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Dienstag, 15. Oktober 2019

In der Biosphäre bei Fischbach im Pfälzerwald

Das Biosphärenhaus in Fischbach

Der Wasgau ist Grenzland, aber man nimmt diese Grenze im Süden des Pfälzerwaldes längst nicht mehr wahr. Zusammen mit den Nordvogesen bildet der Pfälzerwald ein Biosphärenreservat - einen grenzüberschreitenden Natur-, Wirtschafts- und Lebensraum. Der staatlich anerkannte Erholungsort Fischbach mit seinen rund 1660 Einwohnern liegt auf 200 Metern Höhe in einer Senke direkt an der deutsch-französischen Grenze. Umgeben ist die Senke des Saarbachs von mehr als 500 Meter hohen Erhebungen. Der Über 800 Jahre alte Ort gehörte bis nach der Französischen Revolution zum Hochstift Speyer und zur Herrschaft Hanau-Lichtenberg, bis 1815 zu Frankreich. Nach dem Wiener Kongress kam er 1816 zum Königreich Bayern, nach dem Zweiten Weltkrieg zum neu entstadenen Bundesland Rheinland-Pfalz.

Bekannteste Anziehungspunkte sind das Biosphärenhaus und der Baumwipfelpfad. Mit seinem Ortsteil Petersbächel liegt Fischbach im weiten Tal der Sauer, umgeben von Wäldern und Felsen. In unmittelbarer Nähe liegen drei Naturschutzgebiete, in denen Besucher im Biosphärenreservat Pfälzerwald/Nordvogesen seltene Tier- und Pflanzenarten entdecken können.

Das Faunertal

Das Naturschutzgebiet Oberes Fauner-Tal ist ein sehr artenreiches Biotop. Dort kommen viele geschützte Tier- und Pflanzenarten vor. Die Süßgräser sind mit der Spitzblütigen- und der Flatter-Binse, mit der Feld-Hain- und der Wald-Simse, der Sumpf-, Blasen-, Schnabel-, Hirse- und der Rispen-Segge, dem Roten Strauß-, dem Gewöhnlichen Ruch-, dem Wolligen Honig- und dem Rohrglanzgras, dem Glatthafer, der Rotschwingel und dem Breitblättrigen Rohrkolben besonders zahlreich vertreten.


Streetview Fischbach



Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus

Eine Attraktion ist der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Wasgau im Dahner Felsenland. Ein Abenteuer für Jung und Alt in luftiger Höhe.


Der Baumwipfelpfad ist 270m lang und führt in einer Höhe von 12-18m als fester Holzsteg durch die Baumkronen. Alter und Fitness spielen dabei keine Rolle. Ein Teil des Pfades ist sogar für Rollstuhlfahrer zugänglich. Er ist kein Klettergarten, sondern ein Lehr- und Spielpfad in den Baumkronen, auf den niemand geführt oder angeseilt werden muss.

Das Königsbruch


Das Naturschutzgebiet Königsbruch ist das größte Naturschutzgebiet im Landkreis Südwestpfalz. Das etwa 120 ha große Gebiet, das im Jahr 1996 unter Naturschutz gestellt wurde, erstreckt sich südöstlich der Ortsgemeinde Fischbach bei Dahn entlang des Saarbaches und des Rumbaches. Am nordöstlichen Rand des Gebietes verläuft die Landesstraße 478, am südöstlichen Rand ist es die L 488. Südlich verläuft die Staatsgrenze zu Frankreich.


Donnerstag, 15. August 2019

Ausflug nach Blieskastel

Auf dem Schloßberg in Blieskastel

Der Bliesgau gehört zu den Regionen, die wir ganz besonders gerne besuchen. Am 26. Mai 2009 wurde der Bliesgau durch die UNESCO als jüngstes deutsches Biosphärenreservat anerkannt. Es umfasst eine Fläche von ca. 36.000 ha und wird vor allem von Wäldern, Streuobstwiesen und den Auenlandschaften der Blies geprägt. Des Weiteren ist die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie das dichte Nebeneinander von städtischem und ländlichem Raum für die Region prägend.


