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Montag, 5. April 2021

Vom Wasgau ins Trifelsland - Von Vorderweidenthal nach Silz

Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße in Silz

Vorderweidenthal und Rödelstein

Vorderweidenthal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde liegt im Wasgau, wie der Südteil des Pfälzerwaldes und der sich anschließende Nordteil der Vogesen auch genannt wird, mitten im Dahner Felsenland, das wiederum zum Dahn-Annweiler Felsenland gehört.


Der Rödelstein ist ein in herrlicher Umgebung gelegenes freistehendes Felsenschiff mit über 40 m hohen Wänden, einer der klassischen Kletterfelsen der Pfalz, sehr lohnende Aussicht in den südlichen Wasgau, wegen Falkenbrut manchmal gesperrt. Hoch über den schmucken Dörfchen Vorderweidenthal und Oberschlettenbach thront er, eine der mächtigsten Felsbastionen der Pfalz. Seine langgestreckte Südwand zog schon die Felskletterer der ersten Generation magisch an. Der Hauptfels ist für Wanderer nicht zugänglich, der Westfels dagegen kann leicht erkraxelt werden.

Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße

Der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße ist eine Freizeiteinrichtung, die das Anschauen von Wildtieren in einem Wildpark mit der Möglichkeit zum Wandern in einem Mittelgebirgsteil verbindet. Der Park liegt im Süden von Rheinland-Pfalz nahe der Ortsgemeinde Silz im Wasgau, der vom Südteil des Pfälzerwalds und vom Nordteil der Vogesen gebildet wird. Er ist nicht nach der Deutschen Weinstraße, die etwa 6 km entfernt ist, sondern nach dem Landkreis Südliche Weinstraße benannt. Die Freizeiteinrichtung wird jährlich von rund 100.000 Besuchern in Anspruch genommen.


Der Park basiert auf einer Planungsstudie des Präsidenten der Sektion Wildfreigehege des Internationalen Jagdverbandes, Heinrich Prinz Reuß. Die Planung legte besonderen Wert auf familienfreundliche Ausstattung und nutzte nur Gelände, das sonst der Sozialbrache anheimgefallen wäre. Der damalige Bürgermeister von Silz, Franz Andelfinger, engagierte sich als Oberamtsrat bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße dafür, berufliche Sachkunde und gemeindliche Bedürfnisse zu vereinen und den Wild- und Wanderpark in der Gemarkung Silz anzusiedeln. Die Übergabe des Wild- und Wanderparkes erfolgte am 18. April 1975 durch den damaligen rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Heinrich Holkenbrink.

15 verschiedene Arten von größeren Tieren leben hier mit etwa 400 Individuen und können – teilweise im Freiland – beobachtet werden. An Säugetieren gibt es u. a. Wisente, Rot- und Damwild, Europäische Mufflons, Wildschweine, Wölfe sowie Frettchen. Von April bis Oktober kann täglich um 11 Uhr die Wolfsfütterung beobachtet werden. Ein Spektakel für die Besucher und eine gute Gelegenheit, das Verhalten der Raubtiere zu beobachten.





Freitag, 19. Juli 2019

Pfälzerwald, Freizeitspaß, Natur, Kultur und Geschichte

Badefreuden in Ludwigswinkel

Burg Berwartstein im Wasgau (Pfälzerwald) - Der Berwartstein bei Erlenbach ist eine wiederaufgebaute und bewohnte mittelalterliche Burganlage. Berühmtester Besitzer war der mit der nahen Reichsstadt Weißenburg (Wissembourg im Elsaß) in ständiger Fehde liegende Ritter Hans Trapp. Der Berwartstein verfügt über eine originelle Burgschänke. Leider ist der Zugang zur Burg nicht behinderten- bzw. seniorengerecht: konnte man früher bis zur Burg hochfahren und auch dort parken, so ist heute der steile Anstieg zu Fuß zu bewältigen.


