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Samstag, 14. August 2021

Im Dahner Felsenland

Kletterer am Jungfernsprung in Dahn


Dahn im Pfälzerwald - Dahn ist eine Stadt im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz) und gemessen an der Einwohnerzahl dessen viertgrößte Ortsgemeinde. Sie ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, innerhalb derer sie sowohl hinsichtlich der Zahl der Einwohner als auch hinsichtlich der Fläche die größte Ortsgemeinde darstellt. Dahn ist ein staatlich anerkannter Luftkurort und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.


Die Ritter von Than waren als Lehnsleute des Fürstbischofs von Speyer über vierhundert Jahre lang die Herren des Orts; wie im Mittelalter häufig, wurde der bei der Burg gelegene Ort nach dem Geschlecht des – meist chronologisch ersten – Adelsgeschlechts benannt. Im 15. Jahrhundert wurde der sogenannte Vierherrenkrieg teilweise auf dem Territorium von Dahn ausgetragen. Seit dem Aussterben des Rittergeschlechts im Jahr 1603 bis zu den Französischen Revolutionskriegen (1792/97) war Dahn Sitz eines Amts des Hochstifts Speyer, über das zeitweise die Schenken von Waldenburg herrschten; bereits während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatte Dahn sich unter französischer Souveränität befunden.

Die einst vor Ort ansässige jüdische Gemeinde besaß eine Synagoge, die inzwischen nicht mehr existiert. Ihre Mitglieder wurden im nahen Busenberg beerdigt. Die erste Dahner Synagoge, um 1820 erbaut, wurde 1872/1873 durch eine neue ersetzt, die heute noch in ihrer Substanz als einzige im Wasgau erhalten ist. In Dahn bestand eine jüdische Gemeinde bis 1939. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18./19. Jahrhunderts zurück.

Die Dahner Burgengruppe bei der Stadt Dahn in Rheinland-Pfalz besteht aus den drei Felsenburgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein, das seltener auch Tannstein geschrieben wird. Sie sind auf einer langgestreckten Bergkuppe in einer Linie nebeneinander von Nordost nach Südwest aufgereiht.

Die katholische Pfarrkirche St.Laurentius ist im Zentrum von Dahn zu finden. Hoch über der Einkaufsstrasse thront das weithin sichtbare Gotteshaus. Es ist in einem hervorragenden Zustand. Einige recht schöne Stauen (Pieta, Marienstatue, St. Laurentius) zieren den Raum. Imposant ist auch die Orgel auf der Empore gegenüber dem modern gestalteten Altar.

Der Bärenbrunnerhof

Der Name entstand aus dem hier im Tal gelegenen Dorf "St. Bernhardsbrunn", das im 30-jährigen Krieg untergegangen war. Die Wiederbesiedlung gelang erst nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg.


1712 übernahm Nikolaus Lorch von Bergzabern den Hof und talabwärts die Mühle (sieht man auch im Video). Im Rahmen der Nationalgüterversteigerung wurde das Gut Ende des 18. Jahrhunderts an den amischen Mennoniten Friedrich Hage veräußert. Er zog aber schon 1803 nach Bayern.

Danach kaufte Jakob Rebholz aus Merzalben Hof und Mühle. Um 1830 kam Johannes Guth, ein Amischer vom Ransbrunnerhof als Pächter. 1913 erwarben seine Enkel Peter, Johannes und Heinrich Guth, Hof und Mühle. In der fünften inzwischen evangelisch gewordenen – Generation, stellte Peter Guth den Hof auf Biolandwirtschaft um.

Bundenthal und Bruchweiler-Bärenbach - Bundenthal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. 1969 mit dem Nachbarort Bruchweiler-Bärenbach zur Ortsgemeinde Wieslautern zusammengelegt, wurde dies 1989 rückgängig gemacht und die Gemeinde Bundenthal in ihrer zuvor bestehenden Form wiederhergestellt.


Die vor rund 250 Jahren erbaute Kirche St. Peter und Paul, hoch auf der mächtigen, mittelalterlichen Friedhofsbefestigungsmauer, bestimmt das Ortsbild mit seinen schönen, historischen Gebäuden.

Die Geschichte des Dorfes Bundenthal ist eng mit der Benediktinerabtei Weißenburg im Elsaß verbunden, die zu den ältesten und mächtigsten Abteien Deutschlands zählte. Durch sie erfolgte die Besiedlung und Missionierung des Lautertales im 7., 8. und 9. Jahrhundert. Seit 1347 gehörte auch die Burg Berwartstein, zu deren Herrschaftsbereich Bundenthal gehörte, zum Besitz der Abtei Weißenburg.