Wir haben nicht weit zu fahren ...

Blieskastel - ehem. Residenz der von der Leyen


Paradeplatz, Schloßberg, Orangerie und Schloßkirche

Wallfahrtskloster Blieskastel - Klosterpark - Bruder-Konrad-Brunnen, Figurengruppe Hl. Franziskus predigt den Tieren.


Die Heilig Kreuz Kapelle des Wallfahrtsklosters Blieskastel


Die Heilig-Kreuz-Kapelle steht auf dem Han, einer Anhöhe über Blieskastel. 1682/83 entstand durch "Meister Thomas Gampfer" (Camper) der heute noch stehende flachgedeckte Saalbau mit dreiseitigem Schluss. Bauherren waren die in Koblenz regierenden Freiherren Carl Caspar und Damian Adolph von der Leyen, deren Wappen noch das Portal ziert. "Zur vermehrten Einpflanzung christlich katholischer Andacht der Untertanen" wurden auf dem Vorplatz eine Kreuzigungsgruppe mit den Schächern und die "sieben Fußfälle" aus dem Kreuzweg Christi, sowie der Stationen der Sieben Schmerzen Mariens und ein Heiliges Grab errichtet. Ein Säulengang bildete den Abschluss der Gesamtanlage.

Der besondere Anziehungspunkt war eine Kreuzreliquie innerhalb der Kapelle. Der Schmuck im Kapelleninnern, besonders der sehr farbige Deckenstuck bezog sich ganz auf die Kreuzwallfahrt. Die Gottesdienste besorgten eigene Kapläne, ab 1775 die Franziskaner.

Die Wallfahrt fand durch die Französische Revolution ihr Ende. Die Kapelle wurde geplündert, die Inneneinrichtung vernichtet und der Raum als Pulvermagazin verwendet. An den Portalsäulen sind noch Inschriften von französischen Soldaten aus diesen Jahren zu erkennen. Auch die Kreuzigungsgruppe wurde beschädigt.

Ab 1804 hielten die Franziskaner wieder Stationsandacht; der hiesige Apotheker Mehler ließ vom Bildhauer Matthias Weysser die Kreuzigungsgruppe nach altem Vorbild wieder herstellen. Die beiden Schächerkreuze von 1685, denen 1688 durch Soldaten Arme und Beine verstümmelt wurden, waren noch erhalten und wurden gleichfalls restauriert. Die Kreuzwegstationen in einer halboffenen Säulenhalle stammen aus dem Jahre 1857. Sie ersetzen die zerstörten "Sieben Fußfälle". 1829 kam das Gnadenbild "Unsere Liebe Frau mit den Pfeilen" in die Kreuzkapelle.

Niederwürzbach: Am Würzbacher Weiher mit Gedenkstätte Kurt Hartz


Kurt Hartz (* 21. Oktober 1935 in Niederwürzbach; † 24. September 2014 in Blieskastel) war ein deutscher Politiker (SPD).

Im Gedenken und zur Erinnerung an Kurt Hartz hat der SPD Ortsverein Niederwürzbach am Ufer des Würzbacher Weihers eine Gedenkstätte errichtet.

Kurt Hartz, eine prägende Persönlichkeit seines Heimatortes Niederwürzbach, der von 1962 bis 1982 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins war. Er setzte als jüngster Bürgermeister des Saarlandes vom 9. November 1964 bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1974 Maßstäbe für den Ort. Ein Meilenstein war der Kauf von Gut Junkerwald mit dem Weiher im Mai 1965. Auf Bestreben von Kurz Hartz wurde der Heimat- und Verkehrsverein gegründet, den er von 1965 bis 1982 sehr erfolgreich leitete.

Als Bevollmächtigter der IG Metall und SPD-Landtagsabgeordneter setzte er sich insbesondere für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Stahlindustrie im Saarland ein.

