Romanfigur Hedwig aus dem gleichnamigen Roman von August Becker (* 27. April 1828 in Klingenmünster; † 23. März 1891 in Eisenach). Becker war ein deutscher Schriftsteller. Mit seinem ursprünglich als Reiseführer geplanten Buch "Die Pfalz und die Pfälzer" (1857) gilt er als einer der Begründer der pfälzischen Volkskunde. "Hedwig. Ein Roman aus dem Wasgau" erschien 1868.


Die Annakapelle bei Niederschlettenbach im Pfälzerwald. Hier ist der Ritter Hans Trapp (Hans von Trotta) beigesetzt.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach

Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Der Seehof im Herbst:


Donnerstag, 4. Mai 2017

Ausflug im Pfälzerwald


Unsere Tour beginnt mit der Fahrt über die sog. Eselssteige nach Ludwigswinkel.

Eselssteige - Eine Straße im Pfälzerwald from Franz Roth on Vimeo.


Wir passieren den Mummelsee, einen der idyllischen Wooge.


Idyllischer Woog im Pfälzerwald nahe Ludwigswinkel von franz-roth-tv

Ludwigswinkel


Es geht nun weiter über Fischbach Richtung Rumbach. Kurz vor Rumbach geht es rechts ab nach Nothweiler.

  

Zurück in Rumbach besuchen wir die Christuskirche mit ihren mittelalterlichen Fresken.


Nächster Etappenort ist Bundenthal.


In der Annakapelle, die wir dannn passieren hat der Burgvogt des Berwartsteins, der sagenumwobene Hans von Trotha, im Volksmund Hans Trapp genannt, seine letzte Ruhestätte gefunden.



Burg Berwartstein bei Erlenbach

Am Berwartstein vorbei erreichen wir den Seehof, einen beliebten Badesee.


In Erlenbach sehenswert ist das Hedwigshaus.


Hier lebte die Romanfigur Hedwig aus dem gleichnamigen Roman von August Becker (* 27. April 1828 in Klingenmünster; † 23. März 1891 in Eisenach).

Becker war ein deutscher Schriftsteller. Mit seinem ursprünglich als Reiseführer geplanten Buch "Die Pfalz und die Pfälzer" (1857) gilt er als einer der Begründer der pfälzischen Volkskunde.

"Hedwig. Ein Roman aus dem Wasgau" erschien 1868.

Sonntag, 30. April 2017

Im Pfälzerwald


Naturfreunde hat es - wie man im Foto oben sieht - schon immer in den Pfälzerwald gezogen. Der Name Pfälzerwald wurde in Johanniskreuz kreiert: Bei einer Tagung pfälzischer Forstbeamter in Johanniskreuz wurde im August 1843 der Name Pfälzerwald für den pfälzischen Nordausläufer der Vogesen gefunden. Johanniskreuz gilt somit als „Geburtsort“ des Pfälzerwalds, der noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts in den meisten Reisebeschreibungen den Vogesen bzw. dem Wasgenwald zugerechnet wurde.

Und heute finden wir in Johanniskreuz das "Haus der Nachhaltigkeit", ein Info-Zentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


Und wer mal Lust hat, sich in den Wipfeln des Pfälzerwaldes zu bewegen, der kann dies im Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn tun.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv

Früher war im Pfälzerwald der Wolf zuhause. Einige Sichtungen und Nachweise freilebender Wölfe hat es nun wieder gegeben. Wer sich die Burschen gesichert hinterm Zaun mal anschauen möchte, dem sei ein Besuch des Wild- und Wanderparks Südliche Weinstraße in Silz empfohlen.


Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer. Die Wooge genannten kleinen Seen sind alle künstlich angelegt, dienten früher der Holzdrift und sind heute meist Fischweiher.


Zum Baden lädt an heißen Sommertagen der Seehof bei Erlenbach.


Der Pfälzerwald ist UNESCO-Biosphärenreservat. Seine größte Kernzone ist das Quellgebiet der Wieslauter nördlich von Hinterweidenthal.


Montag, 23. Mai 2016

Impressionen aus dem Pfälzerwald


Schon meine Altvorderen waren leidenschaftliche Naturfreunde und "Waldläufer" gewesen (im Bild in der Mitte der Bruder meines Großvaters väterlicherseits). Mit Mandoline und Gitarre zogen sie schon in den frühen Zwanzigern des 20. Jahrhunderts hinaus in die Natur.

Deutschlands einziger richtiger Urwald

Ja, das stimmt, der Pfälzerwald ist der einzige richtige Urwald in Deutschland. Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst im Bereich des Nationalparks zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Apropos Sagen und Legenden

Der Pfälzerwald ist auch ein Land der Burgen. Und eine der bekanntesten ist der Berwartstein bei Erlenbach im Dahner Felsenland.