Das Stiftskapitel von Weißenburg nahm 1785 die Wiederbegründung der Pfarrei Bundenthal vor. Das Pfarrhaus hat zur Erinnerung daran eine Kartusche über dem Eingang mit dem Peterschlüssel, dem C (Capitulum) und dem Baudatum 1786.

Das Wappen von Bundenthal zeigt im Wesentlichen das Wappen der Freiherrn von Waldenburg, den silbernen, dreilatzigen Turnierkragen auf blauem Grund im oberen Teil. In dem goldenen Feld unten wurde zusätzlich der rote Schlüssel als Emblem der Fürstabtei Weißenburg aufgenommen (Dr. v. Jan.). Bundenthal besteht aus dem alten Bundenthal, und Finsternheim. Bundenthal, links der Lauter, gehörte zur Burg und Herrschaft Berwartstein, der Nebenort Finsternheim, rechts der Lauter, zur Abtei Weißenburg. 1834 wurden beide zur Gemeinde Bundenthal zusammengelegt.

Die Lage des Dorfes an der Schnittstelle des Lautertals zum Sauertal hat Bundenthal schon vor rund 175 Jahren zu einem bedeutenden Handelsplatz gemacht. So fand damals um Johannis (24. Juni) der sog. „Sensenmarkt“ statt, damit sich die Bauern vor Erntebeginn mit neuen Gerätschaften eindecken konnten. Dieser traditionelle Markt findet seit 40 Jahren wieder alljährlich am letzten Wochenende im Juni statt und gehört bei Jung und Alt zu den beliebtesten Dorffesten des Dahner Felsenlandes.

Bruchweiler-Bärenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz, die 1828 durch Zusammenlegung der Gemeinden Bruchweiler und Bärenbach entstand. Baulich sind diese inzwischen zusammengewachsen; entsprechend ist eine räumliche Trennung nicht mehr möglich. Ebenso ist die Gemeinde in südlicher Richtung mit dem Nachbarort Bundenthal von der Bebauung her zusammengewachsen.

Fischbach bei Dahn - Streetview - Biosphärenhaus - Baumwipfelpfad


Dienstag, 15. Oktober 2019

In der Biosphäre bei Fischbach im Pfälzerwald

Das Biosphärenhaus in Fischbach

Der Wasgau ist Grenzland, aber man nimmt diese Grenze im Süden des Pfälzerwaldes längst nicht mehr wahr. Zusammen mit den Nordvogesen bildet der Pfälzerwald ein Biosphärenreservat - einen grenzüberschreitenden Natur-, Wirtschafts- und Lebensraum. Der staatlich anerkannte Erholungsort Fischbach mit seinen rund 1660 Einwohnern liegt auf 200 Metern Höhe in einer Senke direkt an der deutsch-französischen Grenze. Umgeben ist die Senke des Saarbachs von mehr als 500 Meter hohen Erhebungen. Der Über 800 Jahre alte Ort gehörte bis nach der Französischen Revolution zum Hochstift Speyer und zur Herrschaft Hanau-Lichtenberg, bis 1815 zu Frankreich. Nach dem Wiener Kongress kam er 1816 zum Königreich Bayern, nach dem Zweiten Weltkrieg zum neu entstadenen Bundesland Rheinland-Pfalz.

Bekannteste Anziehungspunkte sind das Biosphärenhaus und der Baumwipfelpfad. Mit seinem Ortsteil Petersbächel liegt Fischbach im weiten Tal der Sauer, umgeben von Wäldern und Felsen. In unmittelbarer Nähe liegen drei Naturschutzgebiete, in denen Besucher im Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen seltene Tier- und Pflanzenarten entdecken können.

Das Faunertal

Das Naturschutzgebiet Oberes Fauner-Tal ist ein sehr artenreiches Biotop. Dort kommen viele geschützte Tier- und Pflanzenarten vor. Die Süßgräser sind mit der Spitzblütigen- und der Flatter-Binse, mit der Feld-Hain- und der Wald-Simse, der Sumpf-, Blasen-, Schnabel-, Hirse- und der Rispen-Segge, dem Roten Strauß-, dem Gewöhnlichen Ruch-, dem Wolligen Honig- und dem Rohrglanzgras, dem Glatthafer, der Rotschwingel und dem Breitblättrigen Rohrkolben besonders zahlreich vertreten.