Kurt Hartz Brüder sind der frühere VW-Personalvorstand Peter Hartz (* 1941), nach dem das Hartz-Konzept zur Arbeitsmarktreform benannt wurde, und Rudi Hartz (* 1940, † 2016).

Rückweg Richtung Südwestpfalz


Wasserbüffel bei Hornbach


Acht Wasserbüffel - sechs Kühe und zwei Bullen - waren es 2010 gewesen beim offiziellen Startschuss der Beweidung der Talaue zwischen Hornbach und Mauschbach. Mittlerweile sind es einige mehr.

Der Landkreis Südwestpfalz hatte das mit 96.000 Euro vom Land geförderte Projekt gestartet, um drei Ziele zu erreichen. Zum einen als Biotopschutz, zum zweiten, um eine Verbuschung der Kulturlandschaft zu verhindern und zu erhalten. Und zum Dritten hat das Projekt auch einen touristischen Aspekt.

Den jetzt elf Tieren stehen rund 17 Hektar zwischen der Landstraße 478 und dem St. Johanner Weg auf beiden Seiten der Trualb (die mündet zwar bei Waldhouse von rechts in den Hornbach, der Hornbach führt aber bis zu der gleichnamigen Stadt den Namen „Trualbe“ als Zweitname nebenher) zur Verfügung. Sie sind eine Attraktion im Hornbachtal.



Samstag, 23. Dezember 2017

Biosphäre Pfälzerwald


Das Biosphärenhaus in Fischbach

Das Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn ist ein Naturerlebniszentrum und ein regionaler Tourismus­faktor. Das Biosphärenhaus wurde als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover angelegt. Im März 2002, zwei Jahre nach der Eröffnung, kam das Naturerlebniszentrum hinzu. Es besteht aus einem Veranstaltungsraum, dem auch Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant angeschlossen sind, sowie einem interaktiven Rundweg. Dieser vermittelt auf einer Strecke von 1500 m an 14 Stationen Wissenswertes über die Region; er ist zum Befahren mit Kinderwagen und Rollstühlen geeignet. Das Naturerlebniszentrum wird besonders von Schulklassen genutzt.

Im Juni 2003 wurde ein Baumwipfelpfad in Betrieb genommen, der sich mit einer Länge von 270 m und einer Höhe von 12 bis 18 m über Grund durch die Baumkronen des Pfälzerwalds zieht.


Der Baumwipfelpfad beim Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn
(Landkreis Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz, Wasgau, Pfälzerwald), ein Erlebnis für Jung und Alt.

Die Rückkehr des Wolfes

Noch ist er - von Einzelsichtungen abgesehen - noch nicht wieder da. Aber es ist damit zu rechnen, dass er kommen wird. Und Probleme sind vorprogrammiert.


Für das Monitoring des Wolfes ist die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt zuständig.


Das Schloß von Trippstadt - Sitz der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft der Landesfonrsten Rheinland-Pfalz

In der Karlstalschlucht

Das Karlstal der Moosalb ist ein Naturschutzgebiet bei Trippstadt im Pfälzerwald (Rheinland-Pfalz). Das Karlstal liegt etwa zehn Kilometer südlich von Kaiserslautern in der Nähe des Luftkurorts Trippstadt. Die rund drei Kilometer lange Karlstalschlucht kann über einen Wanderweg begangen werden. Die von der Moosalb durchflossene und weitgehend naturbelassene Felsenschlucht gehört wegen der großen Gesteinstrümmer aus dem roten Buntsandstein der Region, der zahlreichen kleinen Wasserfälle sowie des alten Laub- und Nadelbaumbestandes zu denjenigen Zielen im Pfälzerwald, die von den für den Tourismus Verantwortlichen als sehenswert angeboten werden.


Von Trippstadt aus geht es nach Johanniskreuz, wo dereinst der Name Pfälzerwald bei einer Tagung von Forstleuten entstanden ist.


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz, ein Infozentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz


Wenn die Orkane wüten ...

