Mittwoch, 28. Juli 2021

Im Finistère

Segelschüler in Port Manec'h

Port Manec'h ist ein Badeort in der Stadt Nevez am Ufer von Aven und Belon. Port Manec'h ist ein Ferienort seit der Belle Époque. Am Strand bezeugen das weiße Badekabinen aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Port Manec'h war im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts ein bedeutender Sardinenfischer-Hafen. Bei unserem besuch waren dort Engländer, die mit ihren Rolls Royce Oldtimer Roadstern die Bretagne bereisten.


Doëlan, einer der malerischsten Häfen des Finistère


Der Hafen von Doëlan ist in einer engen und tiefen Flußmündung gelegen und wird gleichsam von zwei Leuchttürmen bewacht, einem grünen und einem roten. Der versteckt liegende Hafen von Doëlan schmiegt sich in eine enge, tiefe Bucht, die den Fischern und einigen Jachtbesitzern einen idealen Hafen bietet. Von der umfangreichen Fischerei- und Handelstätigkeit, die die Kais im 19. Jahrhundert erbeben ließ, ist heute die Küstenfischerei übriggeblieben. Ein langer Deich schützt die Liegeplätze vor den Launen des Meeres. Am linken Ufer erhebt sich ein weiß-grün gestreifter Leuchtturm über die gepflasterten Laderampen. Ein rosafarbenes Gebäude beherbergte einst die Konservenfabrik Capitaine Cook. Das Unternehmen existiert noch heute, ist jedoch nach Clohars-Carnoët umgezogen.
Le Guilvinec, der bedeutendste traditionelle Fischereihafen Frankreichs, hat seine besondere Beziehung zur See seit dem 18. Jahrhundert. Während Le Guilvinec noch im letzten Jahrhundert ein kleines Fischerdorf war, ist es heute der Verwaltungssitz der maritimen Zone, die die Häfen des Pays Bigouden umfasst, welche namentlich Le Guilvinec, Saint-Guénolé, Bénodet sowie Loctudy und Lesconil sind. Ungefähr 850 Tonnen Hummer werden in Le Guilvinec jedes Jahr angelandet. Der Hummer ist das quasi "Wahrzeichen" der Häfen Bigoudens, wobei die Haupt-Fangzeit zwischen April und Juli ist. Dann ist der Hafen auch der lebhafteste Ort der Stadt. Und den Hummer gibt es auch bei "Le Doris".
   
Website: https://www.ledoris.com/

In der Cornouaille

Cornouaille, das ist übrigens Cornwall auf französisch; auch daran erlennt man die Verbindung dieser keltischen Regionen über den Ärmelkanal hinweg. Ja es gibt auch in Frankreich ein Cornwall. Denn die keltische Besiedelung der Bretagne erfolgte dereinst von dort. Cornische und Bretonen können sich auch (wenn sie ihre native Sprache können) miteinander unterhalten ohne Englisch oder Französisch zu sprechen. Denn Bretonisch und Kornisch sind nahezu identisch.


Zur Chapelle de Penhors führt der größte und bedeutendste Pardon (Wallfahrt) der Cornouaille. Chapelle de Languidou - unweit der Chapelle de Penhors - Langidou ist nur noch Ruine.

Der älteste Kalvarienberg der Bretagne: Nôtre Dame de Tronoën, Calvaire (Kalvarienberg), der älteste der Bretagne (von 1450 bis 1460). Es ist immer wieder bewegend und anrührend, vor diesen jahrhundertealten Zeugen tiefer Frömmigkeit zu stehen.

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