Streetview Fischbach



Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus

Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Der Baumwipfelpfad ist 270m lang und führt in einer Höhe von 12-18m als fester Holzsteg durch die Baumkronen. Alter und Fitness spielen dabei keine Rolle. Ein Teil des Pfades ist sogar für Rollstuhlfahrer zugänglich. Er ist kein Klettergarten, sondern ein Lehr- und Spielpfad in den Baumkronen, auf den niemand geführt oder angeseilt werden muss.

Das Königsbruch


Das Naturschutzgebiet Königsbruch ist das größte Naturschutzgebiet im Landkreis Südwestpfalz. Das etwa 120 ha große Gebiet, das im Jahr 1996 unter Naturschutz gestellt wurde, erstreckt sich südöstlich der Ortsgemeinde Fischbach bei Dahn entlang des Saarbaches und des Rumbaches. Am nordöstlichen Rand des Gebietes verläuft die Landesstraße 478, am südöstlichen Rand ist es die L 488. Südlich verläuft die Staatsgrenze zu Frankreich.


Montag, 2. September 2019

Vom "Dörfli" ins Nordelsaß

Rückblende 1973: Mit dem war ich gerne unterwegs, Vaters VW Porsche 914/6. Den gibt es leider schon lange nicht mehr. Denn der war für die Strecken in meiner Heimat, für die engen und kurvenreichen Straßen, ein optimales Fahrzeug gewesen.
Lag auf der Straße wie ein Brett
.

Nun denn, unser Peugeot 207 CC, den wir heute fahren, hat durchaus auch Roadster-Qualitäten. Das ist ein von vielen unterschätzter "Understatement-Renner". Spurtstark und flott unterwegs. Und mit ihm geht es runter von den Höhen der Hackmesserseite ins Tal des Salzbachs.


Unser erstes Ziel ist Salzwoog.


Der kleine Ort Salzwoog, der von jeher eine sogenante Annexe der Gemeinde Lemberg war, hat seinen Namen der historischen Salzstraße zu verdanken, die auf ihrem Weg von Lothringen an den Rhein durch seine Gemarkung führte. Auf dem damaligen Salzwooger Hof, der auf der Bistumsgrenze zwischen Metz und Speyer lag, befand sich eine Zollstation mit einer Salzwaage, um das "weiße Gold" zu wiegen. Im Ort Salzwoog gibt es noch einige schöne Fachwerkhäuser.

Vom Salzwoog aus geht es über den Braunsberg und das Fauner Tal Richtung Fischbach bei Dahn.


Fischbach bei Dahn im Pfälzerwald


Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Über Schönau und Hirschthal geht es weiter nach Frankreich.


Der erste Ort, den wir auf französischer Seite erreichen, ist Lembach.


Hinter Lembach das Fort Four à Chaux der Maginotlinie an der Straße nach Pfaffenbronn.


Über den Col du Pfaffenschlick


Von Lembach aus geht es über die D65 nach Pfaffenbronn und zum Col du Pfaffenschlick. danach an Drachenbronn vorbei über die D77 nach Rott. Jetzt sind wir vom Hochwald in den Weingärten angekommen. Auf dem Rückweg fahren wir durch Cleebourg.

Freitag, 30. August 2019

Auf den Spuren der früheren Holztrift (Teil 2): An Saarbach und Sauer


Von den vielen Quellgewässern und kleinen Fließgewässer im Pfälzerwald wurden einige in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Holzdrift begradigt, z. T. mit Sandsteinquadern ausgebaut und mit massiven Sohlabstürzen versehen. Dazu wurde eine größere Zahl von Stauweihern ("Wooge") geschaffen, die z. T. aus mehreren Einzelteichen bestehen. Es handelt sich um Anlagen die z. B. auch als Fischteiche, Stauteiche von Wasserkraftanlagen (Mühlen) oder eben für die Holzdrift verwendet wurden. Es sind zwischenzeitlich auch Biotope mit hoher Wertigkeit entstanden bzw. diese Anlagen sind heute als Kulturdenkmäler von erheblicher Bedeutung.

Die Sauer, französisch (Rivière de) la Sauer, im südpfälzischen Quellgebiet Grünbach, Sauerbach und Saarbach, ist ein gut 85 km langer linker Nebenfluss des Rheins in Deutschland (Rheinland-Pfalz) und Frankreich (Elsaß).