Die Burg wurde – 300 Jahre nach ihrer Zerstörung durch Blitzschlag – wieder aufgebaut und ist als einzige im Wasgau noch bewohnt.
Der berühmteste Besitzer des Berwartstein war der Ritter Hans von Trotha gewesen, eine abenteuerliche Figur. Der Ritter und kurpfälzische Marschall ging unter seinem volkstümlich verballhornten Namen Hans Trapp ins Sagengut der Region ein.


Vom Berwartstein ist es nicht weit bis Busenberg, wo wir mit dem Drachenfels eine weitere imposante Felsenburg finden.

Busenberg im Pfälzerwald war im Jahr 2010 das sog. Hammerdorf des SWR, Sieger in einem Wettbewerb rheinland-pfälzischer Dörfer. In Busenberg ist das einzige Mikwe-Häuschen der Pfalz. Leider in einem erbarmungswürdigen Zustand. Beeindruckend aber der jüdische Friedhof. Die Burg Drachenfels ist eine bekannten Felsenburgen des Wasgau.


Die größte Burganlage der Pfalz


Burg Altdahn bei Dahn ist die größte Felsenburg der Pfalz. Es sind genaugenommen drei Burgen. Altdahn, Grafendahn und Tanstein.


Pittoreske Wasgaudörfer

Erfweiler und Hinterweidenthal, zwei der alten Walddörfer im Pfälzerwald, die sich ihren Charme und ihre Ursprünglichkeit weitestgehend bewahrt haben.


Mittelalterliche Fresken im Rumbach

Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken.


Samstag, 14. Mai 2016

Freizeit im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet (fälschlicherweise wird immer wieder davon gesprochen, es sei Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, aber das ist falsch, denn das ist der Bayerische Wald).

Aber dafür ist der Pfälzerwald Deutschlands einziger wirklicher und richtiger Urwald. Denn (und dabei denkt man immer wieder an den Bayerischen Wald) es ist der einzige Wald, der vielfach ohne menschliche Eingriffe auskommt ohne Nationalpark zu sein. Zwar gibt es natürlich Forstwirtschaft, doch diese ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird etwa kein Unterholz bereinigt und Bäume, die von sich aus umgefallen sind, die werden nicht beseitigt sondern verbleiben im Kreislauf der Natur.


Urwald Pfälzerwald von franz-roth-tv

Kein Wunder also, dass man sich im Pfälzerwald dem sanften und nachhaltigen Tourismus verschrieben hat.

Und die Natur steht deshalb im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auch in vielen touristischen Projekten im Mittelpunkt. Etwa im Biosphärenhaus Fischbach im Wasgau.


Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad, ein Abenteuer für die ganze Familie, für jung und alt. Und nicht unbedingt nur für Schwindefreie.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz


Auch das "Haus der Nachhaltigkeit" ist ein Info-Zentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz und des Biosphärenreservats.

Was tun an heißen Sommertagen?

Eine Möglichkeit: Erfrischung suchen. Zum Beispiel im Badesee des Seehofs bei Erlenbach.


Ein idyllisch gelegener Badesee am Fuße der Burg Berwartstein.

Freitag, 16. Oktober 2015

Im Pfälzerwald - Wald, Wasser, Natur und Geschichte

Am Seehof im Pfälzerwald

Im Herbst eine Oase der Ruhe und Entspannung: der Seehof im Pfälzerwald, bei dem Ort Erlenbach, unterhalb der Burg Berwartstein.


Im Hochsommer ist der Seehof ein beliebter Badesee.


Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt.


Urwald Pfälzerwald

Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Und zur Erhaltung dieser einmaligen Landschaft des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen leistet auch das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz seinen Beitrag.


Der dunklen Geschichte auf der Spur: Der Westwall

Der Pfälzerwald als deutscher Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist nicht nur urtümliche Natur, sondern auch geschichtsträchtig. Seit dem Mittelalter bis hinein in die dunklen Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wer hier auf Spurensuche geht findet die gesprengten Überreste des Westwalls überall im Wald. Das Westwallmuseum in Pirmasens bietet Einblicke in die Geschichte dieser Befestigungsanlage.


Samstag, 1. August 2015

Am Seehof bei Erlenbach


Bei sommerlicher Hitze ist der unterhalb der Burg Berwartstein gelegene Seehof ein beliebter Badesee.


Und im Herbst, wenn der Badebetrieb vorüber ist, haben wir hier einen stillen Ort der Ruhe und Entspannung.


Montag, 13. April 2015

Der Berwartstein und der Seehof im Pfälzerwald


Burg Berwartstein im Wasgau (Pfälzerwald) - Der Berwartstein bei Erlenbach ist eine wiederaufgebaute und bewohnte mittelalterliche Burganlage. Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke. Leider ist der Zugang zur Burg nicht behinderten- bzw. seniorengerecht: konnte man früher bis zur Burg hochfahren und auch dort parken, so ist heute der steile Anstieg zu Fuß zu bewältigen.



Unterhalb des Berwartsteins liegt der idyllische Seehof.


Der Seehof im Pfälzerwald von franz-roth-tv