Manchmal haben wir ja auch Sturm im Pfälzerwald - Die Orkane Wiebke und Vivian im Frühjahr 1990 haben ganz schön den Wald flachgelegt, aber der letzte war Xynthia im Jahr 2010.

Orkan im Pfälzerwald from Franz Roth on Vimeo.



Ähnlicher Artikel: Im Biosphärenreservat Pfälzerwald


Samstag, 16. Dezember 2017

Im Biosphärenreservat Pfälzerwald


Gibt es in Deutschland einen Urwald? Spontan werden die meisten an den Nationalpark Bayerischer Wald denken. Doch der ist erst zum Urwald gemacht worden. Ein echter Urwald hingegen ist der Pfälzerwald mit seiner in weiten Teilen unberührten Natur. Was Wunder, daß seit altersher sich Sagen, Legenden und Mythen um diesen Wald ranken.


Seit 1998 ist der Pfälzerwald UNESCO-Biosphärenreservat. Das deutsch-französische Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord wurde 1998 als erstes grenzüberschreitendes Biosphärenreservat der UNESCO in Europa ausgewiesen. Der deutsche Teil war damit das 12. von 15 Biosphärenreservaten in Deutschland.

Ganz am Anfang der Entwicklung stand die Gründung des Naturparks Pfälzerwald im Jahr 1958. Er war seinerzeit einer der ersten Naturparke in Deutschland und gehört heute mit einer Größe von 179.000 Hektar mit zu den größten Naturparken im Bundesgebiet. Primäres Ziel des Naturparks war es, für die Bevölkerung der umliegenden Ballungsräume eine großräumige, weitgehend unberührte und naturnahe Landschaft als Ort der Erholung und Begegnung mit der Natur zu erhalten und erschließen. Offiziell unter Schutz gestellt wurde er im Jahr 1967 als Landschaftsschutzgebiet „Naturpark Pfälzerwald“; aktualisiert und erweitert wurde die Unterschutzstellung mit der Landesverordnung über den Naturpark Pfälzerwald von 1984 deren Ziel es ist, den Landschaftsraum zu schützen, um die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Gebiets zu erhalten.

Im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen (das erste grenzüberschreitende Biosphärenreservat der UNESCO) - Natur pur - Kultur und Geschichte - Im Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz erfahren wir Wissenswertes über den Wald, seine Flora und Fauna.

Die Dörfer im Wasgau haben sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt. Erfweiler bei Dahn ist eines dieser Dörfer. Typische Fachwerkhäuser bilden das Ortsensemble.


Gleiches gilt für das nahe Hinterweidenthal. Von dort nach Norden erstreckt sich die größte Kernzone des Biosphärenreservats, das Quellgebiet der Wieslauter.

Hinterweidenthal in der Pfalz (Wasgau, Pfälzerwald) - staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz - nahe des Ortes befinden sich verschiedene Felsformationen, wie Teufelstisch (im Video zu sehen), Rappenfels und Heufelsen. Die evangelische Kirche ist ein Saalbau von 1778. Sehenswert die vielen Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert.

Und auch Eppenbrunn ist ein lohnendes Ziel.

Eppenbrunn im Pfälzerwald - Wir besuchen den Kurpark und den Stüdenbachweiher, von wo der Bach ohne Grenzen (der Eppenbrunnbach) seinen Anfang nimmt. Die Altschloßfelsen bei Eppenbrunn sind das größte Buntsandsteinmassiv der Pfalz.


Der Rödelstein nahe des Örtchens Vorderweidenthal im Pfälzerwald gehört zu den bekannten Kletterfelsen der Pfalz. Von Februar bis Juli darf der Felsen wegen des Brutgeschäfts der dort beheimateten Falken nicht geklettert werden.





Samstag, 14. Oktober 2017

Im Biosphärenreservat Pfälzerwald


Herbststimmung beim Aufstieg auf die Burg Gräfenstein bei Merzalben

Zwischen Merzalben im Norden und Hinterweidenthal im Süden erstreckt sich die größte Kernzone des Biosphärenreservats Pfälzerwald, das Quellgebiet der Wieslauter.