Der Name Sauer(bach) entstand im südpfälzisch-elsässischen Sprachraum, weil der Bach im Oberlauf leicht säuerlich schmeckendes Wasser führte, das von den im Quellbereich durchflossenen Mooren stammte. Zur hochdeutschen Bezeichnung Saarbach für den deutschen Oberlauf kam es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Pfalz unter der Verwaltung des Königreichs Bayern neu kartographiert wurde und die bayerischen Beamten die ortsübliche pfälzische Aussprache von Sauerbach in die Schriftsprache "übersetzten".

Der Fluss entspringt als Grünbach im westlichen Wasgau. Die Quelle liegt auf 310 m ü. NHN oberhalb der zur Landesstraße 478 gehörenden Eselssteige etwas mehr als 300 m nördlich der deutsch-französischen Grenze zwischen den Ortsgemeinden Eppenbrunn und Ludwigswinkel.

Die Eselssteige war in den Siebzigern Austragungsort des Wasgau Bergpreises gewesen. Dieses Autorennen war ein Besuchermagnet gewesen. Zuschauer nicht nur aus der Region, sondern Fans von Bergrennen aus ganz Deutschland kamen damals in den Pfälzerwald. Tja, lange vorbei. Der "Naturschutz" und die "Luftreinhaltung" haben über die PS-Boliden gesiegt. Und die Region hat eine Attraktion weniger.

Der Automobilclub Pirmasens 1904 e.V. im ADAC richtete die 27. Wasgau-Bergpreis-Classics vom 17. bis 19. Juni 2011 aus, jedoch nicht auf der traditionellen Strecke "Eselssteige", wo bis Mitte der 1980-er Jahre alljährlich Läufe zur Deutschen Bergmeisterschaft gefahren wurden. Da die alte Strecke nun in gesamter Länge in einem Naturschutzgebiet liegt ist keine behördliche Freigabe zu bekommen.

Die Classics fanden daher 10 Kilometer entfernt von der klassischen Strecke statt: Die neue Strecke führte westlich von Eppenbrunn, ab der Schweixer Mühle über eine Kreisstraße hinauf nach Schweix und liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich. Über 1.600 Meter führte die Strecke mit einer Spitzkehre, einigen schnellen sowie mehreren lang gezogenen Kurven.

Wir fahren die (inzwischen sanierte) Eselssteige downhill nach Ludwigswinkel.


Für Roadster-Fahrer ist die Eselssteige nach wie vor ein Highlight.


Wir kommen zum Mummelsee, einem idyllischen Waldweiher.


Die Weiher im Pfälzerwald heißen Wooge. Es sind heute Fischweiher und früher dienten sie auch der Holzdrift. Es sind viele aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt der Universität Kaiserslautern zu ihrer Erhaltung. Denn sie sind typisch für das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Und würden sie verschwinden, würde eine Einmaligkeit verloren gehen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.

Ludwigswinkel ist eine Gründung des Landgrafen Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt im 18. Jahrhundert und diente als Alterssitz für seine pensionierten Grenadiere.


Der Reißlerhof, die Keimzelle von Ludwigswinkel

Der Reißlerhof (alternative Schreibweise: Reislerhof) ist ein historisches Gebäude in Ludwigswinkel in Rheinland-Pfalz, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde und von 1972 bis 2018 als Wochenend- und Urlaubsunterkunft der „Mietergemeinschaft Reißlerhof“ diente. Der Hof wird als „Wiege“ des im Jahr 1783 gegründeten Dorfes Ludwigswinkel betrachtet. In der Nähe des Hauses entspringt der nach diesem benannte Bach vom Reißlerhof, rechter Zufluss der Sauer, die in den Rhein mündet.


1722 wurde ein großer Geländeteil des sumpfingen oberen Sauerbachtales zur Urbarmachung und Neulandgewinnung durch die herrschaftliche Regierung der Grafschaft Hanau-Lichtenberg meistbietend versteigert. Der Hanau-Lichtenbergische Zollpächter Hans Georg Schlick aus Fischbach erwarb das Gelände als Erblehen; seine Erben errichteten nach seinem Tod 1745 dort den Reißlerhof. In der Folgezeit entstand dort die von Landgraf Ludwig IX. genehmigte Neusiedlung Ludwigswinkel. Die Gebäude des Hofguts wurden auf Geheiß des Landgrafen in einen dauerhaft guten Zustand versetzt, da der landgräfliche Amtsmann Hopfenblatt, der die Ludwigswinkler Siedlungsgeschäfte leiten sollte, mit seiner Familie dort Wohnung nehmen musste. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz des Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahr 1886 gelangte der Hof in den Besitz des bayerischen Staates und blieb danach von 1887 bis 1972 Dienstsitz von Forstbeamten.