Der Seehof im Pfälzerwald bei Erlenbach - Idyllisch gelegener Badesee am Fuß der Burg Berwartstein.


Unweit der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße in Silz.


Wölfe im Wildpark Silz in der Südpfalz (Pfälzerwald, Landkreis Südliche Weinstraße) - Fütterung jeden Tag um 11:00 Uhr (bis November) - Ein Spektakel für die Besucher und eine gute Gelegenheit, das Verhalten der Raubtiere zu beobachten.

Ludwigswinkel - Urlaubs- und Erholungsort im Herzen des Pfälzerwaldes


Waldweiher (Woog) bei Ludwigswinkel: Die Weiher des Pfälzerwaldes werden Wooge genannt. Dienten sie früher der Holztrift, so sind es heute meist Fischteiche. Viele sind aufgelassen und deswegen befasst sich ein Projekt der Universität Kaiserslautern mit ihrem Erhalt. Denn natürliche stehende Gewässer gibt es nicht im Pfälzerwald.


Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach im Pfälzerwald - Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Freitag, 12. Januar 2018

Die Afrikanische Schweinepest und der Wolf


Die Afrikanische Schweinepest breitet sich aus, bedroht die Wildschweinbestände und die Bestände an Hausschweinen. Sie hat sich ausgehend vom östlichen Polen ausgebreitet. Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Virusinfektion, die zu hoher Sterblichkeit in Haus- und Wildschweinpopulationen führt. Für den Menschen, andere Säugetiere oder Vögel ist sie ungefährlich. Die Ansteckung kann wie bei der europäischen Schweinepest durch direkten Kontakt mit infizierten Individuen, als auch indirekt über die Futteraufnahme erfolgen. Eine Verbreitung von Schweinepestviren durch den Menschen ist durch kontaminierte Kleidung und Schuhe, sowie Gerätschaften möglich. Auch kontaminierte Speisereste können den Virus auf die Schweine übertragen, wenn diese die Reste fressen.


Als mögliche Verbreitungsroute werden daher auch LKW aus Osteuropa angesehen und es wird gewarnt, Essensreste an Raststätten und Rastanlagen in die Mülltonnen zu entsorgen, da diese gern von Wildschweinen geplündert werden.

Ein Überträger kommt in den Betrachtungen über die Verbreitung kaum vor: Der Wolf.

Video: Wölfe im Wildpark Silz in der Südpfalz

Der Wolf lebt dort, wo auch die Wildschweine leben. Und er frisst Wildschweine. Die gehören zur Nahrung der Wölfe. Und bekanntermaßen legt der Wolf in einer Nacht bis zu 100 Kilometer zurück, kommt in andere Wildschweinreviere und überträgt, selbst völlig unbeeinträchtigt, das Virus auf die dortige Population.

Außerdem besteht die Gefahr, dass das Virus auch über Fuchs, Krähe und andere Nachnutzer der Wolfsrisse verbreitet wird.

Montag, 23. Oktober 2017

Wilde Wölfe in Deutschland? Nein, Danke !!!


Im idyllischen Tal der Jagst bei Oberregenbach

Ein Wolf hat im Landkreis Heilbronn, bei Widdern im Jagsttal, drei Schafe gerissen.. Das ist nun nachgewiesen. Hier nachzulesen. Das Raubtier kommt nun immer weiter in die Kulturlandschaft und richtet Schäden an.

Die Region des Wolfsnachweises:


Kulturlandschaft Jagsttal

Das Jagsttal, das ist keine Wildnis, sondern eine Kulturlandschaft, das mögen uns die folgenden Filme demonstrieren. Wir kommen da u.a. auch durch Widdern.




Nein, fürwahr keine Wildnis, in der der Wolf tolerabel wäre. Nein, eine alte gewachsene Kulturlandschaft.



Residenzstadt Öhringen im Hohnlohekreis 2016-08-30 - FRANKEN from Franz Roth on Vimeo.


