Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt (* 15. Dezember 1719 in Darmstadt; † 6. April 1790 in Pirmasens) war von 1768 bis 1790 Landgraf von Hessen-Darmstadt, Gründer der Stadt Pirmasens und Gatte der so genannten „Großen Landgräfin“ Henriette Karoline von Pfalz-Zweibrücken. Ludwig war der älteste Sohn des Landgrafen Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt (1691–1768) aus dessen Ehe mit Charlotte (1700–1726), Tochter und Erbin des Grafen Johann Reinhard III. von Hanau. Ludwig wurde nach dem Tod seiner Mutter von seinen beiden Großvätern auf Schloss Philippsruhe bei Hanau erzogen. Im Verlauf des Polnischen Thronfolgekriegs übersiedelte Ludwig mit seinen Brüdern Georg Wilhelm und Friedrich in die hanau-lichtenbergische Residenz- und Hauptstadt Buchsweiler (Bouxwiller im Elsaß).
Ludwig hatte ein ähnliches Faible für Soldaten und das Militärleben wie der preußische „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I., was auch dazu führte, dass er in preußische Dienste trat und von seinen 32 Ehejahren 18 getrennt von seiner Gemahlin bei seiner Garnison verbrachte. Seit 1733 vollführte er seine Laufbahn in der hessen-darmstädtischen Armee und errichtete 1741 im damals zum hanau-lichtenbergischen Amt Lemberg zählenden Bärenthal/Lothringen eine erste Kompanie, die nach kurzer Zeit den Marschbefehl nach Pirmasens erhielt, welches er zur Garnisonsstadt ausbaute. Durch seine Militärausgaben kam es schon bald zu finanziellen Engpässen in der Grafschaft Hanau-Lichtenberg.
Ludwigs Leben ist stark verbunden mit der Stadt Pirmasens, ursprünglich nur ein kleines Walddorf, das als Sitz des hanau-lichtenbergischen Amtes Lemberg fungierte. Sein Großvater Johann Reinhard III. hatte dort bereits um 1720 ein kleines Jagdschloss errichtet. Der Ort wurde vom Landgrafen ab 1741 als Garnison und Residenz ausgebaut.
Ludwig ließ in Pirmasens einen großen Exerzierplatz für seine Garnison anlegen, der noch heute unter diesem Namen ein Zentrum der Stadt bildet. Der Platz stellte bis zu einer Teilbebauung ab ca. 1875 eine der größten umbauten barocken Platzanlagen Europas dar.
Lutherkirche - Garnisonskirche
Unter Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt wird am 5. April 1757 der Grundstein für die neue Hof- und Garnisonskirche gelegt. Am 4. Oktober 1761 wird die Kirche geweiht und heißt im Volksmund bald "Untere Kirche". 1793 werden die Glocken an die französische Revolutionsarmee abgeliefert und erst 1861 erhält die Lutherkirche ein neues Geläut.
Am 9. August 1944 wird die Lutherkirche bei alliierten Luftangriffen zerstört. Der Wiederaufbau erfolgt von 1947 bis 1949.
Am 5. November 1949 werden die Gebeine Landgraf Ludwigs IX. in der Gruft zwischen Altar und Taufstein wieder beigesetzt.
Der Ort Ludwigswinkel wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für Soldaten. Ludwigswinkel gehörte zum Amt Lemberg und lag dort in der Amtsschultheißerei Obersteinbach.
Im Zuge der Französischen Revolution, die 1792 die als Folge Hackmesserseite genannte Region und somit ebenso Ludwigswinkel erreichte, fielen alle linksrheinischen Gebiete – und damit ebenso das Amt Lemberg samt Ludwigswinkel – 1794 an Frankreich (bis 1804) und waren anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs. Zunächst unterstand der Ort dem Kanton Breidenbach. Ab 1801 war Ludwigswinkel in den Kanton Bitche eingegliedert.
1814 wechselte der Ort in den Kanton Pirmasens. 1815 wurde der Ort Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte die Gemeinde in das Königreich Bayern und war dort Bestandteil des Rheinkreises. 1817 wurde die Gemeinde in den Kanton Dahn umgegliedert. Ab 1818 war der Ort Bestandteil des Landkommissariat Pirmasens, das 1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.