Die Natur wird sich hier selbst überlassen. Die größte von insgesamt 16 Kernzonen befindet sich mit einer zusammenhängenden Waldfläche von rund 2.400 ha innerhalb des Forstamtes Hinterweidenthal, die Kernzone „Quellgebiet der Wieslauter“. Aufgaben des Forstamtes betreffen hier im Wesentlichen die aktiv unterstützende Lenkung der Waldvegetation hin zur natürlichen Waldgesellschaft. Außerdem ruht seit dem Jahr 2013 die Jagd, welches den Prozessschutzcharakter unterstreicht.

Hinterweidenthal ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Nahe des Ortes befinden sich verschiedene Felsformationen, wie Teufelstisch (im ersten Video zu sehen), Rappenfels und Heufelsen. Die evangelische Kirche (im zweiten Video zu sehen) ist ein Saalbau von 1778. Sehenswert die vielen Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert.




Hintergrund:
Der Naturpark Pfälzerwald wurde im Jahr 1958 gegründet. Er war seinerzeit einer der ersten Naturparke in Deutschland und gehört heute mit einer Größe von 179.000 Hektar mit zu den größten Naturparken im Bundesgebiet. Primäres Ziel des Naturparks war es, für die Bevölkerung der umliegenden Ballungsräume eine großräumige, weitgehend unberührte und naturnahe Landschaft als Ort der Erholung und Begegnung mit der Natur zu erhalten und erschließen. Offiziell unter Schutz gestellt wurde er im Jahr 1967 als Landschaftsschutzgebiet „Naturpark Pfälzerwald“; aktualisiert und erweitert wurde die Unterschutzstellung mit der Landesverordnung über den Naturpark Pfälzerwald von 1984 deren Ziel es war, den Landschaftsraum zu schützen, um die Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Gebiets zu erhalten. Im Jahr 2007 erfolgte eine weitere Aktualisierung der Landesverordnung, in der nun auch die Aufgaben des Naturparks als deutscher Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen definiert sind.

Der Naturpark besteht aus zwei großen Naturräumen: dem Pfälzerwald und einer sich östlich anschließenden rebenbestandenen Landschaft, der Deutschen Weinstraße.


Zahlreiche Burgen und Burgruinen machen dem heutigen Besucher deutlich, dass dieses Gebiet im Mittelalter das Zentrum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war. Hervorzuheben ist die Reichsfestung Trifels, auf der einst die Reichskleinodien aufbewahrt wurden.


Besondere Blickfänge in der Landschaft sind die Felsentürme des südlichen Pfälzerwaldes, deren leuchtende Farben mit der Tageszeit und dem Eisenanteil im Gestein wechseln. Neben Ausgangspunkten für viele Sagen waren sie auch Standorte für viele Felsenburgen und stellen heute gern besuchte Wanderziele und Kletterobjekte dar.


Mit Quellenmaterial von www.pfaelzerwald.de.

Mittwoch, 22. März 2017

Biosphärenreservat Pfälzerwald erhält neue Kernzonen


Das Karlstal bei Trippstadt

Bislang 16 Kernzonen hatte das Biosphärenreservat Pfälzerwald, das Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenresrvats Pfälzerwald-Nordvogesen ist. Das waren 2,1 Prozent der Gesamtfläche des Pfälzerwaldes. Auf Forderung der UNESCO werden die Flächen der Kernzonen nun auf 3 Prozent der Gesamtfläche um 1.493 Hektar auf insgesamt 5.355 Hektar erweitert. Das sind 13 weitere Kernzonen, in denen nicht in die Natur eingegriffen werden wird.




Auch bei Ludwigswinkel werden neue Flächen ausgewiesen werden.



Samstag, 14. Mai 2016

Freizeit im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet (fälschlicherweise wird immer wieder davon gesprochen, es sei Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, aber das ist falsch, denn das ist der Bayerische Wald).