Nach Ludwigswinkel erreichen wir Fischbach. Neben dem Biosphärenhaus finden wir dort den Fjordpferdehof Wasgau.


In den engen Wasgautälern weiden im Sommer die Tiere. Da im Pfälzerwald kaum noch Landwirtschaft betrieben wird, sind diese Beweidungsprojekte sehr wichtig für die Offenhaltung der Landschaft, da sonst auch die letzten grünen Täler bald vom Wald eingenommen werden. Für die Tiere des Hofes sind die Offenhaltungsmaßnahmen eine ideale Möglichkeit, um den gesamten Sommer ein artgerechtes Leben auf der Weide zu führen.

Das Biosphärenhaus

Das Biosphärenhaus in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Fischbach bei Dahn ist ein Naturerlebniszentrum und stellt einen regionalen Tourismus­faktor dar. Das Biosphärenhaus wurde als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover angelegt und, nach dem Bausteinprinzip aufgebaut, ständig weiterentwickelt: Ursprünglich war das Biosphärenhaus ein einzelnes Gebäude, das im März 2000 auf zunächst einer Etage als Informationszentrum für das Biosphärenreservat eröffnet wurde. Wesentlicher Bestandteil des Informationszentrums ist eine vielseitige Multimedia-Ausstellung. Im März 2002, zwei Jahre nach der Eröffnung, kam das Naturerlebniszentrum hinzu. Es besteht aus einem Veranstaltungsraum, dem auch Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant angeschlossen sind, sowie einem interaktiven Rundweg. Dieser vermittelt auf einer Strecke von 1500 m an 14 Stationen Wissenswertes über die Region; er ist zum Befahren mit Kinderwagen und Rollstühlen geeignet. Das Naturerlebniszentrum wird besonders von Schulklassen genutzt.


Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.



Wird fortgesetzt. In der nächsten Folge geht es weiter Richtung Elsaß. Der Saarbach heißt dann "La Sauer".



Freitag, 19. Juli 2019

Pfälzerwald, Freizeitspaß, Natur, Kultur und Geschichte

Badefreuden in Ludwigswinkel

Burg Berwartstein im Wasgau (Pfälzerwald) - Der Berwartstein bei Erlenbach ist eine wiederaufgebaute und bewohnte mittelalterliche Burganlage. Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke. Leider ist der Zugang zur Burg nicht behinderten- bzw. seniorengerecht: konnte man früher bis zur Burg hochfahren und auch dort parken, so ist heute der steile Anstieg zu Fuß zu bewältigen.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Unweit der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße in Silz.


Wölfe im Wildpark Silz in der Südpfalz (Pfälzerwald, Landkreis Südliche Weinstraße) - Fütterung jeden Tag um 11:00 Uhr (bis November) - Ein Spektakel für die Besucher und eine gute Gelegenheit, das Verhalten der Raubtiere zu beobachten.

Ludwigswinkel - Urlaubs- und Erholungsort im Herzen des Pfälzerwaldes


Waldweiher (Woog) bei Ludwigswinkel: Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt. Denn natürliche stehende Gewässer gibt es nicht im Pfälzerwald.


Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach im Pfälzerwald - Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Mittwoch, 29. Mai 2019

Abstecher von Bad Bergzabern


Abstecher von Bad Bergzabern und auf der Rückfahrt.

Die mittelalterliche Wehrkirche (um 1300) im südpfälzischen Dörrenbach (Landkreis Südliche Weinstraße) ist eine sogenannte Simultankirche. Das heißt, sie wird sowohl von der protestantischen wie von der katholischen Kirchengemeinde des Ortes für Gottesdienste genutzt. Zur Erhaltung u.a. der wertvollen Fresken in der Taufkapelle bitten daher auch beide Gemeinden die Besucher um Spenden. // Der Ausdruck Simultankirche oder Simultaneum bezeichnet einen von mehreren christlichen Konfessionen gemeinsam genutzten Sakralbau. In der Kurpfalz wurde am 29. Oktober 1698 von der Obrigkeit das Simultaneum eingeführt. Die Reformierten mussten ihre Kirchen für den katholischen Gottesdienst öffnen. Die Katholiken behielten jedoch ihre Kirchen allein. Insgesamt erlangten die Katholiken ein Mitbenutzungsrecht von 240 Kirchen. Durch Erlass vom 29. März 1707 wurde das Simultaneum in der Kurpfalz im Zuge der pfälzischen Kirchenteilung wieder aufgehoben. Dennoch gibt es heute noch viele Simultankirchen, auch im benachbarten Elaß (Elsass, Alsace).