Ludwigswinkel ist ein staatlich anerkannter Luftkurort im Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald an der Grenze zu Frankreich mit knapp 1000 Einwohnern. Ludwigswinkel liegt im Landkreis Südwestpfalz und gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland im Wasgau an. Das jüngste Dorf der Südwestpfalz wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet. Mehrere Badeseen in nächster Nähe lassen den Wasserratten unter den Gästen die freie Wahl.
Ludwigswinkel im Dezember 2013
Im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist Ludwigswinkel 2008 Kreis-, Gebiets- und Landessieger geworden, ebenso wie im Sonderwettbewerb „ökologische Leistungen“, der vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz ausgeschrieben war. Mit dem Projekt „Kinder-Lehr-Garten“ wurde die Ortsgemeinde auch im Jahre 2010, im Rahmen des Wettbewerbs „Kinderfreundliche Dorferneuerung“ wiederum ausgezeichnet.
Von Pirmasens kommend gelangt man am schnellsten über die Eselssteige nach Ludwigswinkel. Zur Zeit unseres Videos im Jahr 2013 war die ehemalige Rennstrecke des Wasgau-Bergpreises noch die reinste Schlaglochpiste. Mittlerweile ist die Straße saniert.
Auf dem Hochpunkt der Eselssteige verläuft auch ein Teil der Waserscheide von Rhein und Mosel.
Die zweite Strecke führt, von Salzwoog kommend, über den Braunsberg (Rote Hohl) und durch das Faunertal.
Das Naturschutzgebiet Oberes Fauner-Tal ist ein sehr artenreiches Biotop. Dort kommen viele geschützte Tier- und Pflanzenarten vor. Das Faunertal ist geprägt durch viele Stauteiche entlang des Dielbachs, der das gesamte Gebiet von Norden nach Süden durchfließt. Die Teiche wurden ursprünglich zur Fischzucht angelegt, werden aber inzwischen nicht mehr genutzt, sodass sich hier naturnahe Verlandungszonen entwickelt haben.
Die Süßgräser sind mit der Spitzblütigen- und der Flatter-Binse, mit der Feld-Hain- und der Wald-Simse, der Sumpf-, Blasen-, Schnabel-, Hirse- und der Rispen-Segge, dem Roten Strauß-, dem Gewöhnlichen Ruch-, dem Wolligen Honig- und dem Rohrglanzgras, dem Glatthafer, der Rotschwingel und dem Breitblättrigen Rohrkolben besonders zahlreich vertreten.
An gefährdeten Pflanzenarten werden Bach-Quellkraut, Echte Brunnenkresse, Blutauge, Berg-Platterbse, Sumpf-Weidenröschen, Wassernabel, Niederes Labkraut, Echtes Labkraut, Sumpf-Helmkraut, Teich-Wasserstern, Gewöhnlicher Froschlöffel, Rispen-Segge, Gewöhnliche Sumpfbinse, Rohr-Schwingel und Einfacher Igelkolben genannt.
Als bedrohte Tierarten werden Spinnen (Zebra-, Wespenspinne), Libellen (Gemeine Binsen-, Hufeisen-Azur-, Blaugrüne Mosaikjungfer, Große Pechlibelle, Großer Blaupfeil), Lurche (Berg-, Teichmolch, Teichfrosch), Kriechtiere (Waldeidechse) und Vögel (Bach-, Gebirgsstelze) aufgezählt.
Der Reißlerhof (alternative Schreibweise: Reislerhof) ist ein historisches Gebäude in Ludwigswinkel in Rheinland-Pfalz, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und von 1972 bis 2018 als Wochenend- und Urlaubsunterkunft der „Mietergemeinschaft Reißlerhof“ diente. Der Hof wird als „Wiege“ des im Jahr 1783 gegründeten Dorfes Ludwigswinkel betrachtet. In der Nähe des Hauses entspringt der nach diesem benannte Bach vom Reißlerhof, rechter Zufluss der Sauer, die in den Rhein mündet.
1722 wurde ein großer Geländeteil des sumpfingen oberen Sauerbachtales zur Urbarmachung und Neulandgewinnung durch die herrschaftliche Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg meistbietend versteigert. Der Hanau-Lichtenbergische Zollpächter Hans Georg Schlick aus Fischbach erwarb das Gelände als Erblehen; seine Erben errichteten nach seinem Tod 1745 dort den Reißlerhof.