Aber dafür ist der Pfälzerwald Deutschlands einziger wirklicher und richtiger Urwald. Denn (und dabei denkt man immer wieder an den Bayerischen Wald) es ist der einzige Wald, der vielfach ohne menschliche Eingriffe auskommt ohne Nationalpark zu sein. Zwar gibt es natürlich Forstwirtschaft, doch diese ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird etwa kein Unterholz bereinigt und Bäume, die von sich aus umgefallen sind, die werden nicht beseitigt sondern verbleiben im Kreislauf der Natur.


Urwald Pfälzerwald von franz-roth-tv

Kein Wunder also, dass man sich im Pfälzerwald dem sanften und nachhaltigen Tourismus verschrieben hat.

Und die Natur steht deshalb im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auch in vielen touristischen Projekten im Mittelpunkt. Etwa im Biosphärenhaus Fischbach im Wasgau.


Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad, ein Abenteuer für die ganze Familie, für jung und alt. Und nicht unbedingt nur für Schwindefreie.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz


Auch das "Haus der Nachhaltigkeit" ist ein Info-Zentrum der Landesforsten Rheinland-Pfalz und des Biosphärenreservats.

Was tun an heißen Sommertagen?

Eine Möglichkeit: Erfrischung suchen. Zum Beispiel im Badesee des Seehofs bei Erlenbach.


Ein idyllisch gelegener Badesee am Fuße der Burg Berwartstein.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Kaiserslautern und Umgebung

Die Pfalzgalerie in Kaiserslautern

Die Kaiserpfalz - Lieblingspfalz des Kaisers Friedrich Barbarossa


Das moderne Kaiserslautern. Nicht unbedingt schön ...


Im Umland - Das Schloß in Trippstadt

Das Schloß, schon zu seiner Erbauungszeit Sitz eines kurpfälzischen Obristjägermeisters, dessen Aufgabe die Verwaltung der Jagden und Forsten gewesen war, beherbergt heute die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz

Gleichfalls zu den Landesforsten Rheinland-Pfalz gehört das Haus der Nachhaltigkeit, ein interessantes Infozentrum, in dem auch Vorträge stattfinden.


Sonntag, 11. Oktober 2015

Sonntags-Trip


Es geht zunächst nach Trippstadt im Pfälzerwald. Im Barockschloß arbeitet heute die Forschungsanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (FAWF) der Landesforsten Rheinland-Pfalz.


Ein Abstecher führt uns zum Aschbacherhof und danach besuchen wir eine Infoveranstaltung der FAWF in Johanniskreuz im Haus der Nachhaltigkeit zu der Thematik der Wiederansiedelung des Luchses im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.


Freitag, 15. Mai 2015

Freizeit im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mischwaldgebiet (fälschlicherweise wird immer wieder davon gesprochen, es sei Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet, aber das ist falsch, denn das ist der Bayerische Wald).

Aber dafür ist der Pfälzerwald Deutschlands einziger wirklicher und richtiger Urwald. Denn (und dabei denkt man immer wieder an den Bayerischen Wald) es ist der einzige Wald, der vielfach ohne menschliche Eingriffe auskommt ohne Nationalpark zu sein. Zwar gibt es natürlich Forstwirtschaft, doch diese ist der Nachhaltigkeit verpflichtet. So wird etwa kein Unterholz bereinigt und Bäume, die von sich aus umgefallen sind, die werden nicht beseitigt sondern verbleiben im Kreislauf der Natur.


Urwald Pfälzerwald von franz-roth-tv

Kein Wunder also, dass man sich im Pfälzerwald dem sanften und nachhaltigen Tourismus verschrieben hat.

Und die Natur steht deshalb im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen auch in vielen touristischen Projekten im Mittelpunkt. Etwa im Biosphärenhaus Fischbach im Wasgau.


Eine besondere Attraktion des Biosphärenhauses ist der Baumwipfelpfad, ein Abenteuer für die ganze Familie, für jung und alt. Und nicht unbedingt nur für Schwindefreie.


Der Baumwipfelpfad bei Fischbach im Pfälzerwald... von franz-roth-tv

Mittwoch, 29. Oktober 2014