Von Bad Bergzabern Richtung Deutsches Weintor erreicht man Dörrenbach.


Dörrenbach, das "Dornröschen der Pfalz" - Dörrenbach (pfälz. Derrebach) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an. - Dörrenbach, das „Dornröschen der Pfalz“ genannt, ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und liegt am östlichen Rand des Biosphärenreservats Pfälzerwald vor dem Abfall zur Oberrheinebene auf einer Höhe von 295 m ü. NN in einem Tal ohne Durchgangsverkehr. Nahe am Ort vorbei führt die Deutsche Weinstraße.


Das Renaissance-Rathaus von 1590/1591 gehört zu den schönsten Bauwerken der Pfalz. Das Erdgeschoss besteht aus Quadermauerwerk mit rundbogigen Fenstern und einer rundbogigen Einfahrt und war früher eine einräumige Halle. Darüber erhebt sich an der Ostseite ein dreigeschossiger Fachwerkgiebel mit zahlreichen Schnitzereien, der von einem kleinen Walmansatz des Daches abgeschlossen wird.

Es geht weiter über Oberotterbach zum Deutschen Weintor in Schweigen.


In Oberotterbach hat der Gemahl der englischen Königin seine Wurzeln.

Biegen wir auf der Rückfahrt hinter Bundenthal links ab, erreichen wir Rumbach. Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken lohnt einen Besuch.


Auf der Weiterfahrt nach Pirmasens lohnt auch ein Stopp im Ort Salzwoog.


Der kleine Ort Salzwoog, der von jeher eine sogenante Annexe der Gemeinde Lemberg war, hat seinen Namen der historischen Salzstraße zu verdanken, die auf ihrem Weg von Lothringen an den Rhein durch seine Gemarkung führte. Auf dem damaligen Salzwooger Hof, der auf der Bistumsgrenze zwischen Metz und Speyer lag, befand sich eine Zollstation mit einer Salzwaage, um das "weiße Gold" zu wiegen. Im Ort Salzwoog gibt es noch einige schöne Fachwerkhäuser.


Montag, 7. Mai 2018

Rund um Ludwigswinkel


Ludwigswinkel liegt im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Es gehört der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Dahn hat. Ludwigswinkel ist die jüngste Ortschaft in der Südwestpfalz. Der Ort wurde 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt gegründet, als Ort zur Erholung für seine Soldaten. Ludwigswinkel ist seit 2002 staatlich anerkannter Luftkurort. Das Dorf wurde 2008 Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Es wurde unter anderem für vorbildliche ökologische Leistungen ausgezeichnet.




Der Baumwipfelpfad in Fischbach

Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Idyllisch der Mummelsee bei Ludwigswinkel.


Am Rösselsweiher:


Samstag, 23. Dezember 2017

Biosphäre Pfälzerwald


Das Biosphärenhaus in Fischbach

Das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn ist ein Naturerlebniszentrum und ein regionaler Tourismus­faktor. Das Biosphärenhaus wurde als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover angelegt. Im März 2002, zwei Jahre nach der Eröffnung, kam das Naturerlebniszentrum hinzu. Es besteht aus einem Veranstaltungsraum, dem auch Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant angeschlossen sind, sowie einem interaktiven Rundweg. Dieser vermittelt auf einer Strecke von 1500 m an 14 Stationen Wissenswertes über die Region; er ist zum Befahren mit Kinderwagen und Rollstühlen geeignet. Das Naturerlebniszentrum wird besonders von Schulklassen genutzt.

Im Juni 2003 wurde ein Baumwipfelpfad in Betrieb genommen, der sich mit einer Länge von 270 m und einer Höhe von 12 bis 18 m über Grund durch die Baumkronen des Pfälzerwalds zieht.


Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn
(Landkreis Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz, Wasgau, Pfälzerwald), ein Erlebnis für Jung und Alt.

Die Rückkehr des Wolfes

Noch ist er - von Einzelsichtungen abgesehen - noch nicht wieder da. Aber es ist damit zu rechnen, dass er kommen wird. Und Probleme sind vorprogrammiert.


Für das Monitoring des Wolfes ist die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt zuständig.