In der Folgezeit entstand dort die von Landgraf Ludwig IX. genehmigte Neusiedlung Ludwigswinkel. Die Gebäude des Hofguts wurden auf Geheiß des Landgrafen in einen dauerhaft guten Zustand versetzt, da der landgräfliche Amtsmann Hopfenblatt, der die Ludwigswinkler Siedlungsgeschäfte leiten sollte, mit seiner Familie dort Wohnung nehmen musste. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz des Landes Rheinland-Pfalz.
Im Jahr 1886 gelangte der Hof in den Besitz des bayerischen Staates und blieb danach von 1887 bis 1972 Dienstsitz von Forstbeamten.
Kurz vor dem Reislerhof liegt der Mummelsee.
Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.
Die drei Weiher von Ludwigswinkel:
Der Badesee Schöntalweiher bei Ludwigswinkel: Der Badesee liegt am Rande der Gemeinde Ludwigswinkel im Reislertal, einem schönen Gebiet in der Südwestpfalz im Pfälzerwald mit zahlreichen Wanderwegen. Er bietet eine Liegewiese mit Umkleidemöglichkeiten und ein bewirtschaftetes Kiosk. Zum baden ist der südöstliche Teil vorgesehen. Seine flachen Ufer und die großzügigen Spiel- und Liegewiesen machen den See sehr kinderfreundlich.
Der Mühlweiher, auch Saarbacher Hammer genannt, ist ein etwa 4,5 ha großer Weiher. Er ist an seiner tiefsten Stelle 4 m tief. Die Farbe seiner Oberfläche schwankt zwischen schwach braungelb und gelb. Angelegt wurde er im 18. Jahrhundert für das mit Wasserkraft betriebene Hammerwerk "Saarbacher Hammer". Im Jahre 1919 wurde er trockengelegt und als Wiese und Weide genutzt. In den dreißiger Jahren wurde er erneut gestaut, er dient seitdem als Fisch- und Badegewässer.
Der Dorfweiher oder Sägmühlweiher: Der Sägmühlweiher liegt umgeben von der typischen Landschaft des Pfälzerwaldes in der Ortsmitte von Ludwigswinkel in der Südwestpfalz. Ursprünglich zum Betrieb einer Sägemühle aufgestaut, die man als Privathaus an einer Seeseite immer noch sehen kann, dient er heute nur noch zum Baden. Er ist mit ca. 1,5 Metern sehr flach und besitzt eine gute Wasserqualität. Es sind einige Treppenstufen angelegt die ins Wasser führen.
Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer, aber eine Vielzahl künstlich angelegter Weiher und Seen. Viele sind Fischteiche, andere laden aber auch im Sommer zum Baden. Und sind, wenn die Saison vorüber ist, Orte der Ruhe. Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen
Der Mummelsee bei Ludwigswinkel, einer der Wooge des Pfälzerwaldes
Als einen Woog (von mittelhochdeutsch wâc) bezeichnett man in Südwestdeutschland ein stehendes Gewässer.
In erster Linie als Wasserspeicher für den Betrieb von Mühlen oder von Klausen, in denen Holz für die Trift gesammelt wurde, wurden durch Aufstauung von Wasserläufen künstliche Wooge angelegt. Diese dienten auch, meist bei Klöstern, als Fischzuchtteiche.
Ludwigswinkel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Ludwigswinkel ist eine der jüngeren Ortschaften in der Südwestpfalz und grenzt an Frankreich.
Ludwigswinkel liegt im Dahner Felsenland im Pfälzerwald direkt an der Grenze zu Frankreich. 86,7 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet. Nordöstlich befindet sich Fischbach bei Dahn, im Osten Petersbächel und im Südwesten Sturzelbronn (Lothringen). Die nächste größere Stadt ist Pirmasens im Nordwesten. Im Norden des Dorfs befindet sich etwas abgeschieden der Ortsteil Schöntal, der andere Teil des Dorfes besitzt keinen Zweitnamen. Vor Ort prägen Woogtäler das Landschaftsbild. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Lemberg, Fischbach bei Dahn, Obersteinbach, Sturzelbronn und Eppenbrunn.
Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für Soldaten. Ludwigswinkel gehörte zum Amt Lemberg und lag dort in der Amtsschultheißerei Obersteinbach.
Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.