Nein, Hohenlohe ist kein Wolfsland !!!

Wölfe in Deutschland, ja, wenn sie "hinter Gittern" sind. Im Wildpark.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Highlights im Pfälzerwald


Eppenbrunn ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land an. Eppenbrunn ist ein staatlich anerkannter Luftkurort. In der Zeit der Französischen Revolution entstand die Bezeichnung Hackmesserseite für den Ort und einige Nachbardörfer, weil sie sich 1792 der Revolution anschlossen. Zur Gemarkung der Gemeinde gehört die 1,5 km lange Buntsandsteinformation der Altschlossfelsen, die direkt an der französischen Grenze gelegen, bereits aus der Zeit der Römer Spuren einer Besiedlung aufweist. In der Nähe auch das Forsthaus Stüdenbach, das auf den 1734 erwähnten Stüdenbacherhof zurückgeht und der Spießweiher. Zwischen Eppenbrunn und dem französischen Nachbarort Roppeviller verläuft der Helmut Kohl-Wanderweg, den der ehemalige Bundeskanzler gerne und oft privat benutzt hat.


Hinterweidenthal in der Pfalz (Wasgau, Pfälzerwald) - staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz - nahe des Ortes befinden sich verschiedene Felsformationen, wie Teufelstisch (im Video zu sehen), Rappenfels und Heufelsen. Die evangelische Kirche ist ein Saalbau von 1778. Sehenswert die vielen Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert.


Ludwigswinkel im Pfälzerwald im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz). Wir sehen den Lagerweiher, das (mittlerweile geschlossene) ehemalige Müttergenesungsheim (ursprünglich das Offizierskasino des französischen Kriegsgefangenenlagers), das Jagdschloß des Landgrafen Ludwig IX. (nach dem Ludwigswinkel benannt ist) und den Dorfweiher.


Burgruine Drachenfels bei Busenberg im Dahner Felsenland - Der Drachenfels ist die Ruine einer für den Pfälzerwald (Wasgau) typischen Felsenburg.

Burgruine Drachenfels bei Busenberg im Dahner Felsenland from Franz Roth on Vimeo.


Der Rödelstein bei Vorderweidenthal im Pfälzerwald ist einer der bekanntesten Kletterfelsen der Pfalz.


Gibt es Wölfe im Pfälzerwald? Ja, im Wildpark Silz. Gehegewölfe. In freier Wildbahn wurde der ein oder andere gesichtet. Die scheinen sich aber alle wieder verzogen zu haben. In die Vogesen? Wahrscheinlich.


Sonntag, 20. August 2017

Von Ludwigswinkel nach Silz


Ein Sommertag am Schöntalweiher (Lagerweiher) in Ludwigswinkel

Von Ludwigswinkel aus starten wir eine kleine Tour durch den Pfälzerwald bis nach Silz, wo wir einen Blick auf das dort lebende Wolfsrudel werfen.


Gleich hinter Ludwigswinkel erreichen wir Fischbach. Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Die Christuskirche in Rumbach aus dem 12. Jahrhundert mit wundervollen mittelalterlichen Fresken.


Nach Rumbach biegen wir ab nach Bundenthal.


Auf der weiteren Strecke: Die Annakapelle bei Niederschlettenbach im Pfälzerwald. Hier ist der Ritter Hans Trapp (Hans von Trotta) beigesetzt.


Der Rödelstein nahe des Örtchens Vorderweidenthal im Pfälzerwald gehört zu den bekannten Kletterfelsen der Pfalz. Von Februar bis Juli darf der Felsen wegen des Brutgeschäfts der dort beheimateten Falken nicht geklettert werden.


Wölfe im Wildpark Silz in der Südpfalz (Pfälzerwald, Landkreis Südliche Weinstraße) - Fütterung jeden Tag um 11:00 Uhr (bis November) - Ein Spektakel für die Besucher und eine gute Gelegenheit, das Verhalten der Raubtiere zu beobachten.