Das Schloß von Trippstadt - Sitz der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft der Landesfonrsten Rheinland-Pfalz

In der Karlstalschlucht

Das Karlstal der Moosalb ist ein Naturschutzgebiet bei Trippstadt im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Das Karlstal liegt etwa zehn Kilometer südlich von Kaiserslautern in der Nähe des Luftkurorts Trippstadt. Die rund drei Kilometer lange Karlstalschlucht kann über einen Wanderweg begangen werden. Die von der Moosalb durchflossene und weitgehend naturbelassene Felsenschlucht gehört wegen der großen Gesteinstrümmer aus dem roten Buntsandstein der Region, der zahlreichen kleinen Wasserfälle sowie des alten Laub- und Nadelbaumbestandes zu denjenigen Zielen im Pfälzerwald, die von den für den Tourismus Verantwortlichen als sehenswert angeboten werden.


Von Trippstadt aus geht es nach Johanniskreuz, wo dereinst der Name Pfälzerwald bei einer Tagung von Forstleuten entstanden ist.


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz, ein Infozentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz


Wenn die Orkane wüten ...

Manchmal haben wir ja auch Sturm im Pfälzerwald - Die Orkane Wiebke und Vivian im Frühjahr 1990 haben ganz schön den Wald flachgelegt, aber der letzte war Xynthia im Jahr 2010.

Orkan im Pfälzerwald from Franz Roth on Vimeo.



Ähnlicher Artikel: Im Biosphärenreservat Pfälzerwald


Sonntag, 30. April 2017

Im Pfälzerwald


Naturfreunde hat es - wie man im Foto oben sieht - schon immer in den Pfälzerwald gezogen. Der Name Pfälzerwald wurde in Johanniskreuz kreiert: Bei einer Tagung pfälzischer Forstbeamter in Johanniskreuz wurde im August 1843 der Name Pfälzerwald für den pfälzischen Nordausläufer der Vogesen gefunden. Johanniskreuz gilt somit als „Geburtsort“ des Pfälzerwalds, der noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts in den meisten Reisebeschreibungen den Vogesen bzw. dem Wasgenwald zugerechnet wurde.

Und heute finden wir in Johanniskreuz das "Haus der Nachhaltigkeit", ein Info-Zentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


Und wer mal Lust hat, sich in den Wipfeln des Pfälzerwaldes zu bewegen, der kann dies im Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn tun.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv

Früher war im Pfälzerwald der Wolf zuhause. Einige Sichtungen und Nachweise freilebender Wölfe hat es nun wieder gegeben. Wer sich die Burschen gesichert hinterm Zaun mal anschauen möchte, dem sei ein Besuch des Wild- und Wanderparks Südliche Weinstraße in Silz empfohlen.


Es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer. Die Wooge genannten kleinen Seen sind alle künstlich angelegt, dienten früher der Holzdrift und sind heute meist Fischweiher.


Zum Baden lädt an heißen Sommertagen der Seehof bei Erlenbach.


Der Pfälzerwald ist UNESCO-Biosphärenreservat. Seine größte Kernzone ist das Quellgebiet der Wieslauter nördlich von Hinterweidenthal.


Sonntag, 19. Februar 2017

Ludwigswinkel im Pfälzerwald - Erholung zu jeder Jahreszeit



Ludwigswinkel, unweit der französischen Grenze, hat dem Urlauber einiges zu bieten. Es gibt Badeseen, Barfußpfad, Minigolf und eine reichhaltige Gastronomie. Um nur einiges zu nennen. Und interessante Ausflugsziele in der näheren Umgebung.

Besonders die Naturfreunde kommen auf ihre Kosten und können zugleich viel Wissenswertes erfahren.


Zum Beispiel über die Wooge, wie die kleinen Waldweiher genannt werden. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aber auch aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt.

Beim Biosphärenhaus im benachbarten Fischbach finden Abenteuerlustige den Baumwipfelpfad. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.



Dem kulturell interessierten sei im nahen Rumbach die Christuskirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihren wunderbaren mittelalterlichen Fresken empfohlen.


Samstag, 14. Mai 2016

Freizeit im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet (fälschlicherweise wird immer wieder davon gesprochen, es sei Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, aber das ist falsch, denn das ist der Bayerische Wald).