Im Dahner Felsenland nahe der Ortschaft Erlenbach liegt der Seehof unterhalb der Burg Berwartstein. Der See ist durch Bachstau entstanden. Nach Baumaßnahmen an den Dämmen wird der Seehof seit 1950 als Bade- und Fischgewässer genutzt. Seine Ufer sind stellenweise dicht bewaldet. Der südliche Teil des Seehofes ist als öffentlicher Badeplatz mit flachem Sandstrand und großzügiger Liegewiese angelegt. Der nördliche Seeteil ist privates Gelände. Das Gebiet um den See ist unter Naturschutz gestellt (Amphibienschutz). Die große Liegewiese lädt zum Verweilen ein und das bewirtschaftete Kiosk bietet neben Kaffee, hausgemachtem Kuchen, Eis auch Flammkuchen, Pizza uvm.
Die Mittelgebirgslandschaft Pfälzerwald (so die offizielle amtliche Schreibweise, nicht etwa "Pfälzer Wald" in zwei Worten) im Bundesland Rheinland-Pfalz ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands: 177.100 Hektar, wobei 82 bis 90 Prozent der Fläche von Wald bedeckt sind. Damit nimmt er ein gutes Drittel der gesamten Pfalz ein, deren zentrale Landschaft er darstellt und von der er seinen Namen hat. Nur 30 Prozent kleiner ist die südliche Fortsetzung des Naturraums auf französischem Boden, die hier Nordvogesen (frz. Vosges du Nord) genannt wird. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord, das auch die französische Fortsetzung umfasst, hat eine Fläche von 310.500 Hektar.
In Johanniskreuz erhielt dereinst der Pfälzerwald seinen Namen: Der Name Pfälzerwald wurde erst 1843, als die Pfalz Teil des Königreichs Bayern war, in der zentral liegenden Gemeinde Johanniskreuz auf einer Konferenz von Forstleuten, die Ministerialrat Albert von Schultze leitete, geprägt, die damit die Wälder auf dem Buntsandsteingebiet der Pfalz bezeichneten. Weitere Verbreitung fand der Name, als 1902 der Pfälzerwald-Verein (PWV) gegründet wurde, wobei sich vor allem Fritz Claus, einer der Pioniere des PWV, intensiv für den neuen Namen einsetzte. Eine wissenschaftlich fundierte genauere Definition des Pfälzerwaldes als eigenständiger naturräumlicher Einheit erfolgte 1911 durch Daniel Häberle, einen pfälzischen Geographen und Heimatforscher.
Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz, ein Infozentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz
In der Karlstalschlucht - Das Karlstal der Moosalb ist ein Naturschutzgebiet bei Trippstadt im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Das Karlstal liegt etwa zehn Kilometer südlich von Kaiserslautern in der Nähe des Luftkurorts Trippstadt. Die rund drei Kilometer lange Karlstalschlucht kann über einen Wanderweg begangen werden. Die von der Moosalb durchflossene und weitgehend naturbelassene Felsenschlucht gehört wegen der großen Gesteinstrümmer aus dem roten Buntsandstein der Region, der zahlreichen kleinen Wasserfälle sowie des alten Laub- und Nadelbaumbestandes zu denjenigen Zielen im Pfälzerwald, die von den für den Tourismus Verantwortlichen als sehenswert angeboten werden.
Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.
Idyllischer Woog im Pfälzerwald bei Ludwigswinkel
Der Pfälzerwald nach dem Orkan Xynthia
Impressionen vom Osterausflug 2010 im Pfälzerwald. Die Schäden des Sturmtiefs Xynthia sind noch gut zu sehen, umgestürzte und entwurzelte Bäume, Windbruch. Auch an unserem Lieblingsweiher in der Nähe von Ludwigswinkel hat der Sturm zugeschlagen und im Uferbereich einiges "kleingehauen".
Als einen Woog (von mittelhochdeutsch wâc) bezeichnet man in Südwestdeutschland ein stehendes Gewässer. In erster Linie als Wasserspeicher für den Betrieb von Mühlen oder von Klausen, in denen Holz für die Trift gesammelt wurde, wurden durch Aufstauung von Wasserläufen künstliche Wooge angelegt. Diese dienten auch, meist bei Klöstern, als Fischzuchtteiche.
Der Mummelsee bei Ludwigswinkel, einer der Wooge des Pfälzerwaldes.
