Donnerstag, 8. Juli 2021

Saint-Malo - Souvenirs des Vacances


Seit 1999 haben wir viele Sommer in Saint-Malo verbracht, der alten Korsarenstadt am Ärmelkanal. Einige Impressionen der Heimatstadt von (u.a.) Robert Surcouf und René Francois de Châteaubriand.


Saint Malo verdankt seinen Namen einem walisischen Mönch aus dem VI. Jahrhundert, Mac Low, der zu dieser Zeit in Aremorica predigte und evangelisierte. Er ließ sich auf der Felseninsel „Rocher d’Alet“ gegenüber dem Felsen des heiligen Aaron nieder. Um gegen Invasionen gewappnet zu sein, wurde Alet bald rundum befestigt. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte wurde sie zu einer ihre Unabhängigkeit liebenden Hafenstadt. „Ni breton, ni français, Malouin suis!” war die Devise der Stadt – „Weder bretonisch noch französisch - malouinisch bin ich!“

So ging immer unsere Anreise nach Saint-Malo ... Die Entfernung ist ja ungefähr gleich groß wie an die Nordsee. Und so, wie wir dort immer eine Rast bei Münster einlegen, so haben wir auf der fahrt in die Bretagne immer kurz hinter Le Mans pausiert.


Wenn wir angekommen waren und ausgepackt hatten ging es immer in die Altstadt auf ein Getränk und anschließend zum Abendessen. Natürlich Muscheln und Austern. Bummel zurück zum Hotel über den Sillon, noch einen Absacker in der Hotelbar ...

In der Altstadt von Saint Malo


Die Altstadt (ieille Ville) von Saint-Malo wurde 1944 durch Bombenangriffe zu 88 % zerstört. Das Stadtzentrum (Intra Muros, innerhalb der Stadtmauer) wurde ab 1947 nach historischen Fotos, Zeichnungen und Plänen wiederaufgebaut.

Maritimes aus Saint Malo


Rotheneuf - ein Stadtteil von Saint-Malo

Beim Camping des Chevrets am Havre de Rothéneuf und die Rochers Sculptés des Abbé Fouré in Rothèneuf: Die Felsskulpturen des Abbé Adolphe Julien Fouéré, genannt Abbé Fouré (1839-1910), geschaffen in den Jahren 1894 bis 1907.


Die Rochers sculptés von Rothéneuf: Rothéneuf liegt etwa vier Kilometer vom historischen Kern der Stadt Saint-Malo entfernt. Rothéneuf ist der Geburtsort des Entdeckers und Seefahrers Jacques Cartier (1491–1557), der in den Jahren 1534, 1535–36 und 1541–42 drei Expeditionen über den Atlantik ins Gebiet des Sankt-Lorenz-Stroms führte. Sein Landhaus, Limoëlou, ist heute ein Museum.

Einzigartige und atemberaubende Skulpturen, die direkt in die Granitfelsen der Klippe, am Rande des rauhen Meeres, gehauen wurden: Nachdem der Gemeindepfarrer, Abbé Fouré (1839–1910), im Alter von 30 Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihn halbseitig lähmte, zog er sich auf die Klippen von Rothéneuf zurück, wo er dann 25 Jahre als Einsiedler lebte. Seine in den Fels gehauenen Skulpturen von Dämonen, Piraten und Fantasiewesen sind heute eine beliebte Touristenattraktion.

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