Aber dafür ist der Pfälzerwald Deutschlands einziger wirklicher und richtiger Urwald. Denn (und dabei denkt man immer wieder an den Bayerischen Wald) es ist der einzige Wald, der vielfach ohne menschliche Eingriffe auskommt ohne Nationalpark zu sein. Zwar gibt es natürlich Forstwirtschaft, doch diese ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird etwa kein Unterholz bereinigt und Bäume, die von sich aus umgefallen sind, die werden nicht beseitigt sondern verbleiben im Kreislauf der Natur.


Urwald Pfälzerwald von franz-roth-tv

Kein Wunder also, dass man sich im Pfälzerwald dem sanften und nachhaltigen Tourismus verschrieben hat.

Und die Natur steht deshalb im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auch in vielen touristischen Projekten im Mittelpunkt. Etwa im Biosphärenhaus Fischbach im Wasgau.


Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad, ein Abenteuer für die ganze Familie, für jung und alt. Und nicht unbedingt nur für Schwindefreie.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz


Auch das "Haus der Nachhaltigkeit" ist ein Info-Zentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz und des Biosphärenreservats.

Was tun an heißen Sommertagen?

Eine Möglichkeit: Erfrischung suchen. Zum Beispiel im Badesee des Seehofs bei Erlenbach.


Ein idyllisch gelegener Badesee am Fuße der Burg Berwartstein.

Montag, 5. Oktober 2015

Im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen


UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen. Sie verwirklichen nachhaltige Entwicklung und erhalten Lebensräume. UNESCO-Biosphärenreservate werben für den Ausgleich der Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft, für ein Zusammenleben von Mensch und Natur. Ein solches Modellprojekt ist auch das grenzüberschreibtende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Und diese Biosphäre hat zwei interessante Informationszentren zu den Fragen von Nachhaltigkeit und der Erhaltung von Lebensräumen.

Da wäre zunächst in Johanniskreuz das Haus der Nachhaltigkeit.


Info: http://www.hdn-pfalz.de/

Und in Fischbach bei Dahn lädt das Biosphärenhaus ein.


Info: http://www.biosphaerenhaus.de/

Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad. Ein Abenteuer in luftiger Höhe.


Freitag, 15. Mai 2015

Freizeit im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet (fälschlicherweise wird immer wieder davon gesprochen, es sei Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, aber das ist falsch, denn das ist der Bayerische Wald).

Aber dafür ist der Pfälzerwald Deutschlands einziger wirklicher und richtiger Urwald. Denn (und dabei denkt man immer wieder an den Bayerischen Wald) es ist der einzige Wald, der vielfach ohne menschliche Eingriffe auskommt ohne Nationalpark zu sein. Zwar gibt es natürlich Forstwirtschaft, doch diese ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird etwa kein Unterholz bereinigt und Bäume, die von sich aus umgefallen sind, die werden nicht beseitigt sondern verbleiben im Kreislauf der Natur.


Urwald Pfälzerwald von franz-roth-tv

Kein Wunder also, dass man sich im Pfälzerwald dem sanften und nachhaltigen Tourismus verschrieben hat.

Und die Natur steht deshalb im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auch in vielen touristischen Projekten im Mittelpunkt. Etwa im Biosphärenhaus Fischbach im Wasgau.


Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad, ein Abenteuer für die ganze Familie, für jung und alt. Und nicht unbedingt nur für Schwindefreie.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv

Montag, 13. April 2015

Natur, Kultur und Geschichte im Pfälzerwald



Idyllischer Woog im Pfälzerwald nahe Ludwigswinkel by Franz Roth

Die Weiher im Pfälzerwald werden Wooge genannt. Es sind alles künstlich angelegte kleine Seen, denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer. Früher dienten sie der Holzdrift, heute sind es meist Fischweiher. Viele wurden aufgelassen, deshalb kümmert sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern um den Erhalt dieser für die Region so typischen Weiher.


Erfweiler im Pfälzerwald (Wasgau) by Franz Roth

Erfweiler im Pfälzerwald nahe Dahn gehört zu den Walddörfern im Dahner Felsenland, die sich viel von ihrem ursprünglichen Charme bewahrt haben. Gut renovierte pittoreske Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild.


Der Baumwipfelpfad in Fischbach im Pfälzerwald by Franz Roth

Der Baumwipfelpfad in Fischbach bei Dahn im Pfälzerwald (Dahner Felsenland, Wasgau) beim Biosphärenhaus, eine touristische Attraktion für die ganze Familie.


Burgruine Drachenfels bei Busenberg by Franz Roth


Der Rödelstein by Franz Roth


Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken. Ein absolutes "Must-See".

Mittwoch, 29. Oktober 2014