Ein bißchen Technik (Quelle: Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft): Hauptbauwerk aller künstlichen Stillgewässer ist das sogenannte Absperrbauwerk, mit dem der Aufstau erfolgt. Es handelt sich dabei in den meisten Fällen um einen Erddamm, manchmal auch um eine Staumauer aus Natursteinen oder Beton. Zur Regulierung des Wasserstandes im Teich und zu dessen Leerung dient in den meisten Fällen ein so genannter Mönch (das ist dieses Teil, durch das im Video das Wasser rauscht). Wooge, die der Energienutzung (Mühlen, Hammerwerke usw.) gedient haben sowie ehemalige Triftwooge zum Transport von Holz auf einzelnen Bächen des Pfälzerwaldes haben meist keinen Mönch, sondern eine Öffnung im Damm, die bis zur Gewässersohle hinunterreicht und seitlich mit Mauerwerk oder Beton gesichert ist. Verschluss und Regulierung erfolgen durch ein bewegliches Schütz in dieser Öffnung.
Der Mummelsee ist einer der idyllischsten Waldweiher, die wir kennen. Aber es gibt in Ludwigswinkel noch mehr Weiher. Beliebt der Schöntalweiher oder Lagerweiher als Badesee.
Eine Kernzone des Biosphärenreservates Pfälzerwald ist heute der Rösselsweiher.
Ein gleichfalls sehr idyllischer Waldsee ist der Stüdenwoog oder Stüdenbachweiher bei Eppenbrunn, von dem aus der "Bach ohne Grenzen" (Ruisseau sans frontière) seinen Ausgang nimmt.
Entlang des Eppenbrunner Bachs und der Trualb geht es von Eppenbrunn über die Grenze nach Walschbronn ins Nachbarland Frankreich. Natur erleb- und begreifbar zu machen, ermöglichen 35 Einzelstationen des Gewässerlehrpfads. Lehrtafeln oder Aktionen zum Mitmachen vermitteln Wissenswertes über vorhandene Biotope, eine Fischtreppe oder die verschiedenen Lebewesen in Weiher, Bach und Tümpel. Damit sensibilisiert der "Bach ohne Grenzen" nicht nur für die Belange von Natur- und Umweltschutz, sondern wirbt mit seiner Zweisprachigkeit auch für Völkerverständigung und gemeinsames Lernen.
Das Wort Woog kommmt auch in Ortsnamen vor, etwa in Salzwoog. Der kleine Ort Salzwoog, der von jeher eine sogenannte Annexe der Gemeinde Lemberg war, hat seinen Namen der historischen Salzstraße zu verdanken, die auf ihrem Weg von Lothringen an den Rhein durch seine Gemarkung führte. Auf dem damaligen Salzwooger Hof, der auf der Bistumsgrenze zwischen Metz und Speyer lag, befand sich eine Zollstation mit einer Salzwaage, um das "weiße Gold" zu wiegen. Im Ort Salzwoog gibt es noch einige schöne Fachwerkhäuser. Die Geburt des Ortes Salzwoog geschah im Jahr 1727 durch die Brüder Kettenring, durch die Errichtung einer Sägemühle und eines Hofgutes. Daran erinnert heute das “Kettenring’sche Haus”, ein Fachwerkbau, der von seinem jetzigen Besitzer restauriert wurde. Den Betrieb der Mühle hat man nach dem 2. Weltkrieg eingestellt. Den Woog zum Antreiben der Mühle gibt es ebenfalls nicht mehr.
In der Karlstalschlucht - Das Karlstal der Moosalb ist ein Naturschutzgebiet bei Trippstadt im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Das Karlstal liegt etwa zehn Kilometer südlich von Kaiserslautern in der Nähe des Luftkurorts Trippstadt. Die rund drei Kilometer lange Karlstalschlucht kann über einen Wanderweg begangen werden. Die von der Moosalb durchflossene und weitgehend naturbelassene Felsenschlucht gehört wegen der großen Gesteinstrümmer aus dem roten Buntsandstein der Region, der zahlreichen kleinen Wasserfälle sowie des alten Laub- und Nadelbaumbestandes zu denjenigen Zielen im Pfälzerwald, die von den für den Tourismus Verantwortlichen als sehenswert angeboten werden.
Wir besuchen auch den Unterhammer, eines der alten Hammerwerke an der Moosalbe, mit seinem Herrenhaus und die Klug'sche Mühle. Auch bei diesen Anlagen gibt es noch entsprechhende Stauweiher, die früher zum Betrieb notwendig gewesen sind.
Gerade bei diesen heute nicht mehr in Betrieb befindlichen Mühlen und Hammerwerken erkennt man, wie gefährdet das Kulturerbe der Wooge ist. Soweit heute noch eine Bewirtschaftung der Wooge im Pfälzerwald erfolgt, dominiert die fischereiliche Nutzung. Neben einigen Anlagen mit gewerbsmäßiger, intensiver Fischzucht, existieren viele Anlagen, in denen dies als Hobby mehr oder weniger intensiv betrieben wird. Diese Nutzungsform ging in den letzten Jahrzehnten stark zurück. Es zeichnet sich ab, dass ein großer Teil der Wooge im Pfälzerwald in absehbarer Zeit keine gezielte Nutzung mehr aufweisen wird. Damit entfällt auch die Motivation für eine Unterhaltung der Anlagen. Die heutige Bedeutung der Wooge im Pfälzerwald muss deshalb auch unter den besonderen Aspekten gesehen werden, die sich aus der besonderen Funktion des Pfälzerwaldes als Biosphärenreservat ergeben: Förderung einer nachhaltigen Entwicklung sowohl hinsichtlich der Ziele des Naturhaushalts (Arten- und Biotopschutz) als auch der Ansprüche des Menschen (umweltverträgliche Nutzung und Bewahrung des kulturellen Erbes).
Von den vielen Quellgewässern und kleinen Fließgewässer im Pfälzerwald wurden einige in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Holzdrift begradigt, z. T. mit Sandsteinquadern ausgebaut und mit massiven Sohlabstürzen versehen. Dazu wurde eine größere Zahl von Stauweihern ("Wooge") geschaffen, die z. T. aus mehreren Einzelteichen bestehen. Es handelt sich um Anlagen die z. B. auch als Fischteiche, Stauteiche von Wasserkraftanlagen (Mühlen) oder eben für die Holzdrift verwendet wurden. Es sind zwischenzeitlich auch Biotope mit hoher Wertigkeit entstanden bzw. diese Anlagen sind heute als Kulturdenkmäler von erheblicher Bedeutung.
Die Sauer, französisch (Rivière de) la Sauer, im südpfälzischen Quellgebiet Grünbach, Sauerbach und Saarbach, ist ein gut 85 km langer linker Nebenfluss des Rheins in Deutschland (Rheinland-Pfalz) und Frankreich (Elsaß).
Der Name Sauer(bach) entstand im südpfälzisch-elsässischen Sprachraum, weil der Bach im Oberlauf leicht säuerlich schmeckendes Wasser führte, das von den im Quellbereich durchflossenen Mooren stammte. Zur hochdeutschen Bezeichnung Saarbach für den deutschen Oberlauf kam es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Pfalz unter der Verwaltung des Königreichs Bayern neu kartographiert wurde und die bayerischen Beamten die ortsübliche pfälzische Aussprache von Sauerbach in die Schriftsprache "übersetzten".
Der Fluss entspringt als Grünbach im westlichen Wasgau. Die Quelle liegt auf 310 m ü. NHN oberhalb der zur Landesstraße 478 gehörenden Eselssteige etwas mehr als 300 m nördlich der deutsch-französischen Grenze zwischen den Ortsgemeinden Eppenbrunn und Ludwigswinkel.
Die Eselssteige war in den Siebzigern Austragungsort des Wasgau Bergpreises gewesen. Dieses Autorennen war ein Besuchermagnet gewesen. Zuschauer nicht nur aus der Region, sondern Fans von Bergrennen aus ganz Deutschland kamen damals in den Pfälzerwald. Tja, lange vorbei. Der "Naturschutz" und die "Luftreinhaltung" haben über die PS-Boliden gesiegt. Und die Region hat eine Attraktion weniger.
Der Automobilclub Pirmasens 1904 e.V. im ADAC richtete die 27. Wasgau-Bergpreis-Classics vom 17. bis 19. Juni 2011 aus, jedoch nicht auf der traditionellen Strecke "Eselssteige", wo bis Mitte der 1980-er Jahre alljährlich Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft gefahren wurden. Da die alte Strecke nun in gesamter Länge in einem Naturschutzgebiet liegt ist keine behördliche Freigabe zu bekommen.
Die Classics fanden daher 10 Kilometer entfernt von der klassischen Strecke statt: Die neue Strecke führte westlich von Eppenbrunn, ab der Schweixer Mühle über eine Kreisstraße hinauf nach Schweix und liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich. Über 1.600 Meter führte die Strecke mit einer Spitzkehre, einigen schnellen sowie mehreren lang gezogenen Kurven.
Wir fahren die (inzwischen sanierte) Eselssteige downhill nach Ludwigswinkel.
Für Roadster-Fahrer ist die Eselssteige nach wie vor ein Highlight.
Wir kommen zum Mummelsee, einem idyllischen Waldweiher.
Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.
Ludwigswinkel ist eine Gründung des Landgrafen Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt im 18. Jahrhundert und diente als Alterssitz für seine pensionierten Grenadiere.
Der Reißlerhof, die Keimzelle von Ludwigswinkel
Der Reißlerhof (alternative Schreibweise: Reislerhof) ist ein historisches Gebäude in Ludwigswinkel in Rheinland-Pfalz, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und von 1972 bis 2018 als Wochenend- und Urlaubsunterkunft der „Mietergemeinschaft Reißlerhof“ diente. Der Hof wird als „Wiege“ des im Jahr 1783 gegründeten Dorfes Ludwigswinkel betrachtet. In der Nähe des Hauses entspringt der nach diesem benannte Bach vom Reißlerhof, rechter Zufluss der Sauer, die in den Rhein mündet.
1722 wurde ein großer Geländeteil des sumpfingen oberen Sauerbachtales zur Urbarmachung und Neulandgewinnung durch die herrschaftliche Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg meistbietend versteigert. Der Hanau-Lichtenbergische Zollpächter Hans Georg Schlick aus Fischbach erwarb das Gelände als Erblehen; seine Erben errichteten nach seinem Tod 1745 dort den Reißlerhof. In der Folgezeit entstand dort die von Landgraf Ludwig IX. genehmigte Neusiedlung Ludwigswinkel. Die Gebäude des Hofguts wurden auf Geheiß des Landgrafen in einen dauerhaft guten Zustand versetzt, da der landgräfliche Amtsmann Hopfenblatt, der die Ludwigswinkler Siedlungsgeschäfte leiten sollte, mit seiner Familie dort Wohnung nehmen musste. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz des Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 1886 gelangte der Hof in den Besitz des bayerischen Staates und blieb danach von 1887 bis 1972 Dienstsitz von Forstbeamten.
Nach Ludwigswinkel erreichen wir Fischbach. Neben dem Biosphärenhaus finden wir dort den Fjordpferdehof Wasgau.
In den engen Wasgautälern weiden im Sommer die Tiere. Da im Pfälzerwald kaum noch Landwirtschaft betrieben wird, sind diese Beweidungsprojekte sehr wichtig für die Offenhaltung der Landschaft, da sonst auch die letzten grünen Täler bald vom Wald eingenommen werden. Für die Tiere des Hofes sind die Offenhaltungsmaßnahmen eine ideale Möglichkeit, um den gesamten Sommer ein artgerechtes Leben auf der Weide zu führen.
Das Biosphärenhaus
Das Biosphärenhaus in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Fischbach bei Dahn ist ein Naturerlebniszentrum und stellt einen regionalen Tourismusfaktor dar. Das Biosphärenhaus wurde als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover angelegt und, nach dem Bausteinprinzip aufgebaut, ständig weiterentwickelt: Ursprünglich war das Biosphärenhaus ein einzelnes Gebäude, das im März 2000 auf zunächst einer Etage als Informationszentrum für das Biosphärenreservat eröffnet wurde. Wesentlicher Bestandteil des Informationszentrums ist eine vielseitige Multimedia-Ausstellung. Im März 2002, zwei Jahre nach der Eröffnung, kam das Naturerlebniszentrum hinzu. Es besteht aus einem Veranstaltungsraum, dem auch Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant angeschlossen sind, sowie einem interaktiven Rundweg. Dieser vermittelt auf einer Strecke von 1500 m an 14 Stationen Wissenswertes über die Region; er ist zum Befahren mit Kinderwagen und Rollstühlen geeignet. Das Naturerlebniszentrum wird besonders von Schulklassen genutzt.
Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.
Wird fortgesetzt. In der nächsten Folge geht es weiter Richtung Elsaß. Der Saarbach heißt dann "La Sauer".
Burg Berwartstein im Wasgau (Pfälzerwald) - Der Berwartstein bei Erlenbach ist eine wiederaufgebaute und bewohnte mittelalterliche Burganlage. Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke. Leider ist der Zugang zur Burg nicht behinderten- bzw. seniorengerecht: konnte man früher bis zur Burg hochfahren und auch dort parken, so ist heute der steile Anstieg zu Fuß zu bewältigen.
Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.
Unweit der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße in Silz.
Wölfe im Wildpark Silz in der Südpfalz (Pfälzerwald, Landkreis Südliche Weinstraße) - Fütterung jeden Tag um 11:00 Uhr (bis November) - Ein Spektakel für die Besucher und eine gute Gelegenheit, das Verhalten der Raubtiere zu beobachten.
Ludwigswinkel - Urlaubs- und Erholungsort im Herzen des Pfälzerwaldes
Waldweiher (Woog) bei Ludwigswinkel: Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt. Denn natürliche stehende Gewässer gibt es nicht im Pfälzerwald.
Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach im Pfälzerwald - Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.
Sommer und Sonnenschein, dann sind wir gerne unterwegs
Ludwigswinkel im Pfälzerwald
Lieblingsplätze: Am Helgolandkai in Wilhelmshaven
Le Fauteuil bei Kerhilio - Bretagne
Am Strand von Kerhilio - Der Strand von Kerhilio im Morbihan (bei Erdeven) ist einer unserer absoluten Lieblingsplätze in der Bretagne (herrlich, dass man direkt bis hin fahren kann ). * Kerhilio Beach, one of our favourite places in Brittany * Kerhilio Plage, un de nos lieus favoris en Bretagne. * Ein weitläufiger feiner Sandstrand mit einigen eingelagerten Felsen. Weniger schön sind die allgegenwärtigen Zeugen des dunkelsten Teils der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Bunker des deutschen Atlantikwalls.
Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.
Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer, aber eine Vielzahl künstlich angelegter Weiher und Seen. Viele sind Fischteiche, andere laden aber auch im Sommer zum Baden. Und sind, wenn die Saison vorüber ist, Orte der Ruhe.
On Location am Seehof
Der Seehof an einem heißen Sommertag mit 35°Celsius
Idyllischer Woog im Pfälzerwald bei Ludwigswinkel
Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.
Ludwigswinkel ist die jüngste Ortschaft in der Südwestpfalz. Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für seine Soldaten. Ludwigswinkel ist seit 2002 staatlich anerkannter Luftkurort. Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.
Zum Landgrafen gehört auch Ludwigswinkel: Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für Soldaten. Es ist die jüngste Gemeinde in der Südwestpfalz.
Der Reißlerhof, die Keimzelle von Ludwigswinkel
Der Reißlerhof (alternative Schreibweise: Reislerhof) ist ein historisches Gebäude in Ludwigswinkel in Rheinland-Pfalz, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und von 1972 bis 2018 als Wochenend- und Urlaubsunterkunft der „Mietergemeinschaft Reißlerhof“ diente. Der Hof wird als „Wiege“ des im Jahr 1783 gegründeten Dorfes Ludwigswinkel betrachtet. In der Nähe des Hauses entspringt der nach diesem benannte Bach vom Reißlerhof, rechter Zufluss der Sauer, die in den Rhein mündet.
1722 wurde ein großer Geländeteil des sumpfingen oberen Sauerbachtales zur Urbarmachung und Neulandgewinnung durch die herrschaftliche Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg meistbietend versteigert. Der Hanau-Lichtenbergische Zollpächter Hans Georg Schlick aus Fischbach erwarb das Gelände als Erblehen; seine Erben errichteten nach seinem Tod 1745 dort den Reißlerhof.
In der Folgezeit entstand dort die von Landgraf Ludwig IX. genehmigte Neusiedlung Ludwigswinkel. Die Gebäude des Hofguts wurden auf Geheiß des Landgrafen in einen dauerhaft guten Zustand versetzt, da der landgräfliche Amtsmann Hopfenblatt, der die Ludwigswinkler Siedlungsgeschäfte leiten sollte, mit seiner Familie dort Wohnung nehmen musste. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz des Landes Rheinland-Pfalz.
Im Jahr 1886 gelangte der Hof in den Besitz des bayerischen Staates und blieb danach von 1887 bis 1972 Dienstsitz von Forstbeamten.
Heute erinnert nichts mehr daran: Der Abriß des barocken Herrenhauses aus dem 18. Jahrhundert auf dem Felsenbrunnerhof (Hackmesserseite, Landkreis Südwestpfalz) im Jahr 2009. Es war das einzig erhaltene aus der Zeit des Landgrafen Ludwig IX.
Ludwigswinkel liegt im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Es gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Ludwigswinkel ist die jüngste Ortschaft in der Südwestpfalz. Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für seine Soldaten. Ludwigswinkel ist seit 2002 staatlich anerkannter Luftkurort. Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.
Der Baumwipfelpfad in Fischbach
Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.